Konkrete Ziele oder Routinen?
Startet die neue Woche mit einer Erklärung von Dilbert-Schöpfer Scott Adams, warum Routinen häufig besser sind als konkrete Ziele, um zu erreichen, was man will.
Hin und wieder ein Motivationsvideo zu schauen, wird einen nicht über Nacht zu einem besseren Pokerspieler machen. Das Etablieren guter Angewohnheiten und eine Hingabe zum Lernen werden dafür sorgen. Ein kurzfristiger Schub an Inspiration kann jedoch für einen positiven Schneeballeffekt sorgen.
Jeden Montagmorgen teilen wir bei SpinLegends daher ein Motivationsvideo, um den richtigen Gemütszustand bei unseren Mitgliedern zu wecken. Egal ob es um Poker, Schach, Sport, Berufliches oder ein Studium geht, die Lektionen lassen sich universell übertragen und ermutigen einen, das Beste aus seinem Leben zu machen.
"Ziele sind für Loser", sagt Scott Adams, Schöpfer des bekannten Comicstrips Dilbert. Stattdessen empfiehlt er die Entwicklung von Routinen. Ein Ziel hat immer einen Punkt, den man erreichen will. Ist das geschafft, hakt man das Ganze mental ab. Eine Routine jedoch entspricht vielmehr einer Betätigung, der man mit strikter Regelmäßigkeit immer wieder aufs Neue nachgeht.
Ein Ziel könnte etwa sein, dass man 10 Kilogramm abnehmen will. Eine Routine hingegen könnte sein, jeden Tag ins Fitnessstudio zu gehen. Eine solche Routine ist insoweit besser als ein konkretes Ziel, weil man damit Angewohnheiten und Fähigkeiten etabliert, mit deren Hilfe man automatisch mehr Ziele erreichen kann.
In Bezug auf Poker wissen wir, dass zu viele ergebnisorientierte Ziele eine schlechte Idee sind, besonders wenn die Varianz mit im Spiel ist. Das Ziel, ein Turnier zu gewinnen, kann sich zum Beispiel als sehr flüchtig erweisen. Viel besser ist da die Etablierung einer Routine, dass man jeden Tag für 30 Minuten Schlüsselhände aus einem Turnier reviewt, bevor man sich an die Turniertische begibt. Geht man dem Ganzen lange genug nach, kann man nicht wissen, wo es einen konkret hinführt, die Chancen stehen aber nicht schlecht, dass man am Ende tatsächlich mal bei einem Turnier ganz oben landet.
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