"Der Sportwettenriese „bwin“ stellt sich als Opfer dar. Durch ein Schurkenstück seien die eigenen Kundendaten in fremde Hände gelangt. Der Schurke wäre in diesem Fall Jürgen Wolff, Geschäftsführer der Hermes Direkt GmbH in Troisdorf. Der habe mehrfach bei „bwin“ nach „echt gelaufenen Briefumschlägen und Postkarten“ gefragt, sagt ein Sprecher. Wolffs Begründung: Man sammle Briefmarken. Ein „bwin“-Mitarbeiter habe ein Herz für Philatelisten, so seien die Kuverts mit den Adressen von Briefwettern bei Hermes gelandet. „Die Zahl der Umschläge ist nicht dokumentiert“, sagt „bwin“. In Unterlagen, die der WAZ vorliegen, ist die Rede von 110 000 Adressen, die „bwin“-Spielern gehören und heute frei zum Verkauf angeboten werden. Eine lukrative Zielgruppe: „begeisterte Wettfreunde“, „zu neunzig Prozent männlich und meist älter“, darunter viele „Mehrfachteilnehmer“."
Eine selten dumme Ausrede!