Flatcalls sind was für kleine Mädchen! Die harten Jungs hauen den Gegnern die 3-Bets nur so um die Ohren. Unser Coach zeigt euch, wie ihr euren inneren Leonidas channelt.
Auch wenn es etwas Überwindung an den Tischen kostet, ist unser Coach FaLLout86 überzeugt, dass 3-Bets aus allerlei Positionen das Mittel der Wahl sein sollten.
In seinem neuesten Video demonstriert er entsprechend, wieso genau es besser ist, mit einer großen linearen Range zu 3-betten anstatt eine weite Flatcallingrange zu etablieren.
Früher hat man oft mit einer eher kleinen und polarisierten Range gespielt, also die ganzen klassischen Monster (AA, AK etc.) und ein paar Bluffhände, die man sowieso nicht callen und lieber folden oder 3-betten würde. Hände wie JTs hingegen wurden praktisch immer gecallt, da sie sich ja so schön postflop spielen lassen, vor allem wenn man noch Position hat.
Zeiten ändern sich... das Spiel auch!
Das ist aber alles Geschwätz von gestern, denn mittlerweile hat sich eine lineare 3-Bettingrange durchgesetzt. Zudem wird auch deutlich mehr auf die Spielbarkeit der Bluffhände geachtet. Da das Spiel insgesamt immer looser geworden ist, werden entsprechend häufiger auch 3-Bets gecallt, ergo braucht man auch mehr Hände, die sich in solchen Pötten gut spielen lassen.
FaLLout86 erläutert im Video natürlich noch deutlich mehr Gründe, die dafür sprechen viel zu 3-betten und weniger zu callen.
Nehmen wir zum Beispiel den Cutoff. Sitzen wir dort und vor uns kommt ein Raise, dann neigt man natürlich zu einer weiten Callingrange mit vielen suboptimalen Händen, man hat ja immerhin Position. Der große Nachteil ist aber, dass die Spieler nach uns ebenfalls zum Callen eingeladen werden. Vor allem der Button wird sich gern mal einen Flop anschauen und uns in einen 3-handed-Pot führen. In der Folge sind aber auch Small und Big Blind geneigter zu callen, sodass man sich plötzlich in einem Spot befindet, in dem man die Equity der eigenen Hand fast nie generieren kann, da man im Sandwich sitzt und ohne Monster fast alles passiv runterspielen bzw. bei Action aufgeben muss.
Das wollen wir natürlich vermeiden, entsprechend aufmerksam sollte man den Ausführungen unseres Coachs in seinem neuesten Video auch lauschen. Wie die Theorie in der Praxis aussieht, wird im Anschluss natürlich auch an zwei Zoom-Tischen auf NL25 demonstriert. Viel Spaß also mit dem Video!