@habilein:
die server-implementierung dürfte schon teuer sein. mit herstellerabhängigkeit meinte ich auch, dass der pokerprovider sich mit dem hersteller von diesen secureID-teilen zusammensetzen und verhandeln muss etc. man hat da halt keine so große flexibilität als wenn man tan einfach selber implementiert.
was von beiden sicherer ist, naja, ich denke, securID sollte schon die nase vorne haben. tan ist aber imho einfacher und billiger.
dass windows herstellerabhängig ist, ja, klar, du kannst auch linux benutzen und mit wine etc rumfrickeln. oder manche provider bieten eine java-plattform an. dass du von der providersoftware abhängig bist, ist klar, aber du kannst dir deinen provider ja raussuchen.
ich denke einfach, folgende schritte sind vollkommen ausreichend:
Server-Seite:
1) Serversicherheit, Firewalls usw is klar
2) PIN- und iTAN-Verfahren, Beschränkung auf drei falsche Eingaben, weiterhin Mitteilung, falls PIN / TAN falsch eingegeben wurden, max. 100 Sekunden zwischen Abfrage und Eingabe der iTAN, danach andere iTAN
Client:
1) Natürlich sichere Passwörter
2) Grundvernunft (Passwörter nicht in Dateien ablegen, keinem sagen / schicken, regelmäßige OS-Updates, Firewall, nicht mehr Kohle als notwendig auf dem Account lassen, Vorsicht bei Phishing,...)
3) Je nach Höhe des Limits / der BR zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen
Übrigens, wie kann iTAN in Echtzeit gephisht werden? Imho Blödsinn, aber vllt sehe ich etwas nicht? Einlog-Versuch, schauen, welche iTAN gefragt wird, Seite präparieren, Link dazu dem Opfer schicken? Möglich, aber Phishing funktioniert mit Pokeraccounts doch eh nur bei DAUs - der Vorteil von Bankaccounts (für Phishing) ist doch, dass die Homebanking-Software im Browser aufgerufen wird, ein Login-Dialog eines Pokeranbieters nachzubilden, auf den irgendjemand einfällt, ist imho nicht möglich.