Gibt es Situationen, in denen es richtig ist nicht zu betten, obwohl man Favorit ist? Oder andersrum: Gibt es Situationen, in denen es besser ist zu betten, obwohl man hinten liegt?
Die Antwort scheint erstmal einfach: Natürlich! Jeder Bluff basiert darauf, sowie jeder Bluffinduce. Was aber, wenn ich keine FE habe? Kann es trotzdem besser sein als Underdog zu betten? Im anderen Fall kennen wir die Antwort schon: Am River brauchen wir häufig 66% EQ, um zu betten, nämlich dann, wenn jede bessere Hand uns raised.
Daher geht es mir jetzt eher um den Fall der Bet als Underdog ohne FE.
Ein Stichwort fällt mir dazu ein: Bluffprevention. Wenn jemand eine konkrete Hand hat, oder mir dies anderweitig erklären könnte, wäre ich sehr dankbar.
Ich habe evtl. auch eine Hand, die in diese Kategorie reinfallen könnte. dazu müsste ich aber erstmal eine Rangeanalyse haben. Es wäre nett, ihr würdet mir dabei helfen:
SH UTG OR vs. CO 3bet:
Flop: A :diamond:K :heart:J ![]()
Welche Hände würdet ihr aus der UTG-Range vs die 3bet wie spielen?
Ich mache mal einen Vorschlag:
Fold: 66-99
cr: AJ, KJ
cc: alles andere
Frage: würdet ihr hier etwas c/r? Würdet ihr hier etwas floaten, um den turn zu checkraisen? Würdet ihr einen FD c/r spielen (mit GS + Pair)?