Auf Limits mit vielen passiven und schlechten Spielern gehts auch mal gerne hoch auf 40/30, aber an tougheren Tischen (meist NL200+) spiel ich meistens auch nur 22/18 und damit ziemlich 0815.
Lag ist eine Adaption an passive und weake Gegner. Mit dem Lagspiel exploitest du durch deine Aggression die weaken und zu passiven Regs und verwickelst schlechte Spieler (Fische) in viele marginale Situationen. Es ist dabei wichtig, dass du ein sehr gutes Spielverständnis mitbringst, dass über das Preflopspiel hinaus geht und Preflopranges auf Boardtexturen übertragen kannst und Tendenzen deiner Gegner abschätzen kannst.
Gegen gute Spieler ist ein Lag Ansatz nur bedingt profitabel; hierbei ist es extrem wichtig zu beachten, dass "guter Spieler" immer relativ betrachtet werden muss.
Wenn du nicht wesentlich besser als der durchschnittliche Reg auf deinem Limit, dann wirst du mit deinem Lagspiel nur auf die Nase fliegen.
Der Tagansatz ist da schon etwas geeigneter, wenn deine Regs auf einem Level mit dir sind vom Skill her und du eigentlich nur auf den Fisch fixiert bist. Durch dein tightes Spiel können dich die anderen Regs kaum sinnvoll exploiten und der Fisch macht halt trotzdem Fehler.