Hey Leute,
bisher haben wir mit einer groben Abschätzung den Wert der playability in heads-up Situationen immer um die +-3% ansgesiedelt.
Ich möchte diese Analyse einmal vertiefen. Warum?
1. Die ursprüngliche Methode für die playability Analyse war: man nehme zwei Hände mit gleichem EV, eine mit guter p. und eine mit schlechter p. und vergleiche deren Equity.
Hier stellt sich aber die Frage, ob die playability Differenzen in den "Grenzbereichen" nicht anders sind. So wissen wir z.b. das T9s eine gute p hat, A2o eine schlechte, leidern haben beide nicht den gleichen EV so dass wir sie nicht direkt vergleichen können.
Generell müsste man wohl das Verältnis zwischen Equity und EV für viele Hände einmal genau einzel analyiseren um die Differenzen festzustellen, dann rechnet man den EV in "true EV" um und hat dann den +- X Einfluss der playability.
2. Playability Wert ist Spielstil-Abhängig:
Jemand der immer bet bet bet mit any 2 nach pre-flop raise ip spielt kann weniger von der playability einer hand profiteren als jemand der "smart poker" spielt. (smart poker: man nutzt den Wert der Informationen in einer Hand aktiv)
3. Playability auch ist gegnerabhängig. (Extremfall: Gegner foldet nach pre-flop 3-bet any flop. Hier ist dann jede Hand +EV)
4. Playability ist positions und actionabhängig, d.h. nach einer 3-bet oop ist der Wert der playability wohl kleiner als nach einem Call in der BB gegen einen SB Raise.
Ich hätte hierzu gerne eine mathematisch-statistisch-pokertechnisch saubere Analyse.
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Weighing the Odds in Hold'em
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