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BU-Versicherung Jobwechsel

16 Beiträge
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dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Guten Morgen zusammen.

Ich habe seit meiner Ausbildung eine BU-Versicherung.
Habe bis zuletzt in einem Stahlwerk an den Maschinen gearbeitet, was einer recht hohen monatlichen Beitragssumme entspricht.

Durch Fortbildungen habe ich nun einen Bürojob bei dem ja ein geringerer Beitrag beim Abschluss der BU entstanden wäre.

Nach Rücksprache mit meinem Makler kann man den Job in der BU nicht runterstufen.

Hat da jemand von euch Erfahrung?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
dicken


Antwort
Zitat
15 Antworten
jotha
Beigetreten: 20.04.2006
Elite Grinder

Original von dicken1988
Guten Morgen zusammen.

Ich habe seit meiner Ausbildung eine BU-Versicherung.
Habe bis zuletzt in einem Stahlwerk an den Maschinen gearbeitet, was einer recht hohen monatlichen Beitragssumme entspricht.

Durch Fortbildungen habe ich nun einen Bürojob bei dem ja ein geringerer Beitrag beim Abschluss der BU entstanden wäre.

Nach Rücksprache mit meinem Makler kann man den Job in der BU nicht runterstufen.

Hat da jemand von euch Erfahrung?

Vielen Dank im Voraus.

Gruß
dicken

Das hilft Dir jetzt nicht. Aber damit man es mal nachverfolgen kann:
Bereits als Schüler oder Student eine BU abschließen!!!

Wie viele Jahre ist das her? Je nach Alter, Laufzeit und Gesundheit vielleicht neu versichern?


Antwort
Zitat
lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Das keine Besserstufung erfolgt ist richtig.

Rechne einfach ne neue dagegen, evtl. is es dann günstiger die bestehende zu kündigen. Auf Gesundheitszustand achten!


Antwort
Zitat
dicken1988 Themenstarter
dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Danke für eure Antworten.

Das ist mittlerweile 8 Jahre her.
Gesundheit hat sich eher nicht verbessert.
Hatte einige Sportverletzungen an schulter usw.

Werde dann aber mal neu rechnen lassen.

Vielen Dank.

Gruß
dicken


Antwort
Zitat
dicken1988 Themenstarter
dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Du glaubst gar nicht oft ich überlege ob diese aktuell noch Sinn.
Klar kann ich krank werden aber das Risiko durch den Job BU zu werden ist schon erheblich gesunken.

Was meint Ihr dazu?

Gruß dicken


Antwort
Zitat
aschi2k7
Beigetreten: 30.04.2007
PokerStrategist

Original von dicken1988
Du glaubst gar nicht oft ich überlege ob diese aktuell noch Sinn.
Klar kann ich krank werden aber das Risiko durch den Job BU zu werden ist schon erheblich gesunken.

Was meint Ihr dazu?

Gruß dicken

Ja ich bin Makler, und ja ich halte was von den BUs. Grund dafür ist einfach die Absicherung für den Fall das die Berufsunfähgkeit eintritt. Solange man nichts hat finden sie eh alle blöd, aber wenn der Fall eintritt ist sie auf einmal geil.

Kann die Aussage meines Vorredners auch nicht ganz nachvollziehen.
Eine BU-Rente wird monatlich wie ein Gehalt gezahlt. Da gibt es keine Verzögerung. Die einzige nervige Verzögerung kann die Feststellung der BU sein, dass kann sich ggf hinziehen.

@dicken1988, du kannst eine BU-Einstufung im selben Vertrag runterstufen lassen. Solltest evtl. mal bei deinem Versicherer anrufen und nicht über den Makler anfragen. Zumindest geht das mit den Versicherern mit denen wir zusammen arbeiten.


Antwort
Zitat
lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

.

Is ziemlich pauschalisiert!? Wenn du selbstständig warst und es dir drum geht im ersten Krankheitsfall kurzfristig was abzusichern wärs ggf. ne Krankentagegeld-Versicherung.

Wie gesagt ich finde jetzt mal grundsätzlich deine Aussage nicht falsch aber was mich stört is mit welcher Leichtsinnigkeit hier zu gewissen Dingen geraten wird.

OP is vermutlich in nem Gesundheitszustand in dem er ohne Einschränkungen keine neue BU mehr bekommen würde und du rätst ihm ohne irgendetwas von nem Hintergrund zu wissen zur Kündigung? Klar es is nur nen Online-Forum und was man sich davon an Infos rauszieht is jedem selber überlassen aber sollte solch eine Aussage jemals jemand bringen der im Versicherungswesen beschäftigt is halte ich das für sehr fahrlässig.

Original von dicken1988
Du glaubst gar nicht oft ich überlege ob diese aktuell noch Sinn.
Klar kann ich krank werden aber das Risiko durch den Job BU zu werden ist schon erheblich gesunken.

Bei der BU wird oft ne dauerhafte BU unterstellt. Leistungen gibts aber je nach Bedingungen auch für ne vorrübergehende Unfähigkeit. Da sind wir dann in nem Punkt wo die Leistungsfälle gar nicht mehr so selten sind. Brauch hier jetzt keine Beispiele konstruieren aber wie schnell man mal für 2 Jahre berufsunfähig is und danach wieder normal arbeiten kann weiß ja eh jeder selber.


Antwort
Zitat
dicken1988 Themenstarter
dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Vielen Dank für die weiteren Meinungen.

Ich werde dann nochmal bei der Versicherung nachfragen.
Ich finde es nur nicht fair für ein Risiko zu zahlen welches es nicht mehr gibt.

Grundsätzlich sehe ich auch einen Sinn in der BU.

Ich werde mich aufjeden Fall wieder melden wenn ich etwas neues weiß.

Gruß dicken

edit:
habe heute noch mit der Versicherung gesprochen, runterstufen ist möglich.
Antrag stellen und dann wird geprüft.
Verstehe aber nicht wieso mein Makler so verständlich sagte, wir müssen wenn eine neue abschliessen, habe ihm bisher eigentlich vertraut.


Antwort
Zitat
lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Original von dicken1988
habe heute noch mit der Versicherung gesprochen, runterstufen ist möglich.
Antrag stellen und dann wird geprüft.
Verstehe aber nicht wieso mein Makler so verständlich sagte, wir müssen wenn eine neue abschliessen, habe ihm bisher eigentlich vertraut.

Ich glaube fast, dass es keine Runterstufung sondern ein "Neuabschluss" bei der gleichen Versicherung ist. Wenn du die Unterlagen bekommst vergleiche mal ob das tatsächlich der gleiche Tarif ist und ob du Gesundheitsfragen ausfüllen musst. Wenn die Versicherung dich neu kalkuliert hat dein Makler recht und es wäre egal ob du bei der gleichen Versicherung bleibst oder wechselst.

Wenn du keine Gesundheitsfragen ausfüllen musst wäre es tatsächlich eine Besserstufung was normal eher unüblich aber für dich super wäre.


Antwort
Zitat
Wumli
Beigetreten: 21.06.2011
PokerStrategist

Original von dicken1988
Antrag stellen und dann wird geprüft.

Das sagt meiner Meinung nach alles aus, denn eine Prüfung muss nur erfolgen, wenn erneut Gesundheitsfragen gestellt werden. Oder was soll sonst geprüft werden? Demnach ist es ein neuer Antrag und Dein Makler hatte höchstwahrscheinlich recht und Du darfst weiterhin Vertrauen zu ihm haben ;-)

Übrigens solltest Du dann bei dem Makler nachfragen, damit er Dir eventuell andere Gesellschaften, die für Dein neues Risiko günstiger sind, empfehlen kann. Nur weil Du bei der jetzigen Gesellschaft versichert warst, musst Du ja nicht die gleiche Gesellschaft wieder auswählen. Es wäre schon Zufall, wenn diese für Deinen neuen Beruf und Dein neues Alter wieder die günstigste wäre.


Antwort
Zitat
aschi2k7
Beigetreten: 30.04.2007
PokerStrategist

Es geht auch ohne erneute Prüfung, nur nicht bei jedem Versicherer.
Ggf. kann dein Makler das auch auf Kulanzbasis regeln.

@wurmli
so klar ist das gar nicht, du hast den vorherigen Satz bei deinem Zitat vergessen.
"habe heute noch mit der Versicherung gesprochen, runterstufen ist möglich"

Das wäre eine reine Vertragsänderung und kein Neuantrag.

Ich denke eher, dass das "Prüfen" sich auf den allgemeinen Vorgang bezogen hat und nicht auf die Gesundheitsfragen.

Aber GL weiterhin, denke du und dein Makler bekommst das schon hin.


Antwort
Zitat
dicken1988 Themenstarter
dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Hallo zusammen,

habe nun eine endgültige Antwort vom Versicherer.
Runterstufen ist nicht mögich, ein Jobwechsel ist halt zu meinem Nachteil, wobei der Wechsel in einen Beruf der gar nicht versicherbar ist zum Nachteil der Versicherung ausgelegt wird.

Gibt es Sinnvolle alternativen zu einer BU wo vll. nicht das gesamte Geld weg ist, wenn man denn die BU nicht in Anspruch nehmen muss?

Ich werde auch nochmal einen Termin bei meinem Makler machen, fühle mich da nicht ein bisschen über den Tisch gezogen wenn ich für ein Risiko bezahle was nicht mehr besteht.

Wie würdet ihr es machen?

Gruß
dicken


Antwort
Zitat
dicken1988 Themenstarter
dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Hallo,

ich bezahle ca. 110 € / Monat. Bekomme dafür eine Rente die Knapp 600€ unter meinen Nettoverdienst liegt, die BU Rente wäre aber hoch genug um nicht nur den Staat zu versichern.

Wenn ich meinen vollen Lohn abdecken wollen würde, wäre die Versicherung wohl kaum bezahlbar.

Gruß
dicken


Antwort
Zitat
Wumli
Beigetreten: 21.06.2011
PokerStrategist

Original von dicken1988
Hallo zusammen,

habe nun eine endgültige Antwort vom Versicherer.
Runterstufen ist nicht mögich, ein Jobwechsel ist halt zu meinem Nachteil, wobei der Wechsel in einen Beruf der gar nicht versicherbar ist zum Nachteil der Versicherung ausgelegt wird.

Die Lösung, einfach einen neuen Antrag zu stellen, hattest Du ja bereits ins Auge gefasst. Gibts gesundheitliche Probleme, oder warum scheidet das nun aus ? Das wäre nämlich die Alternative - zu schauen, wo Dein jetziger Beruf am besten und günstigsten versichert werden kann.

Original von dicken1988
Gibt es Sinnvolle alternativen zu einer BU wo vll. nicht das gesamte Geld weg ist, wenn man denn die BU nicht in Anspruch nehmen muss?

Es gibt Alternativen, aber keine, die an die Leistung einer BU Versicherung heranreicht. (Ich werfe einfach mal ein paar Stichworte in den Ring: Erwerbsunfähigkeitsversicherung, Dread Disease, Grundfähigkeit und last and least Unfallversicherung)

Für alle zahlst Du aber auch einen Risikobeitrag, der weg ist, wenn nichts passiert. Es gibt zwar Konstellationen, bei denen Du mehr als den Risikobeitrag zahlst, so dass eben nebenher noch Geld angespart wird. Bei einer langen Dauer der Versicherung kommt am Ende dann auch viel Geld heraus, aber der Risikobeitrag war dennoch von Anfang an weg, daher sind diese Kombinationen immer eher schlecht, denn Du solltest das "versichern" und das "sparen" trennen.

Original von dicken1988
Ich werde auch nochmal einen Termin bei meinem Makler machen, fühle mich da nicht ein bisschen über den Tisch gezogen wenn ich für ein Risiko bezahle was nicht mehr besteht.

Da kann der Makler ja nichts für - der hat Dir ja nur seinerzeit das Produkt verkauft, welches damals passte und erst jetzt nach dem Jobwechsel nicht mehr passt - demnach hast Du Dich also wohl selbst über den Tisch gezogen.

Der Makler kann Dir jetzt aber auch helfen, die Versicherung zu wechseln- Kommunikation ist alles ;-)


Antwort
Zitat
dicken1988 Themenstarter
dicken1988
Beigetreten: 28.05.2007
Oldschool Grinder

Hallo Wumli.

Gesundheitlich wurde es halt nicht besser. Kamen halt viele Kleinigkeiten hinzu die halt alle ein Risiko bilden. Wie aber schon gesagt habe ich mittlerweile einen Termin bei meinem Makler.

Also meinem Makler gebe ich keine Schuld. War damals das beste was Preis Leistung angeht.

Fühle mich allgemein ein bisschen über den Tisch gezogen. Finde Versicherungen können oder haben viel zu Ihren Gunsten ausgelegt. Wo man so beim Abschluss nicht dran denkt.
Und wenn man Sie dann brauch tun sie erstmal alles um nicht zahlen zu müssen, das war mir vorher klar, aber finde es schon komisch. Kann ja wirklich mal passieren das man irgendeine Krankheit vergessen hat anzugeben, aus frühester Kindheit. War halt damals noch Jung und denke heute etwas anders.

Ein Beispiel habe ich noch, was jetzt nichts mit meiner Entscheidung zu tun haben soll.

Mein Bruder war in der Ausbildung und konnte wegen Knieproblemen die Ausbildung nicht beenden und musste die dann beenden. Versicherung hat damals nicht gezahlt, weil er mal eine ausgekugelte Schulter hatte.

Gruß dicken


Antwort
Zitat
lausbua
Beigetreten: 15.11.2009
Oldschool Grinder

Original von dicken1988
Fühle mich allgemein ein bisschen über den Tisch gezogen. Finde Versicherungen können oder haben viel zu Ihren Gunsten ausgelegt. Wo man so beim Abschluss nicht dran denkt.
Und wenn man Sie dann brauch tun sie erstmal alles um nicht zahlen zu müssen, das war mir vorher klar, aber finde es schon komisch. Kann ja wirklich mal passieren das man irgendeine Krankheit vergessen hat anzugeben, aus frühester Kindheit. War halt damals noch Jung und denke heute etwas anders.

Ich versteh deine Auslegung nicht ganz... hättest du deinen Beruf versicherungstechnisch verschlechtert wärs kein Problem? Wenn du ihn verbesserst sollen sie dich aber runterstufen?

Das Risiko wird halt im Kollektiv kalkuliert. Was denkst du wie viele es vergessen würden ihre neuen Berufe zu melden? In meinen Augen gibt es keine bessere Lösung als den Beruf bei Abschluss zu versichern und zukünftig keine internen Wechsel zuzulassen (aus Kundensicht!).

Original von dicken1988
Mein Bruder war in der Ausbildung und konnte wegen Knieproblemen die Ausbildung nicht beenden und musste die dann beenden. Versicherung hat damals nicht gezahlt, weil er mal eine ausgekugelte Schulter hatte.

Zu 99% war das keine Berufsunfähigkeitsversicherung oder die Konstellation war in Wirklichkeit komplexer als hier dargestellt. Versicherer könnten vom Vertrag wegen arglistiger Täuschung oder Anzeigepflichtsverletztung etc. zurücktreten aber das is bei weitem nicht so einfach wie es oft dargestellt wird.

Die zweite Frage is warum dein Bruder eine augekugelte Schulter nicht angibt?

Ansonsten is es wie Gallagher und Wumli schon gesagt haben, ne Versicherung is nix anderes als nen Verkauf eines Risikos. Dementsprechend machen Verträge mit Sparanteil keinen Sinn da der Sparanteil immer extra kalkuliert und zum bestehenden Risikoanteil addiert wird (für dich als Kunde bleibt der Risikoanteil aber gleich).

Ich persönlich sehe das Risiko BU zu werden als nicht gar so gering wie Gallagher außerdem habe ich keine großartige Lust mein bisher erspartes wegen BU aufzubrauchen, weshalb ich das Risiko versichere. Ne Zahnzusatzversicherung oder Rechtsschutz habe ich nicht, da ich hier das Risiko als finanziell tragbar erachte.

Auf was ich rausmöchte is, dass ne Pauschalisierung halt nicht möglich is. Jeder muss für sich selber entscheiden ob er das Risiko selber tragen möchte oder ob es für ihn Sinn macht das Risiko für ne monatliche Prämie zu "verkaufen". Das is die ganze Logik im Versicherungswesen und wenn man das mal verstanden hat kann man sich eigentlich nicht mehr über den Tisch gezogen fühlen.


Antwort
Zitat
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