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[Geschlossen] "New Yorker Staatsanwaltschaft geht gegen Online-Poker-Szene vor"

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fuzz1983
Beigetreten: 29.06.2007
Oldschool Grinder

Falls schon irgendwo erwähnt, close plz, ansonsten:

http://www.heise.de/newsticker/New-Yorker-Staatsanwaltschaft-geht-gegen-Online-Poker-Szene-vor--/meldung/140192

Die für Manhattan und südliche Bezirke des Bundesstaates New York zuständige Staatsanwaltschaft hat nach Angaben der Poker Players Alliance (PPA) in den vergangenen Tagen Konten bei mehreren Finanzdienstleistern in den USA einfrieren lassen, über die Transaktionen im Zusammenhang mit Poker-Angeboten im Internet getätigt wurden. Die bei Citibank, Goldwater Bank, Alliance Bank of Arizona und bei Wells Fargo geführten Konten waren von zwei Unternehmen angelegt worden, die Gelder für Spieleinsätze und Gewinne von Kunden diverser Online-Poker-Seiten verwalten. Insgesamt sollen auf den gesperrten Konten rund 34 Millionen Dollar liegen, mindestens 24.000 Spieler kommen laut PPA derzeit nicht an ihr Geld.
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Einem Bericht der US-Nachrichtenagentur AP zufolge wirft die New Yorker Staatsanwaltschaft den beiden Unternehmen Geldwäsche und Beteiligung an illegalem Glücksspiel vor. Den betroffenen Geldinstituten sei mitgeteilt worden, dass sie die Geldbeträge als "durch das FBI beschlagnahmt" betrachten sollten. Den Behörden lägen hinreichende Verdachtsmomente vor, dass über die Konten Zahlungen an Betreiber von illegalen Glücksspielangeboten im Ausland abgewickelt würden. Seit Oktober 2006 ist es Finanzdienstleistern im Rahmen des "Unlawful Internet Gambling Enforcement Act" verboten, Transaktionen zwischen US-Bürgern und Anbietern ausländischer Glückspielangebote durchzuführen.

Die PPA – die das Zocken mit den 52 Karten nicht als Glücks- sondern als Strategiespiel versteht – sieht in der Beschlagnahmung der Gelder widerrechtliche Akte der Behörden. Der Geschäftsführer der Interessenvereinigung, John Pappas, beklagte "unerhörte Aktionen" gegen Online-Pokerspieler und kündigte an, alle juristischen Hebel in Bewegung zu setzen, um das "Recht auf Online-Poker" zu schützen. Seine Mitglieder forderte er auf, Briefe an Kongressabgeordnete zu schicken, damit diese einen Gesetzesvorschlag von Barney Frank unterstützen. Frank ist Vorsitzender des Financial Services Committee im Repräsentantenhaus und hatte im Mai den Entwurf eines Gesetzes eingebracht, mit dem Online-Glücksspiel unter staatliche Kontrolle gestellt werden soll, statt es wie in der Ära Bush bis auf wenige Ausnahmen (etwa Wetten auf Pferderennen) generell zu verbieten .

Der "Internet Gambling Regulation, Consumer Protection, and Enforcement Act" (HR 2267) sieht unter anderem die Einführung eines Lizenzsystems in den USA für Betreiber von Online-Glücksspielseiten vor, das unter Aufsicht des Finanzministeriums stehen soll. Als Begründung gibt Frank an, dass dadurch Millionen von Amerikanern besser geschützt würden, die trotz des Online-Gambling-Verbots derzeit Glücksspielseiten im Internet aufsuchen. Online-Glücksspiel sei eine Sache der "persönlichen Freiheit", erklärt Frank seinen Standpunkt. Schließlich würde ja auch niemand davon abgehalten, in ein normales Casino zu gehen oder an Glücksspielen teilzunehmen, die in nahezu allen Staaten der USA in irgendeiner Form angeboten würden. Und nicht zuletzt könnte sich der derzeit äußerst strapazierte US-Haushalt über eine neue Einnahmequelle freuen. (pmz/c't)


59 Antworten

Im 2+2 is auch nen Thread über das Thema. Sieht düster aus :/


dertakman
Beigetreten: 23.09.2007
Oldschool Grinder

Also meine ganze Bankroll liegt auf Ami Seiten. Ein wenig Angst hat man da schon.

Hoffentlich wird der Protest der Betroffenen so groß sein, dass man Poker endlich in USA legalisiert.


Original von dertakman
Also meine ganze Bankroll liegt auf Ami Seiten. Ein wenig Angst hat man da schon.

ist doch egal, die transaktionen zwischen dir und einem "illegalen" glücksspielanbieter sind ja nicht verboten. nur die transaktionen zwischen us bürgern und den anbietern.


Schafblufft
Beigetreten: 25.03.2008
Elite Grinder

eben, geht uns afaik nix an -> geht den usa wie so oft nur darum, dass kein kapital ins ausland abfließt


KingGani
Beigetreten: 08.06.2007
Oldschool Grinder

34mille bei 24k spielern, die ganzen histakes werden sich wohl lichten, hm?


n0gg
Beigetreten: 27.01.2007
Elite Grinder

naja geht so...wenn hier ein Pokeranbieter (z.b. FTP) geld angelegt hat was jetzt beschlagnahmt wurde, dann ist das ja nicht nur das geld der Ammis....sie beschlagnahmen ja direkt alles...

d.h. es könnte auch unser geld dabei sein, wenn die Pokeranbieter eben Konten in den USA genommen haben, so wie ich das versteehe


KingGani
Beigetreten: 08.06.2007
Oldschool Grinder

Original von Sydneeyy

Original von dertakman
Also meine ganze Bankroll liegt auf Ami Seiten. Ein wenig Angst hat man da schon.

ist doch egal, die transaktionen zwischen dir und einem "illegalen" glücksspielanbieter sind ja nicht verboten. nur die transaktionen zwischen us bürgern und den anbietern.

zumal keine der pokerseiten ihren sitz in amerika hat und man sich sogesehen eigentlich keine sorgen machen sollte


Santalino2
Beigetreten: 08.06.2007
BlackMember

Geht uns natürlich was an, weil Ami-Fische wegbleiben wenn es kriminalisiert wird.

Zusätzlich sind glaube ich die Eigentümer von full-tilt auch z. T. Amerikaner und wenn der Staatsanwalt den Laden dicht macht bzw. die sehr viele Konten von denen Frezzt/Beschlagnahmt dann kann das natürlich auch die insgesamte Zahlungsfähigkeit von ihnen beeinflussen.


Original von KingGani
34mille bei 24k spielern, die ganzen histakes werden sich wohl lichten, hm?

looool, ein 1-Stack BRM auf NL2 als Highstakes zu bezeichnen ist irgend wie...


abakusschwarz
Beigetreten: 30.04.2007
BlackMember

Original von BayesLaw

Original von KingGani
34mille bei 24k spielern, die ganzen histakes werden sich wohl lichten, hm?

looool, ein 1-Stack BRM auf NL2 als Highstakes zu bezeichnen ist irgend wie...

lol obv. NL2 Perspektive


Spitzbuben
Beigetreten: 10.04.2007
BlackMember

Etwas OT: Betrug bei Online-Poker?
DerRico (580 Beiträge seit 27.11.00)

Ein Freund - seines Zeichens recht guter Poker-Spieler - hat mir von
erstaunlichen Zufällen bei Pokerspielen bei versch.
Online-Poker-Seiten berichtet. Er hatte wohl recht viel Erfolg, bis
es um höhere Beträge ging, dann nahm seine Gewinnchance rapide ab.
Er rechnete mir auch vor, dass solche Zufälle eigentlich so oft
hintereinander unmöglich währen.

Ist jemandem bekannt, dass solche Seiten gehackt sein können oder der
Nutzer abgekocht wird?

(Seiten von "bwinPoker" und "Full Tilt Poker")

R.


weiß jemand um welche seiten es hier geht? könnte da fulltilt oder pokerstars dabei sein?


Original von BennyTK
weiß jemand um welche seiten es hier geht? könnte da fulltilt oder pokerstars dabei sein?

stars hat keine konten in den staaten
die sind doch bei der schottischen bank


Bierbaer
Beigetreten: 27.05.2005
Oldschool Grinder

Original von KingGani
34mille bei 24k spielern, die ganzen histakes werden sich wohl lichten, hm?

Das sind durchschnittlich ~$1400 pro Kopf.


jetzt verstehe ich auch warum, die Auszahlungshöhe gesenkt wurde. Check : 5000 damals jetzt nur noch 2500, dassselbe mit den anderen Zahlungsmittel.


Zum glück bin ich bei Party. Aber was würdet ihr Vorschlagen? Auscashen solang es noch geht und massenpanik? _biggrin:


camaro3377
Beigetreten: 11.03.2007
Elite Grinder

Original von Santalino2
Geht uns natürlich was an, weil Ami-Fische wegbleiben wenn es kriminalisiert wird.

Zusätzlich sind glaube ich die Eigentümer von full-tilt auch z. T. Amerikaner und wenn der Staatsanwalt den Laden dicht macht bzw. die sehr viele Konten von denen Frezzt/Beschlagnahmt dann kann das natürlich auch die insgesamte Zahlungsfähigkeit von ihnen beeinflussen.

This! So eine Scheiße, die sollen ihre Bürger machen lassen, was sie wollen, wie in fast allen anderen Dingen auch.
Dass die Anbieter selbst betroffen sein werden, glaube ich nicht, keine der Seiten hat ihren Sitz in den Staaten.


naja, wo die anbieter sitzen ist doch egal, wenn sie konten in den staaten haben?!

verstehe es auch nicht ganz. haben sie jetzt accounts geschlossen, von spielern, die von diesem account geld zu pokerseiten transferiert haben? dann dürfte das uns ja nicht wirklich belasten bzw. sollten die 36 mio jetzt nicht gerade dazu führen, dass pokeranbieter zahlungsunfähig sind...

trotzdem ein dumme entwicklung. die sollen das einfach legalisieren und fertig. jeder kann sein geld and dummen automaten verdonken, aber darf nicht im internet pokern?!


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