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33 - Preflop

14 Beiträge
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Hallo,

mich würde interessieren, ob ihr in folgender Situation ebenfalls gefoldet hättet oder ob ein Call besser wäre.

Hand abspielen

$0.01/$0.02 No-Limit Hold'em (9 handed)

Known players:
[tg]MP2$0.81:///////;MP3$5.78:///////;CO$1.01:///////;BU$0.80:///////;SB$2.10:///////;BB$1.15:///////;UTG1$2.04:///////;UTG2$5.00:///////;MP1 (Hero)$1.90:///////;[/tg]

Preflop: Hero is MP1 with 3:c, 3:s.
2 folds, Hero calls $0.02, MP2 calls $0.02, MP3 raises to $0.12, 6 folds, 5 folds, 4 folds, 3 folds, 2 folds, MP2 folds, MP3 gets uncalled bet back.

Final Pot: $0.07.

Besten Dank im Voraus,

pittgn =)


Antwort
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13 Antworten

Wir müssten hier $0.10 bezahlen für einen Call. Für einen Call auf Setvalue ist unser Stack ein wenig zu klein (Call20 Regel), denke aber man könnte gerade noch mitgehen, wenn man weiß, dass der Gegner hier nicht gerade der beste Spieler ist. Aber gegen unbekannte Gegner ist der Fold wohl überhaupt kein Fehler.
Bleibt aber die Frage wieso du nicht mit 100bb am Tisch sitzt :f_biggrin:


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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hallo Hyades,

vielen Dank für deine Antwort. Du hast meine Gedanken bestätigt. Ansonsten habe ich Auto Rebuy jetzt eingerichtet ;).

Beste Grüße,

pittgn =)


Antwort
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Bakersfield
Beigetreten: 31.03.2013
Oldschool Grinder

Warum limpst du in MP? Ist halt ziemlich obv was du hast.


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hi Bakersfield,

besten Dank für deine Frage.

Original von Bakersfield
Warum limpst du in MP? Ist halt ziemlich obv was du hast.

Ich limpe in MP auf Empfehlung des SHC der BSS . Ich vermute die wahre Begründung liegt darin, dass ich auf ein günstigen Drilling im Flop setze.

Du hättest also schon den limp nicht gemacht?

Liebe Grüße,

pittgn =)


Antwort
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Ja das steht so im SHC. Was Bakersfield meint, ist halt, dass ein aufmerksamer Spieler schnell mitbekommt, dass du deine starken Hände immer raist und eigendlich nur kleine pocket pairs limpst. Auf NL2 ist das noch nicht so kritisch, weil die allermeisten Spieler zu schlecht sind, um das mitzubekommen. Auch höheren Limits würde ich aber zumindest das first-in limpen ganz sein lassen, weil es ultraexploitable ist, und du kreine Auszahlung mehr für deine Sets bekommst. Außerdem wirst du sehr oft geraist, wenn du first-in limpst.

Ich empfehle dir folgende Anpassung abweichend zum SHC:

Wenn du first-in kommst, dann raist du aus früher Position ab 66+ und 22 bis 55 foldest du einfach. Ab der mittleren Position nimmst du dann immer noch ein kleineres Pocket Pair dazu (schau mal die Videos von Fallout86, der empfiehlt es auch so). Also von MP1 auch 55, von MP2 auch 44 usw...

Vorteile:
- du bist nicht so leicht auf eine Hand zu setzten, denn du raist ja genauso auch mit Ax, d.h dein Gegner weiß nicht sofort, dass du ein kleines Pocketpair hälst.
- Du hast öfter die initiative am Flop und kannst je nach Gegner und Board eine ContiBet machen und den Pot auch so ab und zu gewinnen.
- im raised Pot hält dein Gegner eine stärke Range, von der er sich nicht so leicht trennt, wie im unraised Pot. D.h. wenn du dein Set triffst, zahlt dich dein Gegner eher aus.

Limpen würde ich auf die Situationen beschränken, in denen du eher in später Position bist und vor dir schon 1-2 Spieler gelimpt haben.

Hoff, das klingt für dich alles logisch.

Lg trixn


Antwort
Zitat
LavaGolem
Beigetreten: 20.02.2010
PokerStrategist

Ich finde es nebenbei erwähnt super, dass du deine Hände hier reinstellst und dir so dir Basics erarbeitest. Weiter so! :)
Gerade am Anfang ist man sich oft unsicher, aber du machst das richtig. Fragen, fragen, fragen.

Liebe Grüße,
LavaGolem
:f_biggrin:


Antwort
Zitat

Original von LavaGolem
Ich finde es nebenbei erwähnt super, dass du deine Hände hier reinstellst und dir so dir Basics erarbeitest. Weiter so! :)
Gerade am Anfang ist man sich oft unsicher, aber du machst das richtig. Fragen, fragen, fragen.

Liebe Grüße,
LavaGolem
:f_biggrin:

Da kann ich nur zustimmen, weiter so.


Antwort
Zitat
dNo84
Beigetreten: 02.12.2010
PokerStrategist

sehr schöner beitrag von trixn, da kann ich ihm nur zustimmen ....

sollteste du ein tracker programm nutzen dann kannst du selber mal schauen ab welchem pocket pair es profitabel wird und da sollte man 22-44 (55) in earlier pos folden da das limp/call absolut nicht profitabel ist.

wir spielen in den HU spots meist c/f wenn kein set getroffen ....


Antwort
Zitat

Ich denke ihr habt die Ausgangsfrage ausgiebig besprochen und auch die "Problematik" hinter dem Openlimp. Ich persönlich bin auch kein "Fan" von Openlimps - kenne jedoch ein paar gute Spieler, die Openlimps in ihrem Spiel integriert haben.

Wichtig: Openlimps haben Vorteile (günstige Flops teilweise) und auch Nachteile (Offenlegung der eigenen Handrange) - an irgendeiner Stelle wird das ein großes Problem, wenn du deine Handrange Preflop schon so stark splittest.

Solange deine Gegner sehr wenig 3-betten, ist es fast immer besser eine exklusive Openraisingstrategie zu verfolgen (und keine Openlimps zu machen). Sollten deine Gegner sehr viel 3-betten (und dich nicht für den von dir bestimmten Preis in Pots lassen), dann kann man über Kontermethoden nachdenken. Das wird dir aber sehr wahrscheinlich nicht vor NL50 passieren.


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hallo,

Original von trixn
Ja das steht so im SHC. Was Bakersfield meint, ist halt, dass ein aufmerksamer Spieler schnell mitbekommt, dass du deine starken Hände immer raist und eigendlich nur kleine pocket pairs limpst. Auf NL2 ist das noch nicht so kritisch, weil die allermeisten Spieler zu schlecht sind, um das mitzubekommen. Auch höheren Limits würde ich aber zumindest das first-in limpen ganz sein lassen, weil es ultraexploitable ist, und du kreine Auszahlung mehr für deine Sets bekommst. Außerdem wirst du sehr oft geraist, wenn du first-in limpst.

Ich empfehle dir folgende Anpassung abweichend zum SHC:

Wenn du first-in kommst, dann raist du aus früher Position ab 66+ und 22 bis 55 foldest du einfach. Ab der mittleren Position nimmst du dann immer noch ein kleineres Pocket Pair dazu (schau mal die Videos von Fallout86, der empfiehlt es auch so). Also von MP1 auch 55, von MP2 auch 44 usw...

Vorteile:
- du bist nicht so leicht auf eine Hand zu setzten, denn du raist ja genauso auch mit Ax, d.h dein Gegner weiß nicht sofort, dass du ein kleines Pocketpair hälst.
- Du hast öfter die initiative am Flop und kannst je nach Gegner und Board eine ContiBet machen und den Pot auch so ab und zu gewinnen.
- im raised Pot hält dein Gegner eine stärke Range, von der er sich nicht so leicht trennt, wie im unraised Pot. D.h. wenn du dein Set triffst, zahlt dich dein Gegner eher aus.

Limpen würde ich auf die Situationen beschränken, in denen du eher in später Position bist und vor dir schon 1-2 Spieler gelimpt haben.

Hoff, das klingt für dich alles logisch.

Lg trixn

Vielen Dank für diese direkten Verbesserungsvorschläge. Sehr hilfreich und sehr logisch =). Ich werde das SHC für mich entsprechend anpassen. Besonders interessieren mich hierbei nochmal die Blinds. Das SHC empfiehlt 22+ Mitgehen -> würdest du diese auch eher raisen?

Hast du ähnlich gute Tipps auch für das Limpen? Nach SHC soll ich in UTG mit 99-22 aussteigen, und ansonsten limpen.

Interessant finde ich auch deine Passage "denn du raist ja genauso auch mit Ax". Das tue ich nämlich nicht. Ich raise Axs erst ab CO - vorher steige ich aus. Mit Axoff bis AT mache ich gar nichts.

Original von dNo84
sehr schöner beitrag von trixn, da kann ich ihm nur zustimmen ....

sollteste du ein tracker programm nutzen dann kannst du selber mal schauen ab welchem pocket pair es profitabel wird und da sollte man 22-44 (55) in earlier pos folden da das limp/call absolut nicht profitabel ist.

wir spielen in den HU spots meist c/f wenn kein set getroffen ....

Vielen Dank für deinen Beitrag. Ein Tracking Programm habe ich, aber ich benutze es noch nicht aktiv, da mich die vielen Zahlen und Abkürzungen noch etwas überfordern ;) - aber ich arbeite daran. Check/Fold spiele ich auch, wenn ich mit einem so niedrigen Paar nichts treffe. Was bedeutet denn HU? :f_confused:

Original von Ghostmaster
Ich denke ihr habt die Ausgangsfrage ausgiebig besprochen und auch die "Problematik" hinter dem Openlimp. Ich persönlich bin auch kein "Fan" von Openlimps - kenne jedoch ein paar gute Spieler, die Openlimps in ihrem Spiel integriert haben.

Wichtig: Openlimps haben Vorteile (günstige Flops teilweise) und auch Nachteile (Offenlegung der eigenen Handrange) - an irgendeiner Stelle wird das ein großes Problem, wenn du deine Handrange Preflop schon so stark splittest.

Solange deine Gegner sehr wenig 3-betten, ist es fast immer besser eine exklusive Openraisingstrategie zu verfolgen (und keine Openlimps zu machen). Sollten deine Gegner sehr viel 3-betten (und dich nicht für den von dir bestimmten Preis in Pots lassen), dann kann man über Kontermethoden nachdenken. Das wird dir aber sehr wahrscheinlich nicht vor NL50 passieren.

Werde probieren mehr auf das 3-Betting-Verhalten zu achten. Bin meist noch mit meiner eigenen Hand beschäftigt. Somit lasse ich mir bis NL50 auch noch Zeit. ;)

Beste Grüße,

pittgn =)


Antwort
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Original von pittgn
Vielen Dank für diese direkten Verbesserungsvorschläge. Sehr hilfreich und sehr logisch =). Ich werde das SHC für mich entsprechend anpassen. Besonders interessieren mich hierbei nochmal die Blinds. Das SHC empfiehlt 22+ Mitgehen -> würdest du diese auch eher raisen?

Hast du ähnlich gute Tipps auch für das Limpen? Nach SHC soll ich in UTG mit 99-22 aussteigen, und ansonsten limpen.

Wenn ich mich recht entsinne, dann empfiehlt Paxis im Anfägercoaching, mit den Händen, die wir laut SHC aus später Position erhöhen auch von den Blinds aus (d.h. aus dem SB) zu erhöhen, wenn es vor uns noch keine Erhöhung gab. Also 22+ aus SB erhöhen.
Für generelle Anpassungen im Bereich von Pocketpairs kannst du ja mal im Silberartikel Advanced Openraising (FR) vorbeischauen. Bin mir sicher, dass du da fündig wirst.

Original von pittgn
Was bedeutet denn HU? :f_confused:

HU steht für Heads-up, also eine Runde, bei der nur (noch) 2 Spieler in der Hand sind. Das ist wohl die häufigste Situation in der wir uns postflop befinden.


Antwort
Zitat

Original von pittgn
Hallo,

Vielen Dank für diese direkten Verbesserungsvorschläge. Sehr hilfreich und sehr logisch =). Ich werde das SHC für mich entsprechend anpassen. Besonders interessieren mich hierbei nochmal die Blinds. Das SHC empfiehlt 22+ Mitgehen -> würdest du diese auch eher raisen?

Das mache ich von der genauen Situation abhängig.

Erstmal zum SB: Wenn alle vor mir folden, dann raise ich mit allen Pockets Pairs als Steal, bzw. mit den hohen PP natürlich for value. Wenn vor mir einer gelimpt hat, dann raise ich, um ihn mit seiner eher schlechten Hand (er hat first-in gelimpt) zu isolieren und Heads-Up gegen ihn zu spielen. Hier wirst du ab und zu selbst gegen jmd. antreten, der die kleinen PP limpt, aber auch gegen Leute mit 2 Bildkarten (Broadways genannt), Siuted Conectors und schlechten Axs.
Je mehr Leute schon gelimpt haben, desto eher limpe ich auch mit. Dabei muss dir aber bewusst sein, dass du vom SB mit 3-4 Leuten am Flop nur den Pot gewinnst, wenn du dein Set triffst. Du bist im SB halt immer out of Position und müsstest reindonken, um den Pot zu gewinnen. Deshalb will ich sehr gute Pot-Odds, die bekomme ich durch mehr limper vor mir.

99+ würde ich immer vom SB raisen, auch bei 3 limpern. Es gibt halt die moderate Chance, dass die limper oder ein Teil von ihnen Folden, oder dass sie auf meine Contibet folden oder dass ich mein Set treffe (ab und zu auch ein Overpair) und dann den Pot gewinne.

Aus dem BB:
Wenn vor mir alle folden, habe ich einen walk bekommen. Super! _cool:. Wenn der SB completet, raise ich immer, das ist so gut wie immer eine schechte Hand beim Gegner. Wenn vor mir gelimpt wurde, gehe ich ähnlich vor, wie im SB. Bei einem limper raise ich, bei 2+ checke ich und nehm mir das freeplay. 99+ raise ich immer (außer vllt bei 5+ limpern)

Das erstmal so allgemein, wenn ich die Gegner nicht kenne. Ich weiche aber auch mal davon ab, wenn ich bessere Informationen über die Gegner habe.

Es ist sicher nicht das looseste, man kann sicherlich noch mehr pockets raisen, als 99+. Aber so kann man sich zunächst auf der sicheren Seite fühlen.

Original von pittgn
Hast du ähnlich gute Tipps auch für das Limpen? Nach SHC soll ich in UTG mit 99-22 aussteigen, und ansonsten limpen.

Wie gesagt, ich limpe nur, wenn vor mir auch schon 2Leute+ gelimpt haben, sonst halte ich eigendlich immer ein raise für das bessere Play. Aus UTG raise ich ab 66+, 55-22 folde ich. Limpen hat eben die in meinem vorherigen Post beschriebenen Nachteile bzw. das Raise einige Vorteile.

Original von pittgn
Interessant finde ich auch deine Passage "denn du raist ja genauso auch mit Ax". Das tue ich nämlich nicht. Ich raise Axs erst ab CO - vorher steige ich aus. Mit Axoff bis AT mache ich gar nichts.

Also ich habe mich schon länger nicht mehr mit dem SHC beschäftigt, aber wenn ich das richtig sehe, dann raisen wir first-in von MP mit ATo+,ATs+ (mittlere Asse). Wenn du jetzt also mittlere und hohe Asse von MP immer first-in raist und kleine Pocketpairs immer first-in limpst, dass ist das eben sehr offensichtlich, wann du was hast. Wenn du allerdings immer raist, egal ob PP oder Ax, dann weiß dein Gegner nicht mehr so genau, was du hast. Er muss am Flop sowohl fürchten, dass du ein Set getroffen hast, als auch, dass du evtl. ein A, das am Flop kommt, getroffen hast. Wenn du nur gelimpt hättest, dann hättest du das A nie gehabt.

Noch ein kurzer Ausflug in die Kombinatorik:
Wenn du wissen möchtest, wieviele Hände deine Pocket Pairs von deiner gesamten Range ausmachen, muss du dir zuerst überlegen, wieviele Kombinationen es von jeder Hand gibt. PocketPairs haben z.B. 6 Kombinationen (z.B. A :spade:A :heart: | A :spade:A :diamond: | A :spade:A :club: | A :heart:A :diamond: | A :heart:A :club: | A :diamond:A :club:).
Ax-Hände haben 16 Kombinationen, bei AK z.B. 4 Asse x 4 Könige = 16
davon sind 4 Kombinationen suited und 12 Kombinationen offsuited.

Nehmen wir jetzt nochmal MP1: Du raist jetzt der Einfachkeit halber mit AT+ und mit 55-99. Obwohl das zunächst 4 Ax-Hände und 5 PP sind, machen die Ax-Hände den deutlich größeren Teil deiner Range aus (4x16 Ax = 64, 5x6 PP= 30). Was bedeutet das für uns? Der Gegner wird dir am Flop nicht so oft das Set geben, wenn wir Action machen, weil wir ja eigendlich höfter Ax-Hände halten. Wenn wir das Set nicht treffen, werden wir oft auch ein A glaubhafter repräsentieren können.

Ich beziehe mich übrigens auf dieses SHC:
http://de.pokerstrategy.com/strategy/bss/1535/1/
Da steht bei den "mittleren Assen" und "Alle steigen aus" erhöhen ab MP.

lg trixn


Antwort
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_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Hallo liebe Experten,

vielen Dank für eure zahlreichen Antworten =).

Original von Hyades
Wenn ich mich recht entsinne, dann empfiehlt Paxis im Anfägercoaching, mit den Händen, die wir laut SHC aus später Position erhöhen auch von den Blinds aus (d.h. aus dem SB) zu erhöhen, wenn es vor uns noch keine Erhöhung gab. Also 22+ aus SB erhöhen.

Ich habe es wie von trixn beschrieben in meinem SHC angepasst. Danke!

Original von Hyades
Für generelle Anpassungen im Bereich von Pocketpairs kannst du ja mal im Silberartikel Advanced Openraising (FR) vorbeischauen. Bin mir sicher, dass du da fündig wirst.

Vielen Dank für den Hinweis auf diesen hilfreichen Artikel. Ich werde dort später mal reinschauen, wenn ich mich in meinem postflop-Spiel sicherer fühle und evtl. nicht mehr NL2 spiele. Oder findet ihr die Minimaltabelle dort gar nicht so loose? =)

Original von Hyades
HU steht für Heads-up, also eine Runde, bei der nur (noch) 2 Spieler in der Hand sind. Das ist wohl die häufigste Situation in der wir uns postflop befinden.

Danke für die Erklärung. Heads-up sagt mir was. Nur die Abk. hat mir Probleme bereitet ;).

Original von trixn
...

Wow. Vielen Dank für deine tolle, ausführliche und für mich sehr hilfreiche Antwort.

Habe das wie gesagt in mein SHC übernommen. In meinem SHC hatte ich bei AQ, AJ, AT ein Fehler beim Übertragen vom SHC (auf welches du dich beziehst) gemacht. Das ist jetzt verbessert und ich raise AT+ ab MP ;).

Beste Grüße,

pittgn


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