7 Card Stud
von nurnochMM
Inhaltsverzeichnis:
A) Einführung
B) Das Spiel
a) Allgemeines
b) Einsätze
c) Spielablauf
1. Erste Wettrunde
2. Zweite Wettrunde
3. Dritte Wettrunde
4. Vierte Wettrunde
5. Letzte Wettrunde
6. Show down
7. Common Card
C) Beispielrunde
D) Was man braucht, wenn man real Seven Card Stud spielen will
A) Einführung
Seven Card Stud eine Pokervariante. Es ist neben Texas Hold’em und Omaha Hold’em, die meist angebotene Art des Pokers in Casinos, wie auch bei Turnieren in der ganzen Welt.
B) Das Spiel
Das Spiel wird mit französischen Spielkarten aus 52 Karten gespielt.
Die Spieleranzahl beträgt dabei zwischen 2-8.
a) Allgemeines
Das Ziel von Seven Card Stud ist, mit Hilfe der am besten möglichen Karten-Kombinationen den „Pott“ zu gewinnen. Seven Card Stud wird fast ausschlie�?lich Limit gespielt. NL und FL treten eher selten auf und sind somit für die Thread irrelevant.
Seven Card Stud wird auch als Seven Card Stud Hi/Lo gespielt.
Hierbei gibt es jeweils einen "Hi-Pot", sowie einen "Lo-Pot".
Doch dazu komme ich ein anderes mal.
Anmerkung:
Die Farben bei Stud hei�?en:
1.
Pik
2.
Herz
3.
Karo
4.
Treff (im dt. Kreuz, aber mit "Treff" ist im franz. Kartendeck ein Kleeblatt gemeint)
Dies ist auch gleichzeitig die Reihenfolge der Wertung.
(bei zB. gleichstarken Flushes)
b) Einsätze
Jeder am Tisch sitzende Spieler zahlt eine Ante, sowie der Spieler mit der kleinsten "Door" (erste offene Karte) zahlt die Small-Bet (auch "Bring In" genannt (im vergleich zu setzten mit dem Big Blind im Texas Hold’em)), bei dieser kann er sich immer zwischen zwei Geldbeträgen entscheiden. Die Small-Bet wechselt im Uhrzeigersinn von Spieler zu Spieler.
Beispiel:
(dieses Beispiel ist von www.pokerstars.com)
Ante: 0,10 $
Small-Bet: 1,00 $ / 2,00 $
Pro Wettrunde darf der Einsatz nur dreimal gesteigert werden. D.h.
Bet – Raise – Re-Raise – Cap.
c) Spielablauf
1. Erste Wettrunde
Jeder Spieler zahlt die Ante ein, sowie der Spieler mit der kleinsten "Door" (erste offene Karte) zahlt die Small-Bett (auch "Bring In" genannt).
Alle Spieler bekommen die ersten drei Karten vom Dealer.
Die ersten zwei Karten sind verdeckt (nur für den „Besitzer“ der Karten zu sehen), dies sind die so genannten Hole Cards. Und die dritte Karte, „Door“ genannt, wird für alle Spieler ersichtlich ausgeteilt.
2. Zweite Wettrunde
Nach Abschluss der „Ersten Wettrunde“ erhält jeder sich noch im Spiel befindende Spieler eine weitere offene Karte, die für jeden Spieler ersichtlich ist, die so genannte „Fourth street“(auch Double-Bet Runde genannt).
In dieser Runde darf der Spieler mit der hoechsten offenen Karte (über 3rd und
4th Street) anfangen und als einziger einene Double Bet machen kann, wenn er ein Paar hat.
3. Dritte Wettrunde
Nach Abschluss der „Zweiten Wettrunde“ kann man sich bei seiner Bet / Raise / Re-Raise / Cap nun auch zwischen wieder zwischen zwei Einsätzen entscheiden, wie schon in unserem Beispiel zwischen 1,00 $ und 2,00 $, was in der „Zweiten Wettrunde“ nicht möglich war und in der „Ersten Wettrunde“ nur vom Spieler mit der „Small-Bet“ möglich war.
Des Weiteren erhalten alle sich noch im Spiel befinden Spieler eine weitere offene Karte, auch „Fifth street“ genannt.
4 Vierte Wettrunde
Nach Abschluss der „Dritten Wettrunde“ erhalten die Spieler eine weitere offene Karte, auch „Sixth street“ genannt.
5. Letzte Wettrunde
Nach Abschluss der „Vierten Wettrunde“ erhalten alle sich noch im Spiel befindenden Spieler eine weitere verdeckte Karte.
Diese Karte wird „Seventh street“ oder auch „River“ genannt.
Sollten sich nur noch zwei Spieler im Spiel befinden, kann
So lange erhöht werden, bis der andere Spieler „callt“.
Befinden sich allerdings mehr als zwei Spieler im Spiel,
so bleibt es bei höchstens vier Erhöhungen (Bet / Raise / Re-Raise / Cap).
(Dies ist aber bei PokerStars / PartyPoker nicht möglich, dort sind auch am River maximal vier Erhöhungen erlaubt)
6. Show down
Nach der „Letzten Wettrunde“ decken alle sich noch im Spiel befinden Spieler ihre Karten auf. Die beste Kartenkombination aus fünf Karten
eines Spielers gewinnt dann den Pot. Split-Pots sind hierbei auch möglich.
7. Common Card
Nimmt eine gro�?e Anzahl an Spieler an einer Partei teil, so kann es vorkommen, dass das Karten-Deck nicht ausreicht. Dann bekommt nicht jeder Spieler eine weitere Karte, sondern eine Karte wird in die Mitte des Spielfeldes gelegt, diese Karte wird als „Common Card“ bezeichnet und „gehört“ jedem sich noch im Spiel befindenden Spieler.
Sie ist wie im Texas Hold’em die „Comunity Cards“
C) Beispielrunde
1. Erste Wettrunde
"Hort1" hat in diesem Fall die kleinste "Door"-Karte und muss somit den
Bring-In einzahlen.
Nach der „Ersten Wettrunde“ habe ich: 3
3
9
2. Zweite Wettrunde
Nach der „Zweiten Wettrunde“ habe ich: 3
3
9
5
3. Dritte Wettrunde
Nach der „Dritten Wettrunde“ habe ich: 3
3
9
5
A
4. Vierte Wettrunde
Nach der „Vierten Wettrunde“ habe ich: 3
3
9
5
A
8
Beste 5-Karten-Kombination derzeit: 3
3
9
8
A
( ein Paar + A + 9 +8 )
5. Letzte Wettrunde
Nach der „Letzten Wettrunde“ habe ich: 3
3
9
5
A
8
9
Beste 5-Karten-Kombination derzeit: 3
3
9
9
A
( zwei Paare + A )
6. Show down
Mit meinen 2 Paaren und dem Ass habe ich gegen die „Straight“ von „Airdale1952“an der Sixth street verloren.
D) Was man braucht, wenn man real Seven Card Stud spielen will
- 2 bis 8 Spieler
- Chips oder andere Mittel um den Punktestand darzustellen
Deck mit 52 Karten (Farben: Herz, Karo, Treff, Pik)
- Dealerbutton (oder anderes, um den Kartengeber anzuzeigen)