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Problem mit besonders aggressiven Gegnern

16 Beiträge
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Hallo allerseits,
Ich habe folgendes Problem:
Ich gehe momentan mit wenig Geld an Tische (SSS durchgelesen)
Dementsprechend bin ich bemüht sehr passiv zu spielen und wirklich nur die in der Strategie vorgeschlagenen Hände zu spielen.

Mittlerweile achte ich auch sehr auf meine Gegner, bin bemüht setz & vor allem Spielverhalten zu erkennen.
Ich achte außerdem drauf mal ein Pause zu machen wenn ich unruhig werde und schaffe es ganz gut meiner Gamble - Laune zu widerstehen.

Dennoch hab ich folgendes Problem:
Oft sitzen an Tischen Spieler mit dem x-fachen meiner Chips/Geld bzw dem x-fachen der Chips aller.
Diese spielen dementsprechend viele Hände - im Showdown zeigen sie Q3 39 ( meist offsuite) und scheinen munter zu Gamblen.
Dennoch stelle ich ein negatives Bilanzverhalten an Tischen mit solchen Spielern fest.

Ich spiele fast keine Hände und folde die meisten Raises dieser Spieler, obwohl ich mir sicher bin die stärkere Hand zu halten.
Desweiteren geht mir immer wieder Geld durch Pech verloren (AK verliert ggn 93, o.ä.)

Wie soll ich gegen diese Spieler setzen? Ich versuche normal starke Hände tight zu spielen um langsam aber sicher maximales Geöd aus den Spielern zu holen, das funktioniert gegen diese aber nur begrenzt.
Aggressives Betten bei Spielbaren Händen fällt mir schwer - oft Raisen die aggressiven Spieler selbst bei absoluten nichts konsequent durch (und ich verliere den Glauben an meine Hand)

Habt ihr Tipps gegen solche shr Chipstarken / aggressiven Spieler?
Wie Soll ich meine Spielbaren Starthände spielen?

MfG :)

PS: Hab in der SuFu geschaut aber nichts f


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15 Antworten
nedoman
Beigetreten: 15.04.2011
PokerStrategist

ich würde sagen deinen gegnern ist es schnell aufgefallen das du passiv spielt und bei erhöhungen schnell deine hände wegschmeist anders gesagt du bist für die fischfutter wenn du starke hände hast musst du die agressiv durchziehen und darfst keine angst vor allins haben und tische zu wechseln hat noch nie geschadet


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niceup1
Beigetreten: 27.09.2012
PokerStrategist

Poste mal Beispielhände, hört sich an als ob alles recht neu für dich wäre.
Du sagst du spielst absichtlich passiv? Wieso machst du das? Wo steht das geschrieben?
Außerdem kannst du starke Hände nicht tight spielen, und was ist "langsam maximales Geld aus den Spielern holen"?
Du hast gerade mal 20bb am Tisch, heißt nach deinem Openraise und einem CCaller ist der Pot bereits um die 10 bb groß, da bleibt dir gerade was für zwei Halfpotsizebets.


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72o
72o
Beigetreten: 14.03.2008
PokerStrategist

Wenn du SSS spielst, spielst du nicht passiv. Du spielst dann zwar sehr tight, d.h. nur die besten Hände, aber wenn du eine Hand spielst, spielst du sie extrem aggressiv. Du bist dann immer am betten bzw, am raisen und versuchst so schnell wie möglich AI zu kommen. Passiv wäre es zu callen, aber callen gibt's in der SSS nicht.


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Rubnik
Beigetreten: 12.02.2006
Oldschool Grinder

genau genommen bleibt OP am flop nur allin oder fold, eigentlich sollte ja er der agressive Spieler am Tisch sein.


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Ja Tight meinte ich - nicht passiv (Pardon, bin wie gesagt erst Einsteiger)

Ich raise starke Hände schon, bin mir aber mit der Größe des Raises unsicher.
Raise / Re-Raise ich Preflop sehr hoch, Lande ich oft bei nicht mehr als den Blinds / dem einen Raise.
Da bin ich mir sehr unsicher wie ich mein Raise dosieren soll. (Reicht der Gewinn der Blinds/Calls/Raises für dauerhaften Gewinn? Also: Antahl der gewonnen Pots > Höhe einzelner Pots)

Oft Spiel ich auch mal spontan Suited Conmectors und traue dem Flop dann noch mehr.
Bsp. 10Js - Flop: 10 - 2-8 farblich passend - K
Ich folde dann oft weil ich Preflop ja aggressiv spiele und an den König beim Gegner glaube (warum würde er sonst Geld reinpumpen?)
Oder sollte ich mehr differenzieren bei der Einschätzung der Gegner: traue ich ihnen den König nur bei Preflop Raises zu und Sprrche ihm den bei Calls ab?
Wie hoch soll ich gefloppte Paare bei mir selber Werten? (Vor allem wenn man die mittlere Karte(von der Höhe her) am Flop paart)

Weiteres Problem sind bei mir Flush / Straightdraws:
Flushdraws nur mit J / Q / K / A aggressiv spielen oder auch mit der eigenen Highcard 8?
Straightdraws liegen in letzter zeit auch oft, dass ich dann aggressiv gespielte TwoPairs/Drillinge auch mal Folde gegen Raises am Turn / River.
Beim einsteigen in die Hand konsequent bleiben nach dem Motto alles oder nchts?

Ich bin mir hält unsicher, weil ich bei Raises immer bei Reraise AllIn stehe und dann oft AK mal gegen Pocketpaare, o.ä. Verloren gehen und dann bin ich schon wieder Chips los. -.-' (ist halt dämlich Uch wenn ch bei AK keine andere Möglichkeit habe)

Ich hoffe ihr versteht was ich meine - bin mir da noch sehr unsicher und mache ab und zu noch Moves (zB die Suited Connectors o.ä. Spielen) & weiß nicht wie ich dann mit Calls umgehen soll.
Die Moves ganz lassen oder auch mal weniger aggressiv(durch die Regulierung der Raise Höhe) in so Hände reinschauen?

Mit freundlichen Grüßen


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72o
72o
Beigetreten: 14.03.2008
PokerStrategist

Zum Thema "Raise" lies den Artikel Wie spielst du vor dem Flop.

Suited Connectors solltest du nicht spielen. Dein Stack ist zu klein als SSSler, um SCs profitabel spielen zu können: Du musst diese Hände postflop zu häufig wegwerfen und kannst in den seltenen Fällen eines guten Treffers der die Hand gewinnen wird durch den kleinen Stack nicht genug Geld gewinnen um die Einsätze für die wegeworfenen Hände aufzufangen oder gar zu übertreffen. Einzig im Freeplay kannst du sie spielen, weil du im Big Blind bereits bezahlt hast bevor die Hand gedealt wurde.

Insgesamt deuten deine Fragen darauf hin, dass du den Inhalt der Artikel, die du bereits lesen kannst, noch nicht verinnerlicht hast. Tja, ohne Fleiss kein Preis!

Viel Erfolg!


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Danke.
Studiere die Artikel alle nochmal und fokussier mein Spiel darauf hin nochmal.

Danke für die schnelle Hilfe - kann geclosed werden :)

Mit freundlichen Grüßen


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agonyship
Beigetreten: 17.01.2009
PokerStrategist

Kapier ich nicht. Bei der SSS spielt man doch grundsätzlich nicht passiv.


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THPoker
Beigetreten: 14.11.2012
Poker Player

Also ich erlebe die genau gleichen Situationen.

Die Logik und Mathematik hinter der SSS ist ja richtig, aber die Gegner spielen nicht entsprechend, glaube ich..
irgendwie funktioniert sie (bei PKR) nicht so richtig :/


Antwort
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DerberAlter
Beigetreten: 17.02.2012
Poker Player

lern lieber BSS


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Original von THPoker
Also ich erlebe die genau gleichen Situationen.

Die Logik und Mathematik hinter der SSS ist ja richtig, aber die Gegner spielen nicht entsprechend, glaube ich..
irgendwie funktioniert sie (bei PKR) nicht so richtig :/

Der Punkt ist, dass die hier vorgestellte SSS nur unter einem ganz bestimmten "Framework" funktioniert.

Sobald deine Gegner im Durchschnitt zu oft von diesen unterlegten Annahmen abweichen, funktioniert das Framework nicht mehr und du kannst nichtmehr ausreichend profitable Situationen für dich generieren (weil du mit deiner Strategie aktuell zuvielen Situationen aus dem Weg gehst).

Poker ist ein sehr gegnerbezogenes Spiel (auch die SSS) und den Robotermodus kansnt du dann runtergrinden, wenn du Leaks in der Gesamtpopulation entdeckt hast und daraus kapitalisieren kannst. Das Problem dabei ist, dass sich die Spieleigenschaften der Gesamtpopulation dauerhaft ändern, auf jedem Limit unterschiedlich sind und von Seite zu Seite deutlich unterscheiden.

Das ist also der Punkt an dem du selber anfangen musst nachzudenken - und daran scheitern (ich sage jetzt mal glücklicherweise) viele Spieler, die theoretisch die korrekten Rahmenbedingungen haben.

=> d.h. es ist an diesem Punkt denke ich schon sinnvoll die Plays der einfachen SSS zu hinterfragen und das ganze mal etwas weiterzuentwickeln und spezifischer auf einzelne Gegner anzupassen (wenn da jemand mit K3s rumgamblen will, dann muss du entsprechend auch loose dein Geld reinstellen) und einen deutlich stärkeren Gesamtplan entwickeln als dir die Strategiesektion mit dem SHC und 3 Seiten vorgefertigte Strategie vorgibt.


Antwort
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THPoker
Beigetreten: 14.11.2012
Poker Player

Hilft ein Umstieg auf die BSS?

Was mir auffällt. Ich spiele MTTs und SnG recht erfolgreich und komme da ganz gut klar. Allerdings arbeitete ich da natürlich auch mit Reads und schaue mir den Tisch, etc.

Ich tendiere schon fast dazu mich mit Max Buyin an ein Tisch zu setzen und einfach zu spielen.. aber irgendwie sagt mir mein Kopf, dass das eher keine gute Entscheidung wäre :f_biggrin:


Antwort
Zitat
72o
72o
Beigetreten: 14.03.2008
PokerStrategist

Was hindert dich daran, auch beim SSS spielen mit Reads zu arbeiten und den Tisch genau anzuschauen? Spielst du vielleicht zu viele Tische gleichzeitig?

Die SSS ist nur noch auf wenigen Seiten spielbar und es werden weniger. Wenn du "richtig" pokern möchtest, kommt eigentlich nur BSS in Frage.


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Thunder1214
Beigetreten: 29.07.2010
PokerStrategist

Desweiteren geht mir immer wieder Geld durch Pech verloren (AK verliert ggn 93, o.ä.)

Versuche nicht die Varianz zu schlagen!

In deinem konkreten Beispiel:


       Equity     Win     Tie
MP2    66.92%  66.68%   0.25% { AKs, AKo }
MP3    33.08%  32.83%   0.25% { 93s, 93o }

Dein Gegner hätte mit 93 als über 30% Gewinnchance. In einem von 3 Fällen gewinnt er also, wenn ihr die Hand so spielt.

Trotzdem bleibt es richtig, mit AK gegen 93 am besten PreFlop schon sein gesamtes Geld in die Mitte zu schieben.


Antwort
Zitat
michael437
Beigetreten: 11.06.2008
PokerStrategist

Original von pokimasti53

Ich spiele fast keine Hände und folde die meisten Raises dieser Spieler, obwohl ich mir sicher bin die stärkere Hand zu halten.
Desweiteren geht mir immer wieder Geld durch Pech verloren (AK verliert ggn 93, o.ä.)

f

Wenn du dir sicher bist, dass du die stärkste Hand hälst, warum foldest du dann?
Die SSS lebt davon, wenige gute Hände möglichst aggessiv zu spielen.
Du musst dich nicht von den Highstacks beeindrucken lassen.
Auch AA, KK, QQ gewinnen nicht immer, du machst aber mit diesen Händen auf lange Sicht hin Gewinn auch wenn man kurzfristig unter EV läuft.
Du solltest dir mal die Psychlogieartikel durchlesen....das hilft vielleicht auch ein besseres Verständnis zu entwickeln.


Antwort
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