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[Geschlossen] übersicht der vor-/nachteile der verschiedenen bücher

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fleischmo
Beigetreten: 26.01.2005
Oldschool Grinder

gibts eine detaillierte übersicht der vor- und nachteile der einzelnen bücher? ssh/wllh hat zb ne gay preflopsektion, aber wie siehts mit den anderen bücher aus ? welches hat zb bestes turn-/riverplay?


4 Antworten

schlie�?e mich der Fragestellung an! Fänd so eine �?bersicht mit jeweiligen Vor / Nachteilen der Bücher sehr praktisch.


ich finde die preflopsektion von SSH eigendlich ziehmlich gut, zumindest um einiges besser als bei WLLH, au�?erdem find die ich odds-sektion bei SSH sehr gut

allerdings hab ich auch erst 2 bücher gelesen


noap_
Beigetreten: 15.01.2005
Oldschool Grinder

Original von CentreFoldMLH ist schwer zu lesen. ich bin jetzt seit fast einem Monat dran. Zu jeder Stra�?e findest du 3-12 Seiten Einführung, die ohne Zwischenüberschriften oder ähnliches ein paar Themen wie free showdown-raise, bluffen etc. anrei�?en und dann ca. 30 Beispielhände, die wie Quizzes aufgebaut sind. Es wird zwar alles angesprochen, aber irgendwas wiederzufinden oder auch nur zu bemerken, dass man es gelesen hat, ist nicht leicht. Der Spielstil, der da propagiert ist, ist teilweise tatsächlich etwas weak. Aber hauptsächlich am Flop.
Was mich am meisten an dem Buch stört ist halt, dass es vom Layout her eine völlige Frechheit ist... und ich lese ungern Beispielhände...

SSH ist ein sehr gutes Buch. Es predigt einen sehr aggressiven Stil. Das führt dazu, dass man schnell zum Overplayer wird: man raised mit seinem Middle Pair, weil man denkt, das stünde so in SSH. Wenn man das Buch nach einiger Zeit und weiterer Lektüre noch einmal in die Hand nimmt, fällt einem dann auf, dass als Voraussetzungen ein gro�?er Pot, wenig Gegner etc.pp. angenommen wurden. Man sollte es daher recht vorsichtig lesen, weil man sonst etwas laggy wird.

Weighing the odds hat mir sehr gut gefallen. Gleichzeitig kann ich sagen, dass es mein Spiel um so ca. 1% beeinflusst hat. Das Buch bietet jetzt nicht so dringend Anleitung wie man richtig spielt, sondern beleuchtet die analytische Seite. Wann lohnt sich ein freecard-raise? Wie oft muss der Gegner wegwerfen, damit ein Bluff break even oder profitabel ist? Solche Themen werden da durchgekaut. Das geschieht aber in sehr ansprechender Art und Weise und fördert das Verständnis des Spiels generell sehr gut. Au�?erdem hat es einen Teil über 6max, der nach allgemeinem Vernehmen ganz gut ist. Das Inhaltsverzeichnis ist auch sehr gut. Die Struktur des Buches ist sehr übersichtlich. Nur den Index kannst du wegschmei�?en. Der besteht irgendwie hauptsächlich aus den Namen der Spieler, die irgendwo im Text erwähnt wurden. Aber den Index brauche ich eh kaum...

Theory of Poker ist auch sehr gut. Man sollte aber schon etwas gelesen haben, damit man die Aussagen darin versteht. Vieles wird sehr verkürzt dargestellt und man muss sich dann mit EV-Berechnungen etc. schon etwas auskennen, um zu verstehen, warum das richtig ist, was drin steht. Au�?erdem sind viele Beispiele aus Lowball-Pokervarianten drin. Das kommt erschwerend hinzu. Das Buch stamm halt aus einer Zeit, zu der Hold'em noch nicht so populär war. Die Themen sind immer sehr kurz und knapp behandelt, so dass es sich auch um ein super Nachschlagewerk handelt.
Au�?erdem ist es sehr ansprechend geschrieben, sehr flüssig zu lesen und gut strukturiert.

Ich würde daher erst SSH lesen und dann Weighing the odds, damit du mit dem, was in letzterem steht, mehr anfangen kannst und unter dem analytischem Aspekt die Beispiele über Equity und Siegchancen in SSH besser verstehen kannst. Danach würde ich in den sauren MLH-Apfel bei�?en und zur Selbstbelohnung immer mal wieder ein Kapitel aus Theory Of Poker lesen.

Ich war so frei, diesen Post von CentreFold aus einem von mir eröffnetem Thread zu kopieren, hoffe er hat da nichts dagegen. :tongue:


Wir werden das Thema mittelfristig perfekt beleuchten. Bewegung kommt gerade in die Angelegenheit durch unseren "Buchrezensions-Wettbewerb" (Forum "Wettbewerbe und Ausschreibungen").


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