Lektion 1 – Hausaufgaben
Frage 1: Aus welchen Gründen spielst du Poker?
In erster Linie weil ich gerne einen Nebenjob hätte, mit dem man >10€/h bei freier Zeiteinteilung verdienen kann. Außerdem denke ich gerne in Wahrscheinlichkeiten und finde Poker eine ehrliche Sache, da der Verdienst in direktem Zusammenhang mit dem Skill steht. Zu guter Letzt sehe ich es als eine Investition in die Zukunft, da der Markt in Asien/China noch gar nicht erschlossen wurde und bekanntlich die Chinesen sehr spielfreudige Gesellen sind.
Frage 2: Was sind deine Schwächen beim Poker?
Eigentlich alles, die notwendige Theorie, der fehlende Umgang mit Pokersoftware/Stats, Einschätzen der Handranges usw.
Ein Problem zurzeit ist bestimmt, dass ich zu viele mittelmäßige Hände calle. Das dürfte vor allem daran liegen, weil ich in den Microlimits schon Gegner mit allem Möglichen betten und raisen gesehen habe, und dann denke ich „der hat doch eh kein Top-Blatt“. Oft verliere ich dadurch große Pötte.
Mit Protectionbets tue ich mir in diesem Limit ebenfalls schwer, da Odds & Outs oft nicht interessieren und ich dann damit die Pötte teilweise unnötig aufblase und diese dann nicht selten verliere.
Ach ja, wenn es mal gut läuft stellt sich bei mir oft Übermut ein.
Frage 3: Was heißt es, tight-aggressiv zu spielen?
Ich denke, das ‚tight’ bezieht sich in erster Linie auf die Starthände, die man gewillt ist zu spielen. Hat man dennoch am Flop nur mittelmäßige oder schwache Hände, klebt man auch nicht an seinen Karten und verabschiedet sich relativ wieder schnell von dem Blatt, sollten die Gegner Stärke zeigen.
Das ‚aggressiv’ bezieht sich m.M.n. auf die Bettrunden, bei denen man grundsätzlich der Chef im Ring sein will und seine Gegner zum Reagieren statt Agieren zwingen möchte. Wir betten/raisen for Value oder Protection, Slowplay wird nur dagegen eher selten gespielt.