Hi,
seit einiger Zeit habe ich mir das offensive Stacken angewöhnt, weil es zunächst sehr gut funktioniert hat. Doch dann ein Mega-Downswing. Mein Problem ist, dass ich beim provozieren der All-In calls tatsächlich extrem häufig mit jedem Müll gecallt werde und nur selten die Preflop/Flopnuts letztendlich gewinne. Die meisten mit denen ich mich dann unterhalte entschuldigen sich sofort und erzählen sie spielen Poker just for Fun. Und so sieht es dann auch aus. Deswegen eigentlich ja auch das Stacken.
Der psychologische Effekt ist verblüffend. Die callen einen mit 22, 33, 82s etc.
Und dann gebe ich extrem häufig den Stack ab - vor allem in Turnieren.
Soeben mit AJo an QJs, einige Hände vorher mit QQ gegen QJo - flushed
Muss ich etwa vorzeitige All-Ins gegen schwache Spieler einfach vermeiden?
Spiele schnell, weil ich sie All-In haben will und dann bezahle ich zu häufig die Rechnung. Das betse heutige Erlebnis war ein Flop All-In in einem Turnier mit Flush Straight Draw. Da callt einer seinen Stack reflexartig mit 44 Underpair und kommt ungeschoren davon. In solchen Fällen wenn ich auf einem Ace-Pair sitze bezahle ich meist die Runner.
Was mache ich falsch? Wieso riskieren die den ganzen Stack für QJ 22 oder 44. Haben die mich etwa Standardmäßig auf Ax statt auf wirklich starken Händen? Oder gar schlimmer...denken die all spiele so behämmert wie sie selbst und trauen niemand Nuts zu? Wie denken Fische...gibt es darüber was zu lesen? Bin ich der Fisch mit diesen All-Ins?
Bitte nur konstruktive Kommentare. Den Rest habe ich hier schon zu oft gehört.
Mir kommt es vor als würde die Software die Software mir vor allem in Turnieren "sagen" wollen, Du hast zwar jetzt die Nuts, aber deinen Stack solltest Du darauf nicht wetten - "das ist zu riskant".
