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[Geschlossen] Magerquark vs Joghurt

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cordoba78
Beigetreten: 01.11.2006
Elite Grinder

Hallo,

ich hätte eine Frage...

Es wird überall empfohlen, um Gewicht zu verlieren soll man abends großteils auf Kohlenhydrate verzichten. Dabei gilt ja Magerquark = nuts.

Leider kann ich mich mit dem Zeug (noch) nicht anfreunden, was spricht dabei gegen Joghurt? Das kann ich fressen bis zum umfallen. Ich meine natürlich Naturjoghurt.

thx


30 Antworten
RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007
PokerStrategist

Vermische mal MQ mit Milch. Das kann man gut trinken.


RiotAZ
Beigetreten: 26.09.2006
Poker Player

Oder mit etwas Saft und Wasser mischen. Auch trinkbar.

Oder mit Milch glattrühren, etwas Zimt oder Beeren rein und löffeln.


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von RuthlessRabbit
Vermische mal MQ mit Milch. Das kann man gut trinken.

Original von RiotAZ
Oder mit etwas Saft und Wasser mischen. Auch trinkbar.

Oder mit Milch glattrühren, etwas Zimt oder Beeren rein und löffeln.

fragte op nicht explizit nach Joghurt?


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Joghurt hat viel zu viele KH. Magerquark hat eigentlich auch noch unnötig viele. Nuts == mageres Fleisch, Fisch, Eiklar, Meeresfrüchte, Proteinshakes.

Wie wärs mit 20% Fett Quark statt Magerquark, er schmeckt gut, auch ohne dass da noch irgendwas mit rein muss. Ich würde aber auf Diät generell auf Milchprodukte verzichten abgesehen von Harzer Käse und wenigen Hüttenkäsen.


castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von Kaiserludi
Joghurt hat viel zu viele KH. Magerquark hat eigentlich auch noch unnötig viele. Nuts == mageres Fleisch, Fisch, Eiklar, Meeresfrüchte, Proteinshakes.

Wie wärs mit 20% Fett Quark statt Magerquark, er schmeckt gut, auch ohne dass da noch irgendwas mit rein muss. Ich würde aber auf Diät generell auf Milchprodukte verzichten abgesehen von Harzer Käse und wenigen Hüttenkäsen.

Das ist wohl richtig, allerdings kostet das auch einiges mehr als MQ


Egozocker
Beigetreten: 26.08.2006
Elite Grinder

Original von Kaiserludi
Joghurt hat viel zu viele KH. Magerquark hat eigentlich auch noch unnötig viele. Nuts == mageres Fleisch, Fisch, Eiklar, Meeresfrüchte, Proteinshakes.

Wie wärs mit 20% Fett Quark statt Magerquark, er schmeckt gut, auch ohne dass da noch irgendwas mit rein muss. Ich würde aber auf Diät generell auf Milchprodukte verzichten abgesehen von Harzer Käse und wenigen Hüttenkäsen.

google sagt dazu folgendes:

http://www.ketoforum.de/lebensmittel/17446-joghurt-vertretbar.html

Salute,
hab grade auf www.lowcarbfun.de erfahren, dass Joghurt auf dem taeglichen Speiseplan stehen sollte und absolut unbedenklich sei, was die KH anginge. Was ist davon zu halten? Mich wuerds freuen, aber ich bin noch etwas skeptisch, obwohl die Erklaerung dazu ansatzweise einleuchtet. Waer auf jeden Fall eine tolle Basis, zB fuer Sueszstoff, Kakao und Fruechte

Grusz,David

aus der Antwort:
(...)
Das Problem mit den gelisteten Kohlenhydraten auf den Packungsbeschreibungen von fermentierten Nahrungsmitteln liegt darin, dass die Regierung die Hersteller zwingt, die Kohlenhydrate "durch Ausschluss" zu zaehlen. Das bedeutet, dass sie die Menge von Wasser, Asse, Fett und Protein messen. "Durch Ausschluss" wird dann angenommen, dass der Rest Kohlenhydrate sind. Das funktioniert ziemlich gut fuer die meisten Produkte, die Milch enthalten. Um jedoch Joghurt, Buttermilch und Kefir herzustellen, wird die Milch mit Milchsaeurebakterien geimpft. Diese Bakterien verbrauchen fast den ganzen Milchzucker, auch "Laktose" genannt, und wandeln ihn ihn Milchsaeure um. Es ist diese Milchsaeure, die die Milch gerinnen laesst und dem Produkt den typischen Geschmack gibt. Da die Bakterien den groessten Teil des Milchzuckers verzehrt haben, wenn Sie es kaufen (oder selber machen), wie koennen da viele Kohlenhydrate uebrig sein? Es ist die Milchsaeure, die als Kohlenhydrate gerechnet wird. Das bedeutet, dass man bis zu einer halben Tasse Naturjoghurt, Buttermilch oder Kefir essen kann und nur 2 Gramm Kohlenhydrate zaehlen muss (Dr. Goldberg hat dies in seinem eigenen Laboratorium gemessen). Eine Tasse hat ungefaehr 4 Gramm Kohlenhydrate. Taeglicher Genuss besiedelt den Darm mit diesen Bakterien, die kleine Mengen Laktose ind Joghurt (oder sogar spaeter zuckerfreie Eiscreme) verarbeiten koennen.(...)


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von Egozocker

Original von Kaiserludi
Joghurt hat viel zu viele KH. Magerquark hat eigentlich auch noch unnötig viele. Nuts == mageres Fleisch, Fisch, Eiklar, Meeresfrüchte, Proteinshakes.

Wie wärs mit 20% Fett Quark statt Magerquark, er schmeckt gut, auch ohne dass da noch irgendwas mit rein muss. Ich würde aber auf Diät generell auf Milchprodukte verzichten abgesehen von Harzer Käse und wenigen Hüttenkäsen.

google sagt dazu folgendes:

http://www.ketoforum.de/lebensmittel/17446-joghurt-vertretbar.html

Salute,
hab grade auf www.lowcarbfun.de erfahren, dass Joghurt auf dem taeglichen Speiseplan stehen sollte und absolut unbedenklich sei, was die KH anginge. Was ist davon zu halten? Mich wuerds freuen, aber ich bin noch etwas skeptisch, obwohl die Erklaerung dazu ansatzweise einleuchtet. Waer auf jeden Fall eine tolle Basis, zB fuer Sueszstoff, Kakao und Fruechte

Grusz,David

aus der Antwort:
(...)
Das Problem mit den gelisteten Kohlenhydraten auf den Packungsbeschreibungen von fermentierten Nahrungsmitteln liegt darin, dass die Regierung die Hersteller zwingt, die Kohlenhydrate "durch Ausschluss" zu zaehlen. Das bedeutet, dass sie die Menge von Wasser, Asse, Fett und Protein messen. "Durch Ausschluss" wird dann angenommen, dass der Rest Kohlenhydrate sind. Das funktioniert ziemlich gut fuer die meisten Produkte, die Milch enthalten. Um jedoch Joghurt, Buttermilch und Kefir herzustellen, wird die Milch mit Milchsaeurebakterien geimpft. Diese Bakterien verbrauchen fast den ganzen Milchzucker, auch "Laktose" genannt, und wandeln ihn ihn Milchsaeure um. Es ist diese Milchsaeure, die die Milch gerinnen laesst und dem Produkt den typischen Geschmack gibt. Da die Bakterien den groessten Teil des Milchzuckers verzehrt haben, wenn Sie es kaufen (oder selber machen), wie koennen da viele Kohlenhydrate uebrig sein? Es ist die Milchsaeure, die als Kohlenhydrate gerechnet wird. Das bedeutet, dass man bis zu einer halben Tasse Naturjoghurt, Buttermilch oder Kefir essen kann und nur 2 Gramm Kohlenhydrate zaehlen muss (Dr. Goldberg hat dies in seinem eigenen Laboratorium gemessen). Eine Tasse hat ungefaehr 4 Gramm Kohlenhydrate. Taeglicher Genuss besiedelt den Darm mit diesen Bakterien, die kleine Mengen Laktose ind Joghurt (oder sogar spaeter zuckerfreie Eiscreme) verarbeiten koennen.(...)

Dann wäre er etwa auf dem Niveau von Quark, immer noch zu viele KH für eine richtige Diät.
Ob nur Qark mit 4g KH und 10g Eiweiß auf 100g oder Joghurt mit effektiv laut deinem Artiekl nur 2g KH pro 100g, aber eben auch nur 5g Eiweiß pro 100g, hat beides eine Ratio von 40g KH pro 100g Eiweiß.
Bei echtem Low Carb nimmt man selsbt bei 200g Eiweiß weniger KH am Tag zu sich.
Die von mir aufgezählten Lebensmittegruppen haben unter 1g KH und dafür 20g Eiweiß pro 100g und damit nur 5g KH pro 100g Eiweiß.
Da hat man dann bei 200g Eiweiß schnell mal genu Kalorien eingepart, um selbst mit einem zusätzlichen kg Gemüse noch kalorientechnisch besser da zu stehen und hat damit bei weniger Kalorien als der Menge die bei Magerquark und Magerjoghurt gerade mal für die Proteinzufuhr ausreicht beireits Unmengen an Vitaminen und Ballaststoffen mit drin (letztere für zusätzlichen Sättigunsfaktor für den Fall der Fälle, auch wenn die Allermeisten bei 3.000kcal Tagesverbrauch schon bei 1kg Fleisch mit 1.000kcal und damit 2.000kcal Defizit pappsatt sind).


Original von cordoba78
Hallo,

ich hätte eine Frage...

Es wird überall empfohlen, um Gewicht zu verlieren soll man abends großteils auf Kohlenhydrate verzichten. Dabei gilt ja Magerquark = nuts.

Leider kann ich mich mit dem Zeug (noch) nicht anfreunden, was spricht dabei gegen Joghurt? Das kann ich fressen bis zum umfallen. Ich meine natürlich Naturjoghurt.

thx

Magerquark in einer Diät wird nur von halbstarken 16jährigen empfohlen, die von 50 Euro monatlich ihre Nahrungsmittel organisieren müssen. Milchprodukte sind in keiner ernsthaften Diät im Kraftsportbereich zu empfehlen und du wirst auch wirklich keinen richtigen Bodybuilder finden, der sie vor Wettkämpfen konsumiert. Zum einen sind die Nährwerte wirklich suboptimal zum anderen verursachen sie bei vielen Menschen Wassereinlagerungen.
Kaiserludi hat ja korrekt angemerkt, welche Nahrungsmittel sich besser eignen. Dennoch ist die Aussage, das Magerquark weniger KH als Naturjoghurt hat natürlich quatsch. Leidiglich der Proteingehalt ist geringer, sprich du müsstest den Joghurt mit Protein anreichern.

Dennoch würde ich auf Milchprodukte abends verzichten und auf Fisch/Fleisch/Ei umsteigen. Alternativ macht sich auch ein Proteinshake aus Wasser/Protein/Öl ganz gut wenn es schnell gehen soll.


Original von Lifeisabug

Original von cordoba78
Hallo,

ich hätte eine Frage...

Es wird überall empfohlen, um Gewicht zu verlieren soll man abends großteils auf Kohlenhydrate verzichten. Dabei gilt ja Magerquark = nuts.

Leider kann ich mich mit dem Zeug (noch) nicht anfreunden, was spricht dabei gegen Joghurt? Das kann ich fressen bis zum umfallen. Ich meine natürlich Naturjoghurt.

thx

Magerquark in einer Diät wird nur von halbstarken 16jährigen empfohlen, die von 50 Euro monatlich ihre Nahrungsmittel organisieren müssen. Milchprodukte sind in keiner ernsthaften Diät im Kraftsportbereich zu empfehlen und du wirst auch wirklich keinen richtigen Bodybuilder finden, der sie vor Wettkämpfen konsumiert. Zum einen sind die Nährwerte wirklich suboptimal zum anderen verursachen sie bei vielen Menschen Wassereinlagerungen.
Kaiserludi hat ja korrekt angemerkt, welche Nahrungsmittel sich besser eignen. Dennoch ist die Aussage, das Magerquark weniger KH als Naturjoghurt hat natürlich quatsch. Leidiglich der Proteingehalt ist geringer, sprich du müsstest den Joghurt mit Protein anreichern.

Dennoch würde ich auf Milchprodukte abends verzichten und auf Fisch/Fleisch/Ei umsteigen. Alternativ macht sich auch ein Proteinshake aus Wasser/Protein/Öl ganz gut wenn es schnell gehen soll.

Kraftsport?
OP will doch gerade das Gegenteil von zunehmen?!


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von Atomfred

Original von Lifeisabug

Original von cordoba78
Hallo,

ich hätte eine Frage...

Es wird überall empfohlen, um Gewicht zu verlieren soll man abends großteils auf Kohlenhydrate verzichten. Dabei gilt ja Magerquark = nuts.

Leider kann ich mich mit dem Zeug (noch) nicht anfreunden, was spricht dabei gegen Joghurt? Das kann ich fressen bis zum umfallen. Ich meine natürlich Naturjoghurt.

thx

Magerquark in einer Diät wird nur von halbstarken 16jährigen empfohlen, die von 50 Euro monatlich ihre Nahrungsmittel organisieren müssen. Milchprodukte sind in keiner ernsthaften Diät im Kraftsportbereich zu empfehlen und du wirst auch wirklich keinen richtigen Bodybuilder finden, der sie vor Wettkämpfen konsumiert. Zum einen sind die Nährwerte wirklich suboptimal zum anderen verursachen sie bei vielen Menschen Wassereinlagerungen.
Kaiserludi hat ja korrekt angemerkt, welche Nahrungsmittel sich besser eignen. Dennoch ist die Aussage, das Magerquark weniger KH als Naturjoghurt hat natürlich quatsch. Leidiglich der Proteingehalt ist geringer, sprich du müsstest den Joghurt mit Protein anreichern.

Dennoch würde ich auf Milchprodukte abends verzichten und auf Fisch/Fleisch/Ei umsteigen. Alternativ macht sich auch ein Proteinshake aus Wasser/Protein/Öl ganz gut wenn es schnell gehen soll.

Kraftsport?
OP will doch gerade das Gegenteil von zunehmen?!

Ich nehme mal stark an, er will kein Gewicht in Form von Muskeln verlieren, sodnern in Form von Fett. Daraus folgt, dass ein hoher relativer Proteingehalt im Verhältnis zu den kcal wichtig ist, (während im Muskelmasseraufbau ein hoher absoluter Proteingehalt der Nahrung und ab einen gewissen Fortschrittsgrad ein hoher absoluter Kaloriengehalt der Nahrung wichtig ist).
Willst du Muskeln aufbauen, musst du nur relativ wenig auf deine Proteinzufuhr achten, da es bei den Kalorienmengen recht leicht ist, auf genug Prtoeine zu kommen.
Willst du hingegen abnehmen, verringert sich die zur Verfügung stehende Kalorienmenge entsprechend.
Wilslt du halbwegs schnell abnehmen, steigt der absoltue Proteinbedarf auf ähnliche Werte wie beim Muskelaufbau und gleichzeitig sinkt die zur Verfügung stehende Kalorienzahl stark (wobei letzteres der Grund für ersteres ist).
Da kommt man dann schnell auf so lustige Verhältnisse wie 80% der kcal in Form von Protein und da sind Kompromisse wie Magerquark eben dann nicht mehr geeignet (beim Masseaufbau ist Magerquark kein Problem vom Proteingehalt her, allerdings kann man da auch genausogut Vollfettquark essen, ist sogar eher zu empfehlen, schließlich muss man ja irgendwie an Kalorien kommen).

@Lifeisabug:
Ich meinte den KH-Gehalt im Verhältnis zum Proteingehalt und wenn du den Joghurt mit zusätzlichen Proteinen anreicherst, senkst du eben die Menge an KH pro g Protein.

PS: Proteinshake mit Öl? Habe ich ja noch nie gehört. Wozu?


RuthlessRabbit
Beigetreten: 13.03.2007
PokerStrategist

Sollte man Protein nicht immer mit Kohlenhydraten zu sich nehmen, damit das Protein schneller in die Muskeln gelangt?

@Kaiserludi, woher weißt du so gut Bescheid? Hast du Literaturempfehlungen / Links für mich?


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von RuthlessRabbit
Sollte man Protein nicht immer mit Kohlenhydraten zu sich nehmen, damit das Protein schneller in die Muskeln gelangt?

@Kaiserludi, woher weißt du so gut Bescheid? Hast du Literaturempfehlungen / Links für mich?

Wenn man abnehem will, gilt erstmal Calories in vs. Calories out. So viele Kalorien einsparen wie möglich. Will man nun Fett abbauen und nicht Muskeln, fällt Protein als Kalorieneinsparmöglichkeit flach. Aus gesundheitlichen Gründen sollte man auch an essentiellen Fettsäuren nicht sparen. Hohlenhydrate und nicht essentielle Fettsäuren hingegen kann man problemlos auf 0 runter fahren.
Wie schnell das Protein in die Muskeln gelangt ist ziemlich egal, wichtig ist die Proteinmenge, die man zu sich nimmt und die Hochwertigkeit des Proteins (tierische Proteine haben im Schnitt mehr essentielel Aminosäuren als pflanzliche und können vom Körper daher besser genutzt werden).
KH können aus anderen Gründen beim Muskelmasseaufbau durchaus nützlich sein (wobei der wichtigste Grund aber einfach ist, dass sie finanziell günstig und ohne vierl Sättigung zu verursachen Unmengen an Kalorien liefern), auf Diät würde ich so wenig wie nur igend möglich davon zu mir nehmen.

Ich habe selbst mal deutlich zu viel Körperfett mit mir herum geschleppt. Als ichdann versucht habe, es los zu werden, habe ich schnell am eigenen Leib erfahren, dass 99% der Diäten am Arkt einfach Schwachsinn sind und einen eher zurückwerfen als vorran bringen. Also habe ich mich näher mit er Materie und den Hintergründen befasst. Nachdem ich meinen eigenen Körper wieder auf einen vernünftigen Fettanteil gebracht hatte (108kg->83kg und 27%KFA _> 10% KFA), habe ich dann angefangen, andere zu coachen. Habe inzwischen in eine manderen Forum einer 3-stelligen Menge Leuten geholfen, im Schnitt 20-30kg zu verlieren, meist 2-3kg pro Person und Woche.
ISt quasi ein Hobby von mir geworden

Literaturempfehlungen:
http://fitness-experts.de/
http://www.bodyrecomposition.com/
http://www.paleonu.com/
http://www.marksdailyapple.com/
http://www.amazon.de/Die-ultimative-New-York-Di%C3%A4t/dp/3936994366/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=gateway&qid=1305793979&sr=8-1-spell


castaway
Beigetreten: 15.10.2006
Oldschool Grinder

Original von Lifeisabug
Dennoch würde ich auf Milchprodukte abends verzichten und auf Fisch/Fleisch/Ei umsteigen. Alternativ macht sich auch ein Proteinshake aus Wasser/Protein/Öl ganz gut wenn es schnell gehen soll.

Gilt das jetzt nur wenn man abnehmen will oder generell?


chessmasterD
Beigetreten: 07.08.2006
BlackMember

Milchprodukte werden ja gerade als letzte Mahlzeit des Tages empfohlen, weil das Milchprotein Casein länger aufgenommen wird und dem Körper im Schlaf bei der Regeneration hilft. Übermäßiger Konsum der Milchprodukte im Erwachsenenalter kann aber bei entsprechend Veranlagten eine Laktoseintoleranz induzieren.

Eine gewisse Menge KHs sollte mit Proteinen aufgenommen werden, da Zucker den Transport der Aminosäuren in die Zellen fördert.

Komplett auf KHs verzichten und jedem uneingeschränkten Proteinkonsum propagieren ist leichtsinning und gefährlich, denn:

1. Das Gehirn z.B. kann nur Glukose verwerten. Glukose kann zwar aus Aminosäuren und Fetten neu synthetisiert werden, aber: a) bei zu großen Kaloriendefizit kommt es unweigerlich zum Muskelmasseverlust (was bei 2-3 kg Verlust/Woche der Fall ist) und b) bei striktem Verzicht auf KHs besteht die Gefahr einer metabolischen Ketoazidose, d. h. im Körper entstehen aus dem Fettabbau zu viele Säuren. Die Azidose ist mit der primäre Grund, warum Menschen nach ca. 30 Tagen Nahrungskarenz versterben.

2. Aus dem Aminosäurenabbau entsteht Ammoniak, der toxisch ist, vor allem für das Gehirn. Die Entgiftung findet in der Leber statt und Ammoniak wird dann in gebundener löslicher Form über die Niere ausgeschieden. Beide Organe haben beim gesunden recht hohe Kapazitäten, aber man kann sie im Extremfall trotzdem überschreiten. Besteht aber eine Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion können schon kleinere Steigerungen der Proteinzufuhr den Ammoniakpegel in die Höhe schießen lassen, was im schlimmsten Fall ein Koma zur Folge hat.

3. Übermäßiger Fleischverzehr erhöht das Risiko an Gicht zu erkranken. Bei der Gicht lagern sich Harnsäurekristalle (die aus dem Aminosäureabbau stammen) in den Gelenken ab, entzünden sich chronisch und schmerzen. Entsprechendes individuelles Risiko muss man erfragen/untersuchen.

Allgemein ist ein Gewichtsverlust von mehr als 1 KG/Woche nicht zu empfehlen, weil (abgesehen vom Muskelabbau) der Körper sich an das Kaloriendefizit anpasst, indem der Grundumsatz reduziert wird. Nach Absetzen der Diät gibts einen schönen Jojo-Effekt. Es ist ein maximal 20%-ger Kaloriendefizit zu empfehlen, z.B. 3000 kkal Bedarf -> 600 kkcal Defizit -> 1 KG Gewichtsverlust in 2 Wochen.

Man sollte bei jedem Einzelnen seine Grundvoraussetzungen, Vorerkrankugen und Risikofaktoren ergründen anstatt pauschal eine drastische Diät zu propagieren.

Und dass ausgewogene Ernährung + Bewegung besser als jede Diät ist braucht man wohl nicht mehr zu schreiben ;) .

P.S.: Zur Literaturempfehlung: wenn auf einem Produkt "ultimativ" drauf steht, werde ich schon sehr verdächtig.^^


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von chessmasterD
Milchprodukte werden ja gerade als letzte Mahlzeit des Tages empfohlen, weil das Milchprotein Casein länger aufgenommen wird und dem Körper im Schlaf bei der Regeneration hilft. Übermäßiger Konsum der Milchprodukte im Erwachsenenalter kann aber bei entsprechend Veranlagten eine Laktoseintoleranz induzieren.

Der Effekt der langsameren Aufnahme von Casein wird allgemein drastsich überbewertet.
Übermäßiger Konsum von Milchprodukten induziert keine Laktoseintoleranz.
Entweeder man hat eine Intoleranz oder nicht, diese wird nicht erst durch den Verzehr von Milchprodukten verursacht, sondern ist bereits vorher da und die Intoleranzt gegenüber Laktose tirtt durch den Laktoseverzehr nur zum Vorschein.
"übermäßig" ist auch nicht wirklich gut fomuliert, denn die Intoleranz gegen Laktose, die bei praktisch jede mMenschen vorhanden ist, ist bei jedem unterschiedlich stark ausgeprägt. Beim einen reichen mikroskopisch kleine Mengen für einen Krankenhausaufenthalt, der andere merkt selbst dann nichts, wenn er 10 Liter Milch am Tag trinken würde. Im Schnitt ist die Toleranzschwelle bei Europäern und europäischstämmigen sehr hoch und bei Asiaten sehr klein.
Es gibt übrigens auch eine Intoleranz gegeüber Casein, aslo Milchweiß, nur ist diese deutlich seltener als die gegen Laktose, also Milchzucker.

Original von chessmasterD
Eine gewisse Menge KHs sollte mit Proteinen aufgenommen werden, da Zucker den Transport der Aminosäuren in die Zellen fördert.

Ein Effekt den man mitnehmen kann, wenn man die Kalorien unterbringen kann, aber viel zu marginal, als dass er rechtfertigen würde, auch nur eine Zuckerkalorien auf Diät aufzunehmen.

Original von chessmasterD
Komplett auf KHs verzichten und jedem uneingeschränkten Proteinkonsum propagieren ist leichtsinning und gefährlich

Wen keine entsprechenden (sehr seltenen) Voerkrankungen bei demjenigen vorliegen, ist es das absolut ist.

Original von chessmasterD
1. Das Gehirn z.B. kann nur Glukose verwerten. Glukose kann zwar aus Aminosäuren und Fetten neu synthetisiert werden, aber: a) bei zu großen Kaloriendefizit kommt es unweigerlich zum Muskelmasseverlust (was bei 2-3 kg Verlust/Woche der Fall ist) und b) bei striktem Verzicht auf KHs besteht die Gefahr einer metabolischen Ketoazidose, d. h. im Körper entstehen aus dem Fettabbau zu viele Säuren. Die Azidose ist mit der primäre Grund, warum Menschen nach ca. 30 Tagen Nahrungskarenz versterben.

Nein. Das Gehirn kann auch Ketonkörper verwerten, welche bei nicht genug vorhandenen KH, um es alleine daraus zu versorgen, vom Körper aus Fetten herstellt werden. Das Gehirn kommt mit Ketonkörpern mindestens genausogut klar wie mit KH. Der Grund, wieso der Körper das Gehirn wann imemr möglich mit KH verworgt, liegt daran, dass die Umwandlung von Fetten in Ketonkörper energieaufwändig ist und der Körper von Natur aus gerne Energie spart, wenn er es kann. Viele Wissenschaftler gehen sogar davon aus, dass Ketonkörper vor beginn des Ackerbaus die Hauptversorgung des Gehrins waren und nur deshalb heutzutage nur noch in Hungersnöten oder bei low-carb Diäten vorkommt, weil seit dem Ackerbau KH in ungeahnt hohen Mengen vorhanden sind.
a) Das ist so pauschal falsch. Je größer das Kaloriendefizit und je geringer der vorhandene KFA, desto höher ist der Proteinbedarf auf Diät, um Muskelabbau zu vermeiden. Bei sehr niedrigem KFA ist es praktsich unmöglich, selbst bei geringsten Defiziten wie 0,5kg Gewichtsverlust pro Woche keine Muskeln zu verlieren, als stark übergewichtiger kann man man auch 3kg Fett pro Woche abbauen und dennoch noch nebenbei Muskeln aufbauen, wenn man genügend Proteine zu sich nimmt.
b) Sorry, aber das ist einfach Unsinn. Du kannst auch dein ganzes Leben lang nicht 1g KH verzehren und wirst dennoch nicht aufgrund von zu wenig KH sterben. Die priämren Gründe, warum Menschen bei Nahrungsmangel sterben sind 1. zuerst Muskel- und schließlich Organabbau durch akkuten Proteinmangel und 2. schlichter Kalorienmangel, so dass irgendwann die lebensnotwendigen Körperfunktionen mangels Energie nicht mehr aufrecht erhalten werden können. Eine nahezu ausschließliche Versorgung mit Proteinen unter Ausbleiben von fast jeglichem Fett (auch als Hasenkrankheit bekannt, weil das bei Eskimos auftreten kann, welche sich traditionell fast aussuchließlich von tierische Kost und nur wenigen extrem kalroienarmen Pflanzen ernähren, wenn die fetten Seesäugetiere zu bestimmten Jahreszeiten ausbleiben und sie sich fast ausschließlich von extrem mageren Wildhasen ernähren) kann bei nur wenig vorhandenem eigenen Köroperfett gerfährlich werden, eine Ernährung bestehnd aus Proteinen und Fett ist aber absolut safe (sofern man genug Kalorien zu sich nimmt; durch die größere Sättigung von Fetten und vora allem Proteinen im Vergleich zu KH ist es gar nciht so einfach, ohne Carbs nicht abzunehmen, wenn man nicht sehr viel Fett zu sich nimmt) und Kohlenhydrate sind absolut NICHT lebensnotwendig.
Tatsächlich habe ich schon genug Leute 4-6 Wochen am Stück völlig ohne KH diäten sehen, von denen kein einziger gesundheitliche Schäden dadurch davontrug.

Original von chessmasterD
2. Aus dem Aminosäurenabbau entsteht Ammoniak, der toxisch ist, vor allem für das Gehirn. Die Entgiftung findet in der Leber statt und Ammoniak wird dann in gebundener löslicher Form über die Niere ausgeschieden. Beide Organe haben beim gesunden recht hohe Kapazitäten, aber man kann sie im Extremfall trotzdem überschreiten. Besteht aber eine Beeinträchtigung der Leber- oder Nierenfunktion können schon kleinere Steigerungen der Proteinzufuhr den Ammoniakpegel in die Höhe schießen lassen, was im schlimmsten Fall ein Koma zur Folge hat.

Es ist praktisch unmöglich, durch Flesichverzehr gesunde Organe zu überfordern. Das Sättigungsgefühl wird so erdrückend, dass du keinen Bisen mehr rutnerbekommst, sehr lange bevor deine Organe überfordert wären. So viel kann man schlicht nicht essen. Wir reden hier immerhin von Mengen im Bereich von mehreren Dutzend kg Fleisch täglich.
Bei massiven Erkrankungen der Organe versteht es sich von selbst, dass man vorsichtig ist und einen Arzt vor und während jeglichen größeren Änderugnen an seienr Ernährung konsultiert.

Original von chessmasterD
3. Übermäßiger Fleischverzehr erhöht das Risiko an Gicht zu erkranken. Bei der Gicht lagern sich Harnsäurekristalle (die aus dem Aminosäureabbau stammen) in den Gelenken ab, entzünden sich chronisch und schmerzen. Entsprechendes individuelles Risiko muss man erfragen/untersuchen.

Die Hauptursachen für Gicht sind Diabetes (welche, wenn es sich nicht um den seltenen genetisch bedingten Typ 1, sondern um den verbreiteten Typ 2 handelt, widerum ihre Ursache in überhöhtem Kohlenhydratkonsum hat) und überhöhter Alkoholkonsum. Ferner kann auch ein gestörter Purinstoffwechsel die Ursache sein. Dieser aber wird nicht durch hohe Proteinmengen verursacht, sondern tritt nur dann im Zusammenahng mit hohem proteinkosnum auf, wenn zum einen die Proteinzufuhr durch extrem viele Innereien gedeckt wird (Muskelfleisch ist viel zu purinarm, um zu Gicht zu führen) und zum anderen die Flüssigkeitszufuhr zu gering ist, um alle Giftstoffe aus dem Körper zu spülen.

Original von chessmasterD
Allgemein ist ein Gewichtsverlust von mehr als 1 KG/Woche nicht zu empfehlen, weil (abgesehen vom Muskelabbau) der Körper sich an das Kaloriendefizit anpasst, indem der Grundumsatz reduziert wird. Nach Absetzen der Diät gibts einen schönen Jojo-Effekt. Es ist ein maximal 20%-ger Kaloriendefizit zu empfehlen, z.B. 3000 kkal Bedarf -> 600 kkcal Defizit -> 1 KG Gewichtsverlust in 2 Wochen.

Bei ausreichend hoher Proteinzufuhr spricht nichts gegen ein sehr großes Kaloriendefizit, während bei nicht ausreichender Proteinzufuhr auch kleine Deifzite schon zu Muskelabbau führen. gegen die Senkung des Grundumsatzes helfen Refeeddays. Wenn er sich genauso ernährt wie er zu seinem ÜBergewicht gekommen sit, würde ich niemandem auch nur 600kcal Defizit empfehlen. Selbst das wird da bereits zum Jojo führen. Passt er seine Ernährung hingegen entsprechend an, sind bei 3.000 kcal Bedarf auch 2.000kcal Defizit kein Problem.
Es gibt 2 Ursachen für den Jojoeffekt: a) Muskelverlust während der Diät durch mangelnde Proteinzufuhr (solche Aussagen wie deine 20% Regel sind entstanden, weil stärkere Defizite bei 99% der Diäten eifnach totaler Schrott sind und die mesiten Diätentwickler und -Verbreiter sowie auch die meisten Enährungsberater erschreckend wenig Ahnung von der Materie haben), wodruch der Verbrauch dauerhaft sinkt und b) sich nach der Diät genauso kcal-reich zu ernähren wie vor ihr und nichts langfristiges zu ändern.
Ich habe in den letzen 24 Monaten weit über 100 Klienten auf Defizite von 2.000 bis über 3.000kcal am Tag gesetzt, sie haben im Schnitt alle um die 10kg pro Monat verloren und ich hatte nicht einen einzigen Fall dabei, in dem es einen Jojoeffekt gab.

Original von chessmasterD
Und dass ausgewogene Ernährung + Bewegung besser als jede Diät ist braucht man wohl nicht mehr zu schreiben ;) .

Das sollte man alleine deshalb schon nicht schreiben, weil es einfach nicht stimmt. Eine erhöhte Bewegung führt zu einem stärkeren Hungergefühl, so dass Sport alleine beim Abnhemen kaum hilft. Ausgewogene Ernährung sind eine nette Phrase mit fast immer äußerst wenig dahinter. Das, was allgemein als eine ausgewogene Ernährung betrachtet wird, ist zwar besser als die Pommes und Currywurst Ernährung die viele praktizieren, aber immer noch eine Katastrophe, die durch ekltant zu hohen Kohlenhydratkonsum in der Mehrheit der Fälle zu Zivilisationskrankheiten wie z.B. Altersdiabetes führt.

Original von chessmasterD
P.S.: Zur Literaturempfehlung: wenn auf einem Produkt "ultimativ" drauf steht, werde ich schon sehr verdächtig.^^

Gutes Marketing ist genausowenig immer gleichbedeutend mit miesem Inhalt wie umgekehrt. Es ist nicht alles Gold was glänzt bei Kirsch. Zum Beispiel halte ich wenig von dem von ihm propagierten Sportprogramm (viel zu viel Volumen, viel zu wenig Intensität, um optimal zu sein, allerdings ziel es auch sehr darauf ab, dass sein Klienten sich überhaupt bewegen) und sein Verbot von rotem Fleisch entbehrt einfach jeder Grundlage. Die Studien, die gegen rotes Flesich gerne angeführt werden, sind leider ohne Ausnahme alle wissenschaftlich einfach miserabel durchgeführt worden. Mit eienr solchen Arbeitsweise könnte man alles "nachweisen", daher sind sie leider sämtlich für die Tonne.
Unterm Strich allerdings ist es das in deutscher Sprach erhältliche Diätbuch, in dem der wengiste Unsinn drin steht und eines der ganz wengien überhaupt brauchbaren am Massenmarkt. Wer vor wissenschaftlichr Literatur auf Hochschulniveau und Fachenglisch nicht zurückschreckt, dem würde ich aber andere Bücher empfehlen.

PS:
Die PSMF, wie von McDonald verbreitet und wie sie auch die Basis für die Phase des größten Defizits in sowohl Kirschs als auch meinem Modell stellt, stammt übrigens aus dem klinsichen Bereich und ist dafür konzipiert worden, vor drignend notwendigen lebenswichtigen Operationen an Patienten, die aufgrund von massivem Übergewicht nicht ohne erhöhte Gefahr operiert werden können, vor der OP innerhalb kürzester Zeit ohne Muskelmasseverlust so viel Körperfett wie irgendwie ohne gesundheitliche Schäden möglich abspecken zu lassen.


chessmasterD
Beigetreten: 07.08.2006
BlackMember

Oha, jetzt ist das Thema aber ausgeufert und hat mit der Frage von OP auch nichts mehr zu tun, deshalb möchte ich gar nicht auf die ganzen einzelnen Punkte von dir, Kaiserludi, eingehen, du kannst mir ja gerne eine PM schreiben, ich denke wir könnten lange und ergiebig diskutieren =) (oder einen neuen Thread aufmachen). Ich möchte nur noch mal einige Punkte aufzählen, die mir wichtig sind und die meiner Meinung nach gegen eine extreme Kalorienreduktion und absoluten KH-Verzicht sprechen.

- Bei einer extremen Kalorienreduktion schaltet der Organismus in den Modus Hungerstoffwechsel:
- Der Grundumsatz wird soweit wie möglich reduziert, z.B. unter Abnhame der Körpertemperatur. Logische Folge: Jojo-Effekt nach Absetzen der Diät. Der Abnahme des Grundumsatzes kann man entgegen wirken mit einem moderateren Kaloriendefizit und mit Sport, Kraftsport ist besonders gut geeignet. Man kann doch nicht ernsthaft von Sport abraten, weil man danach hungriger sei?!
- Der Energiebedarf wird durch Fettverbrennung und Aminosäurenabbau gedeckt.
- Bei der Fettverbrennung entstehen Ketonkörper (die nur zum Teil den Energieverbrauch des Gehirns decken, es braucht immer noch Glucose). Ketonkörper verursachen eine Azidose. Eine Azidose ist eine ernst zu nehmende Gefahr, einzelne Fälle lebensbedrohlicher Azidosen während der Atikins-Diät wurden dokumentiert.
- Aus dem Gewebeabbau und der Fleischzufuhr werden Purine freigesetzt.
Folge: erhöhtes Gichtrisiko.

- Die Krankheiten, bei denen eine solche extreme Diät absolut kontraindiziert ist, sind nicht selten, im Gegenteil, sehr weit verbreitet. Vor allem Übergewichtige sind oft multimorbide. Viele von Ihnen haben eine Fettleber, Leberzirrhose ist auch nicht soo selten, dann gibt es noch die Hepatiden usw. Übergewicht geht sehr oft mit Diabetes einher. Jeder Diabetiker entwickelt irgendwann eine Nierenfunktionsstörung, die diabetische Nephropatie. Bei jeder Nieren- oder Leberfunktionsstörung werden sich im Laufe dieser Diät Gifte im Körper ansammeln. Deshalb ist eine genaue Anamnese, Untersuchung und engmaschige Überwachung sehr wichtig.

- Psychische Folgen eines drastischen Kaloriendefizites sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Aggressivität..

- Wenn man bei dieser Diät keine Nahrungsergänzungsmittel nimmt, fehlen essentielle Vitamine und Mineralien.

Das sind ganz einfache Fakten, die in jedem Physiologiebuch stehen.

Kurzfristig wird man mit der Diät zwingend Gewicht verlieren, aber ob es +EV ist..

Wenn sich unser gesamter Metabolismus um Glukose dreht, wird sich die Natur dabei schon etwas "gedacht" haben. Auf den Grundbaustein der Nahrung komplett zu verzichten, ohne die genauen Mechanismen komplett zu kennen, halte ich für sehr riskant. Die Langzeitfolgen aufgrund der Umstellung des Stoffwechsels und des Hormonhaushalts kann man nicht abschätzen.

Gegen Ende auf die Schnelle noch ein paar Wikipedia-Zitate:

Im April 2003 veröffentlichte die renommierte Medizinzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) die erste systematische Datenauswertung aus 96 relevanten Studien (aus 2.503 Artikeln zwischen 1966 und 2003) bezüglich der Wirksamkeit und Sicherheit von Niedrig-Kohlenhydratdiäten. Ergebnis dieser Meta-Auswertung (d. h. einer Studie, die den bisherigen Forschungsstand zusammenfasst) war die Feststellung einer nicht ausreichenden Datenlage in der Forschung um eine fundierte Empfehlung für oder gegen Low-Carb-Diäten bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit für breitere Bevölkerungsgruppen zu machen, speziell für stark kohlenhydrat-reduzierte Diäten, lange Zeiträume und ältere Patienten

Die Ernährungswissenschaft geht momentan davon aus, dass eine ketogene Ernährung bei Low-Carb-Diäten zu verschiedenen Gesundheitsstörungen und -schäden führen kann, unter anderem Niereninsuffizienz, Leberschäden, Akne und Verstopfung. Eine Langzeitstudie von 2010 an Kindern und jungen Erwachsenen deutet jedoch eine gesundheitliche Unbedenklichkeit ketogener Diäten auch über längere Zeiträume an.[11] 2005 wurde das Ergebnis amerikanischer Forscher veröffentlicht, dass die Atkins-Diät auf Grund der Ketosewirkung zu einem signifikanten Anstieg der Methylglyoxal-Produktion führt. Dieser chemischen Verbindung wird zelltoxische Wirkung zugeschrieben und sie kann vor allem bei Diabetikern zu Gefäß- und Gewebeschädigungen führen. Einzelne Fälle von lebensbedrohlicher Azidose sind bekann


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von chessmasterD
- Bei einer extremen Kalorienreduktion schaltet der Organismus in den Modus Hungerstoffwechsel:

Das geschieht nicht sofort, sondern erst nach einigen Tagen und wenn es soweit ist, holt man ihn eben mit einem Refeed wieder heraus.

Original von chessmasterD
- Der Grundumsatz wird soweit wie möglich reduziert, z.B. unter Abnhame der Körpertemperatur. Logische Folge: Jojo-Effekt nach Absetzen der Diät. Der Abnahme des Grundumsatzes kann man entgegen wirken mit einem moderateren Kaloriendefizit und mit Sport, Kraftsport ist besonders gut geeignet. Man kann doch nicht ernsthaft von Sport abraten, weil man danach hungriger sei?!

Der Hungerstoffwechsel sorgt nicht für einen Jojoeffekt, denn sobald man nach der Diät nicht mehr im Defizit ist, verlässt man ihn spätestens wieder. Das Problem, wenn man zu lange im Hungerstoffwechsel bleibt, ist, dass man weniger verbraucht und sich damit das Abnehmtempo verringert.
Sport hilft in der Tat und gerade Kraftsport ist auf hohem Defizit auch durchaus zu empfehlen, da es nach einer entsprechend hohen Proteinmenge das zweitbeste Mittel gehen Muskelverlust ist.
Ich rate nicht vgenerell on Sport ab, sorry, wenn es so rüber kam. Es geht mir darum, dass Sport kein Ersatz für eine Diät ist, weil es wenig in punkto Kaloriendefizit bringt, wenn man nur den Verbrauch erhöht, ohne darauf zu achten, dass man nicht gleichzeitig auch die Zufuhr unbewusst erhöht. Als Begleitmaßnahme zu eienr Diät ist kraftsport sehr zu empfehlen. Auf Ausdauersport würde ich hingegen eher verzichten. Nicht etwa, weil er per se schelcht wäre, sondern weil Kraftsport Priorität hat und es sinnvoller ist, 3 mal die Woche Ein niedrigvolumiges, hochintensives GanzkörpergrundübungsKrafttraining zu machen, als nur 2 mal Krafttraining und 1 mal Ausdauertraining. Mehr als 3 Einheiten Sport pro Woche bedeuten aber entweder, man trainiert suboptimal und verschwendet nur Zeit oder aber man überlastet seinen Körper dermaßen, dass man innerhalb von wengien Wochen ausgebrannt ist (wenn man nicht gerade ein Profisportler ist, dessen Körper das gewohnt ist).

Original von chessmasterD
- Der Energiebedarf wird durch Fettverbrennung und Aminosäurenabbau gedeckt.

Fett will man ja gerade verbrennen, anders wird man es nunmal nicht los, wenn man es sich nicht absaugen lässt. Wegen der Aminosäuten isst man ja entsprechend viele, so dass das kein Problem darstellt.

Original von chessmasterD
- Bei der Fettverbrennung entstehen Ketonkörper (die nur zum Teil den Energieverbrauch des Gehirns decken, es braucht immer noch Glucose). Ketonkörper verursachen eine Azidose. Eine Azidose ist eine ernst zu nehmende Gefahr, einzelne Fälle lebensbedrohlicher Azidosen während der Atikins-Diät wurden dokumentiert.

Ketonkörper entstehen nicht automatsich bei Fettverbrennung, sondern nur, wenn der Körper diese bewusst herstellt, um damit das Hirn zu versorgen, weil ihm nicht genügend KH zur Verfügung stehen. Um auf so hohe Ketonkörpermengen zu kommen, dass das Problem der Übersäuerung auftreten kann, muss man sich nahezu Zero-Carb ernähren. Dies ist aber nicht sinnvoll, da es auch den Verzicht auf praktisch jegliches Gemüse bedeuten würde, welches aber auf starkem Kaloriendefizit sinnvollerweise in großer Menge zu sich genomemn wird, um für eine ausreichende Versorgung an Mikronährstoffen wie Vitaminen trotz niedriger Kalorienaufnahme zu sorgen, ohne auf Nahrungsergänzungsmittel angewiesen zu sein. Gleichzeitig hat Gemüse extrem viele Ballaststoffe im Vergleich zu seinen Kalorien (nicht so wie z.B. Vollkornprodukte, welche zwar absolut gesehen auch viele haben, aber realtiv zu den Kalorien nicht, weil sie eben auch sehr kalorienreich sind), was es ideal dafür macht, so viel davon zu essen, wie man will, um sicher zu gehen, unter keinen Umständen Hunger zu leiden. Auf eienr guten Diät leidet man keinen Hunger (vom anfänglichem Heißhunger auf Suüßes in den ersten Tagen des Entzugs mal abgesehen). Hungrig zu Bett gehen zu müssen, ist immer ein Zeichen für einen Fehler in entweder der Diät an sich oder in ihrer Ausführung.

Original von chessmasterD
- Aus dem Gewebeabbau und der Fleischzufuhr werden Purine freigesetzt.
Folge: erhöhtes Gichtrisiko.

Fleichzufuhr: Muskelfleisch ist unbedeutend in punkto Gichtgefahr.
Gewebeabbau: Beim Abbau von Fettgewebe werden natürlich Giftstoffe, die während des Aufbaus diesesFettgewebes dort hineingelangt werden, wieder freigesetzt. Je schneller man also Fett verleirt, desto mehr werden auf einmal freigesetzt. Abhilfe kann aber in Form von einer ausreichend hohen Flüssigkeitszufuhr geschaffen werden, so dass der Körper alles wieder ausspülen kann.

Original von chessmasterD
- Die Krankheiten, bei denen eine solche extreme Diät absolut kontraindiziert ist, sind nicht selten, im Gegenteil, sehr weit verbreitet. Vor allem Übergewichtige sind oft multimorbide. Viele von Ihnen haben eine Fettleber, Leberzirrhose ist auch nicht soo selten, dann gibt es noch die Hepatiden usw. Übergewicht geht sehr oft mit Diabetes einher. Jeder Diabetiker entwickelt irgendwann eine Nierenfunktionsstörung, die diabetische Nephropatie. Bei jeder Nieren- oder Leberfunktionsstörung werden sich im Laufe dieser Diät Gifte im Körper ansammeln. Deshalb ist eine genaue Anamnese, Untersuchung und engmaschige Überwachung sehr wichtig.

Gerade bei Diabetiekrn ist es sinnvoll, sich low-carb zu ernähren und verstärkt Fett und protein zur Kaloriendeckung zuzuführen, auch ohen Übergewicht, denn dann benötigt man auch nicht mehr so hohe Mengen künstlich zugeüfhrtes Insulin.
Dass starkes Übergeiwcht eine Reihe von Krankheiten verursachen kann, ist ja gerade der Grund dafür, es möglichst schnell los zu werden, so länger man stark übergewichtig ist, desto schlchter für den Körper. Entrpechend lieber eine gute Enrährungsumstellung und den KFA für immer im Griff als imemr wieder rückfällig werden. Die Erfahrung lehrt aber, dass eine langfristige Ernährungsumstellung deutlich erfolgversprechender ist, wenn sie in Form eienr Radikaldiät begonnen wird.

Original von chessmasterD
- Psychische Folgen eines drastischen Kaloriendefizites sind Müdigkeit, Antriebslosigkeit, Kopfschmerzen, Aggressivität..

Das sind eher Folgen von Nährstoffmangel und einer der Gründe, wieso man umso höher das Defizit sit, umso mehr darauf achten muss, was man isst, und weshalb ich jedem von so Blödsinn wie Kohlsuppendiät, Kartoffeldiät, etc. nur abraten kann (gibt natürlich noch genug andere Gründe, warum die genannten beiden Beispiele nicht zu empfehlen sind).

Original von chessmasterD
- Wenn man bei dieser Diät keine Nahrungsergänzungsmittel nimmt, fehlen essentielle Vitamine und Mineralien.

Nein, nicht, wenn man sich an sie hält.

Original von chessmasterD
Das sind ganz einfache Fakten, die in jedem Physiologiebuch stehen.

Nein, sind sie nicht, wie man an meinen obigen Antwoten sieht.

Original von chessmasterD
Kurzfristig wird man mit der Diät zwingend Gewicht verlieren, aber ob es +EV ist..

Ja, ist es.
Du lehnst dich btw. ziemlcih weit aus dem Fenster, ohne genau zu wissen, über was für eine Diät im Detail du da überhaupt redest.
Original von chessmasterD
Wenn sich unser gesamter Metabolismus um Glukose dreht, wird sich die Natur dabei schon etwas "gedacht" haben. Auf den Grundbaustein der Nahrung komplett zu verzichten, ohne die genauen Mechanismen komplett zu kennen, halte ich für sehr riskant. Die Langzeitfolgen aufgrund der Umstellung des Stoffwechsels und des Hormonhaushalts kann man nicht abschätzen.

"Wenn" trifft es sehr passend. Ich hätte es sogar eher noch mit "drehen würde" formuliert. Tatsache ist, dass KH nicht der Grundbaustein unserer Ernährung sind. Das sind Proteine, essentielle Fette und Mikornähstoffe. Kohlenhydrate und nicht essentielle Fett sind in erster Linie Kalorienauffüller. Vor der Einführung des Ackerbaus hat der Mensch massiv weniger KH zugeführt als er es heute tut. Für die Zivilisation als ganzes war die massive Erhöhung der Verfügbarkeit von KH gut, da billig große Mengen Kalorien zur Verfügung standen, um weit mehr Menschen als zuvor zu ernähren. Für den Körper des einzlenen hingegen sind die Effekte dieser heutigen KH-lastigen Ernährung höchst zweifelhaft. Unser Körper ist nicht dafür gemacht, dauerhaft 50% und mehr seiner Kalorien aus KH zu gewinnen, auch wenn er kurzfristig damit klar kommt. Selbst ohen Bedarf, den körperfettanteil zu reduzieren, ist es nicht sinnvoll, langfrstig über 20% seiner Kalorien aus KH zu decken, wenn man die finanziellen Mittel zur Verfügung hat, dies zu vermeiden.

Original von chessmasterD
Gegen Ende auf die Schnelle noch ein paar Wikipedia-Zitate:

Im April 2003 veröffentlichte die renommierte Medizinzeitschrift Journal of the American Medical Association (JAMA) die erste systematische Datenauswertung aus 96 relevanten Studien (aus 2.503 Artikeln zwischen 1966 und 2003) bezüglich der Wirksamkeit und Sicherheit von Niedrig-Kohlenhydratdiäten. Ergebnis dieser Meta-Auswertung (d. h. einer Studie, die den bisherigen Forschungsstand zusammenfasst) war die Feststellung einer nicht ausreichenden Datenlage in der Forschung um eine fundierte Empfehlung für oder gegen Low-Carb-Diäten bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit für breitere Bevölkerungsgruppen zu machen, speziell für stark kohlenhydrat-reduzierte Diäten, lange Zeiträume und ältere Patienten

Die Ernährungswissenschaft geht momentan davon aus, dass eine ketogene Ernährung bei Low-Carb-Diäten zu verschiedenen Gesundheitsstörungen und -schäden führen kann, unter anderem Niereninsuffizienz, Leberschäden, Akne und Verstopfung. Eine Langzeitstudie von 2010 an Kindern und jungen Erwachsenen deutet jedoch eine gesundheitliche Unbedenklichkeit ketogener Diäten auch über längere Zeiträume an.[11] 2005 wurde das Ergebnis amerikanischer Forscher veröffentlicht, dass die Atkins-Diät auf Grund der Ketosewirkung zu einem signifikanten Anstieg der Methylglyoxal-Produktion führt. Dieser chemischen Verbindung wird zelltoxische Wirkung zugeschrieben und sie kann vor allem bei Diabetikern zu Gefäß- und Gewebeschädigungen führen. Einzelne Fälle von lebensbedrohlicher Azidose sind bekann

Ich könnte dir auch genug Studien über die langfrstigen Schäden von High-Carb-Enrähung heraussuchen. Fakt ist, wir sind noch lange nicht soweit, im Detail die ideale Enärhung unseres Körpers zu kennen.
Genau aus diesem Grund aber, macht es Sinn, sich möglichst nah an seienr natürlichen artgerechten Ernährung zu orientieren, die sich über Jahrmillionen der Evolution bewährt hat.
Wie es die Ironie des Schicksals will, ist eine artgereche Menschennahrung aber eben low-carb, da vor der Erfindung des Ackerbaus von Obst abgesehen keinerlei high-carb Nahrung in Mengen zur Verfügung stand, die einen bedeutenden Teil zur Kalorienaufnahme hätten beitragen können.
Die typische westliche Durchschnittsernährung ist extrem viel kohlenhydratreicher, als die Nahrungszusammenstellung, unter der sich der menschliche Körper entwickelt hat. Bis nicht absolut sicher ist, dass die moderne Ernährung keine gravierenden negativen Begleiterscheinungen hat (und derzeit deutet das meiste daruf hin, dass sie diese eben hat, Diabetes und Fettleibigkeit sind nur ein 2 Beispiele unter vielen Zivilisationskrankheiten, die bei Naturvölkern, die sich noch heute nach Art der Jäger und Sammler low-carb ernähren selsbt in auch für usnere Verhältnisse hohem Alter praktisch nicht vorkommen), ist es äußert riskant, sich eben nicht low-carb zu ernähren, nicht umgekehrt.

Atkins als Urvater der low-carb Diäten ist übrigens ein prominentes, aber schlachtes Modell, welches im Gegensatz zu sinnvolleren low-carb Varianten pflanzliche Nahrung praktsich komplett streicht und dadurch praktsich nur mit Nahrungsergänzungsmitteln durchführbar ist. Wir sind eben genausowenig reine Fleischfresser, wie wir reine Pflanzenfresser sind. Weder eine rein karnivore noch eine rein vegane Ernährung ist auf Dauer gesund für unseren Körper, wir sind und bleiben Omnivoren.
Das heißt aber eben nicht, dass wir über Unmengen an Getreideerzeugnissen das Kalorienverhältnis so völlig übertrieben Richtung pflanzliche Nahrung ausrichten sollten, wie es heute der Regelfall ist.


Vakson
Beigetreten: 07.04.2008
PokerStrategist

In Sachen Ernährung stimm ich dir zu. Aber das mit dem Sportteil kannst du nicht ernst meinen? Machst du selbst kein Sport oder wie kommst du auf solche komische Thesen? Maximal 3x Sport/Woche und kein Ausdauersport. Ich wüsste gerne die Hintergründe, warum diese Behauptung sinnvoll sein kann.


Kaiserludi
Beigetreten: 14.02.2010
Oldschool Grinder

Original von Vakson
In Sachen Ernährung stimm ich dir zu. Aber das mit dem Sportteil kannst du nicht ernst meinen? Machst du selbst kein Sport oder wie kommst du auf solche komische Thesen? Maximal 3x Sport/Woche und kein Ausdauersport. Ich wüsste gerne die Hintergründe, warum diese Behauptung sinnvoll sein kann.

Hängt alles von den Zielen ab.
Wenn man ein richtiges Kraftsportworkout macht und sich nicht nur ein wenig an den Maschinen beschäftigt, dann braucht ein Workout locker 2 Tage Erholung. Jeglicher Sport zwischendurch bremst aber die Erholung. Um das optimale herauszuholen entsprechend 3 Tage die Woche Kraftsport und kein Platz mehr für anderen Sport, ansonsten könnte man nich alle Muskelpartien jedes Workout ansprechen und muss suboptimalerweise splitten, was man im Idealfall so lange vermeidet, wie es möglich ist (99% der Leute im Studio, die einen Splitplan haben, wären mit einem Ganzkörpergrundübungsplan ohne Split und ohne Isos besser bedient und würde größere Fortschritte machen).
Bei Kaloriendefizit ist es um so wichtiger, dem Körper genug Erholung zu geben.
Kraftsport hat Priorität auf Diät, weil es einen deutlich größeren Anreiz für den Körper zum Muskelerhalt setzt als Ausdauersport.

Generell auch außerhalb einer Diät gibt es eigentlich nur 2 Gründe für Ausdauersport: Spaß daran und das Ziel, eine bessere Langstreckenausdauer zu bekommen.


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