Harrington.
Ich habe beide gelesen - zuerst Harrington, dann Kill Everyone. Wie du bin ich selbst auch mit einigen Kenntnissen eingestiegen, doch Harrington vermittelt einem die Basics derart tief, dass du bestimmt noch etwas lernen kannst. Mir persönlich waren die "Basics" noch nicht derart klar (bsplw. Domination), so dass mein Spielverständnis in kurzer Zeit weit gestiegen ist. Bei Harrington sind mit Abstand die Beispielhände das Beste: Du wirst damit einen riesen Sprung im Handreading machen - etwas das Kill Everyone nicht einmal berührt.
Kill Everyone ist ziemlich theoretisch und vermittelt statt vielen wichtigen Moves (das macht Harrington) eher einen Stil - nämlich LAG. Es wird dir ausführlich, dennoch sehr anspruchsvoll, gezeigt, wie deine Chancen in entsprechenden Situationen sind und wodurch sie beeinflusst werden (Bsp. bubble factor). Das Ergebnis ist ein LAG Stil.
Kill Everyone ist ein Tunierbuch - Harrington (egal ob on Hold'em oder on Cash Games) hingegen hilft dir bei beidem.
Ich würde dir - egal welche Hold'em-Form du spielst - Harrington on Hold'em empfehlen: Sau gut und in den vergleichbaren Punkten besser als sein Nachfolger (on Cash Games).
-George