ich mach auch mal nen Blog. Aber nicht für Euch (doch auch), nein für mich (ein Mensch tut niemals etwas ohne einen gewissen Eigennutzen zu haben)! Aber natürlich gerne zum lesen und kommentieren und diskutieren.
Der Sinn des Blogs ist es für mich einfach mal meine Gedanken festzuhalten und meinen eigenen Verlauf zu verfolgen.
Ich schreib hier gar nicht groß wer ich bin (ist ja auch Wayne für den Zweck der Sache), nur meine Pokerkarriere:
2006: SpielgeldPro auf Europoker. Sehr lustig - schnell sehr langweilig.
Ende 2006: 5$ Gutschrift auf Stars für umme bekommen und verdonkt.
2007: PS.de entdeckt und 50$ auf Partypoker bekommen und brav die SSS gespielt. Ging dann hoch auch 330$ bankroll und wieder runter auf 2$. Dann letzte Hand mit diesen 2$ mit JJ gewonnen und von da an ging es bergauf. Der Rock'n roll des Poker erhielt Einzug in mein Spiel. Ich habe weiter SSS gespielt, dann irgendwann SNG#s bis zu den 33ern und MTTs und es irgendwie geschafft eine BR aufzubauen.
bis 2010: Poker neben dem Studium, zeitweise auch Studium neben dem Pokern mit MTTs, Sngs und Cashgame.
ab 2010: Nur noch MTTs und Cashgame bis letztes Jahr NL100 geschlagen und kurz vor NL200 Aufstieg, aber:
Ende 2011: PLO entdeckt!!! WAS FÜR EIN GEILES SPIEL, DIGGA! Da gibt es tatsächlich Leute denen Geld völlig egal ist und es freiwillig rausrücken. Klar gabs bei NL100 auch mal den ein oder anderen Verrückten, aber bei PLO25 und PLO 50....herrlich!
Also hier ein Blog über PLO50, MTTs UND ein bischen Psychoblabla. Ich lese momentan 2 Bücher (Elements of Poker und The Mental Game of Poker by Jared Tendler) und habe mich schon immer ein bischen für den Psychokram interessiert. Ich fande es immer sehr intressant Leute zu erleben die komplett tilten und ausrasten und total beleidgt sind, wenn sie 5€ in einer Session verlieren oder Leute denen Geld völlig egal ist und denen es wichtiger ist beim Poker Spaß zu haben und "lieber 100€ verlieren, als 50€ zu gewinnen und beim Pokern aber nicht so viel Spaß haben (Zitat einer Liverunde in Hamburg).
Ich selbst kenne Tilt gar nicht so richtig. Klar ist man mal nicht so gut gelaunt, wenn der eine stack weg ging, oder bischen schockiert mal 4 stacks down zu sein, aber ich habe nie soooo viel Emotionen in mein Spiel gepackt (weder positive, oder negative). Wichtig ist mir immer die Rockability - dazu aber mal mehr wenns ums Thema geht.
Also, gesamt gesehen mache ich hier son bischen PLO50, MTTs und meine eigenen Gedanken zum Mindsetting und Einstellung zum Poker inklusive Lebensweisheiten die ich mal rausposaunen muss. Wird auch nicht täglich geführt aber doch regelmäßig (hoffe ich).
Evtl. kommt noch nen Kumpel (die gute alte Muellabfuhr) mit in den Blog, der auch grad PLO erlernt und die MTT Leidenschaft teilt und die nötige Rockability mitbringt.
€dit: images einfach bei imageshack.us hochladen...
Spielst du auch PLO MTTs? Hab neulich mal ein High-Low PLO tourney geshippt. War erst mein 3. turnier überhaupt 5,50$ rebuy. Sind MTTs eigentlihc die Variante mit der größten Varianz? Hab den Final Tabel gewonnen obwohl ich nur noch 1.5bb hatte (1% vom gesamtstack).
Naja - wünsch dir viel Erfolg - ich voll-tilte eigentlich auch nie - aber wenn man in ner woche 4x mit top-set gegen quads läuft dann denkt man bei jedem raise am Turn wenn ne gefählriche Karte kommt schon wieder dass man gegen die nuts läuft (in Fixed Limit btw) und dann lässt man auch mal value-3bets aus und callt nur runter - ist ja auch ne form von tilt. Wenn man nicht A-game spielt - muss ja nicht gleich E-F game werden aber zu B und C rutsche ich dann schon manchmal ab...
Moin Pokergefahr, moin allerseits,
sehr gute Idee mit dem Blog – da mach ich freilich gerne mit.
Kurz zu mir: Ich bin die Muellabfuhr (hier: Trelkovsky) und was meine Pokerlaufbahn betrifft: siehe oben beim Kollegen Pokergefahr (mit der Ausnahme, dass ich nicht genötigt war, die kargen Reste meiner Bankroll mit JJ reinzubringen – bin zwar ein Fisch aber so einer nun doch wieder nicht).
Mit Omaha habe ich letzten Monat erst vorsichtig angefangen. Noch bin ich wohl eher einer von denen, die der Grund dafür sind, dass Leuten wie Pokergefahr das Spiel so gefällt. Manche Fehler muss man einfach selber machen und manches Lehrgeld selbst bezahlen. Da kann man noch so oft lesen, dass die meiste Kohle mit Set over Set verloren geht; wenn man´s nicht selbst erlebt, bleibt´s nicht so recht hängen.
Bin gerade dabei, die exzellenten ps.de Videos durchzugehen und praktische Erfahrungen auf PLO25 auf Party zu sammeln.
Aber mit einem solchen Talent wie der Pokergefahr im Team, der Motivation durch diesen Blog und einem gehörigen Schuss Rockability wird es schon...
Und dann freu ich mich natürlich wie Bolle darauf, endlich mit dem privaten Coachingprojekt mit der Pokergefahr durchzustarten. Bislang war´s ja terminlich schwierig zusammen zu kommen. Aber am 17. komm ich Dich halt einfach mal im Real Life besuchen, spätestens dann geht’s abbe. Wer möchte, kommt einfach längs. Die Pokergefahr hat, soweit ich weiß, eine schnuckelige Wohnung mit einer Luxusküche und massenhaft Schlumpfpotenzial. Sagt einfach kurz Bescheid, damit er nen Kasten Bier mehr kauft.
So, das wäre es fürs erste. Demnächst mehr.
@Snens: Ich weiß, Du bist ein beschäftigter Mann, aber vielleicht kommste ja auch mal dazu etwas zu Omahan. Wär geilö, hier auch etwas von Deinen Fortschritten etc. zu lesen.
Hier mal ne ganz interessante Hand von der Equity her. Hab ich nicht schlecht geguckt, am Ende der Session, als ich im HM am FLop lediglich 33% hatte mit den nuts.
Denke die EV ist ein bisschen verzerrt, du wirst ja sozusagen gefreerollt in der Hand, daher ist es letztendlich nicht profitabel. Bad Setup denk ich, kannst ja schlecht folden, vorallem noch mit der Q in deiner Hand der dir noch ne Möglichkeit für improvement gibt.
Noch ne interessante Hand bzgl. Equity. Wieso hat der Kerl da 39% mit seinem Holding? Villain war nen 48/24 AF 2.0 auf 87 Hände nicht vollstacked Fisch und da hab ich mich für nen broke entschieden, da die hand davor schon gegen ihn gewonnen und er eben gut sowas wie sein Holding halten kann. Auf der anderen Seite, wenn er selbst mit der Hand so eine Equity hat, kann man es wohl auch gut folden denke ich...
Original von FJK87
Denke die EV ist ein bisschen verzerrt, du wirst ja sozusagen gefreerollt in der Hand, daher ist es letztendlich nicht profitabel. Bad Setup denk ich, kannst ja schlecht folden, vorallem noch mit der Q in deiner Hand der dir noch ne Möglichkeit für improvement gibt.
Ja hab ich mir auch schon irgendwie gedacht, da ja Splitpot am Flop, aber meine Gewinnequity kann es auch nicht sein...
Original von Pokergefahr
Noch ne interessante Hand bzgl. Equity. Wieso hat der Kerl da 39% mit seinem Holding? Villain war nen 48/24 AF 2.0 auf 87 Hände nicht vollstacked Fisch und da hab ich mich für nen broke entschieden, da die hand davor schon gegen ihn gewonnen und er eben gut sowas wie sein Holding halten kann. Auf der anderen Seite, wenn er selbst mit der Hand so eine Equity hat, kann man es wohl auch gut folden denke ich...
Pre Flop: ($0.75) Hero is SB with A A 4 Q 1 fold, CO raises to $1, 1 fold, Hero raises to $3.50, 1 fold, CO calls $2.50
Flop: ($7.50) 3 9 8 (2 players) Hero bets $5.34, CO raises to $23.15, Hero raises to $40.96, CO calls $12.63 all in
Turn: ($79.06) 6 (2 players - 1 is all in)
River: ($79.06) 2 (2 players - 1 is all in)
Final Pot: $79.06
Hero shows A A 4 Q
CO shows J 4 5 9
CO wins $76.06
(Rake: $3.00)
sofern du ihm aber nicht zutraust hier mit KK or QQ broke zu gehen, kann man hier auch folden... ich mein selbst die trash hand, gegen die du die beste Equity hier hast hat 40% gegen dich
und das hier bottom seiner range (außer er geht wie gesagt mit den zwei oben genanten dingen, blank broke ohne redraw)
AA hat gegen pair hit imm er so 60%, 50 %, 40% equity kommt halt drauf an wieviele redraws...im schlimmstens falls sinds gegen super starke redraws + pairs nur um die 30 %
Original von Pokergefahr
...
Wichtig ist mir immer die Rockability
...
Alter, wie geil is das denn!?!? Hat Stil ♦ ... hau rein.
Guter Einstieg mal was über die Rockability zu schreiben:
(Bitte nicht auf Grammatik und Rechtschreibfehler prüfen und kommentieren. Sitze im Zug und schreibe einfach mal was runter.)
Rockability – Jo digga! Rock die Karten.
R – Rock’n roll – Einstellung ist alles!
O – Odds und Outs – beherrsche dein Instrument.
C – Chance viel zu lernen – guck Dir andere Auftritte an.
K – Kohle für den guten Zweck – nicht für deine Wurst und den Strom der Gitarre.
R – Rock’n roll – Einstellung ist alles!. Ja das „R“ steht tatsächlich für Rock’n roll und einfach Bock auf spielen von Poker an sich. Habt ihr schon mal nen guten erfolgreichen Rock’n Roller spielen sehen, ohne das er Bock hatte seine Saiten der Gitarre zu schrebbeln, oder die Drums hämmern zu lassen, oder ins Mic zu schreien? Ich nicht. Denn der richtige Rock entsteht nicht bei DSDS, sondern in den Garagen der Leute, die einfach Bock haben zu rocken und der Laune wegen Musik (also Rock) zu machen. Dann hat man auch großen langfristigen Erfolg und verpufft nicht am Sternchenhimmel. Klar kann es sein, dass man ein Sternchen bleibt, aber man kann ewig weiterrocken. Und Ewig und ewig und eeeewiiiiig. So ist es auch mit Poker. Wenn jemand keine Lust hat das Spiel zu spielen, dann wird es einfach nichts. Zu mindestens nicht lange. Und nicht gut. Denn hier fängt der Tilt dann schon an und die anderen Komponenten werden so massiv verstärkt (Tilt wegen Suckouts, Geldsorgen, Mitnahme von schlechten Gefühlen ins Reallife etc.), dass das Spiel einfach irgendwann kippt. Aber wenn du einfach rockst und Bock auf das Spiel hast und nen Suckout bekommst, bspw. wirst du einen Platz vor dem Final Table gebusted und ärgerst dich natürlich, aber kannst sagen – es hat gerockt. Ich habe diesmal zwar nicht die TOP 3 Geldränge erreicht, aber die 5 Stunden pokern haben einfach gerockt. Ich hatte meinen Spaß. Waren ja auch sehr viele Hände bis zu dem Zeitpunkt des Ausscheidens, was einfach gut gespielt war, manche auch mal nicht und es hat trotzdem gerockt. Und schon haste wieder Lust weiterzurocken. Ich kann ehrlich behaupten, dass ich nie gespielt habe, wenn ich keine Lust hatte. Aber es kam auch sehr sehr selten vor, dass ich keine Lust zu spielen hatte (evtl. für nen Boni oder Status Zwangsweise – aber hat irgendwie trotzdem gerockt). Ich habe den Status auch nie erspielen MÜSSEN oder den Bonus clearen MÜSSEN. Ich habe halt mir selbst das Ziel gesetzt. Wenn ich es dann mal nicht geschafft hätte, hätte der Versuch aber trotzdem gerockt.
O – Odds und Outs muss man einfach verinnerlichen. Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass ich nicht so der Jesus der Mathematik bin und hier immer den Anspruch habe, alle Odds und Outs blitzschnell und exakt berechnen zu können. Die Situationen die immer wiederkehren, da hat man die Wahrscheinlichkeiten und Outs eh schnell intus. Und das andere muss man sich halt mal theoretisch reinziehen. Aber das rockt ja auch. Als ich noch SNGs gespielt habe, habe ich eine Zeitlang viel den Sit’n go wizard nach jeder Session ausgepackt t und geschaut, wo ich nen Push nach Nash oder nen call oder fold verpasst habe. Das ist aber wie beim Rocker. Der stimmt seine Saiten ja auch. Nur das er es vor dem Auftritt macht. Wir halt nach der Session, um aber vor der nächsten Session besser zu rocken. Also nach der Session ist vor der Session sach ich immer. Cashgame genauso. Hände bewerten lassen mit Equityangaben und Rangeangaben rocken ja auch, wenn man mit anderen über die gespielte Hand diskutiert und seine leaks abstellen kann und dann beim nächsten Auftritt sich nicht mehr so oft verspielt. Da steckt dann die Rockability drin. Wenn man dauernd verliert und nicht weiß warum, dann ist das schlecht. Wenn man dauernd verliert, aber man weiß jetzt warum, dann ist das gut. Weil du weißt wo du ansetzen musst. Was du verändern musst. Kauf dir ne 6te Saite Deiner Gitarre, steck den Stecker in den Verstärker und nicht in die Steckdose, folde auch mal nen Flushdraw, spiele nicht immer 7T suited, weil es Deine Lieblingshand ist, etc.. Dann spielst Du irgendwann besser und die Rockability ist (in) auf deiner S(a)eite.
C – Chancen viel zu lernen – Guck Dir andere Auftritte an. Ja lernen ist super wichtig. Aber nicht nur Odds und Outs, sondern auch Moves, Einstellung, Bankrollmanagement, Tiltprevention, das eigene Setup halt. Hier kann man viel - ja sehr viel aus der eigenen Erfahrung lernen. Aber auch von anderen. Videos, Coachings, Handbewertungen, Blogs, etc. liegen auf der Hand. Aber versucht mal denjenigen, der Euch beim Turnier beispielsweise gebusted hat, nicht einfach nur zu verfluchen und gleich grün zu makieren und Hassbriefe an den Pokergott zu verfassen, sondern guckt Euch mal an wie er es schaffen konnte, Euch Rocker von der Turnierbühne zu treten, oder ständig mit Bierbechern auf der Cashgamebühne zu beschmeißen. Da habe ich selbst auch schon ne Menge gelernt. Und wenn es nur das Ausweichen von den Bechern war. Auch von den Fischen – Ja ich nenne sie Fische und nicht Freizeitspieler, weil Fisch einfach die netteste Bezeichnung ist für einen-----ähh….ja Fisch halt. Besser als Doofian, Seppel, Blödmann oder andere krasse Beschimpfungen.
Was noch viel Lernpotential hat – Macht ne Band auf. Sucht Euch Bandmitglieder und startet mindestens ein Duo. Ich habe meine Poker-….karriere ist das falsche Wort….sagen wir Auftritte, von Anfang an zu zweit gefiedelt. Das dynamische Duo mit der Müllabfuht (Trelkovsky). Und dabei so viel gelernt von seinen (groß)artigen Fehlern und Einstellungen (er lehrte mich auch das Geld niemals weg ist, sondern es einfach nur ein anderer hat). Außerdem ist etwas dran an der Sache, das geteiltes Leid halbes Leid und Freude zu Zweit gleich Freude² ist. Klingt nen bischen homofürstlich, ist aber sehr viel Rockability drin.
K – Kohle für den guten Zweck. Nicht für deine Wurst und den Strom der Gitarre. Ja die gute alte Kohle. Ein großer Vorteil meinerseits ist, dass ich noch nie in meinem Leben einen einzigen Cent in das System Poker gepumpt habe. Ich habe 50$ von PS.de bekommen, mich hochgerockt und seitdem nie mehr eingezahlt als ausgezahlt. Somit kann ich immer sagen, selbst wenn meine ganze Bankroll bei Full Tilt verschuckt worden wäre (was glücklicherweise nicht der Fall war), dass es gar nicht mein Geld war. Noch nie. Also was ich damit sagen will, ist dass die Einstellung zur Kohle enorm wichtig ist. Was weg ist, ist nicht weg und war eh nicht meins, sondern hat nur der Andere und das kann man sich auch wiederholen. Wenn vielleicht nicht am selben Tag und zur Not von einem Anderen. Klar pokert man, um zu gewinnen und das es zufällig Geld ist, was man gewinnen kann ist halt die Würze des Spiels. Mehr sollte es aber auch nicht werden. Klar, irgendwann fängt man auch an das Geld ein wenig mit einzuplanen in sein privates Budget. Das wird dann ein Spiel auf Messers scheide. Klingt jetzt ein bischen dramatisch, aber es ist einfach enorm wichtig, dass das Geld einem in seinem privaten Budget dann nicht fehlt, wenn es mal nicht läuft mit dem Poker.
Daher bin ich der Meinung, man sollte NICHT das Pokergeld nehmen, um seine laufenden Kosten zu decken, sondern seinen Extraurlaub zu finanzieren, neuen TV kaufen, Koks, Nutten, was auch immer. Aber wenn das Geld dann nicht mehr kommt, kann man halt auch easy (ja, Ansichtssache) drauf verzichten. Wenn aber Brot, Miete, Strom, etc. davon bezahlt werden soll, dann wird’s halt die Katastrophe und man fängt an zu rocken, mit enormen Druck und keinen Bock. Guckt Euch die Brüder von Oasis an. Haben die kein Bock auch Rock, weil der eine dem anderen schief angeguckt hat, dann lassen sie‘s halt und sagen den Auftriit 3 Minuten vorher ab oder gehen einfach nicht hin. Die zahlen Unsummen an Strafe wegen Vertragsbruch und som Zeug. Diese Unsumme ist denen aber total egal und die Rocken einfach weiter, ohne einen Gedanken an die ausgebliebenen Einnahmen, bzw. die entsandenen Kosten nachzudenken. Freizeit kann man sich aber auch kaufen. Also nicht mehr den blöden Studentenjob machen im NÄCHSTEN Monat. Hier aber niemals den Monat vorher nicht arbeiten gehen, weil wir uns einbilden im nächsten Monat die dicke Kohle beim Poker zu scheffeln.
Noch ein Zusatz:
Den Oasisbrüdern sind deren Fans glaube ich auch kack egal (sagen die natürlich nicht). Die rocken einfach und solange der Rock gut ist haben die auch noch Fans. Aber Leute – ganz wichtig. Beim Poker braucht man keine Fans. Ist doch egal, ob ich das Turnier gewinne und in einem Stadion spiele, oder zu Hause mit Laptop aufm Klo (davon abgesehen, dass die Eintrittsgelder fehlen - aber ist klar was ich meine. Viele Fische sieht man immer wieder, die Ihre Bluffs zeigen (die wenigen die mal funktionieren) und dann mit breiter Brust weiterspielen. Warum machen die das? Damit man sieht wie geil die sind. Die brauchen Fans, um dem Tun einen Sinn zu geben. Es gibt viele die denken das Wort „nitty“ ist eine Beleidung und Tight ist öööde und verballern lieber 1 Mio Chips in 5 Minuten, als 1000 Chips in 1 Stunde zu gewinne. Klingt komisch – ist es auch. Wie oft habe ich schon beim livegame gehört. Hihi…ist deine erste Hand die Du heute spielst, ne! Müssen ja AA sein. Neeeee….war KQs. Ich sag dann aber immer. Ja waren die AA, Mist, Hast mich erwischt. Und drücke mir ne Träne raus, wenn sie dann vor mir ausscheiden, weil ich so ein Fan von dem war. Soll auch gar nicht böse sein, denn ich habe auch schon Spieler sagen hören (die ich wirklich sympatisch fande), „ja ich spiele lieber 3x so viel Hände wie du und verzocke halt nen Hunni am Abend, also so wenig Hände wie Du zu spielen und mit 50€ mehr in der Tasche den Tische zu verlassen“. Ist halt ne andere Einstellung und hat rein gar nichts mit Rockability zu tun. Das nur am Rande.
So nun kommt mein Zug auch gleich mal an vielleicht kann der eine oder andere hiervon was mitnehmen. Wenn ich nur einen von Euch mit meinen Worten erreicht habe, dann ist mir das viel wert……jetzt mal im Ernst, glaubt ihr das Echt….ihr habt ne Meeeeeeiiiseeee (Otto Walkes).
Bravo, Pokergefahr, guter Aufsatz.
Freue mich schon sehr aufs Omaha-Coaching heut Abend - ich bin dabei.
Ein arschgeiler Punkt am Omaha - viele neue Begriffe, die zu köstlich-beknackten Cartoons verarbeitet werden wollen...
Results: $23.25 Pot CO showed and WON $35.59 (+$24.09 NET)
Villain: 23/19 AF 2,6 3bet 10,4 Raise1stCO 24% Fold23bet 0%(7)
Da Villain viel openraised ausm CO und ich bis dato sehr wenig ge3bettet hatte und ihn noch gar nicht, fand ich mein Holding sehr brauchbar um mal eine 3bet auszupacken. Sollte nicht standard sein, da hier auch sehr gut nen call vertreten werden kann.
Auf dem flop mach ich ne cbet, da meiner Meinung nach auf PLO25/50 viele einem noch hauptsächlich AAxx Hände in die 3bettingrange geben und somit ich hier einige bessere Hände zum folden bringen kann. Des Weiteren kann ich auf jede 5, 8, 6,9 mit Equity barreln, um ihn endgültig von KQTJ, JT7K, AQTT, etc runter zu bekommen. Die größe der bet ist diskutabel, aber meiner Meinugn nach sind auf dem FLop mit der betsize als bluff viele flops im 3betpot zu gewinnen und die callingrange ist eher unelastisch, denke ich. Ansonsten halt so 7$ betten for value. Werde ich mal weiterhin beobachten, wie die Gegner auf die betsozes reagieren.
Nun callt er und es kommt noch eine 7 aufm turn und ich denke nicht, dass ich ihn von was runterbetten kann, was er am flop gecallt hat, da die Karte nicht so viel ändert. Interessant ist sein check behind und der river mit noch einer 7. Was checkt er am turn behind? Axxx, Kxxx? Die Frage war hier, ob er noch QQTT, JJQQ, etc in der range hat, oder am flop gefoldet. Gehen wir davon aus, dass er die am flop foldet, dann hat er hier sehr selten einen FullHouse am river und wir könnten noch gut sein. Denn was bettet er hier am river? AAxx und KKxx hätte er sicher am turn gebettet, die 7 ist sehr selten in seiner range und hätte er doch auch gebettet.
Daher fand ich die Überlegung nicht schlecht hier einen call zu finden, da er oft nicht mit einem Full House am river steht.