Hi Maniac,
Ich finde es gut, dass du das Forum belebst und Hände postest!
Nimm mit was du kriegen kannst!
Ich kann Dr. Pepper aber auch verstehen.
Das generelle Verständnis für die Variante ist nicht einfach zu meistern. Man muss Lehrgeld zahlen.. in welcher Form auch immer..
Ich würde dann eher Geld/Zeit in Theorie investieren, anstatt an den Tischen rumzudümpeln, auf einem Limit, auf dem alles möglich ist.
mMn bringt es nichts für das eigene Spiel - aber klar BRM und die eigene Herangehensweise ist entscheidend und das sollte jeder für sich entscheiden!
Erfahrungen kann man auf diesen Limits sicherlich sammeln, die ersten Schritte machen, sicherer werden..
Aber diese Erfahrungen auf PLO 2 bringen rein gar nichts auf PLO 25.
Das Spiel ist dann ein ganz Anderes.
Mein Tipp , verbrenne mehr Zeit in Theorie. Die Praxis bringt dich so nicht weiter.. bzw. du wärst im Vorteil gegenüber deinem Playerpool, wenn du nen theoretischen Vorteil bereits erarbeitet hast.
Bitte nicht falsch verstehen. Will nicht schlechtes sagen, sondern spreche aus Erfahrung.
Da du aus dem FL Bereich kommst..
SPR ist alles und die equity!
Nichts anderes..
Es gibt im PLO nur wenige, reine bluffbets.
Die Grenzen zwischen Bluff, Semibluff, oder Valuebet, sind schwimmend und quasi nicht vorhanden.
(Hier ist es wichtig gewisse Bettingpatterns zu implementieren - später dann..)
Die meisten Bluffs im PLO kommen eh am River.. schau dir mal die flopwerte an.
Jemand mit nem soliden preflopchart wird kaum einen Flop folden.
Auch ist die Position so viel mehr entscheidender als im FLHE.
Kurz: der Übergang von FLHE zu PLO ist hart..
NLHE zu PLO wäre einfacher, weil man dort andere SPRs hat.
Anders halt als die Small- und Bigbets im FL.
Da kannst du berechnen wie hoch sein/dein maximal Verlust ist.
Im PLO geht's einfach nur um equity und SPR.
Ganz schlimm.. die foldequity wird sehr wichtig sein..aber zu advanced mMn.
Ich hoffe helfen zu können.
Bitte.. mach weiter und poste weiterhin deine Erfahrungen!
Stell das Bein in die Tür, so geht se nich zu
LG