Je mehr ich darüber nachdenke umso mehr Fragen kommen auf.
Sagen wir ich mach nen Calldown und weiss immer 100% am Flop:
Gegner 70% Eq
Ich 30% Eq
ab diesen Zeitpunkt zählt erstmal meine Showdownequity, denn alles was ich ab diesen Zeitpunkt einzahle gehört auf Dauer gesehn zu 70% meinem Gegner.
Also wenn ich 10 Cent in den Pot werfe und er 10 Cent, dann hab ich ab diesen Zeitpunkt aus meinen 10Cent->6Cent (30% von 20Cent) und mein Gegner hat macht aus den 10Cent->14Cent (70% von den 20Cent).
Also mach ich immer isoliert Verlust wenn ich in einen Pot einzahle, der zu <50% mir gehört.
Das was den Verlust dämpft ist der erwartete Gewinn, der in Relation zum Einsatz und der genauen Gewinnwahrscheinlichkeit +EV hat.
Die Rechnung ist aber halt sehr komplex, da man in all diesen Fällen seinen eingezahlten Anteil immer als verloren ansieht.
Für mich schliesst sich daraus, dass es schon deutliche Spots sein muessen wo man die 28% überschreitet da man ja die Hälfte vom Pot selbst einzahlt.
Denn ob ich nen 28% Equity Spot dann downcalle ist es für die EV egal ob ich ab diesen Moment folde oder immer downcalle.
Damit sich das rentiert muss man sich immer sicher sein knapp über der Equity zu sein, und Fehler dürfen praktisch nicht auftreten, dass man z.b. bei ekliger Karte foldet und dann doch die beste Hand hatte.
Und die Equity bringt bei einigen Gegnern ja nix, da sie immer alles getroffene durchballern und bei nichts auch kein Geld rausgeben, und an denen macht man dann richtig Verlust solang man keinen Read hat, das sie min nen Paar haben wenn sie in Position durchbetten.
Ich frag mich echt wie die Profis das in so kurzer Zeit auswerten alles um die richtige Entscheidung zu treffen.
Der AF von 0.8 is ja auch recht passiv, bei 10.0
kann man ja alles runtercallen...
Ich bin echt gespannt wie es ausging^^