Skip to forum
close please - solv...
 
Benachrichtigungen
Alles löschen

[Geschlossen] close please - solved

19 Beiträge
9 Benutzer
0 Reactions
1,581 Ansichten
JanPhi
Joined: 16.07.2006

Hi guys,

me and my staker are in a difficult situation:

I have been playing PLO Headsup for years now and we never had any problems. Overall I was up for this deal. We agreed beforehand that I am allowed to split/cashout any profit right away. So every time I was up I cashed out right away according to the cut (we started at 50/50 improving stepwise depending on profit to 80/20 in my favour). My last cashout was 5 month ago and since then I dropped 9400€. I recently decided for personal/health reasons to quit poker within the next 2 months. The problem is that we never set proper rules for what to do when I want to quit while in makeup.
Are there any “standard” solutions for this? Are these 9400€ to be considered as regular makeup or is this to be considered as a debt that i owe the backer for cutting profit that turned out to be none (my cut of the 9400€)?


18 replies
AvoidMyRage
Joined: 03.10.2011

If you really completely quit poker, you don't owe him anything.
Should you decide to play poker again, he has the option to resume staking you until you get out of makeup.


JanPhi
Joined: 16.07.2006

noch jemand? hab auf englisch gepostet weil ich nicht den ganzen text nochmal schreiben wollte


badmoe92
Joined: 25.02.2014

warum trifft man keine absprachen für so einen fall:why:
lese hier und auch auf 2+2 immer wieder von solchen problemen
muss man doch vorher klären


noeschi
Joined: 23.10.2006
JanPhi
Joined: 16.07.2006

es gibt aber nun mal situationen in denen ein stakee im mu quitten MUSS. wenn ich sagen wir 5 monate gewinn mache und davon nur meine lebenskosten bezahle und nichts anderes und dann einen großen downswing habe, von dem ich mich nicht erholen kann (games sterben aus, bin körperlich/psychisch nicht mehr in der lage zu spielen) kann der staker ja auch schlecht verlangen, dass ich das geld, was ich für meine lebenskosten verbraucht habe zurück zahle. das ist nun mal das risiko, das der staker eingeht und dafür % bekommt. dieses risiko verringert man normalerweise natürlich extrem mit einer sinnvollen cashout regelung (zeit/handlimit und % als downswing polsters). dass wir das versäumt haben, macht den deal natürlich sehr schlecht für meinen staker.


IngolPoker
Joined: 05.09.2006

Totaler Unsinn, das als Schulden zu sehen.
Es ist ja eher freundlich zu sagen, dass man sich nicht mehr in der Lage sieht zu spielen. Man könnte schließlich auch einfach dumm weiterdonken und noch mehr Geld vernichten, dagegen hat der Staker ja überhaupt keine Handhabe.

Dass der Stakee hier Gewinn "garantieren" soll is doch Quatsch, wenn das so wäre dürfte der Staker höchstens paar % Zinsen p.a. bekommen. Natürlich hat der Staker noch ein Risiko.


JanPhi
Joined: 16.07.2006

Original von IngolPoker
Totaler Unsinn, das als Schulden zu sehen.
Es ist ja eher freundlich zu sagen, dass man sich nicht mehr in der Lage sieht zu spielen. Man könnte schließlich auch einfach dumm weiterdonken und noch mehr Geld vernichten, dagegen hat der Staker ja überhaupt keine Handhabe.

Dass der Stakee hier Gewinn "garantieren" soll is doch Quatsch, wenn das so wäre dürfte der Staker höchstens paar % Zinsen p.a. bekommen. Natürlich hat der Staker noch ein Risiko.

genau, nach der schulden logik wäre es besser für mich gewesen die gesamte bankroll absichtlich zu verlieren und vom staker gecuttet zu werden oder meine lebenskosten mit einem normalen job zu decken und im staking nie profit zu machen.

und selbstverständlich kann ein stakee nie profit garantieren, sonst wäre es wiederum ein freeroll für den staker. 50% von den winnings ohne das risiko verlust zu machen?? ihr sehr den fehler....


noeschi
Joined: 23.10.2006

mit profit garantieren ist halt nur >0$ gemeint, das sollte halt obv sein


JanPhi
Joined: 16.07.2006

nochmal: wenn ich meinem staker >0$ garantieren müsste (indem ich für einen downswing nach einem cashout 100% selber hafte), wäre es ein lächerlicher freeroll für den staker. dann würde er bei 0 risiko 50% (oderwasauchimmer) meiner winnings bekommen. das wäre ca so als würde ich mir geld leihen und dreistellige zinsen dafür bezahlen. ich nehme an, du hast keine staking erfahrung?


grinse1981
Joined: 22.01.2008

auf 2+2 war die meinung zumindest früher das jmd der poker quittet das makeup nicht zurück zahlen muss

finde das auch sinnvoll,wozu sollte man sich sonst auch noch als ehrlicher stakee staken lassen wenn man so oder so das finanzielle risiko trägt,da kann man dann auch einfach von irgendwoher nen kredit aufnehmen und muss nicht auf bis zu 50% seiner winnings verzichten

das stakees damit eine art freeroll haben stimmt zwar schon,aber gerade ab limits wo es schon um etwas mehr geld geht wird sich wohl kein longterm winningplayer die entscheidung poker komplett zu quitten so einfach machen (und falls jemand einfach nicht mehr den skill hat um die aktuellen games zu beaten muss ihn der staker eh auf kurz oder lang droppen wenn er sein geld nicht zum fenster hinaus werfen will)


JanPhi
Joined: 16.07.2006

Original von grinse1981
auf 2+2 war die meinung zumindest früher das jmd der poker quittet das makeup nicht zurück zahlen muss

finde das auch sinnvoll,wozu sollte man sich sonst auch noch als ehrlicher stakee staken lassen wenn man so oder so das finanzielle risiko trägt,da kann man dann auch einfach von irgendwoher nen kredit aufnehmen und muss nicht auf bis zu 50% seiner winnings verzichten

das stakees damit eine art freeroll haben stimmt zwar schon,aber gerade ab limits wo es schon um etwas mehr geld geht wird sich wohl kein longterm winningplayer die entscheidung poker komplett zu quitten so einfach machen (und falls jemand einfach nicht mehr den skill hat um die aktuellen games zu beaten muss ihn der staker eh auf kurz oder lang droppen wenn er sein geld nicht zum fenster hinaus werfen will)

danke. dieser freeroll der stakees wird ja normalerweise auch durch eine sinnvolle cashoutregelung (zB dass 50% der winnings in die roll als puffer gehen) stark verringert.

im endeffekt geht es eigentlich nicht darum ob ich ihm 100% oder 0% schulde. mir ist klar, dass er den deal nicht gemacht hätte wenn er vorher gewusst hätte, was "jederzeit allen profit auscashen können" für ihn bedeutet. daher suchen wir jetzt eine lösung um das versäumnis, eine gescheite cashoutregelung festzulegen, auszugleichen. meine vorschläge lauten: 1. noch (makeup/hourly = stunden) zu spielen oder 2. ihm das, was ich noch an pokerwinnings auf dem konto habe (allerdings sehr wenig) zurückzuzahlen.


AndreNC
Joined: 29.12.2009
shugana
Joined: 09.04.2007

Naja, wenn du cashouts getätigt hast, hat dein Stakegeber ja auch was abbekommen. Wenn das über Jahre lief, müsste er ja auf jeden Fall schon mehr raus haben, als reingesteckt, sonst habt ihr bei den Cashouts was verbockt. Bei 50/50 für jeden $ den du ausgecashet hast, hättest ihm eben auch einen shippen müssen. Jetzt am Ende bei 80/20 dann nurnoch für alle $4 die du auscashed ihm $1 shippen. Wenn du das nicht getan hast, schuldest du ihm eben genau das, was du nicht geshipt hast. Wenn das die Restbankroll übersteigt, dann hast du Schulden, sonst nicht. Wenn du dann quitten willst, solltest du ihm die restliche Roll zurückshippen und Ende. Je nachdem wie dein Verhältnis zu dem anderen ist, kannst du natürlich noch sowas wie X hours oder nen Anrechnen als Teilschuld ausmachen. Das liegt aber an euch, ne Musterlösung gibts dafür wohl eher nicht.


JanPhi
Joined: 16.07.2006

haben uns eben geeinigt, ich kaufe mich aus dem deal raus. kann geschlossen werden.