Barreling - Frequencies
Vor dieser Lektion solltest du bereits gelesen haben:
Barreling-Frequencies sind Teil deines Basis-Gameplan.
Sie legen deine Bet-Ranges postflop fest.
In deinem Basis-Gameplan hast du Ranges aufstellt, mit denen du den Flop erreichst. Willst du postflop betten und weißt nicht genau, wie die Call- und Fold-Ranges deines Gegners aufgebaut sind, sind Barreling-Frequencies dein Standard. Du weichst von diesem Standard nur ab, wenn du Reads auf deinen Gegner besitzt.
Das Ziel deiner Bet-Strategie ist es, den EV der Call- und Fold-Ranges deines Gegners so gering wie möglich zu halten. Beachte dabei folgendes:
- Barrelst du zu wenig, ist die Fold-Range deines Gegner zu profitabel
- Barrelst du zu viel, ist die Call-Range deines Gegners zu profitabel.
Es gibt eine optimale Barreling-Frequenz, bei der du weder zu wenig noch zu viel bettest.
| Barreling-Frequencies: Ein Konzept zur Bestimmung deiner Bet-Ranges postflop. |
Die korrekte Barreling-Frequenz minimiert den EV des Gegners
Deine Bet-Range besteht aus zwei Teilen, einer Value-Range und einer Bluff-Range. Beide Ranges haben eine Grenze bis zu der du bettest. Die Bluff-Grenze markiert einen Punkt bis zu dem du bluffst. Die Value-Grenze markiert einen Punkt ab dem du for Value bettest.
Genauer, ist deine...
- ...Value-Range zu tight. Dann profitieren die schwachen Hände deines Gegners in seiner Call-Range, die nicht deine Valuebets auszahlen, sowie die Hände seiner Fold-Range die Free-Cards bekommen. Dieser Profit deines Gegners ist größer als deine Einsparung gegen seine Raise-Range.
- ...Value-Range zu loose. Dann profitieren die starken Hände deines Gegners in seiner Raise-Range, die viel mehr Value generieren, sowie die starken Hände seiner Call-Range, die deine loosen Valuebets besiegen. Dieser Profit deines Gegners ist größer als dein zusätzlicher Gewinn gegen seine schwachen Call-Hände und seine Fold-Range.
- ...Bluff-Range zu tight. Dann profitiert die Fold-Range deines Gegners, die nun den Pot gewinnen kann. Dieser Profit deines Gegners ist größer als deine Einsparung gegen seine Raise- und Call-Range.
- ...Bluff-Range zu loose: Alle Hände deines Gegners in seiner Call- und Raise-Range profitieren. Dieser Profit deines Gegners ist größer als dein Gewinn gegen seine Fold-Range.
Du minimierst den EV deines Gegners genau dann, wenn du die optimale Barreling-Frequenz spielst.
| Deine Bluff- und Value-Strategie minimiert den EV der Ranges deines Gegners. |
Das Verhältnis von Value-Range und Bluff-Range
Deine Value- und Bluff-Range ergeben ein Verhältnis von Valuebets zu Bluffs, deine VB-Ratio. Bei deiner korrekten Barreling-Frequenz ist dieses Verhältnis speziell gewählt. Deine Value- und Bluff-Range befinden sich in Gleichgewicht.
Gerät deine VB-Ratio aus dem Gleichgewicht bist du direkt exploitbar.
Verlagert sich deine VB-Ratio ndem du zu loose für Value bettest oder zu tight bluffst, kann dein Gegner dich direkt exploiten. Dein Gegner spielt weniger Raises aus seiner normalen Raise-Range und viele Folds aus seiner normalen Call-Range. Er erzielt damit extra EV.
Verlagert sich deine VB-Ratio auf die Bluff Seite, durch zu tighte Valuebets oder zu viele Bluffs, kann dein Gegner dich direkt exploiten. Dein Gegner spielt mehr Raises aus seiner normalen Call- und Fold-Range und mehr loose Calls aus seiner normalen Fold-Range. Er erzielt damit extra EV.
Um direkte Exploits zu vermeiden, muss deine VB-Ratio stets korrekt gewählt sein.
Ist deine VB-Ratio im Gleichwicht, du bettest jedoch zu viele oder zu wenige Hände, bist du indirekt exploitbar.
Gegen eine gute VB-Ratio kann dein Gegner keine direkten Exploits spielen wie starke Hände zu folden oder schwache Hände zu bluffraisen.
Dennoch verlierst du, wenn du zu viele oder zu wenige Bets spielst. Verpasst du Valuebets und die dazu gehörigen Bluffs, oder spielst du zu dünne Valuebets mit passenden Bluffs, profitiert dein Gegner. Seine Standard Calldown-Frequencies erzielen mehr Profit als anderwärtig.
Vier Faktoren zur korrekten Barreling-Frequenz
Die korrekte Barreling-Frequenz ist in jeder postflop Situation anders. Sie wird jedoch immer von denselben vier Faktoren beeinflusst. Von jedem Faktor kannst du ableiten, wie weit du value bettest, wie weit du bluffst, und welche VB-Ratio sich daraus ergibt. Diese Faktoren sind:
- Betsize
- Draw-Potential
- Favorisierende Boards
- Zukünftige Playability
Faktor 1: Größere Betsize – Tighter Value, Mehr Bluffs
Deine gewählte Betsize beeinflusst deine Bet-Range.
Gegen ein große Bet foldet dein Gegner öfter. Seine Raise- und Call-Range sind stärker. Daher ist deine Value-Range kleiner.
Du gibst mit deiner starken Value-Range schlechtere Pot Odds. Für deinen Gegner muss ein bluffcatchen eine höhere Erfolgsrate haben. Daher ist deine VB-Ratio blufflastiger.
Gleichermaßen callt dein Gegner eine kleine Bet öfter. Daher ist deine Value-Range weiter. Du hast dabei eine valuelastigere VB-Ratio, um trotz der schwachen Value-Range und guten Pot Odds für deinen Gegner keine exploitive loose Calls zuzulassen.
Schau dir die Wirkung der Betsize an diesem Beispiel an.
Du openraist MP auf $30 - ein 3BB-Raise - mit 22+, ATs+, A5s-A2s, KTs+, QTs+, J9s+, T8s+, 97s+, 87s, 76s, 65s, AJo+, KJo+ (17%, #226)
Der BB callt das MP-Openraise mit QQ-66, AJs+, KQs, JTs, T9s, AQo+, KQo (8%, #102)
Diesen beiden Preflop-Ranges wirst du in den nächsten drei Beispielen immer wieder begegnen.
Kleine Betsize:
Flop: ($65) (2 players)
BB checks, Hero c-bets $32
Bei einer 1/2 Pot C-Bet beginnt deine Value-Range bei AQ. 51% deiner Bet-Range sind Valuebets. Du c-bettest #65 deiner #193 Range: AA, 99-88, AQs+, QTs+, J9s+, T8s+, 87s, 76s, 65s, AQo+. Dies Entspricht 34% c-bet.
Große Betsize:
Flop: ($65) (2 players)
BB checks, Hero c-bets $65
Bei einer Potsize C-Bet beginnt deine Value-Range bei AK. Du musst tighter betten als bei der kleineren Betsize. 40% deiner Bet-Range sind Valuebets. Du kannst mehr Bluffs pro Valuebet spielen als bei der kleinen Betsize. Du c-bettest #53 deiner #193 Range: AA, 99-88, AKs, QTs+, J9s+, T8s+, 87s, 76s, 65s, AKo. Dies entspricht 27% C-Bet.
| Flop |
|
|
| Betsize absolut | Hero bets $32 | Hero bets $65 |
| Betsize relativ | 1/2 | 1 |
| #C-Bet von #Gesamt |
#65 / #193 | #53 / #193 |
| C-Bet Frequenz | 34% | 27% |
| C-Bet #Value + #Bluff | #33 + #32 | #21 + #32 |
| Value Anteil | 51% | 40% |
| C-Bet-Range | AA, 99-88, AQs+, QTs+, J9s+, T8s+, 87s, 76s, 65s, AQo+ | AA, 99-88, AKs, QTs+, J9s+, T8s+, 87s, 76s, 65s, AKo |
Bei der großen C-Bet bettest du seltener und bluffst öfter als bei der kleinen C-Bet.
Faktor 2: Weniger Draw Möglichkeiten – Tighter Value, Weniger Bluffs
Die Struktur des Boards beeinflusst deine Bet-Range.
Auf einem Board mit wenig Draw-Potential foldet dein Gegner öfter. Deine Value-Range ist daher kleiner. Zusätzlich ist es wichtig, einige starke Hände in deiner Check-Range zu haben. Bei wenig Draw-Potential ändert sich die Board Textur selten, daher musst du auf einige Valuebets am Flop verzichten, was deine Value-Range weiter einschränkt.
Deine Bluffs haben weniger Equity auf einer trockenen Textur. Dein Gegner benötigt eine niedrigere Erfolgsrate beim Bluffcatchen. Daher ist deine VB-Ratio valuelastiger.
Gleichermaßen callt und raist dein Gegner auf einem drawlatigen Board mehr. Deine Value-Range ist größer. Du brauchst weniger starke Hände in deiner Check-Range, was deine Value-Range nicht einschränkt.
Deine Bluffs haben mehr Equity auf einer drawlastigen Textur. Dein Gegner benötigt eine höhere Erfolgsrate beim Bluffcatchen. Daher ist deine VB-Ratio blufflastiger.
Im Beispiel siehst du den Effekt der Draw-Möglichkeiten. Du raist abermals in MP und BB callt. Die Ranges sind wie oben genannt.
Drawlastiger Flop:
Flop: ($65) (2 players)
BB checks, Hero c-bets $65
Du c-bettest ab 99 für Value und bluffst mit Overcards, Straight-Draws und 5x. Du bettest #116 deiner #213 Kombos wovon du zu 36% eine Value-Hand hältst. Dies entspricht 54% C-Bet.
Deine C-Bet-Range: 99+, 55, 22, AQs+, A5s-A2s, KTs, J9s+, T8s+, 87s, 76s, 65s, AQo+ (#116)
Auf 522r hat jede Hand ohne Pair sechs Pair-Outs, da beide Preflop-Ranges wenige Trips mit der oder
beinhalten. Dieser Flop ist daher drawlastig und du hast daher viele Bluff in deiner C-Bet-Range.
Trockener Flop:
Flop: ($65) (2 players)
BB checks, Hero c-bets $65
Du c-bettest ab AT für Value und bluffst mit KQ und 22-33. Du bettest #74 deiner #197 Kombos wovon du zu 62% eine Value-Hand hältst. Dies entspricht 38% c-bet.
Deine C-Bet-Range: AA, 55, 33-22, ATs+, A5s, KQs, 65s, AJo+, KQo (#74)
Auf A55r hat eine Hand ohne Pair keine Outs gegen ein Ass. Beide Preflop-Ranges beinhalten viele Asse. Daher ist dieser Flop trocken. Du c-bettest daher eine tighte Value-Range und hast wenige Bluffs pro Value-Hand.
| Flop | ||
| Board-Textur | drawlastig | trocken |
| #C-Bet von #Gesamt | #116 / #213 | #74 / #197 |
| C-Bet-Frequenz | 54% | 38% |
| C-Bet #Value + #Bluff | #40 + #76 | #46 + #28 |
| Value Anteil | 36% | 62% |
| C-Bet-Range | 99+, 55, 22, AQs+, A5s-A2s, KTs, J9s+, T8s+, 87s, 76s, 65s, AQo+ | AA, 55, 33-22, ATs+, A5s, KQs, 65s, AJo+, KQo |
Auf dem trockenen Flop cbettest du weniger Value-Hände und hast eine valuelastigere VB-Ratio als auf dem drawlastigen.
Faktor 3: Die Range deines Gegners trifft das Board stark – Tighter Value
Deine Range und die Range deines Gegners beeinflussen deine Bet-Range.
Die Range des Preflop Aggressor und Preflop Caller sind unterschiedlich. Dies führt auf einigen Boards dazu, dass eine Range besser trifft als die andere.
Ein Board auf dem dein Gegner mit seiner Range deutlich stärker trifft als du resultiert in weniger starke Value Hände für dich. Deine Value-Range ist entsprechend kleiner.
Deine VB-Ratio ist unabhängig davon, wessen Range besser trifft.
Gleichermaßen ist deine Value-Range auf einem Board, das deine Range besser trifft, größer.
Betrachte auch hier beispielhaft zwei Flops. Mit den gleichen Ranges wie zuvor geht es zum Flop, nachdem der BB dein MP-Openraise gecallt hat.
Villain favorisierender Flop:
Flop: ($65) (2 Players)
BB checks, Hero c-bets $65
Du c-bettest ab AA für Value und bluffst Pair+Gutshot und schwachen OESD. Du bettest #41 deiner #188 Kombos wovon 76% für Value betten. Dies entspricht 21% c-bet.
Deine C-Bet-Range: KK+, JJ-TT, AQs, J9s, T9s, 98s, AQo (#41)
Auf KJTr wird die Range des BB hart getroffen. Er hat einen hohen Broadway-Anteil in seiner Preflop-Range mit AQ+, TT-QQ, usw. Du hältst diese Hände auch, aber hast viel mehr schwache Hände. Du gibts daher oft auf. Deine VB-Ratio ist in diesem Beispiel sehr valuelastig, da deine Bluffs sehr schlechte Equity gegen die Range deines Gegners haben. Gutshots wie A2s können nicht c-betten.
Hero favorisierender Flop:
Flop: ($65) (2 Players)
BB checks, Hero c-bets $65
Du c-bettest ab AcK, JJ, A2s für Value und bluffst mit Haenden wie AJo, A3s und 87s. Du bettest #93 deiner #213 Kombos wovon 58% für Value betten. Dies entspricht 44% c-bet.
Deine C-Bet-Range: KK+, 55-33, QdQc, QhQc, QsQc, JdJc, JhJc, JsJc, ATs+, A5s-A2s, 97s, 87s, 76s, KcQc, KcJc, QcJc, KcTc, QcTc, JcTc, Jc9c, Tc9c, Tc8c, 9c8c, AcKd, AcKh, AcKs, AdQh, AdQs, AhQd, AhQs, AsQd, AsQh, AdJh, AdJs, AhJd, AhJs, AsJd, AsJh (#93)
Auf 543m trifft deine Range viele starke Hände. Du triffst #16 Flush Kombos, #6 Straights und #9 Sets: etwa 15% Nut-Hände. Dein Gegner trifft #6 Flush Kombos, aber keine Sets oder Straights: etwa 6% Nut-Hände. Damit ist deine Top-Range stärker als seine. Du hast eine weite Value-Range. Deine Bluffs haben mittlere Equity gegen die Call-Range deines Gegners, daher hast du eine ausgewogene VB-Ratio. (Allerdings ist deine Range in diesem Beispiel nicht streng in Value- und Bluff-Range einteilbar, da du einen fliessenden Equity-Übergang deiner Bet-Range hast.)
| Flop | |
|
| Favorisierte Range | Villain (BB) | Hero (MP) |
| #C-Bet von #Gesamt | #41 / #188 | #93 / #213 |
| C-Bet-Frequenz | 21% | 44% |
| C-Bet #Value + #Bluff | #31 + #10 | #54 + #39 |
| Value Anteil | 76% | 58% |
| C-Bet-Range | KK+, JJ-TT, AQs, J9s, T9s, 98s, AQo | KK+, 55-33, QdQc, QhQc, QsQc, JdJc, JhJc, JsJc, ATs+, A5s-A2s, 97s, 87s, 76s, KcQc, KcJc, QcJc, KcTc, QcTc, JcTc, Jc9c, Tc9c, Tc8c, 9c8c, AcKd, AcKh, AcKs, AdQh, AdQs, AhQd, AhQs, AsQd, AsQh, AdJh, AdJs, AhJd, AhJs, AsJd, AsJh |
Auf dem Gegner-favorisierenden Flop c-bettest du weniger Hände als auf Hero-favorisierenden.
Faktor 4: Schlechte Playability auf kommenden Streets – Tighter Value, Weniger Bluffs
Die Playability deiner Hände auf den nächsten Streets beeinflusst deine Bet-Range.
Ein Board auf dem deine Playability am Turn und/oder River schlecht ist, erhöht den EV der Ranges deines Gegners. Daher kannst du seltener betten.
Ein Board auf dem deine Playability am Turn und/oder River gut ist, erhöht den EV deiner Range. Daher kannst du öfter betten.
Die Playability deiner Value Hände hängt davon ab, wie oft du auf den folgenden Streets weiterhin für Value betten kannst. Hast du starke Value Hände, die auch die nächsten Streets Value betten, und selten verlieren, ist ihre Playability gut. Hast du schwache Value Händen, die auf den nächsten Streets checken, ist ihre Playability schlecht.
Die Playability deiner Bluff Hände hängt davon ab, wie oft du auf den folgenden Streets weiterhin bluffen oder value betten kannst. Hast du gute Bluff Hände, die auf den nächsten Streets zu Valuebets werden, ist ihre Playability gut. Hast du Bluff Hände, die auf den nächsten Streets checken, ist ihre Playability schlecht.
Dein Gegner hat braucht eine höhere Erfolgsrate beim bluffcatchen wenn er auf den kommenden Streets mit vielen Bets konfrontiert wird. Daher spielst du bei guter Playability deiner Value und Bluff Hände eine blufflastigere VB-Ratio.
Gleichermaßen braucht dein Gegner eine niedrigere Erfolgsrate beim Bluffcatchen, wenn er auf den kommenden Streets mit wenigen Bets konfrontiert wird. Daher spielst du bei schlechter Playability deiner Value und Bluff Hände eine valuelastigere VB-Ratio.
| Du bettest
Dein Gegner bettet |
Erfolgreich | Inkorrekt |
Erfolgreich |
Ausgeglichene Playability | Schlechte Playability |
Inkorrekt |
Gute Playability | Ausgeglichene Playability |
Preflop: Hero is MP with /
Hero raises to $30, 3 folds, BB calls $20
Flop: ($65) (2 Players)
BB checks, Hero?
BB callt der bekannten Range QQ-66, AJs+, KQs, JTs, T9s, AQo+, KQo (8%, #102)
Er callt eine Potsize C-Bet mit QQ, 88-77, AJs+, JTs, T9s, AQo+, #47 von #87, was 46% "fold-to-cbet" entspricht.
Hand mit schlechter Playability:
Preflop: Hero is MP with
Hero raises to $30, 3 folds, BB calls $20
Flop: ($65) (2 Players)
BB checks, Hero checks
66 hat 19% Equity gegen die Call-Range des BB. Bei 46% Fold-Equity hast du einen positiven Bet-und-Checkdown-EV von +13% des Pots. Bet ist besser als Fold. 66 hat aber auch 28% Equity gegen die gesamt Preflop-Range des BB. Der Check-und-Checkdown-EV liegt bei +28% des Pots.
Die Playability nach Bet: Du hast zwei starke - aber nicht unbesiegbare - Set-Outs. Dazu kommen vier bluff-bare Straight-Draw-Outs auf der 5. Die anderen Straight-Draw-Outs, 4, 9 und T, kannst du nicht profitabel bluffen. Insgesamt 6 Karten mit guter Playability. Nach Turn Check deinerseits hast du schlechte Playability am River - du wirst nie den Showdown unimproved mit 66 gewinnen. Die Playability ist schlecht.
Hand mit guter Playability:
Preflop: Hero is BB with
Hero raises to $30, 3 folds, BB calls $20
Flop: ($65) (2 Players)
BB checks, Hero bets $65
QJ hat 17% Equity gegen die Call-Range des BB. Bei 46% Fold-Equity hast du einen positivien Bet-und-Checkdown-EV von +10% des Pots. Bet ist besser als Fold. QJ hat aber auch 21% Equity gegen die gesamt Preflop-Range des BB. Der Check-und-Checkdown-EV liegt bei +21% des Pots.
Die Playability nach Bet: Du hast neun bluffbare Flush-Draw-Outs. Dazu kommen sechs bluffbare Straight-Draw-Outs auf K und T. Die Straight-Draw-Outs auf der 9 kannst du nicht profitabel bluffen. Insgesamt 15 Karten mit guter Playability. Nach Turn Check deinerseits hast du ein wenig Playability am River - du wirst mit einem geturnten Pair Q oder J manchmal den Showdown gewinnen. Die Playability ist gut.
| Hand |
|
|
| Playability Turn und River |
Gut | Schlecht |
| Equity vs Call |
17% | 19% |
| Equity vs All |
21% | 28% |
| Bet-und-Checkdown-EV | 10% | 13% |
| Check-und-Checkdown-EV | 21% | 28% |
| Aktion | c-bet | check |
Hände mit guter Playability c-betten looser als Hände mit schlechter Playaility.
Zusammenfassung
- Deine optimale Barreling Frequenz minimiert den EV deines Gegners
- Deine Valuebet-Range und VB-Ratio hängen ab von
- Deiner Betsize
- Der Boardtextur
- Der Anzahl der starken Hände in euren beiden Ranges
- Der Playability deiner Hände


