Zum Forum springen
Benachrichtigungen
Alles löschen

Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt - ist das Gleichberechtigung?

69 Beiträge
21 Benutzer
0 Reactions
8,789 Ansichten
Toro90
Beigetreten: 17.05.2008
Oldschool Grinder

Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. - ist das Gleichberechtigung?

Diesen Satz musste ich in letzter Zeit sehr oft lesen und frage mich innerlich wo da die Gleichberechtigung bleibt. Ich finde es ehrlich gesagt unverschämt wenn zu einem Vorstellungsgespräch die "Gleichstellungs-Beauftragte der Frauen" am Tisch sitzt und für die Männer keinerlei Vertretung anwesend ist.

Natürlich sollen Frauen die gleichen Chancen wie Männer erhalten - aber geht es nicht zu weit das bei gleicher Qualifikation Frauen die besseren Karten haben?

Oder ist es euer Meinung gerecht das Frauen mit gleicher Leistung dann bevorzugt werden?


Antwort
Zitat
68 Antworten
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

So wie von dir formulert scheint es wohl darum zu gehen, eine (Frauen)quote zu erfüllen, finde Ich dann ok.

Ansonsten wäre eine solche Formulierung in der Stellenbeschreibung imo nicht erlaubt, Ich glaube ein abgelehnter Mann könnte sogar dagegen Klagen.

Aber Du könntest das Beispiel ja viell. etwas konkreter machen bzw. mal sagen, woher Du die Aussage hast.


Antwort
Zitat
goethe
Beigetreten: 11.04.2005
Oldschool Grinder

Am Tisch sitzt eine Gleichstellungsbeauftragte oder Beauftragter, der ist aber nicht nur für die Frauen zuständig!


Antwort
Zitat
Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

Aber um nochmal auf deine Frage direkt einzugehen, es gibt verschiedene Ansichten wie man für Gleichberechtigung sorgen kann.

1. man gibt allen Die gleichen Rechte (auf dem "Papier")

2. man gibt diskriminierten Gruppen etwas mehr rechte; wenn man davon ausgeht dass eine "diskriminierte Gruppe" wegen fehlender Machtpositionen oder Fürsprecher die an sich gegebenen Rechte nicht so gut durchsetzen kann wie eine dominierende Gruppe, dann macht es auch mal Sinn einer Gruppe mehr Rechte zu geben um am Ende zu einer Gleichberechtigung zu kommen.
2teres könnte dann dienem Beispiel entsprechen.


Antwort
Zitat
Toro90 Themenstarter
Toro90
Beigetreten: 17.05.2008
Oldschool Grinder

Original von Rubnik
Aber um nochmal auf deine Frage direkt einzugehen, es gibt verschiedene Ansichten wie man für Gleichberechtigung sorgen kann.

1. man gibt allen Die gleichen Rechte (auf dem "Papier")

2. man gibt diskriminierten Gruppen etwas mehr rechte; wenn man davon ausgeht dass eine "diskriminierte Gruppe" wegen fehlender Machtpositionen oder Fürsprecher die an sich gegebenen Rechte nicht so gut durchsetzen kann wie eine dominierende Gruppe, dann macht es auch mal Sinn einer Gruppe mehr Rechte zu geben um am Ende zu einer Gleichberechtigung zu kommen.
2teres könnte dann dienem Beispiel entsprechen.

Thx für deine Antwort!

Ich finde es persönlich halt sehr "dumm" wenn man Gleichberechtigung mit solch Maßnahmen umsetzen möchte. Aber man muss sich wohl damit abfinden das man als Mann oftmals den kürzeren ziehen wird bei gleicher Qualifikation.


Antwort
Zitat
Plastichamer
Beigetreten: 04.11.2009
PokerStrategist

Also ich habe noch nie von frauenrechtlerinnen gehört (kann natürlich unwissenheit sein) die sich für gleichberechtigung einsetzten.

Das einzige was gefordert wird sind rechte, pflichten bleiben den männern vorbehalten.

edit1:oh war wohl eher offtopic. Das frauen bei der jobvergabe generell bevorzugt werden glaube ich nicht.
Es ist von der Firma und den Personalleuten abhängig.
Trotzdem habe ich die erfahrung gemacht das z.b. Frauen die sich um ein duales studium im Mint berreich bewerben so schlau sein können wie ein feldweg, sie werden für die quote einfach immer genommen.

edit2: http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/geschlechtergerechtigkeit-maedchen-lernen-besser-jungen-steigen-auf-11732065.html


Antwort
Zitat
richum
Beigetreten: 29.03.2010
PokerStrategist

Die Formulierung gibt es genauso für behinderte Menschen. Insofern kann man über Sinn und Unsinn solcher Formulierungen sicher streiten. Erstrebenswert ist das aus meiner Sicht nicht und ich wollte nicht eingestellt werden um ein Quote zu erfüllen, aber ich bin ja auch ein Mann...


Antwort
Zitat

Original von Toro90
Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. - ist das Gleichberechtigung?

Diesen Satz musste ich in letzter Zeit sehr oft lesen und frage mich innerlich wo da die Gleichberechtigung bleibt. Ich finde es ehrlich gesagt unverschämt wenn zu einem Vorstellungsgespräch die "Gleichstellungs-Beauftragte der Frauen" am Tisch sitzt und für die Männer keinerlei Vertretung anwesend ist.

Natürlich sollen Frauen die gleichen Chancen wie Männer erhalten - aber geht es nicht zu weit das bei gleicher Qualifikation Frauen die besseren Karten haben?

Oder ist es euer Meinung gerecht das Frauen mit gleicher Leistung dann bevorzugt werden?

LOL, sowas fragst in einem Land in dem öffentlich über eine gesetzliche Frauenquote in Führungspositionen nachgedacht wird, auch wenn diese "Führungspersonen" dann soviele Führungsqualitäten wie nen labbriges Toast besitzen und nur eingestellt/befördert werden, weil sie eine Minderheit darstellen...

Sry für OT, musste mal gesagt werden...

Ich kenne die von dir beschriebene Problematik von beiden Seiten des "Tisches"^^
Einerseits hat man als Mann schonmal schlechtere Karten, wenn man sich auf eine Stelle mit einer solchen Quote bewirbt, da man einfach besser sein muss wie alle anwesenden Frauen, um überhaupt ne Chance zu haben! Da ist es dann teilweise als Erfolg zu sehen, wenn man als einzigster Mann eingeladen wird! Andererseits kenne ich mehrere Betriebe, bei denen eine Quotenregelung getroffen wurde und dann auch die Auszubildenen bzw. Mitarbeiterinnen (je nachdem) nach der Probezeit bzw. Ausbildung übernommen werden sollten, was dann aber aufgrund von Schwangerschaften und/oder mangelnder Befähigung zur Ausführung der Arbeiten nicht möglich gewesen ist.

Ein lustiges Beispiel dazu fällt mir gerade noch aus meinem Freundeskreis ein. Ein Kumpel arbeitet in einer öffentlichen Verwaltung und wurde als einzigster männlicher Bewerber (dank Freischein vom Bund) unter 7 weiblichen Bewerberinnen eingestellt! Direkt 3 Monate nach dem Ende der Ausbildung sind jetzt 6 der 7 weiblichen "Neulinge" schwanger geworden... Da dies aber eine Stelle im öffentlichen Dienst ist, sind die Damen so gut wie unkündbar und blockieren erstmal 3 Jahre die Stellen, was danach kommt ist natürlich unklar, allerdings gibt es eine gewisse Tendenz in Richtung 4-5 Monate arbeiten und dann das 2te Kind nachlegen, so lief es zumindest in der Vergangenheit bei den Vorgängerinnen der Damen...

Was ich eigentlich sagen will ist, das eine Quote sicherlich in manchen Bereichen durchaus Sinn ergibt, allerdings sollte die Möglichkeiten, dies auszunutzen nicht ganz so offensichtlich sein... Was ich mal lustig fände wäre eine Männerquote in Frauenberufen wie dem Erziehungswesen, bei der Pflege oder Bürotätigkeiten ^^ Aber das wird wohl nicht passieren...


Antwort
Zitat

:f_cool:


Antwort
Zitat

Diesen Satz musste ich in letzter Zeit sehr oft lesen und frage mich innerlich wo da die Gleichberechtigung bleibt.

Den wirst du in der Regel nur in Stellenanzeigen für den öffentlichen Dienst lesen, da im Bundegleichstellungsgesetz eine Frauenquote verankert ist. (Diese Regelung gilt im übrigen auch für Behinderte)
Über Sinn oder Unsinn lässt sich streiten bzw. wird immer wieder gerne gestritten.
Im privaten Sektor gibt es keine gesetzliche Bestimmungen die eine Frauenquote vorgeben.

Ich als Frau finde allerdings auch, dass man alles übertreiben kann. Die angeführten Gründe für eine Frauenquote in Unternehmen, -z.B. zu wenig Frauen in Führungspositionen, geringerer Verdienst bei gleicher Arbeit,- sind imo keine Folge von Frauendiskriminierung sondern haben oft andere Gründe.
Wie der Vorposter schon sagt. ;)


Antwort
Zitat
Toro90 Themenstarter
Toro90
Beigetreten: 17.05.2008
Oldschool Grinder

Original von DrFaust19

Original von Toro90
Frauen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt. - ist das Gleichberechtigung?

Diesen Satz musste ich in letzter Zeit sehr oft lesen und frage mich innerlich wo da die Gleichberechtigung bleibt. Ich finde es ehrlich gesagt unverschämt wenn zu einem Vorstellungsgespräch die "Gleichstellungs-Beauftragte der Frauen" am Tisch sitzt und für die Männer keinerlei Vertretung anwesend ist.

Natürlich sollen Frauen die gleichen Chancen wie Männer erhalten - aber geht es nicht zu weit das bei gleicher Qualifikation Frauen die besseren Karten haben?

Oder ist es euer Meinung gerecht das Frauen mit gleicher Leistung dann bevorzugt werden?

LOL, sowas fragst in einem Land in dem öffentlich über eine gesetzliche Frauenquote in Führungspositionen nachgedacht wird, auch wenn diese "Führungspersonen" dann soviele Führungsqualitäten wie nen labbriges Toast besitzen und nur eingestellt/befördert werden, weil sie eine Minderheit darstellen...

Sry für OT, musste mal gesagt werden...

Ich kenne die von dir beschriebene Problematik von beiden Seiten des "Tisches"^^
Einerseits hat man als Mann schonmal schlechtere Karten, wenn man sich auf eine Stelle mit einer solchen Quote bewirbt, da man einfach besser sein muss wie alle anwesenden Frauen, um überhaupt ne Chance zu haben! Da ist es dann teilweise als Erfolg zu sehen, wenn man als einzigster Mann eingeladen wird! Andererseits kenne ich mehrere Betriebe, bei denen eine Quotenregelung getroffen wurde und dann auch die Auszubildenen bzw. Mitarbeiterinnen (je nachdem) nach der Probezeit bzw. Ausbildung übernommen werden sollten, was dann aber aufgrund von Schwangerschaften und/oder mangelnder Befähigung zur Ausführung der Arbeiten nicht möglich gewesen ist.

Ein lustiges Beispiel dazu fällt mir gerade noch aus meinem Freundeskreis ein. Ein Kumpel arbeitet in einer öffentlichen Verwaltung und wurde als einzigster männlicher Bewerber (dank Freischein vom Bund) unter 7 weiblichen Bewerberinnen eingestellt! Direkt 3 Monate nach dem Ende der Ausbildung sind jetzt 6 der 7 weiblichen "Neulinge" schwanger geworden... Da dies aber eine Stelle im öffentlichen Dienst ist, sind die Damen so gut wie unkündbar und blockieren erstmal 3 Jahre die Stellen, was danach kommt ist natürlich unklar, allerdings gibt es eine gewisse Tendenz in Richtung 4-5 Monate arbeiten und dann das 2te Kind nachlegen, so lief es zumindest in der Vergangenheit bei den Vorgängerinnen der Damen...

Was ich eigentlich sagen will ist, das eine Quote sicherlich in manchen Bereichen durchaus Sinn ergibt, allerdings sollte die Möglichkeiten, dies auszunutzen nicht ganz so offensichtlich sein... Was ich mal lustig fände wäre eine Männerquote in Frauenberufen wie dem Erziehungswesen, bei der Pflege oder Bürotätigkeiten ^^ Aber das wird wohl nicht passieren...

War bei mir auch öffentlicher Dienst => war glaube auch der Quoten-Mann im Vorstellungsgespräch ;) Alle Damen hatten kleine Kinder (1-3Jahre) und hätten wohl in der "freien Wirtschaft" geringe Chancen.

Naja schade - hat mich doch ein wenig geärgert die Sache :)


Antwort
Zitat
NiceToMeetYou
Beigetreten: 01.07.2007
Oldschool Grinder

Na aber genau das mit dem schwanger werden ist doch das Problem. Viele Betriebe stellen halt aus Prinzip keine Frauen in einem gewissen Alter ein, weil sie ja schwanger werden könnten. Ist ja nicht ganz unberechtigt und ich verstehe die Arbeitgeber sogar. Aber für mich als Frau Ende 20 und ohne Kinder ist es halt auch echt schwer, überhaupt mal zum Gespräch eingeladen zu werden, weil eben genau diese Vorurteile existieren. Soll ich jetzt keine Chance bekommen, mich weiterzuentwickeln bis ich 40 bin und keine Kinder mehr kriegen kann? Das kanns ja auch nicht sein. An der Stelle werden halt Frauen einfach extrem benachteiligt. Wie gesagt, ich kanns aus Arbeitgebersicht schon auch verstehen. Aber es kann halt auch nicht sein, dass man als Frau im gebärfähigen Alter keine Chance auf nen neuen Job hat, zumal das normalerweise das Alter ist, in dem man die größten Entwicklungssprünge macht.

Grundsätzlich bin ich aber auch gegen Frauenquoten. Wenn ein Mann mehr drauf hat, soll man halt den Mann einstellen und nicht eine schlechter qualifizierte Frau. Bei gleicher Qualifizierung finde ich es aber ok, wenn man Frauen bis zu einem gewissen Grad bevorzugt (vorausgesetzt es gibt in dem Unternehmen viel zu wenig Frauen), weil das nicht nur was mit der Ausführung der Arbeit zu tun hat sondern auch mit der Sozialstruktur im Unternehmen. Genauso wie man auf ein ausgewogenes Verhältnis der Altersgruppen achtet, achtet man eben auch auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen den Geschlechtern und zwar nicht nur im gesamten Unternehmen sondern auch auf den einzelnen Hierarchieebenen. Wobei man dann auch konsequenter Weise eine Männerquote einführen müsste für Berufe die fast nur Frauen ausüben (Sekretariate etc.)


Antwort
Zitat

Original von DrFaust19

Was ich eigentlich sagen will ist, das eine Quote sicherlich in manchen Bereichen durchaus Sinn ergibt,

In welchen Bereichen denn z.B.? Würd mich interessieren, da dein restlicher Beitrag doch eher so die Stereotypen aufzählt.. no offence ;)


Antwort
Zitat
krush22
Beigetreten: 19.12.2008
Oldschool Grinder

Interessant ist eig das der einzige Bereich wo wirklich Diskriminierung statt findet die Politik ist. Und dort werden Männer massivst diskriminiert, aber keiner sagt etwas. So sind bei den Grünen ca 37 % Frauen, aber in Führunsposition über 50%.
In der CSU sind es wohl ca 25-30% aber in Führunspositionen über 40%. Alles jeweils festgeschrieben über Quoten.

Meine meinung ist ja, wenn man Quoten macht, dann immer in beide Richtungen. So kann man meinetwegen Geschlechter auf eine Bestimte Quote festlegen, aber dann bitte jeweils für beide Geschlechter.

Und vorallem sind die Frauen ja nur auf Führungspositionen scharf, MINT Studiiengänge werden von Frauen gemeiden, wie der Teufel das Weihwasser meidet, und dann schreien sie nach Führunspositionen...... Halt lieber chillig Lehramt BWL und co machen oder Risikolos nen duales Studium machen aber dann das selbe verdienen wollen.

Warum amcht man dann ncith bspw auch nen NC der für Männer immer einfacher ist, weil Männer in der Schule ja bekanntermaßen auch schlechtere Noten bekommen.


Antwort
Zitat

ich weiß ja nicht was für illusionen hier manche menschen haben... noch 2010 waren nur 2% (!!) aller vorstandsmitglieder in deutschland frauen ( http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/frauen-im-vorstand-deutschland-belegt-letzten-platz-bei-gleichstellung/3649338.html ).. und da wird sich wirklich drüber "aufgeregt", dass über 50% bzw 40% der führungspositionen in zwei deutschen parteien frauen innehaben? skandal!! :rolleyes:

ja und doppelskandal, dass frauen für die gleiche arbeit genausoviel bezahlt bekommen wollen.. anscheinend gibts sogar unterschieden bei typisch weiblichen berufen wie krankenschwester ( http://www.zeit.de/karriere/beruf/2009-10/lohnungleichheit-in-bildern/seite-2 )

nicht falsch verstehn, ich find das genauso schwachsinnig wie die tatsache, dass z.b. männer bei sorgerechtsstreitigkeiten meistens ungerechtfertigterweise das nachsehen haben und in vielen fälle noch immer systematisch davon abgehalten werden, ihre kinder zu sehen, obwohl es ihnen zustehen würde bzw. sie sogar das teilweise/ganze sorgerecht bekommen sollten.. es gibt diskriminierungen in beide richtungen

und ich komm mir auch doof vor, wenn ich stellenanzeigen von öffentlichen unternehmen seh und es steht da, frauen werden bevorzugt eingestellt.. bin auch kein fan der quote, aber was soll man bitte sonst machen? ich kanns durchaus verstehn, wenn unternehmer lieber männer anstellen.. kein schwangerschaftsrisiko, meistens keine kinder zu betreuen etc, in einem "männerverein" arbeitets sich vielleicht angenehmer, die frauen sollen lieber entweder daheim mitn essen warten oder brav die diktate abtippen und im vorzimmer die anrufe annehmen (überspitzt formuliert)


Antwort
Zitat
annobln
Beigetreten: 29.07.2007
Oldschool Grinder

Ich zweifel irgendwie immer noch daran, dass eine Frau in derselben Position wie der Mann nicht das gleiche verdient bei gleicher Arbeitszeit (!). Ich sehe immer nur Statistiken, wo es heißt, dass Mann X als Dipl. Ing. mehr verdient als Frau Dipl. Ing.


Antwort
Zitat
Snookz
Beigetreten: 13.06.2008
PokerStrategist

Zur Gehaltsfrage:
Ich war mal bei einem Verhandlungsworkshop (oder Negotiation-Training, wie man will). Da wurden wie gefragt, wie wir bei Verhandlungen vorgehen würden. Instant hatten drei Mädels ihre Finger oben und sagten: "Naja, ich gucke wie das Durchschnittsgehalt ist und dann sage ich, dass ich das gerne haben will."
Danach meldet sich ein Typ und sagt: "Naja, ich gucke auch wie das Durchschnittsgehalt ist. Dann steige ich mit 4.000€ mehr in die Verhandlung ein, gebe etwas nach und lande mit ein bisschen Glück und Geschick bei 2.000€ über dem Durchschnittsgehalt."

Ist offensichtlich keine repräsentative Statistik, aber die Dozentin in dem Training (Doktorandin, die eben über solche Verhandlungen schreibt), meinte dann auch, dass die unterschiedlichen Gehälter sehr häufig mit dem Verhandlungsstil der Frauen zusammen hängen und die Frauen bei einem aggressiveren Verhandlungsstil die gleichen Gehälter erreichen, wie die Männer.


Antwort
Zitat
Frank18
Beigetreten: 10.02.2006
PokerStrategist

in einer hinsicht ist eine frauenquote in so weit sinnvoll, dass die eventuelle benachteilung bei einer jobvergabe wegen schwangerschaftsrisiko zumindest teilw ausgeglichen wird.

allerdings wird das streben nach einer bestimmten quote teilw übertrieben.

extrembeispiel bundeswehr
dort wird krampfhaft versucht die frauenqote auf 15% oder so zu bekommen (die sanis ausgenommen). hat zur folge das ziemlich jede frau angenommen wird die sich bewirbt. Folglich ist das niveau (sportlich, geistig, etc) teilw (extrem) niedrig. was nicht heisst das es keine fähigen frauen bei der bw

meiner meinung nach sollte gar nicht so sehr auf die gesamtquote geschaut werden sondern auf die quote der bewereber die angenommen wurden.
heisst die quote der angenommenen bewerber relativ zur bewerberanzahl des jeweiligen geschlechts sollte in etwa gleich groß sein.
wenn sich zb 50 männer und 100 frauen bewerben sollten 5 männer und 10 frauen angenommen werden, oder halt anders herum

man kann schließlich keine bestimmte quote erfüllen wenn der der prozentsatz der bewerber eines geschlechts unter der gewünschten quote liegt, zumindest nicht wenn man keine fachliche, soziele oder sonstige abstriche machen möchte


Antwort
Zitat
JBCMaster
Beigetreten: 24.03.2009
BlackMember

Zum Teil ist es witzig in manchen Bereichen überhaupt 50%/50% Quoten, insbesondere bei Führungspositionen zu verlangen. Nehmen wir mal einen Ingeniersbetrieb als Beispiel, da gehen von den Unis immer 20% Frauen als Absolventen ab. Das bedeutet dann, dass die Minderheit der Frauen gegenüber der Mehrheit an Männern bevorzugt wird, was ein absoluter quatsch ist. Was Führungspositionen bei Betrieben angeht, so würde realistische Quote zwischen Mann und Frau bei 90%/10% bei gleicher Qualifakation liegen. Manchmal glaube ich, dass man so einige dieser dummen Frauenrechterlinen(Minderheiten von Frauen und werden sogar meistens von anderen Frauen verachtet) einsperren sollte.


Antwort
Zitat
marCH1LLL
Beigetreten: 03.05.2010
PokerStrategist

Original von montschiboo
ich weiß ja nicht was für illusionen hier manche menschen haben... noch 2010 waren nur 2% (!!) aller vorstandsmitglieder in deutschland frauen ( http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/frauen-im-vorstand-deutschland-belegt-letzten-platz-bei-gleichstellung/3649338.html ).. und da wird sich wirklich drüber "aufgeregt", dass über 50% bzw 40% der führungspositionen in zwei deutschen parteien frauen innehaben? skandal!! :rolleyes:

Und? Was soll daran schlimm sein, es wird nur gesagt es gibt wenige Frauen und dichtet ein "zu wenige" ran, aber es wird nicht ein mal erläutert wo der Nachteil von wenigen Frauen in Vorständen bzw der Vorteil von mehr Frauen in Vorständen.
Das wurde in der ganzen Zeit, in der diese Diskusion über Frauenquoten, nicht ein mal geklärt, es wird nur gesagt, es gibt "zu" wenige Frauen und das muss sich ändern.

Ach ja:


Antwort
Zitat
Teilen: