Hey,
mir schwirrt gerade ein Gedanke durch den Kopf, der mir in einem "hellen" Moment kam.
Ich fragte mich:
"Warum planst du dein Training so genau? Weißt genau, an welchen Tagen du was und wie trainieren musst."
"Warum planst du deine persönliche Entwicklung?"
"Warum planst du deine Ernährung?"
"Warum planst du dein Leben so genau durch"?
Um immer wieder festzustellen, dass der Plan scheitert bzw. nicht zu 100% so abläuft, weil immer wieder was dazwischen kommt, dass nicht voraussehbar war. z.B. beim Training, Krankheit, dass einen zurückwirft. Was einen dann unglücklich macht, da man den Plan nicht einhalten konnte.
Warum trainiere ich nicht einfach das und so wie ich gerade Bock habe? Esse das wo ich gerade Lust darauf habe. Lebe mehr in den Tag herein, als alles zu planen. Lasse mich eher treiben wie ein Blatt im Winde. Denn es gibt viel zu viele Einflüsse, die man nicht beeinflussen kann.
Planung ist doch von vorneherein schon zum Scheitern verurteilt. Weil alles, das Ziel der Planung, in der Zukunft "ist". Und was bis dahin geschehen wird, weiß man nicht. Denn es gibt/existiert nur die "Gegenwart". Also bin ich doch glücklicher, wenn ich die vielen Planungen zur Seite lege und einfach jetzt in der Gegenwart lebe/mache/tue.
In ca. 40-50 Jahren werde ich vermutlich sterben, vlt. auch früher. Das ist sicher. Was nützt mir das Geplante dann noch? Hätte ich viel lieber im Moment leben sollen? Anstatt immer zu denken "Heute muss ich noch dies und das machen, morgen das und übermorgen das" "Oh man was ein Programm, aber ich muss es machen um später (in der Zukunft) glücklicher zu sein und besser dazustehen.
Also, warum plane ich?
Vlt. spricht ja sogar die "Chaos Theorie" dafür, weniger zu planen.
Wie seht ihr das Ganze?