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[Geschlossen] 22er Bubble 33

21 Beiträge
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Villain hat schon öfters first-in vom button gelimpt, weshalb ich ihn erstmal nicht auf eine trap gesetzt habe. denke hier eher, dass er den flop sehen will, ohne nen push vom shorty zu bekommen.
Bis zum Turn ists so i.O., aber am Turn dann c/f zumal der Flush angekommen ist. Wenn ich broke gehen will, dann am Turn...
Auf was kann ich Villain hier denn nach dem Flop setzten?

Full Tilt No-Limit Hold'em, 20+2 Tournament, 50/100 Blinds (4 handed) - Full-Tilt Converter Tool from FlopTurnRiver.com

SB (t1505)
jokers87 (BB) (t3390)
UTG (t2425)
Button (t6180)

jokers87's M: 22.60

Preflop: jokers87 is BB with 3, 3
1 fold, Button calls t100, 1 fold, jokers87 raises to t400, Button calls t300

Flop: (t850) 7, 7, 6 (2 players)
jokers87 bets t600, Button calls t600

Turn: (t2050) 2 (2 players)
jokers87 bets t1100, Button calls t1100

River: (t4250) Q (2 players)
jokers87 bets t1290 (All-In), Button calls t1290

Total pot: t6830


20 replies
HeinekenMD
Joined: 27.02.2007

preflop kann man raisen, obwohl ich das wohl nicht machen würde...flop bette ich 500 und auf dem turn dann c/f


kunnivah
Joined: 09.04.2007

finde den raise da auch nicht sonderlich gut, sehe keinen grund da oop gegen den cl mit ner hand die so ne scheiß playability hat nen großen pot zu spielen. am turn geb ich auch auf.


JayGatsby
Joined: 27.07.2006

Original von kunnivah
finde den raise da auch nicht sonderlich gut, sehe keinen grund da oop gegen den cl mit ner hand die so ne scheiß playability hat nen großen pot zu spielen. am turn geb ich auch auf.

Welche Hand hat denn ne gute Playability, wenn nicht 33?

Preflop und Flop finde ich gut Turn, würd ich wohl auch cf...


locasdf
Joined: 07.06.2008

JTs?
33 hat im raised pot 0 playability, da foldest du staendig die bessere hand, weil jedes board schlecht aussieht.


JayGatsby
Joined: 27.07.2006

Original von locasdf
JTs?
33 hat im raised pot 0 playability, da foldest du staendig die bessere hand, weil jedes board schlecht aussieht.

Sehe ich nicht so. Playability heisst, dass man relativ gut einschätzen kann wo man steht und das man nicht so leicht in eine Situation gerät, in der man eine second best hand macht.

33 ist eine prototypische Hand, die diese Kriterien erfüllt. Wenn man kein Set hittet macht man die Conti und foldet auf weitere Action.

JTs ist btw wesentlich schwerer zu spielen, gerade oop. Von 33 mit 3 Overs kann ich mich wesentlich leichter trennen wie von Top Pair J Kicker...


locasdf
Joined: 07.06.2008

ja super, 32o hat also auch ne tolle playability, weil mans auch immer direkt mucken kann, wenn man am flop keinen krassen kram hittet. mucken kann man jede hand, ist halt bloß doof, wenn man staendig gegen unimproved Ax oder draws wegwirft, die dann doch irgendwann mal betten, obwohl man eigentlich vorn liegt.


bibersuperstar
Joined: 14.01.2007

Also ich würd mich da nicht mit dem bigstack anlegen wollen mit pocket 3ern, zudem noch oop. Wenn dus raised, würd ich aber nicht soviel am flop betten. Wenn dus aber doch machst, dann würd ich den turn direkt pushen oder check folden, die 2 ist ne ziemlich schlechte scare card und er wird da nix folden.

Finde solche spots einfach marginal, die auf dauer _unmengen_ an chips/geld kosten. Ich checke die 3er nur preflop und lass ihm halt den kleinen pot. Finde die hand gar nicht gut gespielt, da es einfach überflüssig ist, sich mit nem bigstack an der bubble anzulegen, wenn man selbst so gut wie nur air + 0 fe hat. Lieber druck machen auf die shorties ;)


Y0d4
Joined: 03.05.2006

Ich check pre.
Wow versteh garnicht was du in der Hand machst.
Am Turn geb ich spätestens auf ..


JayGatsby
Joined: 27.07.2006

Original von locasdf
ja super, 32o hat also auch ne tolle playability, weil mans auch immer direkt mucken kann, wenn man am flop keinen krassen kram hittet. mucken kann man jede hand, ist halt bloß doof, wenn man staendig gegen unimproved Ax oder draws wegwirft, die dann doch irgendwann mal betten, obwohl man eigentlich vorn liegt.

Nein es ist immer eine Kombination aus "Monsterpotential" und "Keine Second Best Hand" Gefahr, deswegen hat 32 keine gute Playability, 33 aber schon. Und deshalb hat JT keine gute Playability, 87s schon, wobei JTs grenzwertig ist.

Das ist halt die definition von Playability ;)

Außerdem wird man ja wohl nicht ständig von unimproved Axs gefloatet, viel wahrscheinlicher ist, dass Villain auf ne C-Bet foldet, wenn er nicht pairt. Und gegen z.B. FD mit 2 Overs ist man bis zum River leichter Underdog und wirft also nicht die bessere Hand weg...


Y0d4
Joined: 03.05.2006

Ich seh das so:
Die Playability von Händen ist keine reine Funktion der Karten, sondern auch der Potart.
33 hat keine tolle Playability in einem Headsuppot oop, sondern eher in einem kleinen vorzugsweise gelimpten Multiwaypot wo wir wirklich ganz locker auf Setvalue spielen können.
Wenn wir mit den Stacks und den Blinds raisen können wir nicht rein unseren Setvalue spielen, sondern wir müssen oft contibetten und auch ab und zu barreln.

In dieser Situation finde ich "TP-Hände" wie zb Broadways besser, weil unser Postflopgame einfacher wird.
Ich würde auch viel eher QTo vom Button raisen als 44, aus genau diesem Grund.

Es ist wie locas sagt schon irgendwie ein Bluff da wir so gut wie nie mit einem Pair den Showdown als Gewinner sehen werden, und der Setvalue in diesem Fall nur ein bisschen Backup gibt.


locasdf
Joined: 07.06.2008

ich weiß nicht, wo du spielst, aber in meiner spielpraxis erlebe ich es halt oft, dass am flop auch mal nen gutshot und irgendwelche overcards callen. der flop schreit ja nach "oh meine conti ist ein pure bluff, denn meine range hat ihn nicht gehittet" und das denken mMn auch viele villains.
wenn du deine hand wie angegeben spielst, kannste das auch mit any2 machen, da du eh nie zum showdown kommen willst (außer mit dem set, aber so sonderlich toll sind die implieds bei den stacks halt auch nicht mehr).


JayGatsby
Joined: 27.07.2006

In einem reinen HU Game mag JT besser sein als 33, aber hier def nicht.

Wenn du hier am Turn oder am Flop ein Raise bekommst kannst due eigtl auch nicht mit TP broke gehen.

Bei den Stacksizes und Blinds kommst du hier nie billig zum Showdown mit JT.

Außerdem ist das Preflop Raise ja auch eher als Bluff anzusehen, ich attacke ja das weake limp.


Also ich check hier auch einfach und sollte ich mein set treffen ist das toll, wenn nicht bin ich raus.
Wenn du raist, ist die Conti klar, aber wie Y0d4 und locasdf schon sagen, musst du am turn raus.


Also ich spiele das hier so wie Hero.....

NIE IM LEBEN!

Die Hand ist grottig, grausam, fischig gespielt! So kommst du niemals nach New York und kannst dich Udo Jürgens anschliessen ;)

Du kannst doch nicht im Ernst an Turn und River weiterbarreln. Überlege mal selbst, welche Hand du noch schlägst?

Ich schliesse mich der Argumentation von Gatsby an. Auch Harrington raist kleine Pockets, die er Postflop IP spielen kann.

Mal raise ich PF, mal limpe ich. Meist halte ich es so, dass ich first in raise und bei meheren Limpern mitlimpe. Am Flop bette ich 550 chips und danach ist die Hand für mich erledigt.


anj
anj
Joined: 16.10.2006

Original von Michael1709
Ich schliesse mich der Argumentation von Gatsby an. Auch Harrington raist kleine Pockets, die er Postflop IP spielen kann.

BB = OOP


Original von anj
BB = OOP

Ups, vorschnell


Y0d4
Joined: 03.05.2006

Original von JayGatsby
In einem reinen HU Game mag JT besser sein als 33, aber hier def nicht.

Wenn du hier am Turn oder am Flop ein Raise bekommst kannst due eigtl auch nicht mit TP broke gehen.

Bei den Stacksizes und Blinds kommst du hier nie billig zum Showdown mit JT.

Außerdem ist das Preflop Raise ja auch eher als Bluff anzusehen, ich attacke ja das weake limp.

Das war ja auch nur ein Exkurs zur Playability, ich raise hier weder 33 noch JT und ich denke beides ist nicht grad close.


JayGatsby
Joined: 27.07.2006

Original von Y0d4

Original von JayGatsby
In einem reinen HU Game mag JT besser sein als 33, aber hier def nicht.

Wenn du hier am Turn oder am Flop ein Raise bekommst kannst due eigtl auch nicht mit TP broke gehen.

Bei den Stacksizes und Blinds kommst du hier nie billig zum Showdown mit JT.

Außerdem ist das Preflop Raise ja auch eher als Bluff anzusehen, ich attacke ja das weake limp.

Das war ja auch nur ein Exkurs zur Playability, ich raise hier weder 33 noch JT und ich denke beides ist nicht grad close.

Ja ok du hast auch Recht bei Playability spielt auch die Frage nach der Art des Pottes eine Rolle


Also nochmal aus dem Glossar:

Playability ()
Die Playability oder Spielbarkeit einer Hand ist schlicht ein relativ diffuses Maß dafür, wie einfach eine Hand zu spielen ist. Je komplexer die möglichen Konstellationen sind, je schwerer man die Stärke der eigenen Hand einschätzen kann und je unschärfer die Gesamtsituationen erfassbar sind, desto geringer ist die Playability. Eine Hand mit einer hohen Playability macht aus, dass man von ihr relativ gut sagen kann, wo man steht, und mit der man nicht zu leicht in die Lage gerät, in eine dominierte oder zweitbeste Hand Geld zu investieren.

Nach meiner Erinnerung hat Korn das auch so formuliert, dass die Playablity ums schlechter ist, je größer der Unterschied zwischen optimaler (man spielt richtig, ohne die Karten der Gegner zu kennen) und perfekter (man spielt richtig, und kennt dabei die Karten der Gegner) Spielweise ist.

Genau dieser Unterschied ist bei einem kleinen Pocket im HU enorm groß, da man eben nicht weiß, ob der Gegner das Board getroffen hat. (schlechte Playability). Spiel ich es hingegen auf Setvalue in den frühen Phasen "fit or fold", dann hab ich mit den Pockets eine sehr gute Playability.

Deshalb: In dieser Situation ist die Playability grottig, da du nie weißt, wo du stehst, und dich im Zweifel von dem größeren Stack immer aus dem Pot drängen lassen musst, falls du kein Set getroffen hast.