Original von tagwandler
Weiß zwar grad nicht, wie man hier optimal spielen sollte, aber auf mich wirkt die Linie erstmal inkonsequent. Mal nen Brainstorming zur Hand:
Am Turn willst du dich nicht gegen bessere Hände isolieren, okay. Würdest du in dem Spot Air einfach aufgeben, oder feuerst du ne zweite Barrel? Wenn du QQ da behind checkst, dann schwächst du deine Betting-Range am Turn und wirst anfällig für Bluffs.
Ich kenne dein Turnplay zwar nicht, aber wenn ich die Hand hier sehe, dann würde ich deine Betting-Range am River wesentlich stärker einschätzen als am Turn. Wenn du den Turn nicht bettest, um dich gegen bessere Hände zu isolieren, warum valuebettest du dann den River?
Bet/Fold River macht für mich auf den ersten Blick keinen Sinn gegen nen thinking Player. Wenn du QQ schon Bet/Foldest, hast du dann überhaupt ne Bet/Calling Range nachdem du den Turn behind checkst? Isoliert betrachtet scheint die Bet also nur Sinn zu machen, wenn du nen Bluffraise induzieren willst - und dann frage ich mich, ob man das nicht besser am Turn macht, wo unsere Betting-Range schwächer ist.
Wenn du allerdings garnicht den Bluffraise induzieren willst, dann kannst du auch gleich zweimal behind checken und einfach mitnehmen, was im Pot ist. QQ scheint mir auf dem Board aber fast noch zu stark und würde ich eher in meine Bluffcatcher-Range packen. Hängt aber nicht zuletzt stark davon ab, wie stark du den Check/Call auf dem Flop einschätzt.
Thoughts?
Ich bin selber kein Reg, daher kennt er meine Tendenzen nicht, bzw kann maximal eine schwache Idee haben wie ich spiele. Daher versuche ich im Moment noch nicht mein Balancing zu perfektionieren sondern lieber meine Hands mit dem größten EV, dafür aber evtl unbalanced zu spielen. Meinen Read hab ich aus max 200 Händen mit ihm / paar observed Hände/ das er auch 1k spielt / dass andere (imo gute) regs ihn quitten.
Das dumme ist ja ab dem Turn ist sein Kx (wenn ers hat) wertlos, dafür gibt es aber nur wenige Hände mit Pocketpairs drin mit denen er überhaupt einen Turn sieht. Und wenn er da mal KTTx hat krieg ich wahrscheinlich trotzdem keine 2 Valuebets von ihm, von daher ist es gegen die Hand egal ob ich Turn oder River valuebette. Wenn ich cb spiele geb ich ihm auch noch die Chance nen Flush zu kriegen mit dem er ne kleine Bet callen könnte. Er kann am Turn halt kaum weiterspielen und wenn er es kann hat er mich in 90%+ beat. Von daher ist cb Turn denk ich auf jeden Fall besser. Ich kann mir auch mit AA einen CB ganz gut vorstellen in dem Spot, was callt den Flop, gibt uns Action und hat uns nicht beat? Quasi nichts.
Am River will ich dann aber noch gegen irgendwelche Pocketpairs mit NFD oder PPs mit K dabei valuebetten. Ganz eventuell gibts noch nen Call von Acehigh, aber damit rechne ich nicht. Klar ist das thin, ist hier cb > bet? Bzw bet eigentlich nur zum Bluffinduce zu gebrauchen?
Coole Handbewertung auf jeden Fall, da sind sehr viele interessante Gedanken dabei 
Interessant ist vielleicht noch: Wird er hier eine 7 oft c/c am Flop spielen trotz fd und dem Fakt dass er OOP sitzt? Eigentlich sieht das Board am Flop ja auch so dry aus, dass er es bestimmt gelegentlich bluffc/raisen möchte. Sollte er das dann nicht auch mit 7xxx gelegentlich machen? Grade als tougher Gegner ist für ihn ja bspw ein kleiner Raise auf 180 oder 210 oder so ideal um mich vor nen toughen Spot zu stellen/billig zu bluffen. Solche kleinen Raises hat er zumindest im Repertoire, bspw auf Flushflops schon gesehen.