Original von josch2001
Hab jetzt so im Hinterkopf, dass es eine klare Fehlentscheidung sein muss um den VAR eingreifen zu lassen. Würde ich ein gelb-rote in HZ1 irgendwie schon dazu zählen.
Vor allem in Verbindung damit, dass der 4. Offizielle ja anscheinend eingreifen darf. Find ich zumindest unlogisch, wie die Regel ist weiß ich aber nicht.
Kein Plan, ob das mit dem 4. Offiziellen einfach eine "gute Argumentation" für den Schiedsrichter war oder ob der es dann wirklich gesagt hat, dass es sein (kann), dass Laimer den Ball an die Hand bekommen hatte. Ich gehe davon aus, dass sie nach dem Real-Spiel und der Szene mit Camavinga nicht wieder durch den Schiedsrichter eine sehr entscheidende gelb-rote Karte geben wollten (wenn man einen Weg drumherum findet) und wenn sie sich v.a. nicht 100% sicher sind, dass Laimer nicht ggf. den Ball auch an der Hand hatte.
Man kann es so sehen: Passiert nach einem (eventuellen) Handspiel von Laimer nichts, geht es einfach weiter. Fällt ein Tor für Bayern überprüft es der VAR, ob Laimer ein Handspiel gemacht hat. Daher ergibt es für mich Sinn, dass der Schiedsrichter das nicht direkt abpfeifft. Das dann Mendes ("ebenfalls") ein Handspiel begeht ist dann für den Schiedsrichter unlucky. Wenn er den nun mit gelb-rot runternimmt, überprüft es der VAR aber nicht, ob vorher es ebenfalls ein Handspiel durch Laimer gegeben hat. Das wäre ebenfalls die Schwäche an der heutigen Regelung mit gelben Karten.
Daher nimmt er wohl den Weg, der am wenigsten in das Spiel eingreift (aus seiner Sicht) und gibt einfach den Ball für PSG. Mit VAR bei gelben/gelb-roten Karten hätte er es ggf. anders entschieden.
