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[Geschlossen] Mind over Body: 2225km nach Santiago de Compostela

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Was als Bieridee vor 5 Jahren begann, wurde diesen Sommer Realität: ein Kumpel und ich liefen von Einsiedeln (CH) nach Santiago de Compostela. Wir fingen am 5. Juli an, und rechneten damit, um den 15. September anzukommen, was gerade so knapp für den Semesterbeginn am 18. September hätte hinhauen sollen. 70 Tage für 2000km; wir sind beide so semi-sportlich, spielen einmal pro Woche Fussball, dazu gelegentlich joggen und Tennis. Die meisten Leute trauten uns das nicht in der kurzen Zeit zu, der Rest erklärte uns für komplett verrückt.

Wir liefen also los, und was folgte war die geilste, eindruckvollste und herausfordernste Zeit meines Lebens. Mein Kumpel und ich, wir sind beide nicht im geringsten religiös, uns reizte lediglich die sportliche Herausforderung und als Student/Büroaushilfe ist es auch mal schön, den Tag grösstenteils draussen zu verbringen. Ausserdem wollten wir es den Leuten zeigen, die es uns nicht zugetraut hatten.

Anfangs rechneten wir mit 30km pro Tag, falls alles gut läuft. Meine Fresse, hatten wir uns unterschätzt. Wir entwickelten nämlich bald enorme Dickschädel, die uns zu sportlichen Höchstleistungen antrieben. So schafften wir die 2225km in exakt 62 Tagen, 6 Stunden und 50 Minuten; im Durchschnitt sind das 35km pro Tag. Pausen gabs keine. Fieber, Kotzen, kaputte Knöchel und Knie, Hitze, 10 Tage ununterbrochener Regen, riesige Blasen an den Füssen, mehrmals fast zusammengebrochen. Aber wir liefen weiter, einfach weil wir's konnten.

Anfangs legten wir noch mit 25km pro Tag los, mitten in den Innerschweizern Alpen und waren am Abend totmüde. Am Schluss waren wir physisch und vor allem psychisch so gut, dass uns in den Bergen von Galicien alles unter 40km pro Tag langweilig vorkam, und wir Abends nicht mal mehr müde ankamen.

Gegen Ende der Pilgerfahrt, von Villafranca del Bierzo nach Triacastela war eindeutig unser leistungsmässig bester Tag—knapp vor der Pyrenäenüberquerung mit 5.5 km/h und ca. 15kg auf dem Rücken über eine Distanz von 37km und 1200 Höhenmeter.
Wir übernachteten in Villafranca, dann über den Camino Duro (wollten wir eigentlich gar nicht unbedingt, aber hey, man nennt einen Weg nicht einfach "den harten Weg", ohne dass wir da drübergehen), 300m hoch, wieder 300m runter auf 12 km. Dann Frühstück im Regen, Bar hatte geschlossen. In sintflutartigen Regenfällen ging's 10km lang gemächlich aufwärts, bis die steilste Steigung des ganzen Jakobswegs begann: 700m auf 9km. Ich lief im T-Shirt los, weil's trotz des Regens garnichtmalsokalt war. Zwischendurch musste ich jedoch Pulli und später auch die Jacke anziehen, weil der Regen langsam apokalyptisch anmutete, und es jetzt auch eiskalt war. Bei den Kilometerangaben bin ich mir nicht mehr so ganz sicher, aber beim Bergdorf O Cebreiro waren wir oben und hatten 33km hinter uns. Da war es gerade 12.30 Uhr.
Von dabis zu unserem Ziel in Filloval waren's noch 17km. Als wir da waren, stellte sich allerdings heraus, dass es da keine Herbergen gab, also nochmals 5km weiter, mit noch einem schönen 700m Abstieg, nach Triacastela. Total 55km, wir kamen Abends um 19.30 Uhr an, und waren kein bisschen müde.

Warum ich das hier erzähle? Vielleicht findet's ja der eine oder andere interessant. Vielleicht spielt jemand mit dem Gedanken, der Weg auch aus sportlicher Motivation zu pilgern. Ich war auf jeden Fall noch nie so in Form wie am Tag der Ankunft in Santiago. Ausserdem noch 10kg leichter wie vor dem loslaufen, obwohl wir gefressen haben wie die Weltmeister. Es ist halt fast unmöglich, 4000 Kalorien pro Tag zu sich zu nehmen, auf jeden Fall auf dem Jakobsweg.

Reiseführer und Bücher über den Jakobsweg sind meist von Vollidioten und Weicheiern geschrieben worden, zB Hape Kerkeling, der von 800km 200 nicht selbst gelaufen ist. Falls ihr das wirklich mal vorhabt, fragt besser mich. Ohne Scheiss. ;)

Cliffs für die Faulen:

- Zwei semisportliche Studenten laufen in 63 Tagen 2225km nach Santiago de Compostela
- Anfangs kaputt wie die Sau, geben aber nicht auf und werden awesome "Athleten".
- Pyrenäenüberquerung: 15kg auf dem Rücken, 1200 Höhenmeter, 37km Distanz; zurückgelegt mit 5.5 km/h.
- Härteste Etappe: Villafranca - Triacastela, total ca 1200 hoch, 1100m runter, insgesamt 55km.
- 10 kg abgenommen.
- Beine wie Roberto Carlos.
- Hape Kerkeling ist eine Pussy.

Und falls das Bedürfnis nach Anekdoten besteht, ich erzähle gerne. Ask me anything, auch über nicht-sportbezogenes.


26 Antworten
ForTheLove
Beigetreten: 19.08.2007
PokerStrategist

Sehr geil!!
Respekt und vielen Dank für den Tripreport! :)

Erzähl ruhig nochmal ein bisschen mehr! Ist ja sicherlich noch mehr passiert als das laufen? Gab es Streitereien zwischen euch?
Wieviel € habt ihr auf dem Trip ausgegeben?


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von ForTheLove
Sehr geil!!
Respekt und vielen Dank für den Tripreport! :)

Erzähl ruhig nochmal ein bisschen mehr! Ist ja sicherlich noch mehr passiert als das laufen? Gab es Streitereien zwischen euch?
Wieviel € habt ihr auf dem Trip ausgegeben?

Ja, eine Menge lustiger Geschichten, manches auch traurig... Streitereien überraschenderweise nicht, neint. Klar, Meinungsverschiedenheiten, aber so richtigen Krach hatten wir nie. Lag wohl auch daran, dass wir nicht unbedingt zusammen laufen mussten. Teilweise redeten wir ein paar Tage lang nicht viel mehr als "Wo essen wir heute?", "Wo gibts das nächste Bier?", "Fuck, ich hasse diese dummen Franzosen." etc. Nicht weil wir sauer aufeinander waren, man kann einfach unmöglich 2 Monate lang dauernd diskutieren. Taten wir aber schon auch, Bier, Fussball, Titten, den Sinn des Lebens, Religion, Bier, Frauen, sowas halt.

Ausgegeben haben wir jeder ca. 4000 CHF, d.h. 3200 €. War schon teuer, vor allem wenn man bedenkt, dass wir in Spanien im Durchschnitt 5-8€ für eine Übernachtung bezahlten.

Bezüglich Bier: Wir liefen weite Strecken besoffen, oder zumindest angesäuselt. Die beschissenste Zeit war immer so um 11.00 Uhr, weil dann langsam der Bierdurst so richtig einsetzte, und es heiss wurde, aber meist noch ein paar Km bis zum Mittagessen zurückzulegen waren. Wir begegneten diesem Problem, in dem wir teilweise zum Frühstück schon Bier tranken. Das Lustige war, dass das Gebräu extrem reinhaute, zum einen wegen der Anstrengung, zum anderen weil wir meist nicht besonders viel assen (obwohl wir soviel reinstopften, bis uns fast übel wurde). Jetzt weiss ich wenigstens, wie sich eine Frau beim Saufen fühlt. Keine besonders überwältigende Erfahrung.

Essen und Trinken war allgemein sehr geil, vor allem in Frankreich. Restaurants waren meist (ungerechtfertigt) relativ teuer, wobei es da auch Ausnahmen gab, aber wenn wir bei Privatpersonen übernachteten (meist ältere Ehepaare, deren Kinder schon ausgezogen waren und die nicht wussten, was sie mit den Kinderzimmern sonst anstellen sollten), assen wir wie die Könige: 5-gängige Menüs, lokale Spezialitäten, Wein, Käse, der zwar eigenartig aussah und roch, aber doch sehr gut war. Für Essen, Übernachtung und Frühstück konnte man da soviel bezahlen wie man wollte, wir gaben meist 25€ pro Person, was eigentlich lächerlich wenig war, aber die Leute hatten eine Scheissfreude und meinten oft, das wäre noch zuviel Geld.

Kein Wunder kamen wir auf 3.2k€, aber ich hätte das respektlos gefunden, da weniger zu geben.


Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

geil, wollte die strecke dieses jahr mitm fahrrad fahrn aber aufgrund von einem unfall absagen müssen. hast du vielleicht fotos? bilder sagen ja immer mehr als 1000 worte. so ein abenteuer ist jedenfalls einfach nur geil und das bleibt einem für den rest des lebens erhalten. du kannst dich glücklich schätzen dass du die finanziellen mittel und vor allem einen freund hattest um das gemeinsam durchzuziehen!


Geilomat :f_confused:

Wie habt ihr denn die Etappen geplant? Insbeonder die durch Frankreich?


DiscoD
Beigetreten: 11.02.2006
PokerStrategist

Original von FlocketHocket
Geilomat :f_confused:

Wie habt ihr denn die Etappen geplant? Insbeonder die durch Frankreich?

#

hattet ihr solche privaten Schlafplätze vorher schon "gebucht"?


Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

Original von DiscoD

Original von FlocketHocket
Geilomat :f_confused:

Wie habt ihr denn die Etappen geplant? Insbeonder die durch Frankreich?

#

hattet ihr solche privaten Schlafplätze vorher schon "gebucht"?

eher unwahrscheinlich. ich tippe eher darauf dass ihr nach nem 'bett frei' oder halt bed and breakfast schild ausschau hieltet als ihr müde wart oder es abend wurde... so hab ich das zumindest immer gemacht...


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Epitaph
geil, wollte die strecke dieses jahr mitm fahrrad fahrn aber aufgrund von einem unfall absagen müssen. hast du vielleicht fotos? bilder sagen ja immer mehr als 1000 worte. so ein abenteuer ist jedenfalls einfach nur geil und das bleibt einem für den rest des lebens erhalten. du kannst dich glücklich schätzen dass du die finanziellen mittel und vor allem einen freund hattest um das gemeinsam durchzuziehen!

Wenige. Wir hatten meist keine Lust, Fotos zu machen, schliesslich waren wir keine Touristen sondern Pilger. Mein Kumpel hat die Bilder, hat sie mir aber noch nicht gegeben. Ich müsste ihn mal wieder daran erinnern :) Wenn ich welche habe, werde ich sicher das eine oder andere hier reinstellen.

Finanzielle Mittel, naja, glücklich schätzen muss ich mich da nicht so, ich habe schliesslich dafür gespart. Viele in meinem Alter geben ihr Geld für Autos und irgendwelchen Schnickschnack aus, ich halt für's Reisen. Da habe ich mehr davon, und wenn ich dann mal mit dem Studium fertig bin, kann mich mir den Luxus eher leisten als jetzt :) Aber was meinen Kumpel angeht, da hast du recht. Ich weiss nicht, ob wir das ohne den anderen geschafft hätten.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Epitaph

Original von DiscoD

Original von FlocketHocket
Geilomat :f_confused:

Wie habt ihr denn die Etappen geplant? Insbeonder die durch Frankreich?

#

hattet ihr solche privaten Schlafplätze vorher schon "gebucht"?

eher unwahrscheinlich. ich tippe eher darauf dass ihr nach nem 'bett frei' oder halt bed and breakfast schild ausschau hieltet als ihr müde wart oder es abend wurde... so hab ich das zumindest immer gemacht...

Beides. In Frankreich muss man vorher anrufen, weil man oft bei Leuten zuhause übernachtet, oder in kleineren Herbergen. Mit dem Fahrrad ist es nicht so ein Ding, noch 5 km weiterzufahren, wenn alles voll ist. Wenn man zu Fuss unterwegs ist und schon 35km in den Beinen hat, schon. In Spanien reservierten wir aber nie, und hatten auch nie ein Problem, eine Herberge zu finden. Das lag hauptsächlich daran, dass wir Ende August/Anfang September da waren, als die Hauptsaison schon vorbei war.


awesome!!!


PaxiFixi
Beigetreten: 19.03.2007
PokerStrategist

Glückwunsch!

Was hattet ihr an Ausrüstung dabei? Und wieviel Kilo warens dann schließlich?

Ich spiel grad selber mit dem Gedanken im Sommer den Weg zu machen... Entweder mitm Fahrrad oder wanndern.


WimpdaPimp
Beigetreten: 22.02.2007
Oldschool Grinder

Ja so ne Erfahrung prägt einen sicher und so ne Art Urlaub in der puren Natur ist Hammer geil. Bin letztes Jahr auch mit Freundin nach Santiago allerdings hatten wir nur knapp 14 Tage freibekommen und dadurch auch nur 250km gemacht. Wäre aber jederzeit wieder dabei und möchte diese Erfahrung auch nicht missen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von OliTheKing
Glückwunsch!

Was hattet ihr an Ausrüstung dabei? Und wieviel Kilo warens dann schließlich?

Ich spiel grad selber mit dem Gedanken im Sommer den Weg zu machen... Entweder mitm Fahrrad oder wanndern.

2 Wandershirts
1 Shirt für am Abend
1 Wanderhose
1 Hose für am Abend
2 Paar Socken
Schlafsack
Adiletten
Pilgerführer
Pilgerstab
und eine ganze Menge Kleinkram wie Taschenmesser, Salben, Handwaschmittel, Schreibzeug, Tagebuch, Sicherheitsnadeln, Schere, Zahnbürste etc.

Mit Wasser und Essen warens ca. 15kg. Wir waren aber auch immer sehr vorsichtig was das anging, und hatten immer 3l Wasser dabei. War dann jeweils aber auch relativ schnell leer. Mach den Weg zu Fuss, es fühlt sich einfach gut an. Wenn du mit dem Fahrrad gehst, kannst du zB 70 km von Roncesvalles bis Pamplona fahren, ohne je einmal zu treten. Das ist irgendwie einfach nicht richtig, ohne dass ich jetzt die Leistung von Fahrradpilgern schmälern will.

@WimpdaPimp: Nice, ich hab vor jedem Respekt, der das durchziehen kann! Bekanntlich sind ja die ersten Tage die schlimmsten :)


Epitaph
Beigetreten: 29.07.2006
Oldschool Grinder

was für schuhe habt ihr dafür denn benutzt? und eine bestimmte hose/unterhose gegen das wolflaufen? hattet ihr nicht unendlich viele blasen an den füßen?

zur radstrecke: der pilgerweg ist eh scheisse zu fahrn, ab spanien ist es wesentlich schöner einfach an der nordatlantikküste lang zu radeln.


WimpdaPimp
Beigetreten: 22.02.2007
Oldschool Grinder

Original von Epitaph
was für schuhe habt ihr dafür denn benutzt? und eine bestimmte hose/unterhose gegen das wolflaufen? hattet ihr nicht unendlich viele blasen an den füßen?quote]

Bevor ich mit meiner Freundin damals nach Santiago gelaufen bin, haben wir uns Wanderschuhe gekauft (Lowa) und die ein paar Monate vorher schon eingelaufen. War wohl die beste Investition, die wir dafür gemacht haben, weil ohne vernünftiges Schuhwerk wird es schon schwer, da es viele Berg- und Steinpassagen gibt. Die Gefahr, dass man mal umknickt ist sehr hoch und eine der häufigsten Verletzungsrisikos zumal man noch den schweren Rucksack meist bei sich hat und der dann noch zusätzlich schiebt.
Hose/Unterhose hatten wir nichts spezielles dabei, dafür aber eine Fußcreme mit der wir uns jeden Tag eingeschmiert hatten. Das hat die Füße geschmeidig gehalten und so hatte jeder von uns nur am Anfang ein paar Blasen, danach keine mehr. Man gewöhnt sich sehr schnell an das Laufpensum und findet irgendwann auch seine perfekte Distanz pro Tag. Da sollte man eh seinen Rythmus finden und sich nicht von den anderen Pilgern unter Druck setzen lassen.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Epitaph
was für schuhe habt ihr dafür denn benutzt? und eine bestimmte hose/unterhose gegen das wolflaufen? hattet ihr nicht unendlich viele blasen an den füßen?

zur radstrecke: der pilgerweg ist eh scheisse zu fahrn, ab spanien ist es wesentlich schöner einfach an der nordatlantikküste lang zu radeln.

Lowa Wanderschuhe, die bis über die Knöchel reichen, in den letzten paar Wochen vor dem loslaufen damit an die Uni etc. Ging perfekt. In Pamplona und Burgos mussten wir uns allerdings neue Sohlen draufmachen lassen. Eine Menge Leute liefen nur in Turnschuhen, das war mir aber zu gefährlich, wie WimpdaPimp schon sagte, wegen der Umknickgefahr. Wir liefen auch meist morgens noch im Dunkeln los, das wäre ohne Wanderschuhe viel zu gefährlich. Zudem läuft man teilweise auch über Kuhweiden, kleine Bäche und auch 2000 Jahre alte Römerstrassen, die den Anschein machen, dass sie noch nie repariert worden seien.

Wir hatten Wanderhosen aus dem Sportfachgeschäft, die man per Reissverschluss lang oder kurz machen konnte. Drunter ganz normale Boxershorts; den Wolf hatten wir nie.

Zu den Füssen: Ja, Blasen hatten wir anfangs vor allem, die gingen dann nie wirklich weg, schmerzten aber mit der Zeit auch nicht mehr, weil die Haut nachwuchs. In Spanien war dann der Teer teilweise so heiss, dass wir wieder 2-3 Blasen hatten. Das war dann allerdings kein grosses Problem, wenn man sie abends aufsticht, evtl einen Faden reinzieht, und alles austrocknen lässt. Auf keinen Fall darf man sie aufschneiden, ausser wenn Eiter o.ä. rausläuft.

Unser Fusspflegeprogramm ging so: Morgens Kompressen drauf (Keine Compeed-Blasenpflaster, die sind des Satans!), mit Hirschtalg von Scholl einschmieren (den Jungs haben wir in Santiago eine Karte geschickt), dann Damenstrumpf drüber, dann erst die Socken. Durch den Strumpf reibt die Haut nicht so stark. Abends mit Euceta und nochmals mit Hirschtalg einschmieren.

Original von WimpdaPimp
Man gewöhnt sich sehr schnell an das Laufpensum und findet irgendwann auch seine perfekte Distanz pro Tag. Da sollte man eh seinen Rythmus finden und sich nicht von den anderen Pilgern unter Druck setzen lassen.

Die perfekte Distanz pro Tag wird aber immer grösser :) Gegen Ende sind auch 40 km pro Tag wirklich nicht mehr viel. Da kann man sich schon etwas zutrauen.


eplc
Beigetreten: 23.01.2005
Elite Grinder

Wenn das hier nicht eine exceltabellenmäßige Aufzählung eurer bragwürdigen Hochleistungsdaten wird, les ichs mir gerne durch.
Mich würde zumindest mehr interessieren, wie hart es war und was ihr erlebt habt, als die sportlichen Leistungen, wie im Ausgangspost.

Mich hast du jedenfalls erst einmal als Leser.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von eplc
Wenn das hier nicht eine exceltabellenmäßige Aufzählung eurer bragwürdigen Hochleistungsdaten wird, les ichs mir gerne durch.
Mich würde zumindest mehr interessieren, wie hart es war und was ihr erlebt habt, als die sportlichen Leistungen, wie im Ausgangspost.

Mich hast du jedenfalls erst einmal als Leser.

Na klar, wenn das Interesse besteht, werde ich natürlich gerne ein paar Episoden erzählen.


Ajezz
Beigetreten: 20.07.2005
BlackMember

Ich finde, der Thread gehört eher ins Reise-Unterforum, da finden sich auch sicher mehr interessierte Mitleser als hier im Sport; da vermutet ja keiner so einen Thread. ;)

Mich würde im übrigen noch der genaue Routenverlauf interessieren.


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