Theoretisch könnte man schon über ein break beim ersten draw nachdenken. Der Pot ist durch die predraw action schon sehr groß und wir haben hier 3 draws gegen uns. Durch den großen pot können die Gegner super runtercallen gegen unsere bets und bei action sind wir, außer einer ist ein Riesenvolldepp, immer beat.
Ich hab gerade keine Zeit eine großartige Rechnung aufzumachen, aber jeder Gegner hat wohl 6 Outs gegen uns. cardemovaleffekte vernachlässige ich der Einfachheit halber mal. Nun haben wir 3 Gegner, die höchstwahrscheinlich alle drei draws nutzen werden. Wenn man davon ausgeht, dass sie ihren badugi dann nur runtercallen, bräuchte man nur >25% equity, damit das durchbetten profitabel wird. Ich glaube allerdings nicht, dass man mit der Hand da weit drüber liegt. Da sie aber mit einem besseren badugi oft noch action geben werden und unsere equity dann ziemlich schlecht ist, wir aufgrund des pots noch auf Verbesserung callen, bringt man sich durch das Durchbetten in einen spot mit einigen reverse implied odds. Deshalb glaube ich, dass dieser badugi hier kaum was wert ist im 4waypot. Dafür hat die Hand aber auch super draw-potential.
Daher finde ich nach der sicken predraw action einen direkten break gar nicht mal so schlecht, um dann mit einem besseren badugi rumzuballern.
edit: Wenn ich jedem Gegner eine equity von 30% gebe, dass sie über 3 draws einen besseren badugi treffen, hab ich mit einer Wahrscheinlichkeit von 34,3% noch den besten badugi am showdown.
Rechenweg: P(x) = 1 - (P1 + P2 + P3) mit
P1=einer macht besseren bddugi; wayne andere
P2=einer macht keinen badugi, dafür aber anderer; wayne dritter
P3=zwei machen keinen badugi, dafür aber der dritte
P(J-badugi winz) = 1 - (0,3 + 0,7*0,3 + 0,7*0,7*0,3)