Aktualisiert am 12 März 26 von

Neuropsychologie des Pokerns (4) - Motivation und Lernen

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Einleitung

In diesem Artikel

  • Welchen Mechanismen der Lernprozess unterworfen ist
  • Wie und wovon deine Motivation beeinflusst wird
  • Warum stetige Verbesserung wichtiger ist als kurzfristige Ziele

“Life is full of obstacle illusions”. Grant Frazier hat sehr wahrscheinlich nicht von deiner Pokerkarriere gesprochen, als er diese Worte zu Papier gebracht hat. Nichtsdestotrotz können wir sie durchaus darauf anwenden, denn sie sind im Hinblick auf deine Ziele als Pokerspieler sogar von elementarer Bedeutung. Dein Weg zu Ruhm und Ehre in der Pokerwelt ist gespickt mit emotionalen Herausforderungen und unvorhersehbaren Ereignissen. Aber das ist wohl bei den meisten erstrebenswerten Dingen im Leben so.

Was immer du als Pokerspieler auch erreichen willst, wirst du wahrscheinlich auch schaffen können. Wann immer du dir die Zukunft ausmalst, können deine Ziele verschwommen und möglicherweise viel zu schwer zu erreichen scheinen. Deswegen solltest du deine Wahrnehmung und deinen Fokus konzentrieren und sowohl praktisch als auch konzeptionell eine klare Linie hin zu deinen Zielen ziehen. Was du hier lernen wirst, wird dich motivieren und mit ein bisschen Arbeitsaufwand - okay, mit sehr viel Arbeitsaufwand - wirst du deine Ziele verwirklichen können.

Der Lernprozess

Wo fangen wir am besten an? Dein Gehirn lernt auf verschiedene Art und Weise. Das Lernen an sich ist physiologisch eher schwer zu definieren, da es mehrere verschiedene, ineinander greifende Prozesse umfasst. Wie du schon weißt, funktionieren die meisten Prozesse im Gehirn nicht unabhängig voneinander. Unterschiedliche Mechanismen wirken zusammen und produzieren die Wahrnehmung und das Verhalten, das wir kennen. Im Lernprozess sind nun verschiedene spezielle Mechanismen involviert, die auch für dein Pokerspiel eine Rolle spielen. Der erste Mechanismus beinhaltet auch, was ich dir als den „Neurotransmitter des Poker“ vorstellen will – das Dopamin.

Dopamin und Belohnung

Erinnere dich daran, dass eine subkortikale Region des Gehirns namens Basalganglion in den dopaminergen Aktivitäten des Gehirns eine große Rolle spielt. Bestimmte Prozesse in dieser Region sind auch beim Lernen von Poker durch die Nutzung dieses Neurotransmitters von großer Bedeutung. Dein jeweiliger Dopaminspiegel wird von der Aufnahmebereitschaft von Belohnungsreizen deines Gehirns beeinflusst. Der dreistufige Lernprozess beginnt, wenn du einen Stimulus wahrnimmst, der dann eine Reaktion von dir auslöst und endet mit der Belohnung, die du aus dieser Reaktion erhältst. Ein Diagramm veranschaulicht dies wahrscheinlich am besten:

Stimulus -> Reaktion -> Belohnung = Auswirkung auf den Dopaminspiegel

Die Art des Dopamineinflusses hängt von der Belohnung ab. Der Dopaminspiegel steigt, wenn die Belohnung größer als erwartet ausfällt, und er fällt, wenn die Belohnung kleiner als gedacht ist. Je näher das tatsächliche Ergebnis an dem erwarteten Ergebnis liegt, desto geringer wird der Einfluss auf deinen Dopaminspiegel sein. Ein einfaches Konzept, das aber dennoch von großer Bedeutung für deine Pokerkarriere ist.

BEISPIEL

Hier eins der so beliebten Beispiele. Nehmen wir an, du fängst gerade mit dem Pokerspielen an (in der Tat gelten diese Prinzipien aber für alle Pokerspieler, da man ja bekanntlich nie auslernt) und lernst gerade erst die grundlegenden Regeln. Welche Spielzüge aber korrekt und welche in bestimmten Situationen schlicht und einfach unprofitabel sind, ist dir immer noch größtenteils ein Rätsel.

Dein Gehirn ist voller Potential, das zum Lernen genutzt werden kann. Das ist natürlich ein sehr positiver Zustand. Wie bei einem Neugeborenen, das die Welt um sich herum kennenlernt, ist das zu diesem Zeitpunkt Gelernte von äußerster Bedeutung, da es die Basis eines Großteils späterer Wahrnehmung und Verhaltens sein kann.

Nehmen wir also einen hypothetischen Pokerspieler, der gerade die Grundlagen lernt und zu Beginn seiner Pokerkarriere nicht so viel Zeit ins Lernen wie ins Spielen investiert. Spielen macht ja schließlich Spaß und Lernen ist langweilig. Die Grundlagen des Preflopspiels hat er allgemein recht gut verinnerlicht und er beherrscht auch postflop einige profitable Spielzüge. Darüber hinaus aber fehlt das Handwerkszeug, um an den Tischen während des Entscheidungsfindungsprozesses zu improvisieren.

Wenn dieser Spieler durch einem Spielzug eine unerwartet hohe Belohnung bekommt (zu diesem Zeitpunkt sollten die meisten Ergebnisse unerwartet sein, da diese Spieler keine realistischen Einschätzungen zu den Ranges der Spieler vornehmen), so steigt der Dopaminspiegel und das Basalganglion initiiert einen Prozess der Festigung gelernter Konzepte auf Basis der erlebten Reaktion. Wenn der Spielzug ein objektiv profitabler und daher ein guter Spielzug war, so ist dies ein sehr positives Ergebnis. Sollte der Spielzug in Wahrheit aber unprofitabel und schlecht sein, dann verursacht dieser anfängliche Lernprozess einen großen Schaden für die zukünftige Karriere des Spielers.

Durch diese Art und Weise des Lernens – durch Spielen und die entsprechenden Reaktionen des Gehirns auf die Ergebnisse – werden Erwartungen auf Basis dieser Ergebnisse gebildet. Was ein Anfänger und im Grunde jeder Spieler aber tatsächlich tun sollte, ist, Erwartungen zu formen, die auf den Grundlagen von profitablen Spielzügen basieren. Aus diesem Grund ist es für Einsteiger extrem wichtig, mehr Zeit ins Lernen als ins Spielen zu investieren und erst nach und nach die Spielzeit zu erhöhen, während man die Lernphasen langsam reduziert.

Das alles bedeutet aber nicht, dass das Lernen am Anfang einen “Hopp oder Top”-Faktor für deine weitere Pokerkarriere darstellt.

Falsches und richtiges Lernen

Synapsenverbindungen bilden und stärken sich genauso, wie sie sich wieder abschwächen. Anders ausgedrückt, kann Gelerntes wieder un-gelernt oder neu-gelernt werden. Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die ursprüngliche Formierung von Erwartungen in diesem Lernprozess starke synaptische Verbindungen produziert, die im weiteren Verlauf nur schwer wieder zu lösen sein können. Wenn du nun aber sowieso auf langfristige Ergebnisse abzielst, warum solltest du dann nicht von Beginn an für dieses Ziel arbeiten?

Bei einer Aktivität wie dem Onlinepoker, wo man sehr schnell auf automatisierte Prozesses und Entscheidungen zurückgreift, kann diese Absicht durch falsches Lernen schwer beschädigt werden. Dadurch lässt sich aber noch eine weitere positive Wirkung des Spielens weniger Tische nicht im Autopilot erkennen. Je automatisierter du spielst, desto stärker wirst du dich auf die tief verwurzelten Erwartungen verlassen, die teilweise falsch sein können. Wenn du hingegen weniger Tische spielst, hast du mehr Möglichkeiten, das aus dem aktuellen Spiel Gelernte zu hinterfragen und zukünftige Neukombinationen der Synapsen zu erleichtern.

Eine Eigenschaft von Fischen, die sie zu Fischen macht, ist ihre Unfähigkeit die korrekten Spielzüge zu lernen. Viele Regulars nehmen aber an, dass Fische ganz einfach dysfunktionale Gehirne haben und “dumme” Menschen sind, die aufgrund fehlender Intelligenz nicht richtig Poker spielen können. Das trifft vielleicht auf einige wenige zu. Meist aber haben Fische ganz einfach wenig Interesse, die korrekte Spielweise zu lernen, sei es aus reiner Freude am Gamblen oder ihrem Desinteresse am Wert der jeweilige Stakes.

Unabhängig von den Gründen hast du wahrscheinlich auch schon Fische gesehen, meist diejenigen, die öfter spielen, die sich an das Level des Spiels an dem sie teilnehmen anpassen und schwerer zu spielen werden. Das heißt nicht, dass man nicht mehr profitabel gegen sie spielen kann, da sie immer noch viele Fehler machen, aber trotzdem passen sie sich an das Spiel der Regulars an und können einem das Leben oft schwer oder das Spiel gegen sie unprofitabel machen, wenn man sich nicht selber an sie anpasst.

Ein erfolgreicher, professioneller Pokerspieler arbeitet auch abseits der Tische und bildet neue Erwartungen in dieser Neu-Lernen- und Anpassungsphase seiner Karriere. Ein Fisch hingegen wird weiter nur die Erwartungen haben, die sich aus dem tatsächlichen Spiel ergeben und erhöht damit sein Potential, zweifelhafte Schlussfolgerungen in Bezug auf seine Erwartungen zu bilden.

Motivation

In einem vorhergehenden Artikel hast du gelernt, dass eine subkortikale Region namens Hippocampus eine wichtige Rolle in Bezug auf die Erinnerung spielt. Sie spielt aber auch bei Lernprozessen eine große Rolle. Der Hippocampus und Cortex benötigen keine Belohnungsreize, um die zum Lernen benötigte Erinnerung zu erzeugen. Das einzige was dazu benötigt wird, ist der Stimulus selber. Wenn du Poker lernst, entstehen hippocampale Lernmechanismen, die zu besserem Dopaminlernen führt, was während dem Spielen an den Tischen passiert. Diese Art des Lernens ist essenziell für die Bildung von langfristigen, exakten (wenn das Lehrmaterial und die Schlussfolgerungen korrekt sind) Erinnerungen.

Was hat all dies nun mit Motivation zu tun? Nun, du wirst durch Belohnungen motiviert. Sowohl das, was du gewinnen, als auch das, was du verlieren kannst, motiviert dein Verhalten. Wie du lernst, was du lernst und wie du Informationen verarbeitest, kann deine Wahrnehmung von potentiellen Belohnungen und damit deine Motivation beeinflussen.

Um ein schnelles Beispiel zu geben nehmen wir an, dass ein Pokeranfänger seine Karriere mit viel Spielen und wenig Lernen beginnt. Seine Schlussfolgerungen werden wahrscheinlicher zu dauerhaftem Fehlverhalten führen und schnell ein demotivierender Faktor werden. Wenn ein Neueinsteiger viel lernt und wenig spielt, dann wird er auch im Falle anfänglich dürftiger Ergebnisse sehr viel wahrscheinlicher in der Zukunft gut abschneiden, da er langfristig wahrscheinlicher konsistent gut und selbstbewusst spielen wird.

Extrinsische und intrinsische Motivation

Die Konzentration aufs Lernen und den eigenen Fortschritt anstatt schneller Ergebnisse hat aber noch andere Vorteile. Du hast bereits gelernt, dass unerwartete Gewinne den Lernprozess unterstützen und zusätzlich noch die Motivation steigern können. Dabei wird auch angenommen, dass mit einem Ansteigen der Erwartungen auch die Motivation sinkt.

Ein Blick auf die entsprechende Physiologie verdeutlicht diese Annahme. Je näher deine Erwartung an den tatsächlichen Ergebnissen liegt, desto weniger Dopamin wird ausgeschüttet. Wie du aus dem letzten Artikel weißt, sinkt mit einer geringeren Dopaminausschüttung auch die Aktivität der Frontallappen und die körperliche Energie. Die Frontallappen helfen dir, die Zukunft auszumalen und dich durch rationale Überlegungen und Planung zu motivieren. Daher beeinflusst also deine Erwartung der Belohnung deine Motivation.

Im Endeffekt spielen wir alle des Geldes wegen Poker. Ob es nun der Hauptgrund für deine Anstrengungen ist oder nur Grund Nummer 3 oder 4 - es ist auf jeden Fall ein Motivationsfaktor. Generell lässt sich aber sagen, dass ein überragendes Bedürfnis nach Geld deine Motivation potentiell reduziert. Es gilt, dass die Menschen meist unterbewusst möchten, dass ihre Unternehmungen intrinsisch motiviert sind. Das heißt, dass deine Motivation größer sein wird, wenn dein Verlangen nach Erfolg von innen kommt und nicht aus deinem Umfeld. Ein ureigenes Interesse an einer Sache wird also deine Motivation zur Verbesserung steigern - ein sehr einfaches Konzept.

Der Haken an der Sache wird deutlich, wenn wir die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Es scheint, dass eine externe Kompensation die intrinsische Motivation untergräbt, da sie erwartbarer wird. Du hast sicher schon im Fernsehen oder Erzählungen von Menschen gehört, die trotz ihres Talents und ihrer Leidenschaft das Interesse und die Motivation ihres Handwerks verloren haben, da ihre Belohnung zu erwartbar wurden. Dieses Phänomen ist aber keine binäre Kraft. Die Stärke des Einflusses ist eine Frage des Ausmaßes und hängt von persönlichen und externen Faktoren ab. Dennoch solltest du aus diesen Schlussfolgerungen einige wichtige Richtlinien mitnehmen. Vor allem, dass je authentischer dein Interesse ist, desto dauerhafter deine Motivation sein wird. Je mehr du dich hingegen auf externe Belohnungen konzentrierst und je erwartbarer diese werden, desto wahrscheinlicher wird deine Motivation schwinden.

Das scheint auf den ersten Blick widersprüchlich. Wenn du erst einmal anfängst, beim Poker viel Geld zu verdienen, dann wirst du sicher motiviert sein, weiterzumachen. Dieses Hochgefühl kann sehr kurzlebig sein und es bedarf unter anderem einiger Disziplin, um diesen Weg weiterzugehen und so viel zu arbeiten, wie man sollte. Wenn dein Verhalten eher von äußeren Faktoren kontrolliert zu sein scheint, erlebst du den sogenannten „Über-Rechtfertigungs-Effekt“. Wenn du anfängst, externe Belohnung für Dinge, die dir bereits vorher Spaß gemacht haben, zu bekommen, dann sinkt deine intrinsische Motivation und die Aktivität fühlt sich extern kontrolliert an. Das heißt nicht unbedingt, dass sich deine Motivation insgesamt reduziert, aber dein eigenes Interesse an der Aktivität könnte definitiv sinken.

Rechtfertigungseffekte

Ein weiteres Beispiel für dieses Zusammenspiel ist der „Unter-Rechtfertigungs-Effekt“. Dieser besagt, dass der kleinste Impuls, der zum Erzeugen des jeweiligen Outputs notwendig ist, der erfolgreichste Motivator ist. Im Grunde bedeutet das, dass die beste Voraussetzung für eine Aufrechterhaltung der eigenen Motivation eine Belohnung ist, die weder zu klein noch zu groß, sondern genau richtig ist. Das kann einem als Pokerspieler wirklich Probleme bereiten. Denn eigentlich strebst du ja nach den besten Ergebnissen auf den höchsten Stakes und damit den größtmöglichen Profiten. Diese psychologische Unstimmigkeit zwischen deinem Gehirn und deinem Pokerspiel kannst du durch eine Analyse dieses Phänomens überwinden.

Wenn du zwei gegensätzliche Konzepte gegeneinander abwägst, entsteht eine Spannung, die du durch eine Änderung der Wahrnehmung, des Verhaltens oder beidem auflösen kannst. Dieses Konzept nennt sich kognitive Dissonanz und ist der Grund für den „Unter-Rechtfertigungs-Effekt“. Wenn die Belohnung nicht groß genug ist, muss dein Gehirn die Begründung ändern, warum es diese Aktion ausführt. Anstatt einer externen Motivation, die sie aufgrund der nicht ausreichenden Größe der externen Belohnung nicht sein kann, überzeugt sich dein Gehirn selbst von der Tatsache, dass es interne Gründe gibt. Durch dieses Prinzip kann man die Motivation für eine Aktivität, die man eigentlich nicht gerne macht, umdeuten. Dein Gehirn kann sich sehr gut veränderten Bedingungen anpassen und wird immer einen Weg finden.

Änderung des Fokus

Wie kannst du diese Information nun für deine eigene Motivation nutzen? Extrinsische Motivation ist nicht so stark wie intrinsische. Wenn dein Verhalten von externen Faktoren kontrolliert zu werden scheint, wie es in unserem Fall das Geld ist, dann wirst du weniger intrinsisch motiviert sein. Das Geld kann dich zwar weiter motivieren, es wird aber kein sehr starker Motivator sein, besonders wenn du mehr Geld gewinnst als du wirklich brauchst.

Als kleiner Exkurs kann dich dein Gehirn dazu bringen das Geld auszugeben, um diesen letzten Punkt zu umgehen. Damit bist du motiviert noch mehr zu gewinnen. Wenn Geld zur Hauptmotivation wird, kann es zu einem weitaus negativeren Effekt als sinkender intrinsischer Motivation kommen, und zwar, dass Geld zu einem Werkzeug wird, das dein Verhalten vollständig beeinflusst. Eine Möglichkeit die Diskrepanz zwischen dem „Unter-Rechtfertigungs-Effekt“ und dem Wunsch nach Maximierung der Gewinne abzumildern ist es, durch Änderung des Fokus die Motivation zu internalisieren.

Studien haben gezeigt, dass Personen, die von Belohnungen, die Fortschritt anstatt Output versprechen, stärker motiviert werden und das noch verstärkt wird, wenn die intrinsische Motivation wuchs. Personen, die eine Belohnung für ihren Output als Hinweis auf ihren Fortschritt erhielten, wie etwa die Erkenntnis, dass sie in ihrer Aktivität besser und kenntnisreicher wurden, waren eher motiviert weiterzumachen. Dies ist ein weiterer Grund dafür, warum dein Lernerfolg und dein Fortschritt wichtiger ist als die grüne Linie in deinem Graphen. Dein Fortkommen sollte am Ende also dein Hauptziel sein. Wenn du das erreichst, wird sich nicht nur der finanzielle Erfolg von selber einstellen, sondern auch deine Motivation erhalten bleiben und dein Output konstanter sein.

Zusammenfassung

Du spielst Poker um Geld zu gewinnen – das ist die nachvollziehbare Realität. Du spielst aber auch des Wettbewerbs und der mentalen Herausforderung wegen. Je mehr du lernst und je mehr du an deinem Spiel arbeitest, desto wahrscheinlicher wird dein Erfolg in allen diesen Bereichen. Wenn du dich nur auf das Geld konzentrierst kann das zwar gut gehen, aber du könntest dir das Leben viel einfacher und erfolgreicher machen, wenn du Geld nicht als Hauptziel haben würdest. Im Japanischen gibt es das wichtige Wort “Kaizen”, das stetige Verbesserung bedeutet. Wann hast du zum letzten Mal daran gedacht dich zu verbessern, einfach um besser zu werden?