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[Geschlossen] Equity Coaching

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KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006

Hier meine bescheidene Meinung:

Weniger wäre mehr!

Es wurde an 4 Tischen gespielt, 2 davon SH. Statt viele Hände zu spielen und ab und zu Statements abzugeben wie : "2 Limper vor mir da hab ich zu wenig Equity, deswegen folde ich", wäre es in meinen Augen sinnvoller, wenige Hände detailiert zu besprechen.

Bsp.: 2 Limper vor mir, ich habe XY als Button. Die 4 Player (2 Limper + SB + BB) haben x PFR und y VPIP, so und so gebe ich die Daten in Stove ein und habe also z% Equity. Die Playability der Hand ist gut/schlecht, das liegt an den und den Gründen. Deswegen habe ich meine Hand gefoldet/geraised/sonstewas.

Meine Erfahrung als Tutor an der Uni war, dass der Lerneffekt viel grö�?er ist, wenn man nur wenige Aufgaben bespricht, diese aber sehr detailiert. Man kann ja ruhig mal auf Sitout gehen bis die Hand besprochen ist, weil die Zuhörer sonst eh viel zu viel auf die Tische achten statt der Besprechung der Hand zuzuhören.

Ich hatte mir etwas mehr versprochen vom Equity Coaching.
Wie ist es den anderen Zuhörern ergangen? Weitere Meinungen wären hilfreich =)


20 Antworten
Destolon
Beigetreten: 29.04.2006

da kann ich mich nur anschlie�?en, ich bin kaum mitgekommen, soviel wie da los war.
4 Tische sind ja gut für ein normales coaching, aber für eine detaillierte Besprechung von Equity und der Expert preflop Theorie war hier einfach zu viel Hektik fand ich.


Freerider
Beigetreten: 11.07.2005

meine meinung: nur 1 SH tisch und pokerstove offen, sonst nichts. jede hand gem� der PT-reads nachvollziehen, eventuell auch einen gegner ohne reads entsprechend naiv abarbeiten.

ein spezialcoaching mu�? auch so aufgezogen sein und sich von anderen coachings unterscheiden. diesen unterschied habe ich vermi�?t. fragen zu odds und outs bei einem oesd, "was ist out of position" etc. würde ich als coach hier gro�?zügig ignorieren. ich erkläre an der uni auch nicht mehr wie ich eine geradengleichung aufstelle. es ist ärgerlich wenn die teilnehmer nicht vorbereitet sind, da kann der coach aber nichts dafür. er mu�? nur entsprechend darauf reagieren. die 120 minuten sind für die fortgeschrittenen sonst nämlich nicht bestmöglich ausgereizt.


Barkeeper
Beigetreten: 23.03.2006

Fands auch komisch dass dann tatsächlich leute gefragt haben was pokerstove oä. ist...

Hab bahm während dem coaching mal geschrieben ob er nicht die sh tische weg lassen möchte da wohl die meisten von uns schätzungsweise sowieso noch nicht sh spielen.
Fands aber trotzdem super lehrreich, hab viel mehr als bei den anderen coachings gelernt


Ich habs nicht gehoert, aber ich schliess mich an!


bahmrockk
Beigetreten: 10.09.2005

Ich habe in den 2h ganze drei Haende mit Limpern gespielt - und Du willst das auf einen Tisch reduzieren?

Die SH - Tische sind dazu da, oefter dranzukommen, bei den FR-Tischen wird viel weniger open raised, man hat postflop viel seltener die Frage "habe ich meinen preflop-edge noch?" - deshalb die SH - Tische :)
Die Nachricht mit den Tische-schliessen habe ich ueberlesen, sonst waer' ich gleich im Coaching darauf eingegangen ...

- georg


KittenKaboodle Themenstarter
KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006

Auf den FR-Tischen gab es doch regelmässig Limper vor Dir, oder hab ich mich da verguckt?
Und auch Postflop lässt sich das Equityprinzip anwenden, da wären auch genug Beispiele gewesen, die man hätte analysieren können =)


bahmrockk
Beigetreten: 10.09.2005

Postflop ist das equity-Prinzip aber nicht so wichtig, weil Du die Gegnerhand recht gut einschaetzen kannst, haeufig.
Und ich erinnere mich an nur eine Hand, die ich gegen einen Limper spielte (habe einfach nix in die Finger gekriegt, zum isolieren), von sowas wie AA und KK sehe ich mal ab ;)
Es reicht ja nicht, dass ich einen Limper vor mir habe, ich brauche ja auch selber ne Hand, die ich spielen kann ..

- georg


Freerider
Beigetreten: 11.07.2005

Original von bahmrockk
Ich habe in den 2h ganze drei Haende mit Limpern gespielt - und Du willst das auf einen Tisch reduzieren?

ja. während einige zuhörer offenbar schon mit outs und co überfordert sind, ist das selbst für einen fortgeschrittenen viel zu viel. 2 tische maximum. man könnte eine hand gegen einen gegner mit entsprechenden reads spielen, und dann untersuchen wie sich die parameter verändern müssen, damit man die hand wegschmei�?t anstatt sie zu raisen. zb ich bin mit 88 in BU. MP2 raist und CO callt. was is optimal gegen die 2 konkreten typen am tisch, was mache ich aber ohne reads auf beide etc. sensitivitätsanalysen in diesem sinne sind zeitintensiv aber lehrreich.

aber trotzdem: man hat mehr gelernt über equity/stove als bei einem normalen coaching. nur ich denke, es geht noch effektiver.


bahmrockk
Beigetreten: 10.09.2005

Okay, werde es das naechstemal probieren :)

Darf ich euch aber noch darauf aufmerksam machen, dass ich die erste h praktisch keine reads hatte? Die paar Gegner, die lange genug am Tisch waren, hatte ich auch nach fuenf min schon als Maniacs und aehnliches identifiziert ;)

- georg


Player06
Beigetreten: 15.02.2006

also ich fand das coaching klasse, preflop spiel war top. denke ich konnte für mein eigenes spiel auch noch eine menge mitnehmen. mir hat gefallen wie bahmrockk sein preflop spiel variiert hat, sprich kleine pockets in early position nicht zu callen, wenn der tisch zu tight war, andererseits wieder vll einen etwas loosen raises zu machen (ATO aus early pos, da viel blind money am tisch war).

ich denke, dass das anpassen des eigenen preflop spiels an den jeweiligen tisch auch ein wichtiger teil ist, der aber von vielen fortgeschrittenen nicht richtig gehandhabt wird.

die tischanzahl fand ich passend, es gab immer etwas zu sehen / zu höhren.

freue mich schon auf das nächste coaching.


KittenKaboodle Themenstarter
KittenKaboodle
Beigetreten: 29.01.2006

Noch ne Hand, wo ich gerne eine tiefere Analyse von Bahmrockk gehört hätte:

Bahmrockk war UTG+2 und hatte ATo.
Neben den Blinds hatten noch 3(!!!) weitere Spieler ihren Blind gepostet.
Bahmrockk raised mit der Begründung, dass bereits viel Geld im Pot ist und man diese Spieler raushauen muss.

Wie weit kann man runtergehen mit dem eigenen Raising Standard um noch +EV zu haben? Hier wäre eine Analyse sehr interessant gewesen.

Einer der drei zusätzlichen Blindposter callt. Der SB 3-bettet. Bahmrockk cappt mit der Begründung, dass er den letzten zusätzlichen Blindposter raushauen will.

Wie gro�? muss die Foldequity von dem Blindposter sein damit sich das lohnt? Auch hier hätte mich eine Analyse gefreut.

Kann man beim nächsten mal sowas einbauen?


Player06
Beigetreten: 15.02.2006

die hand hatte ich ja mit loose raises gemeint.

er raist hier ATo da viel dead money am tisch liegt. eigentlich wär der rest erst ab mp1 aber das ist nicht ganz so tragisch. die vielen blinds und damit seine guten pott odds gleichen diesen kleinen equity nachteil mehr als aus.

tja mit dem cap signailisiert er eine starke hand (was bei diesem riesen pott sicher kein nachteil ist) und konfrontiert den blind caller mit 2 weiteren bets. er versucht hier also hu zu kommen un um oop die initiative zu haben.

die blind poster aren für ihn alle samt unkown d.h. er kann hier gar nicht wissen wie gro�? die foldequity ist, man kann das nur in dem fall nur abschätzen.

ich dneke auch nciht dass man zu 100% sagen kann wie weit man mit seinem raisen standard runtergehen kann damit es + EV ist. das ist einfach alles eine sache von erfahrung, gefühl etc das sich mit zeit entwickelt.

und das meinte ich eben mit top preflop spiel, das man eben nicht alles auf punkt und komma genau bestimmen kann, sondern manchmal nur nach logik und instinkt spielt.


bahmrockk
Beigetreten: 10.09.2005

bei drei dead postern raise ich any two!
Wenn ATo schon loose war, dann haette ich gerne die Kommentare zu 72o gehoert ^^

Der Grund besteht einfach darin, dass ich entweder preflop oder am flop oder turn einfach durch die standard-contibets einen RIESEIGEN Pot abgreifen kann ...

- georg


Maldehyde
Beigetreten: 21.04.2005

Hast Du den Pott denn geholt?


bahmrockk
Beigetreten: 10.09.2005

Original von Maldehyde
Hast Du den Pott denn geholt?

Gott bewahre, das war im Coaching! Da darf man sowas nicht gewinnen :/

- georg


Barkeeper
Beigetreten: 23.03.2006

Sei froh dass bmoney nicht in der Hand war!


bahmrockk
Beigetreten: 10.09.2005

Original von Barkeeper
Sei froh dass bmoney nicht in der Hand war!

hrhr war leider auf nem anderem Tisch :) Aber der Kerl war mal geil, lange keinen solchem Amoklaeufer gesehen ...

Fuer die, die das Coaching nicht gesehen hatten. Kam als unknown, nach zehn Haenden meinte ich "absoluter Maniac", nach 120 Haenden hatte der 90 VPIP // 45PFR // 45 WSD // 2.2 AF oder so ^^

- georg


stone4ge
Beigetreten: 22.01.2006

War wieder einmal ein sehr gutes Coaching, doch wie meine Vor-Poster schon erwähnt haben: Weniger ist mehr.

Von daher: Mehr auf Equity und Gegner eingehen, einen oder zwei Tische weniger ;)


Hallo zusammen,

nach den ersten 35-40 min des coachings hatte ich gleichen Eindruck wie es KittenKaboodle und Freerider beschrieben haben.
Aber dann, als bahm sagte, dass es 195 Leute dabei seien, wurde ich vom Teamspeak ausgeklickt und konnte nichts mehr hören.
Beim mehreren Versuchen mich wieder einzuwählen kriegte ich die meldung, dass server zu voll bzw. überfüllt wäre oder so ähnlich.
Heute funktionierte der coaching (=TeamSpeak) wie immer.
Was kann man denn beim nächsten "Rausschmies" dagegen machen?


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