Ich mache das von der Position und von der Hand abhängig, wenn gerade keine Stats / Reads verfügbar sind. Ich reraise einen mr mit 77 88 und KQ generell nicht, da mit diesen Händen so oder so höchstens einen Flip habe. Wenn der Minraiser nun loose ist, wird er auch meist die 3bet callen und pushen den Flop, so bekommen wir langfristig nicht wirklich viel Geld raus. Wenn das eine Art Trap sein soll, sieht eh ganz düster aus ^^.
So handhabe ich das, weiß jetzt nicht ob das so toll ist, aber generell von irgendeinem Trash bei dem Gegner auszugehen ist denke ich einfach mal falsch. Auch Fische haben eine relative Range, die minraisen ja nicht 70% ihrer Hände. Man sollte also mind. 99+ AJ+ haben, wenn der mr aus UTG kommt, reraise ich meist nur mit JJ+ AK und manchmal AQs (hängt von meinem und gegnerischen Stack ab).
Minraisestealsituationen (was ein Wort) kann man wohl wesentlich looser handhaben, da hab ich mir aber noch konkrete keine Meinung gebildet, kommt einfach zu selten vor
Ich habe zwar auch irgendwann mal im Coaching / Beispielhänden gelesen, dass minraises nur einen Einfluss auf die (re)raisehöhe haben sollen und nicht auf die Range, aber finde das wie gesagt quatsch, aber ich denke hier scheiden sich so ein bisschen die Geister ♦