Dieser Artikel ist doppelt nützlich: Zum einen erläutert er, welche Fehler ihr auf jeden Fall vermeiden solltet, zum anderen gibt er euch Aufschluss darüber, welche Fehler eure Gegner typischerweise machen.
Von Dominik Kofert und Matthias Wahls
1) Spielen zu vieler Starthände
Problem
Es ist ein harter mathematischer Fakt, dass an einem Tisch mit 10 Spielern maximal die besten 20% der Starthände profitabel sind. Eine schlechtere Hand zu spielen, ist Glücksspiel mit negativem Erwartungswert. Zahlt ihr zum Beispiel in late Position nach zwei Callern 1 SB, um mit einer Hand wie A2o den Flop zu sehen, liegt der erwartete Gewinn zu dem Zeitpunkt unterhalb von 1 SB. Natürlich, ab und zu hat man Glück und gewinnt, aber auf lange Sicht macht man sicheren Verlust.
Lösung
Dieser Fehler ist technisch gesehen am einfachsten abzustellen. Haltet euch einfach an das Starting Hands Chart. Mit diesem Chart könnt ihr euch sicher sein, auf lange Sicht nur in profitablen Situationen zu spielen.
Punkt 1 beschreibt das Preflop-Problem allgemein. Die nächsten Punkte gehen mehr ins Detail.
2) Cold Calling mit relativ schwachen Händen
Problem
Einige Spieler callen pre-flop zu viele Hände cold. Cold Calling nennt man das Phänomen, wenn man pre-flop 2 Bets auf einmal callt. Das Cold Calling ist nur in den seltesten Fällen korrekt.
1. Man braucht eine stärkere Hand zum Cold Calling als zum Raisen. Nehmen wir an, du hältst AQ. Wenn vor dir einer erhöht hat (nehmen wir der Einfachheit halber an, in Early Position), dann zeigt er damit an, dass er über eine Premiumhand verfügt. Was sind Premiumhände? AA, KK, QQ, JJ, TT, eventuell 99, AK, AQ, eventuell AJ. Deine AQ ist nur AJ überlegen und natürlich gleich auf mit AQ. Gegen alle anderen Hände ist AQ Underdog. Warum sollte man sich also von Haus aus in eine ungünstige Lage begeben, wo man doch gar nicht verpflichtet ist, überhaupt Geld zu investieren?
Raist du dagegen (als erster) mit AQ, so besteht eine gute Chance, dass du damit die beste Hand am Tisch hast. Du würdest eventuell sogar eine andere AQ-Hand zum folden bringen, wenn die betreffende Person so tight spielt, wie wir es bei uns im Forum empfehlen. Auch 88 und jedes kleinere Paar könntest du aus der Hand jagen, obwohl AQ gegen all diese Hände ein knapper Underdog ist. Deine Gegner wissen ja nicht, dass du "nur" AQ hast. Es könnte ja auch ein hohes Paar sein (99 und höher). Ein Paar ist gegen ein höheres Paar 4,5 zu 1 unterlegen. Deshalb sollte man in der Regel auch nicht mit kleinen Paaren 2 Bets auf einmal callen. Entweder, man ist leichter Favorit gegen zwei Overcards (AK oder AQ) oder ein gro�?er Underdog gegen ein höheres Paar. Das ist natürlich eine schlechte Ausgangslage. Dein geraistes AQ verteidigt sich also gegen die kleinen Paare mit der Drohung, eventuell ein gro�?es Paar zu sein. Initiative ist beim Hold'em ein kostbares Gut.
2. Angenommen, man hält AK und vor einem wird geraist. Diesmal wäre das Cold Callen möglich, denn AK ist deutlich stärker als AQ (bei AQ besteht immer die Gefahr, dass man von AK dominiert wird). Noch besser als das Cold Calling wäre jedoch der Reraise. Damit erreicht man 3 Ziele. Zum einen werden in den meisten Fällen alle Spieler nach einem in Late Position zum Folden gezwungen. Man erkauft sich also den Button und damit die beste Position in den folgenden Wettrunden. Zum anderen wird so viel Druck auf die Blinds ausgeübt, dass diese meistens aussteigen müssen. Ihr Geld wird zu "dead money". Drittens erlangt man die Initiative. Angenommen, der Gegner hält ebenfalls AK. Wenn der Flop nicht trifft, könnte man sich durch die Preflopinitiative gegebenenfalls durch eine Flopbet oder schlie�?lich durch eine Turnbet den Pot holen, obwohl man nur über die gleiche Hand verfügt.
Lösung
Strikte Anwendung des Charts und Beachtung der Regel, dass Cold Calling fast immer ein Fehler ist.
3) Limpen mit AK oder hohen Paaren
Problem
Hin und wieder ist zu beobachten, dass Spieler mit Händen wie AK oder AA, KK und QQ preflop nur callen, um ihren Gegner eine Falle zu stellen.
Fast immer ist das ein Fehler, bei QQ sogar ein ganz krasser, da die Hand auf dem Flop gleich von zwei Overcards ruiniert werden kann. Hat man durch das passive Verhalten mehrere Gegner dazu eingeladen, den Flop zu sehen, hat meistens einer davon getroffen, wenn ein A oder K auftaucht. Gegen einen einzigen Gegner wären die Gewinnchancen dagegen intakt. Selbst zwei Asse sind gegen mehrere Gegner verwundbar. Deshalb sollte man stets versuchen mit einem Raise die Blinds heraus zu hauen. Schon sehr oft habe ich zwei slowgeplayte Asse gegen ein komisches 2 Pair verlieren sehen, nur weil die Blinds billig mitspielen durften. Auf unteren Stufen wird gerne cold gecallt (siehe 2)). Das Raise mit AA bringt auf diese Weise mehr Geld in den Pot, als es bei einem Call der Fall ist. Ist der Pot erst einmal gro�? (durch den Preflopraise), dann callen die Leute auch gerne mal den Flop mit sehr schwachen Draws. Wieder verdient der AA-Spieler dabei Geld.
Lösung
Strikte Anwendung des Charts und Beherzigung der Regel, dass man mit starken Händen immer raisen sollte.
4) Das Spielen potentiell dominierter Hände
Problem: Manche Spieler bekommen häufig Kicker-Probleme
Wer gerne kleine Asse wie A9 und schlechter oder kleine suited Aces in Early Position spielt, der wird häufig von anderen Händen dominiert. Kommt ein Ass auf dem Flop, so gibt es zwei Standardszenarien: Kein Gegner hält ein Ass. Alle folden und man gewinnt nur einen kleinen Pot. Oder aber, ein Gegner hält ein grö�?eres Ass. In dem Fall hat man eine teure Second Best Hand und zahlt die teuren Turn- und Riverbets, um das festzustellen. Andere Beispiele für potentiell dominierte Hände (Traphands) sind KJ, KT, QJ, QT und JT. Macht man damit eine Top Pair Hand, so rennt man häufig in "legitime Hände" mit grö�?erem Kicker. KJ wird beispielsweise dominiert von AK, KQ und AJ. Die Traphands sind keine "legitimen Hände", wenn sie in early oder middle Position gespielt werden, da die Gefahr zu gro�? ist, dass hinter einem noch eine dominante Hand sitzt. Mit dominierten Händen gewinnt man wenig und verliert viel!
Lösung
Vermeidet die teuren Traphands und haltet euch an den Chart!
5) Callen mit zu schwachen Draws
Problem:
Viele Spieler verstehen nicht die grundlegenen Konzepte hinter Pot Odds und Outs. Zugegeben, es ist nicht ganz einfach, sich daran zu gewöhnen. Aber um korrekte Entscheidungen zu treffen, ist dies unerlä�?lich. Vor allem muss man erkennen können, wann es Zeit ist, die Hand zu verlassen. Letztendlich geht es nur um den Erwartungswert: Man möchte eine Bet des Gegners nur dann callen, wenn man im Durchschnitt mehr als den zu callenden Betrag gewinnt.
Die meisten Spieler callen generell zu viel. Sie haben z.B. eine Hand a la A2o bei einem Flop von KQ7 und denken sich: "Ich habe immer noch die Chance, dass ein A kommt, also calle ich." Sie vergessen dabei, dass ein Ass nur mit einer Chance von 1 zu 15 auf dem Turn erscheint, und dass man selbst dann nur ein relativ schwache Hand besä�?e (man verliert gegen jedes grö�?ere Ass und gegen noch bessere Hände). In solchen Situationen regelmä�?ig zu callen, kostet langfristig ein Vermögen. Dies ist übrigens der häufigste Fehler eurer Gegner; daher kommt ein Gro�?teil eures Gewinns.
Lösung:
Pot Odds und Outs zu meistern ist schwierig, denn die dahinterliegende Theorie lässt sich weiter und weiter verfeinern. Es reicht aber aus, zu wissen, wie man Outs zählt, wie man diese anhand ihrer Stärke discounted (abwertet) und wie man dann von den Outs auf die Chance kommt, sich mit der nächsten Karte zu verbessern (siehe Tabelle).
6) Passives Spiel mit guten Händen / Slowplaying
Problem:
Viele Hold'em-Neulinge erzählen mir Folgendes: "Meine Gegner spielen mit allen möglichen Karten. Ich bette und raise wie verrückt, aber sie folden nicht, sondern callen bis zum River. Am River bekommen sie auf einmal genau die Karte, die sie brauchen, um mich zu schlagen. Deshalb ist es doch besser, gar nicht erst zu betten!" Aus mathematischer Sicht ist dies ein klarer Fehler: Zum einem verschenkt ihr dadurch möglichen Gewinn, zum anderen gebt ihr euren Gegnern die Chance, die nächste Karte gar für umsonst zu sehen!
Lösung:
Betrachten wir mal ein Beispiel aus mathematischer Sicht: Ihr habt AK, ein Gegner hat 76, der Flop ist K62. Ihr liegt also zur Zeit vorne. Durchschnittlich gewinnt ihr in mehr als 80% der Fälle. Bettet ihr nun 1 Dollar und der Gegner callt, so gehören euch von den daraus resultierenden 2 Dollar im Pot ca 80%, also 1,60 Dollar. Eurem Gegner gehören nur 40 Cent. Durch eure Bet habt ihr also 60 Cent Gewinn gemacht, euer Gegner hingegen effektiv 60 Cent an euch gezahlt. Diese Zahlen sind natürlich Durchschnittswerte. Auf lange Sicht tendieren aber die tatsächlichen Werte genau dorthin.
Was passiert aber nun, wenn ihr es mit 5 Gegnern zu tun habt, die mehr oder weniger schwache Draws haben? Gegen 5 Caller am Flop ist eure Gewinnchance vielleicht nur 33% - das macht aber nichts! Ihr bettet 1 Dollar, 5 Leute callen. Dadurch kommen 6 Dollar in den Pot, von denen euch 33% gehören, also 2 Dollar. Eure bet macht also 1 Dollar Gewinn, obwohl ihr in den meisten Fällen den Pot verliert. Aber wenn ihr gewinnt - in 33% der Fälle - ist der Pot so gro�?, dass ihr langfristig einen guten Gewinn einfahrt. Durch dieses Beispiel sehen wir, dass ihr froh sein könnt, wenn eure Gegner zu viel callen! Jeder unberechtigte Call eines Gegners bringt euch Geld.
Was aber, wenn ein Gegner einen berechtigen Call hat? Natürlich hättet ihr gerne, dass er foldet. Vergesst es! Eure Gegner callen bereits zu viel mit schwachen Händen. Ihr werdet sie nicht dazu bringen können, berechtigte Hände zu folden. Euer Gewinn kommt dadurch, dass sie unberechtige Hände callen. Was ihr aber dennoch machen müsst ist, eure Hand, die gerade vorne liegt, durch Bets und Raises schützen. Macht es so teuer wie möglich für euren Gegner, die nächsten Karten zu sehen. Dadurch minimiert ihr seinen und maximiert euren Gewinn.
Was ist mit Händen, die so gut sind, dass sie an sich nicht beschützt werden müssen, da sie so oder so gewinnen? Dies nennt sich Slowplaying. Da eure Gegner zu viel callen, liegt es auf der Hand, dass Slowplaying nichts bringt. Zum einen callen eure Gegner sowieso, zum anderen denken sie häufig, man würde bluffen wenn man übermä�?ig raised.
7) Nicht loslassen können
Problem: Manchem fällt es schwer, sich von der Hand zu trennen, auch wenn es ersichtlich ist, dass man geschlagen ist.
Szenario 1: Man hält A2 im Big Blind. Der Flop ist A 5 9 mit drei Farben. Es sind keine Straight- oder Flushdraws möglich. Man bettet, wird einmal gecallt und dann geraist. Nun ist es ersichtlich, dass die eigene Hand geschlagen ist. Ein Calldown zum River wäre ein krasser Fehler.
Szenario 2: Man hält AK und raist 3 Caller. Der Big Blind und alle Caller zahlen nach. Der Flop kommt J 9 6. Ein Caller bettet, der nächste raist. Nun wäre es ein schwerer Fehler, nur mit seinen beiden Overcards zu callen, da man bereits gegen 2 Pair oder besser auf verlorenem Posten stehen könnte. Trotzden callen hier einge Spezialisten, weil sie sich nicht von einer so schönen Hand wie AK trennen können. Was vor dem Flop schön war, sieht aber danach oft ganz anders aus. Man muss an jeder Stelle in der Hand zu einer Neubewertung fähig sein.
Szenario 3: Man hält zwei schwarze Asse. Der Flop kommt 789 (alles Herz). Ein Early Player bettet, wird einmal gecallt und dann geraist. Hier ist es angebracht, sich von seinen beiden Assen zu trennen. Aller Wahrscheinlichkeit nach ist man bereits geschlagen. Wenn man noch vorne liegt, dann besteht gro�?e Gefahr, dass es am River nicht mehr der Fall sein wird.
Szenario 4: Man besitzt am Turn Top Pair - Top Kicker. Ein Early Player bettet, ein Middle Player raist. Hier sollte man seine One Pair Hand folden, wenn man keine zusätzlichen Draws besitzt. One Pair-Hände sind am Turn nach einem Raise zu folden, wenn man 2 Big Bets für den Call zahlen mü�?te (man beachte auch die Reraise-Gefahr die vom Bettor ausgeht).
Lösung:
Man sollte diese Beispiele genau studieren und generell an seiner Einstellung arbeiten.
8) Die Mi�?achtung der Position
Problem
Einige Spieler achten nur auf ihre Karten und auf die Community Cards. Sie ignorieren die Bedeutung ihrer Position für strategische Entscheidungen.
Szenario 1: Ein Spieler callt mit AT utg. AT ist keine ganz schlechte Hand und man würde mit ihr in Middle Position first sogar mit einem Raise eröffnen. Under the gun ist sie jedoch viel zu schwach, da noch 9 Spieler folgen, von denen jeder ein grö�?eres Ass oder ein sehr hohes Paar in Händen halten könnte.
Szenario 2: Man erwischt einen Flushdraw auf dem Flop. Der Spieler rechts von einem bettet, man raist, alle anderen Spieler folden. Der Raise ware ein Fehler, da man sich jetzt höchstwahrscheinlich gegen einen Spieler mit einer Made Hand isoliert hat und über keine guten Pot Odds für sein Draw verfügt. Mit einem Flushdraw sollte man möglichst keine Gegner vertreiben (Ausnahme: der Pot ist bereits sehr gro�?).
Szenario 3: Wieder hat man einen Flushdraw am Flop. Diesmal sitzt man auf dem Button. Ein Early Player bettet, drei callen, man selbst auch. Fehler! Hier hätte man for value raisen müssen, da man bereits ein Drittel Pot Equity besa�? (jedes dritte mal macht man seinen Flush am Turn oder River). Da bereits alle Gegner gecallt hatten, konnte man mit diesem Raise auch niemanden vertreiben. Der Vorteil des Raises ist zudem, dass auf dem Turn häufig zum Raiser durchgegecheckt wird. Kommt dort keine Flushkarte, kann man sich eine Freecard nehmen.
Szenario 4: Auf dem Flop hat man einen Gutshot (Straightchancen für den Turn von 1 zu 11) erwischt. Der Spieler rechts von einem bettet. Die Pot -Odds sind 1 zu 10. Man callt, obwohl links von einem noch drei Spieler sitzen. Ein Fehler! Würde man die Wettrunde abschlie�?en, wäre der Call in Ordnung. So jedoch könnte ein Raise von einem der drei Spieler einem die Pot-Odds zerstören. Man sollte stets auf die relative Position zum Bettor achten.
Lösung:
Die Beispiele studieren, den Preflop Chart beherzigen und beim Studium strategischer Texte auf die Bedeutung der Position achten.
9) Das Ignorien der Gegner und ihrer Betting Actions
Problem
Wie im Falle der Position unterschätzen einige Spieler auch hinsichtlich der Gegner die dynamische Komponente und spielen einfach nur stur ihre Karten.
Eine Hand hat keinen absoluten Wert. Ein Drilling ist nur so lange stark, wie keiner der Gegner eine Straight oder einen Flush sein eigen nennt. Bei jeder Entscheidung ist daher die Action der Gegenspieler in Betracht zu ziehen, da sie die Stärke ihrer Hände indiziert. Im übrigen kommt es hierbei nicht nur auf Quantität an, sondern auch auf Qualität. So deutet ein Raise eines sehr passiven, schüchternen Spielers auf eine Monsterhand hin, während die Erhöhung des Table-Maniacs möglicherweise nur bedeutet, dass er zwei Karten in der Hand hält.
Lösung
Jeder Spieler sollte stets aufmerksam sein und beobachten, was vor ihm passiert. Ist er nicht in der Hand (was hoffentlich oft vorkommt, da wir hier im Forum stets eine tighte Spielweise predigen), so sollte er seine Gegner beobachten und schauen, ob sie loose, tight, aggressive oder passive sind.
10) Unbegründetes Bluffen
So wie Poker in vielen Filmen dargestellt wird, ist ständiges Bluffen der Weg zum Erfolg. Dies ist schlichtweg falsch. Bluffen ist nur dann berechtigt, wenn es eine gute Chance gibt, dass alle Gegner folden.
Lösung
Ihr müsst euch im Klaren darüber sein, dass der Hauptfehler der meisten Low Limit-Spieler das übermä�?ige Callen ist. Deshalb sind sie so gut wie nicht bluffbar. Abgesehen von einigen wenigen Situationen sollte ihr also schlichtweg nicht bluffen, auch wenn es euch komisch vorkommt. Raist ihr z.B. mit AK und habt 4 Caller und der Flop ist T92, so besteht quasi keine Chance, dass ihr mit einer Bet eure Gegner zum folden bringt. Das einzig richtige hier ist zu checken und zu sehen was passiert. Wann es richtig ist, zu bluffen, könnt ihr im Artikel "Advanced Flop Play" unter "Bluff Faktor" nachlesen.