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[Geschlossen] "Open Download" Abzocke + Rechnung

13 Beiträge
9 Benutzer
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717 Ansichten

Hab da dummerweise mich angemeldet und was gedownloadet.
Falschen Namen usw. angegeben.

Nun kam eine Email, dass der dienst nicht kostenlos wäre,
sie meine IP adresse etc haben und ich 96€ bezahlen soll für irgendwelche monats mitgliedschaften ...

Sind solche rechnungen per email zulässig,
kriegen die meinen richtigen namen raus,
würden sie klagen und hätten sie eine chance ?

Habe ich ein Widerrufsrecht?
Anmeldung war vor 12stunden.

Whats my line X(

Artikel auf Gulli.com dazu

"Die Erfolgsaussichten für ein solches Verfahren sind indes als offen zu betrachten. Auch in diesem Zusammenhang zeigt sich erneut: die besten Daten sind keine. Wer keine persönlichen Daten angibt, der muss sich auch nicht vor unangenehmer Post fürchten."

Das steht in dem Artikel.
Heißt es, dass ich fein raus bin ?


12 Antworten
koyote
Beigetreten: 28.02.2006
Oldschool Grinder

ach garnix machen..das ist einfach nur bullshit..und wenn sie das nicht explizit angegeben haben können die nix verlangen..einfach nix machen..imho..


Hugger
Beigetreten: 01.03.2005
PokerStrategist

Nun mach dir mal keinen Kopp wegen dieser Rechnung.Bisher hat noch keine dieser Abzockerfirmen den Gang zum Gericht angetreten,im Gegenteil,mittlerweile ermitteln Staatsanwälte gegen diese Abmahnanwälte.

Du wirst noch mit Post von Inkassobüros überschüttet werden,schmeiss sie weg und auf gar keinen Fall antworten oder versuchen den Sachverhalt klar zu stellen.

Schau dir diesen Link an http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,564774,00.html
und auch die weiterführenden Links ziemlich unten auf der Seite in dem grauen Kästchen


PabloForKoka
Beigetreten: 09.07.2007
PokerStrategist

Na ja, Du hast auf Dein Widerrufsrecht verzichtet bei der Anmeldung.

Jedoch solltest Dir keine all zu grossen Gedanken machen. Gibt im Internet schon mehrere Musterbriefe fuer dieses Unternehmen, um seinen Ruecktritt aus verschiedenen Gruenden zu erklaeren.

Einen solchen wuerde ich an Deiner Stelle diesem Unternehmen zukommen lassen. Danach gar nicht mehr reagieren.

Soweit mir bekannt, ging dieses Unternehmen noch nie vor Gericht, sie sind nur etwas hartnaeckig.

Schon zu sehen daran, dass selbst der Besitzer von Opendownload bei der Registrierung von seinen Domains eine falsche Adresse und inkorrekte Telefonnummer angegeben hat ;)


Bombenalarm
Beigetreten: 15.11.2007
Oldschool Grinder

genau, guck ma bei youtube nach Akte 08 oder wie das heißt, da gab es bisher mehrere beiträge bei solchen abzocken.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ich habe komplett falsche daten angeben,
die haben "nur" meine IP-Adresse.

Mein Provider würde meine Daten nur auf Anfrage der Polizei/Kriminalamt etc. rausgeben, nicht an die Firma selber.

Also sollte ich jetzt diesen Ruecktrittsbrief schicken?
Bringt das was ?


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Also sind bisher alle für abwarten ? ;)


Illegale Abzocke:
du musst nicht zahlen.

Die gehen halt, davon aus, dass genügend Dumme drauf reinfallen und zahlen.

Einfach ignorieren:
wird nichts passieren


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Eigentlich ja, nur ist es wohl nicht gaaanz so harmlos, wie ich in dem Artikel, den ich oben verlinkte, las:

"Fakt ist und bleibt allerdings: Nach Eingabe der Daten und Zustimmung zu den AGB wird sich der Seitenbetreiber auf das Zustandekommen eines Abo-Vertrages berufen. Im Fall eines Rechtsstreits entscheidet bei den hier vorliegenden Streitwerten, sofern die Berufung nicht zugelassen wird, in erster und letzter Instanz eine Amtsrichterin oder ein Amtsrichter."

Anders ist bei mir nur:
Ich habe totale quatsch Daten angeben: asdfgh ...

Und dazu müssen die erstmal Anzeige gegen Unbekannt bzw. gegen meine IP-Adresse erstellen...

Eigentlich dodge ich solche traps auch, nur hatte gestern 2mädels hier (eins jailbait, 12jahre alt, die andere 23 ... )die wollten unbedingt irgendwelchen schrott im internet machen usw. und haben die ganze zeit gequitscht und gejammert und gehüpft.
naja bei der hektik hab ich dann nurnoch autopilot klicken gemacht ohne brain :(


Petathebest
Beigetreten: 22.02.2006
Oldschool Grinder

IP sollte denen nicht viel nützen. Also ignorieren. Wenn man trotzdem irgendwann etwas per Post kommen sollte, aber nur dann:

Einschreiben mit Rückschein
Anbieter
Adresse Datum:

Ihre unberechtigte Forderung
Rechnungs-Nr./ Kunden-Nr.
Sehr geehrte Damen und Herren,

mit Schreiben vom .......................... machen Sie einen Betrag in Höhe von ............ Euro für die angebliche Inanspruchnahme einer Internet-Serviceleistung gegen mich geltend.

Ich bin jedoch davon überzeugt, dass ich keinen – zumindest jedoch keinen kostenpflichtigen - Vertrag mit Ihnen abgeschlossen habe.
Sollten Sie anderer Meinung sein, so weisen Sie mir bitte nach, wann und wie es zu einem Vertragsschluss gekommen sein soll, wie Sie mich gemäß den gesetzlichen Bestimmungen zum Fernabsatz belehrt und informiert haben.

Nach Inaugenscheinnahme Ihrer Homepage habe ich festgestellt, dass der Preishinweis versteckt ist, offenbar in der Absicht, unentdeckt zu bleiben. Es hat den Anschein, als werde die Leistung kostenlos angeboten. Weiter fehlt es an einer ausreichenden Widerrufsbelehrung.

Den angeblich abgeschlossenen Vertrag fechte ich vorsorglich wegen arglistiger Täuschung an. Zudem widerrufe ich diesen Vertrag hilfsweise nach den Vorschriften über Fernabsatzverträge. Höchst vorsorglich erkläre ich die Anfechtung wegen eines Irrtums über den Inhalt der abgegebenen Willenserklärungen, hilfsweise kündige ich fristlos.
Von Drohungen mit einer unberechtigten Strafanzeige oder einer unzulässigen Eintragung dieser bestrittenen Forderung bei der Schufa sollten Sie Abstand nehmen, da ich mir ansonsten rechtliche Schritte gegen Sie vorbehalte.

Eine Zahlung werde ich nicht vornehmen.

Mit freundlichen Grüßen


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Danke.
So i'll wait ;)


MadCow
Beigetreten: 15.09.2006
Oldschool Grinder

Es hängt doch immer davon ab wie sichtbar die Kosten waren.
Wenn es fett über der Anmeldung steht das man zahlen muss sind solche verträge doch rechtens?

Nur wenns irgendwie versteckt ist sind sie ungültig.

Allerdings dürfte es schwer sein aus der IP die Adresse zu bekommen, dass ist kein alzu einfacher Prozess und lohnt sich für die sicher nicht.


opendownload.de: Verbraucherschutz mahnt dreimal ab
Der umstrittenen Seite opendownload.de steht Ärger mit dem Verbraucherschutz ins Haus. Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzb) erwägt jetzt sogar eine Klage gegen die Betreiber der Seite.

opendownload.de sorgt schon seit Wochen für großen Ärger im Internet. Die Betreiber der Seite kassieren nämlich mit fremden Leistungen ab: Sie werben auf ihrer Seite und bei Suchmaschinen wie Google.de mit den Namen bekannter Freeware-Programme wie Open Office, Adobe Flash Player oder Irfan View. Im Glauben, auf opendownload.de bekämen sie die kostenlosen Programme, melden sich viele Verbraucher mit ihren persönlichen Daten an - und bekommen dafür die Quittung. Wenig später schicken ihnen die Betreiber der Seite eine Rechnung über 96 Euro ins Haus. Begründung: Man habe einen Zwei-Jahres-Vertrag abgeschlossen und zudem bei der Anmeldung auf sein Widerrufsrechtsrecht verzichtet.

Der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv) ist da allerdings ganz anderer Meinung. "Wir haben den Betreibern der Seite insgesamt drei Abmahnungen geschickt", berichtet Thomas Bradler vom Referat Kollektiver Rechtsschutz des VZBV. Die Verbraucherschützer halten es für rechtswidrig, dass die verantwortliche Content Services Ltd. - hinter diesem Namen verstecken sich die hessischen Betreiber der Seite - keinen Endpreis anzeigen. Auch der angebliche Verzicht aufs Widerrufsrecht bei der Anmeldung verstoße gegen deutsches Recht. Außerdem, und das ist der Grund für die dritte Abmahnung, stören sich die Verbraucherschützer an den Drohgebärden der Firma.

"Die Abgabe einer Unterlassungserklärung wurde jeweils verweigert", so Bradler gegenüber Computerbetrug.de. Deshalb prüfe der VZBV nun eine Klage gegen das umstrittene Unternehmen mit Sitz in Mannheim.

Verbrauchern, die sich von opendownload.de getäuscht oder betrogen fühlen, riet Bradler, die Rechnungen nicht zu bezahlen. Auch die Verbraucherzentralen Baden-Württemberg und verschiedene Juristen betonten erst kürzlich, man solle sich von Mahnungen und Inkasso

Quelle


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