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Postflop: Standardspielzüge gegen einen Gegner
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Postflop: Standardspielzüge gegen einen Gegner
3.1. Unraised Pot, OoP
Hier sollten wir immer betten, egal, was wir halten.
Der Gegner muss nur in etwas mehr als 1/3 der Fälle folden, damit diese Bet profitabel ist.
Warum soll ich immer betten? Es gibt doch auch Gegner die in weniger als 1/3 der Fälle folden.
Also hälst du als Standard check/fold für richtig, ohne was getroffen zu haben?
Problem: Ohne weitere Bestimmung von Board und Gegnertyp ists schwer ne Standardspielweise festzulegen. Habe mich da für ne Bet statt nem check entschieden.
Optimal ist das natürlich nicht, aber ohne zuwet auszuholen, denke ich es ist ne akzeptable Lösung.
Also ich habe die Erfahrung gemacht das auf dem Limit eher passiv gespielt wird wenn nichts getroffen wurde. Unknown checkt wenn er hinten liegt sowieso zum Showdown und mit qhigh will ich nicht protecten
Bessere Hände zum folden bringen ist auch schwer.
Hmm ich habe mal in meine Stats geschaut und sehe das Fold to Flop Bet 20%. Wenn man als TAG schon so wenig foldet, wie soll dann unknown auf 30% kommen?
Super Artikel.
Als ich das gelesen hab, danach gleich angewendet. und funktioniert eigentlich super! Am Anfang hab ich immer check/fold headsup gespielt, wenn ich nix am flop getroffen habe.
Situation Raised Pot, Out of Position, Hero ist PFA
Starke Hände bet/3bet, bet Turn
Schwache Hände und Draws b/c Flop, c/c oder c7F Turn
Stärke Draws c/c oder c/r Turn
Hier ist ein wenig undeutlich wie man starke Draws am Flop spielt. Die gehören schon zu den starken Händen, oder?
Also Spielt man starke Draws hiernach b/3bet FLop, c/c oder c/r Turn?
Das kommt mir ein wenig komisch vor.
Wenn man am Turn so unterschiedlich mit Madehands und Draws spielt, dann wird das doch total durchsichtig, oder nicht?
Super Artikel, danke ![]()
auch nochmal zu 3.5 raised pot, wir PFA, OoP:
die Situation entsteht ja nur wenn nach uns einer unser raise coldcallt, was ja schon mal ziemlich fischig ist.
Und auf .5/1 haben diese Fische im allgemeine ziemliche mühe den fold button zu finden, wenn sie erstmal irgend ein paar getrofffen haben...
Ich frage mich somit ebenfalls wie man einen starken draw gegen solche gegner nach einem flop raise weiterspielen soll.
Kann man da irgendwie an den PokertrackerStats erkennen, welche line am besten ist? (hab leider noch keinen PT, aber bald)
Beim Unraised Pot, OoP hab ich auch das Gefühl, dass die Gegner NICHT jedes 3. mal folden, aber das wurde ja schon ausführlich diskutiert.
Zudem ist mir aufgefallen, dass einen c/r am turn nur mit starken draws macht, was eventuell etwas durchsichtig werden könnte. Aber auf den unteren Limits ist die Gefahr wohl nicht so gross.
Eventuell könnte man noch was zu pure bluffs ergänzen, z.b. in der BB defense (ich vermute mal das Thema ist eher etwas für profis, somit ists vielleicht besser ohne)
ich habe seit ich SH spiele eine Strichliste [1] gemacht: fold to Flopbet im unraised pot HU, spiele 1/2 (ca 10k Hände und vorher 25 - 30k .5/1 - .25/.50) und bin derzeit bei über 40% Fold to Flopbet.
[1] ich weiß selber dass das nicht optimal ist, man könnte sicher noch optimieren: ragged Board, A high board, 3 connected, IP OOP usw ... aber für den groben Überblick hat mir das so gereicht.
Punkt 3.6 Seite 5
"Bettet er in uns rein, sollte man natürlich die hoffnungslosen Hände gegen das Checkraise folden."
Wenn der Gegner OOP in uns reinbettet, ist das kein c/r.
Ich weiß nicht, ob das schon jemand angemerkt hat, aber die Navigation über die Seitenzahlen am unteren Rand funktioniert nicht.
Der HU-standardmoves-Artikel wurde ja komplett umgeschrieben. Gefällt mir sehr sehr gut. Tolle Einleitung und Voraberklärungen. (könnt ruhig mal das Datum und den Autor mit hinschreiben).
Beim ersten Bsp. wo von Semibluffs und Foldequity geschrieben wurde, bezieht es sich ja auf ein Flopraise mit FD. Wo der Gegner nur in 8,5% der Fälle folden muss. Klingt wenig, ist es auch, obwohl am Flop fast jeder nochmal called auf ein raise, aber denke es ist schon profitabel.
Nun ist die standardline ja eher call Flop raise Turn. Könnt ihr dafür mal ne Berechnung machen wie oft der Gegner folden muss (je nach outs). und auch mal bezogen auf unraised pott.
Ich finde den direkten Flopraise gar nicht soo schlecht, weil man sich am Turn ja noch ne Freecard nehmen kann, aber Arschholio meinte auch mal, das er HU mit starken draws nur über die Foldequity geht. Wobei ich gegen PF-3better gerne mal for freecard den Flopraise, weil die seltener am Turn folden... (naja).
Und dann vielleicht noch ne Berechnung zu check/raise Flop bet Turn mit nem FD, wie oft muss der Gegner da folden. Klar ist das die beste line für FE, aber würd mich mal interessieren, wie oft villain wirklich folden muss.
Kann man die Rechnung wirklich alleine über die Equity ausmachen? weil am Turn ui wir ja nur noch so 20% haben mit nem FD.
Dann hab ich noch Fragen zum Drawplay. Da ist die Rede von check/raise Turn, wenn villain den Flop raised. Oder von 3bet Flop bet Turn, wenn man den Gegner auf Freecardraist setzt. (mit madehands ja eher call Flopraise von villain. Donk/3bet Turn - mit madehands halt).
Soweit klar, was mach ich aber wenn der Gegner am Turn nicht foldet. Lohnst sich dann den River nochmal zu barreln? Wenn ich den Gegner auf nen Draw setze und bet/3bet Flop lead Turn spiele, dann callen Draws ja nochmal... wenn ich da selbst nen Draw hab, ist check/call River ja sehr riskant. Nochmal pure bluffen?
Nochmal lob zum Artikel.
vg
und weiter gehts, bin ja noch nicht durch mit dem Artikel ![]()
3.3. Raised Pot, Gegner Aggressor, OoP
Diese Situation kommt vor, wenn man 3betted wurde oder wenn man ein Raise im BB callt. Hier folgen wir der unter 2.4. dargestellten Linie: Schwache Hände spielt man natürlich check/fold. Made Hands und Draws checkraist man am Flop und bettet den Turn. Aber man muss genau überlegen, wie wahrscheinlich es ist, dass der Gegner das Board auch getroffen hat. Schließlich ist er der Preflopraiser.
Soll heißen? Variation Standardline?
3.4. Raised Pot, Gegner Aggressor, IP
Dieser Fall tritt ein, wenn man raist und der SB oder BB 3bettet. Wiederum gilt, dass man folden sollte, wenn man nichts hat. Hält man aber eine spielbare Hand, gilt gemäß den Gedankengängen aus 2.4. die Betsequenz call Flop, raise Turn.
Aber Achtung: Hier hat der Gegner OoP Preflop erhebliche Stärke gezeigt. Vor allem Made Hands sollten schon deutlich stärker sein als etwa in 3.1..
Also mit middlepair Topkicker, oder TPnK eher nur downcallen? Draws aber genauso aggressiv spielen spielen?
4.3. Way Ahead/Way Behind
In dieser Situation ist unsere Standard-Betsequenz check/call Flop, bet Turn sowohl in aktiver wie in passiver Hinsicht extrem ungünstig.
Muss es hier nicht heißen check/raise Flop bet Turn?
Original von JollyRoger183
und weiter gehts, bin ja noch nicht durch mit dem Artikel
3.3. Raised Pot, Gegner Aggressor, OoPDiese Situation kommt vor, wenn man 3betted wurde oder wenn man ein Raise im BB callt. Hier folgen wir der unter 2.4. dargestellten Linie: Schwache Hände spielt man natürlich check/fold. Made Hands und Draws checkraist man am Flop und bettet den Turn. Aber man muss genau überlegen, wie wahrscheinlich es ist, dass der Gegner das Board auch getroffen hat. Schließlich ist er der Preflopraiser.
Soll heißen? Variation Standardline?
Ich vermute mal, wenn man z.Bsp einen Flushdraw hat und der Gegner sehr gut was getroffen hat, was er im HU nicht folden wird, sollte man Draws passiv spielen. Wenn wir z.Bsp OOP gecappt wurden, Flop kommt 7s3sAx und du hast KQs, brauchste hier wahrscheinlich nicht aggro zu spielen, weil der Gegner wohl eh bis zum Showdown mit seiner Cappingrange gehen wird
3.1. Unraised Pot, OoP
Raist der Gegner und man hat nichts, kann man folden. Hält man allerdings eine starke Hand, sollte man das Raise am Flop nur callen, um den Turn erneut zu betten, in der Hoffnung, dass der Gegner wiederum raist. Dann kann man 3betten. Mit einem Draw sollte man das Raise am Flop ebenfalls nur callen und den Turn zunächst checken. Entweder erhält man eine Freecard oder man checkraist den Gegner als Semibluff, um ihn zum Folden zu bewegen.
wenn also unsere standartbet gecallt wird und wir eine spielbare hand halten sollten wir so spielen:
verstehe den sinn von der standartspielweise von made hands nicht. ist es nicht besser den flop zu 3-betten? die donk am turn wird glaub ich zu selten geraised oder?
Wir haben beispielsweise ein Raise im BB gecallt, im Pot sind also 4,5 SB. Der Gegner bettet (Pot 5,5 BB).....
Müsste glaube ich 5.5 SB heißen oder?
Seite 3 - 2.2. Bietsequenzen balancen - 2. Starke Draws werden unterbewertet
dort der 5te Abschnitt, wo das Beispiel für die Semibluff berechnung steht.