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Veganer werden

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Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von dudelidude
also gesunde, bewusste ernährung soll kommen, gerne größtenteils vegan, wenn das der erfolgversprechendste weg ist. außerdem muss eine ausreichende protein- und KHversorgung gewährleistet sein da ich regelmäßig ins fitnessstudio gehe!

Carbs for the win. Brodeen wird überbewertet.

mein frühstück stell ich mir folgendermaßen vor:
haferflocken mit hafermilch/mandelmilch und eiweißpulver(kann ich das normale WHEY-pulver nehmen, eher nicht ich brauch schon was spezielles oder?). das ganze kommt in den mixer und wird getrunken. da sehe ich keine probleme, frühstück muss mir nicht schmecken sondern satt machen.

WHEY ist nicht Vegan und übrigends echt minderwertiges Zeug.
Ich hau mir so Zeug zwar nicht rein aber Karl Ess empfiehlt Hanf- oder Erbsenproteinpulver. Kannst ja mal in seinem Channel schauen.
Auch geiler Shake. 8 Bananen, paar Datteln, Vanille und Wasser. Beste!

jetzt noch eine frage: was ist mit brot? vollkornbrot ist seit ewigkeiten ein absolut fester bestandteil meiner ernährung, hab ich hier noch nix von gelesen, sollte eigentlich kein problem sein oder?
dasselbe mit nudeln und reis, auch kein thema nehme ich an?

=) Brot ist im Grunde aus Mehl, Wasser und Hefe. Also vegan.

Original von lemslin
Ändert das etwas an der Tatsache, dass man es nicht _übertreiben_ sollte mit der Ergänzung von Vitamin D?
Wo in meiner Aussage die Gleichung ist, muss du mir auch noch erklären.

Ne, natürlich nicht. Die Frage ist halt was übertrieben ist. Ne viertel Stunde in der Sonne im Sommer um die Mittagszeit bildet so 10000-30000IE. Dann wird das vom Körper gedeckelt und mehr Sonne gibt kein weiteres Vitamin D. Wenn man also 2000-5000IE einnimmt auf was neue Studien hinweisen (heute empfohlen 300-800IE) übertreibt man es denke ich nicht. Oder was verstehst du unter übertreiben?


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Zitat
dudelidude
Beigetreten: 30.03.2010
Legacy Member

jo brot passt also, aber was ist mit den ganzen gluten-hatern?!

bzgl. sonnenstudio und vitamin D...war da nicht was mit hautkrebsgefährdung, oder ist das tatsächlich zu vernachlässigen bei 1x pro woche auf niedrigster stufe?!


Antwort
Zitat
josch2001
Beigetreten: 25.03.2006
BlackMember

Warum ist ein vormariniertes Nackensteak minderwertig?


Antwort
Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von dudelidude
jo brot passt also, aber was ist mit den ganzen gluten-hatern?!

Kein Ahnung. Ich denke es gibt paar Leute die aufgrund von Unverträglichkeiten in Richtung Vegan sind und dann das sich eingebürgert hat. Ne Unverträglichkeit sagt ja nix über das Lebensmitteln aus. So sind Früchte nicht schlecht aufgrund von Fructoseallergie oder analog Nüsse.
Also ich hab keinen Unterschied zwischen mit und ohne gemerkt und hab auch noch keine Überzeugende Quelle gefunden die diese Abneigung mit Fakten unterlegt.

bzgl. sonnenstudio und vitamin D...war da nicht was mit hautkrebsgefährdung, oder ist das tatsächlich zu vernachlässigen bei 1x pro woche auf niedrigster stufe?!

Vitamin D wird am besten gebildet wenn man nicht braun wird. Sprich da reichen schon die schwachen Stufen.


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Zitat
pokahface
Beigetreten: 23.11.2006
PokerStrategist

hab den versuch selber gewagt einen monat lang. für mich ist es definitiv nichts, was ich längerfristig machen könnte. ab und zu vegan essen ist sicher kein problem und schmeckt auch gut aber jeden tag wäre das nix für mich.

ich hab es bis ende november gemacht und bei den ganzen weihnachtsfeiern dann bemerkt, dass es quasi unmöglich ist bei solchen veranstaltungen vegan zu essen. es gab halt immer ein catering und ausser trockenes brot hätte man da nicht viel essen können.


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Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

guter thread shark thumbsup vor allem hillbilly

danke,ich denke dass bald die militanten veganer ausgestorben sind,da man mittlerweile immer mehr wissenschaftliche argumente hat.außerdem merken es viele leute ja auch von selber dass ihnen die normale nahrung nicht gut tut.hinzu kommt noch das internet und leute wie mcdougall,esselstyn&campbell

jeder soll sich doch ernähren wie er es selbst für richtig hält

das finde ich nicht.weil wenn sich jeder so ernährt wie er will,heißt es einfach nur,dass die meisten sich von werbung und industrie leiten lassen und selbst garnichts über ernährung und gesundheit wissen.
jetzt sage ich nicht,dass alle leute zum veganer gezwungen werden müssen,aber es sollte aufjedenfall ein größeres bewußtsein geschaffen werden.vorallem für das leid der tiere,die negativen auswirkungen für die eigene gesundheit bei zuviel konsum und natürlich die negativen auswirkungen für umwelt (was wohl die wenigsten wissen)
außerdem würde es auch unser gesundheitssystem stark entlasten,wenn die leute bewußter und gesünder essen würden.

wenn du in richtung vegan bodybuilding gehen willst,dann ist wie djax schon geschrieben hat karless der richtige ansprechpartner.

brot ist ok,aber man muss das richtige brot finden,da viele brote (zu)viel öl und salz verbacken haben

hab den versuch selber gewagt einen monat lang. für mich ist es definitiv nichts, was ich längerfristig machen könnte. ab und zu vegan essen ist sicher kein problem und schmeckt auch gut aber jeden tag wäre das nix für mich.

ich denke das liegt auch viel am umfeld (wie du ja selber schon schreibst)
hab mal leute kennengelernt,die jedentag fleisch gegessen haben.im urlaub wurden sie bekocht und haben garnicht gemerkt,dass sie nur vegane sachen gegessen haben.
wenn du nicht ganz vegan essen willst,dann mach es so,dass du halt doch wo es geht und wo du es willst,auf tierisches protein verzichstest.das hilft auch schon immens,wenn jeder (oder viele) plötzlich nur noch 1/3 ihres fleischknsums essen würden


Antwort
Zitat
Thonfisch
Beigetreten: 28.01.2006
PokerStrategist

Original von HillBilly
wenn du nicht ganz vegan essen willst,dann mach es so,dass du halt doch wo es geht und wo du es willst,auf tierisches protein verzichstest.das hilft auch schon immens,wenn jeder (oder viele) plötzlich nur noch 1/3 ihres fleischknsums essen würden

So mach ich es jedenfalls. Ganz vegan würd ich nicht schaffen, ist mir auch zu anstrengend und selbst ganz vegetarisch muss nicht sein denk ich. Aber wenn ich selber koche, koch ich seit langem nicht mehr mit Fleisch und auch beim Essen gehen bestell ich meistens vegetarisch. War für mich eine schleichende Entwicklung. Aufgrund von Gewichtsproblemen hab ich auf die fetten Fleischsorten verzichtet und nach und nach ist das immer weniger geworden.
Es wäre mir zu anstrengend, absolut alles zu kontrollieren das da auch ja kein Tier involviert ist, aber ich denke wenn die meisten Leute wieder Fleisch als was besonderes betrachten würden, nur das beste kaufen aber dafür sehr selten, wäre schon viel getan. Richtig Fleisch brauch ich gar nicht mehr und ist glaube ich hauptsächlich eine Gewöhnungssache.


Antwort
Zitat
dudelidude
Beigetreten: 30.03.2010
Legacy Member

gute Einstellung, das ist genau das was ich auch erreichen möchte.


Antwort
Zitat
Djax
Beigetreten: 19.08.2006
Oldschool Grinder

Original von Thonfisch
So mach ich es jedenfalls. Ganz vegan würd ich nicht schaffen, ist mir auch zu anstrengend und selbst ganz vegetarisch muss nicht sein denk ich. Aber wenn ich selber koche, koch ich seit langem nicht mehr mit Fleisch und auch beim Essen gehen bestell ich meistens vegetarisch. War für mich eine schleichende Entwicklung. Aufgrund von Gewichtsproblemen hab ich auf die fetten Fleischsorten verzichtet und nach und nach ist das immer weniger geworden.
Es wäre mir zu anstrengend, absolut alles zu kontrollieren das da auch ja kein Tier involviert ist, aber ich denke wenn die meisten Leute wieder Fleisch als was besonderes betrachten würden, nur das beste kaufen aber dafür sehr selten, wäre schon viel getan. Richtig Fleisch brauch ich gar nicht mehr und ist glaube ich hauptsächlich eine Gewöhnungssache.

Alles ist Gewöhnungssache. Finde ich auch Top!
Ich gebe zu bedenken. Wenn man es hauptsächlich für seine Gesundheit tut ist Vegetarisch auch nicht wirklich viel besser. Die wirklichen Vorteile bekommt man nur bei einer rein pflanzlichen Ernährung.

Aus ethischen Gesichtspunkten kann man eigentlich sagen das Milch und Eier in Masse produziert mehr Leid verursachen als Fleisch.


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

Original von HillBilly

guter thread shark thumbsup vor allem hillbilly

danke,ich denke dass bald die militanten veganer ausgestorben sind,da man mittlerweile immer mehr wissenschaftliche argumente hat.außerdem merken es viele leute ja auch von selber dass ihnen die normale nahrung nicht gut tut.hinzu kommt noch das internet und leute wie mcdougall,esselstyn&campbell

jeder soll sich doch ernähren wie er es selbst für richtig hält

das finde ich nicht.weil wenn sich jeder so ernährt wie er will,heißt es einfach nur,dass die meisten sich von werbung und industrie leiten lassen und selbst garnichts über ernährung und gesundheit wissen.
jetzt sage ich nicht,dass alle leute zum veganer gezwungen werden müssen,aber es sollte aufjedenfall ein größeres bewußtsein geschaffen werden.vorallem für das leid der tiere,die negativen auswirkungen für die eigene gesundheit bei zuviel konsum und natürlich die negativen auswirkungen für umwelt (was wohl die wenigsten wissen)
außerdem würde es auch unser gesundheitssystem stark entlasten,wenn die leute bewußter und gesünder essen würden.

merkste selbst ne?
nur weil DU (und mit dem beitrag zähle ich dich zu den militanten veganern dazu) behauptest, es dürfe sich niemand von der industrie leiten lassen ( :rolleyes: ), ist das kein gesetz. ich lasse mir von jemandem wie DIR nicht vorschreiben, wie ich mein leben zu leben habe.

all die auswirkungen die du aufzählst, sind den meisten menschen durchaus bekannt. rauchst du? machst du mind alle 2 tage sport? nutzt du kosmetik artikel? nimmst du medikamente wenn du krank bist? (von wegen gesundheitssystem und co)
toleranz predigen und selbst komplett intolerant andersdenkenden gegenüber auftreten :f_thumbsup:


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

du hast anscheinend etwas in den falschen hals bekommen.
wenn die umweltkastastrophen in den nächsten jahren und jahrzehnten zunehmen,nur weil so leute wie du ignorant sind und sich von dem ernähren wollen wovon sie denken,dass es richtig ist und dann in naher zukunft die menschen dadurch noch mehr probleme bekommen als sie es jetzt schon haben,dann sollte man etwas dagegen tun.
außerdem sind es nicht meine eigenen fantasien und gelüste die menschen zu beherrschen,sondern fakten.
außerdem sollte jeder mensch das bedürfnis haben gesund zu leben und nicht zuviel im hier und jetzt zu zerstören,damit unsere nachkommen es ausbaden müssen,auch wenn viele leute schon so degeneriert sind und es ihnen egal ist ob unsere nachkommen weiterleben oder nicht.
außerdem solltest du so weitsichtig sein,dass es dich auch in zukunft betreffen wird.
deswegen weiß ich nicht wieso du jetzt so aufmuckst.
wenn wir realistisch sind,dann wird es nie zu einem grass fed only anbau kommen und tiere machen nun mal einen großteil der verschmutzung.
wo liegt also das problem,wenn wir aus umweltgründen den fleischkonsum einschränken und die leute aufklären.
wir reden zwar jetzt nur von ernährung,aber beim benzin und kerosin kann ich es mir auch ziemlich gut vorstellen,dass wir dort auch einschränkungen hinnehmen müssen.

ansonsten sage ich und habe nie gesagt,dass ich perfekt bin und tiere in irgendeiner form (verm auch unbewußt) ausnutze.
trotzdem versuche ich so gut es geht kein unnötiges tier/menschenleid anzurichten,wenn ich die option habe mich dagegen zu entscheiden.


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

ich habe nichts in den falschen hals bekommen, ich "mucke nur auf" weil du andere sichtweisen überhaupt nicht verstehst, wie dein letzter post beweist und du dich mit dieser einstellung exakt zu den militanten veganern in die ecke stellst.

du brauchst mir die "fakten" nicht nochmal auftischen, das hast du bereits dutzende male getan (ohne dabei allerdings auf meine punkte einzugehen). ich habe behauptet, dass die mehrzahl der bösen omnivoren diese fakten kennen. außerdem ist ja ein umdenken in der bevölkerung hin zu weniger fleischkonsum beobachtbar. diese moralische allmacht die du glaubst zu besitzen, ist allerdings lächerlich und unbewusst tust du eben genau das, was du von anderen behauptest: militantes predigen.

es sollte sich nicht nur jeder so ernähren wie er es für richtig hält, die freiheit über seine nahrung zu entscheiden ist im grundgesetz verankert. aufklärung sollte stattfinden, aber in einem moderaten rahmen. du hast einfach niemandem vorzuschreiben, was er oder sie essen soll, was du aber mit deinem vorletzten (von mir gequoteten) post bezwecken wolltest.

frag dich lieber mal wer ignorant ist. ich habe außerdem garnichts über meine essgewohnheiten gesagt. auch ich versuche jedwedes leid so gering wie möglich zu halten.
übrigens macht ihr militanten veganer ( :kiss: ) euch mit derlei argumentationsweisen keine freunde und verhindert genau das, was ihr erreichen wollt. weitsicht und so.. (die ihr ja immer predigt).

ich finde zudem, dass du ab sofort nicht mehr auto fahren darfst! denk mal an die ganzen umweltkatastrophen die in folge der co2 verpestung entstehen werden.

Spoiler

ich freue mich auf die antwort, welche nur auf den letzten absatz eingehen wird. hint: sarkasmus


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

ich habe behauptet, dass die mehrzahl der bösen omnivoren diese fakten kennen.

ich kenne zwar die genauen zahlen nicht,aber ein großer teil der durchschnittsbürger kennt die genauen fakten der durch die fleischindustrie enstehende umweltverschmutzung nicht.

diese moralische allmacht die du glaubst zu besitzen, ist allerdings lächerlich und unbewusst tust du eben genau das, was du von anderen behauptest: militantes predigen.

lol

es sollte sich nicht nur jeder so ernähren wie er es für richtig hält, die freiheit über seine nahrung zu entscheiden ist im grundgesetz verankert. aufklärung sollte stattfinden, aber in einem moderaten rahmen. du hast einfach niemandem vorzuschreiben, was er oder sie essen soll, was du aber mit deinem vorletzten (von mir gequoteten) post bezwecken wolltest.

außerdem ist ja ein umdenken in der bevölkerung hin zu weniger fleischkonsum beobachtbar

der grund ist,dass immer mehr menschen krank werden/sind.ich wette die wenigsten essen vegan/vegetarisch um die umwelt zu schonen,auch wenn es für die die es wissen ein netter nebeneffekt ist.

zuerst einmal findet kein gerechte aufklärung statt,dank medien,lobbyimus.
in der schule gibt es kaum eine nennenswerte aufklärung.
im großen und ganzen geht der trend mehr und mehr zu fertigprodukten.
außerdem hast du was in den falschen hals bekommen da ich nie nur von veganismus geprädigt habe,sondern eher zum weniger fleisch essen und zum selber kochen und weg von der massentierhaltung.

übrigens macht ihr militanten veganer ( :kiss: ) euch mit derlei argumentationsweisen keine freunde und verhindert genau das, was ihr erreichen wollt. weitsicht und so.. (die ihr ja immer predigt).

ich finde eher,dass rel. viele leute hier und im anderen thread positiv reagiert haben und eher die militanten low carbler und paleo typen ziemlich ignorant reagiert haben

ansonsten würd ich gerne noch etwas zu deinem ton sagen,aber das lasse ich dank meiner moralischen allmacht.

übrigens:was wäre gegen eine krankenkassen beitragserhöhung einzuwenden,wenn sich jemand ungesund ernährt und schon einen krankheitsverlauf vorzuweisen hat.
dann hat er entweder die möglichkeit einen höheren beitrag zu zahlen,da auf die krankenkasse aufjedenfall höhere kosten zukommen oder er an einem programm über ernährung und gesundheit (damit meine ich keine schulung über vegane lebensweise) teilnimmt und gleichzeitig z.B. abnehmen muss,aufhören zu rauchen etc.
fände ich fair


Antwort
Zitat
Mahlzahn
Beigetreten: 21.05.2006
Elite Grinder

Original von Mahlzahn
Neben den Apsekten der gesunden Ernährung wird hier imo der Faktor von nachhaltigem Konsum zu wenig berücksichtigt. Eine vegane Lebesnweise ist auch ein Statement in Bezug auf Klima-und Umweltdebatten, Tierschutz, Produktionsstandards und -abläufen sowie nachhaltigen Wirtschaftens mit der Erde, ihren Resourcen und der gerechten Verteilung und effizienteren Nutzung bpsw. von Anbauflächen und den produzierten Lebensmitteln. Kurz: es betrifft viele grundlegende moralische Fragen unseres modernen Konsumverhaltens im Kontext der wachsenden Weltbevölkerung und vorhandener Ressourcen.

Eine aktuelle Studie der Uni Halle kommt z.B. zu folgendem Schluß:

"Wie die Studie zeigt, wäre es besser für die Erde und die nachkommenden Generationen, wir äßen weniger Rind- und Schweinefleisch, weniger Butter und fettreiche Milchprodukte wie Käse, dafür mehr Hülsenfrüchte, Gemüse, Nüsse sowie pflanzliche Öle und Fette. Würde sich die Bevölkerung Deutschlands ausschließlich pflanzlich ernähren, also vegan, und würden keine Lebensmittel mehr auf dem Müll landen, ließe sich der Flächenverbrauch der Landwirtschaft um gut die Hälfte gegenüber heute reduzieren – oder mit der gleichen Fläche doppelt so viele Menschen ernähren. Der Ausstoß des Luftschadstoffs Ammoniak ginge sogar um 95 Prozent zurück.[...]
Am besten für die Umwelt ist es, generell wenig tierische Erzeugnisse zu essen. Meiers Berechnungen zufolge ließen sich allein beim Flächenverbrauch 27 Prozent gegenüber heute einsparen, wenn sich die Durchschnittsdeutschen vegetarisch, also fleischlos, aber mit Eiern und Milchprodukten ernähren würden. Damit müsste die Gesamtbevölkerung 48.000 Quadratkilometer weniger Land nutzen, eine Fläche von der Größe Niedersachsens. 6000 Quadratkilometer davon ließen sich im Ausland einsparen.
Je nachdem, welche Ernährungsweise und welchen der sechs untersuchten Umweltindikatoren man betrachtet, fällt das Einsparpotenzial unterschiedlich aus. Würde sich die Bevölkerung vegan ernähren, entfielen die heutigen Ammoniakemissionen fast ganz, der Ausstoß an Treibhausgasen würde sich um 25 Prozent reduzieren und der Endenergieverbrauch immerhin noch um 15 Prozent."

(Quelle: http://www.berliner-zeitung.de/wissen/ernaehrung-oeko-bilanz-vegan-ist-am-gruensten,10808894,25896326.html )

Die Experten der UN kamen bereits 2010 zu einem ähnlichen Ergebnis: "A global shift towards a vegan diet is vital to save the world from hunger, fuel poverty and the worst impacts of climate change, a UN report said today."

(Quelle: http://www.theguardian.com/environment/2010/jun/02/un-report-meat-free-diet )

Ich quote mich in dem Kontext mal selbst und verweise auf die Tatsache, dass eine Hinwendung zu einer veganen und vor allem nachhaltigen Lebensweise in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens (das betrifft auch die von Draghkar angesprochenen Punkte einer gesunden Lebensweise abseits der Ernährung, möglichst nachhaltiger und umwelt- bzw. klimafreundlicher Ressourcennutzung usw.) langfristig die einzige Chance ist zahlreiche Probleme unserer Weltgesellschaft zu lösen bzw. maximal zu minimieren und den Planeten und unsere Zivilisation nicht vor die Wind zu fahren. (Siehe exemplarisch oben) Die Faktenlage ist da auch durchaus überzeugend und die Aussagen der UN unterstreichen dies z.B.

D.h. Hillbilly hat recht, wenn er dem Argument widerspricht, dass doch jeder machen kann wie er will und glücklich wird. An einem bestimmten Punkt greift die Freiheit des einzelnen gegenüber dem Wohlergehen der Masse eben nicht mehr. Die wichtige Unterscheidung ist hier "Freiheit von etwas" (bspw. Bevormundung bei der Ernährung, der Ressourcennutzung, Mobilität) und "Freiheit für etwas" (Benachteilgte Nationen und Völker, Tiere, die Umwelt usw.).

Das Problem daran ist, das solche Aussagen recht gefährlich sind und natürlich reflexartige Aufschreie der Bevormundung usw. hervorrufen. Zudem führen diese Aussagen und der Anspruch auf Wahrheit rasch zu Elitismus z.B. in Form von politischem Zwang bei dem eine Minderheit versucht der Mehrheit Dinge zwanghaft vorzuschreiben. (Das wird meist den militanten Veganern, teils zu Recht, vorgeworfen)

Als Konsequenz muss man demnach in der Politik und Zivilgesellschaft, aber auch der Wirtschaft, wo diese Erkenntnis ja bisher auch noch leider eine Randerscheinung ist, für umfassende Aufklärung sorgen und Anreizsysteme schaffen, dass so viele Menschen wie möglich den Weg mitgehen, in ihrem eigenen und im Interesse zukünftiger Generationen. Zwang wird hier nicht helfen und den lehne ich hier auch ab, denn wir leben schließlich in einer freien und demokratischen Gesellschaft wo Gesetze und Regelungen letztlich Mehrheitsfähig sein müssen. Ziel muss es somit sein eben diese entscheidende Veränderung unserer Lebensumstände und Gewohnheiten mehrheitsfähig zu machen und die Leute an den Punkt zu bringen an dem Sie sich hoffentlich in der Mehrheit für das Wohlergehen der Gesellschaft und nicht für den Schutz individueller, aber für die Entwicklung der Gesellschaft schädlicher Freiheiten entscheidet.

Kurz: Man muss den kompletten Zeitgeist durch Aufklärung schrittweise transformieren und auch Menschen wie Dragkhar durch sachliche Argumente davon überzeugen, dass es notwendig und richtig ist. Kinderspiel , oder

Zu guter letzt werden diese Diskussionen meist unnötig emotional, da sie den einzelnen im Kern seines Alltags treffen und tiefgreifende Veränderungen lange einstudierter Gewohnheiten erfordert, was nicht einfach ist und wogegen sich viele erstmal reflexartig und leider auch oft unsachlich zur Wehr setzen. Das kann ich allerdings auch verstehen, denn ich habe genauso reagiert und bspw. knapp 2 Wochen bevor ich Veganer wurde noch steif und fest behauptet, dass das nie passieren wird. Irgendwann machts dann Klick und ich hoffe einfach, dass das schrittweise bei immer mehr Menschen passiert. Klingt utopisch? Vielleicht...aber wie eingangs erwähnt. Es bleibt nur zu hoffen, dass es nicht utopisch bleibt.


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draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

ich will nur noch einmal klarstellen, dass es mir hier nicht um den veganismus an sich ging, sondern darum dass man eine persönliche(!) lebensweise nicht diktatorisch unter zwang umsetzen kann und darf. besonders dann nicht, wenn diese lebensweise die mehrheit der bevölkerung nicht befürwortet und sie diese daher in ihrer freiheit einschränken würde. ich unterlasse an der stelle mal einige beispiele ;)
betrachtet man es vllt ein wenig philosophisch, so könnte man auch sagen dass man überhaupt niemanden zwingen muss diese lebensweise anzunehmen, da die menschheit sowieso an dem punkt ankommen würde. wenn es denn die richtige ist...

leider vertreten aber die mehrheit der veganer(-hippies, weil es ja trendy ist) solch eine militante einstellung und schaden ihrer message dabei ungewollt, indem sie die gepredigte toleranz selbst nicht umsetzen können. und das stößt mir einfach extrem sauer auf, da ich mich nicht gerne bevormunden lasse.

diese diskussionen werden nur dadurch so emotional, dass aussagen von veganern getroffen werden, die einfach komplett weltfremd und (in meinen augen) verachtend und arrogant daherkommen. ich hatte das große glück ( :rolleyes: ) durch meine ex jede menge leute kennenzulernen, die von ihrer einstellung so dermaßen vereinnahmt sind, (links, vegan, öko) dass nichts anderes mehr zu existieren scheint. normale konversationen sind unmöglich, da alles sofort kritisiert wird, was nicht deren weltbild entspricht. und genau das ist, für mich zumindest, der punkt an dem ich mich mit solchen themen überhaupt nicht mehr auseinander setzen will. daher ist mir diese aussage bzgl dem aufzwingen einer lebensweise sehr sauer aufgestoßen..

bis auf die eine aussage von hillbilly finde ich eure beiträge und argumente aber sehr gut, nur um das klarzustellen.


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Mahlzahn
Beigetreten: 21.05.2006
Elite Grinder

Da sind wir uns ja einig :)

Wobei ich sagen muss, dass ich es oft erlebe, dass die bloße Anwesenheit eines Veganers beim Essen oft schon unsachliche Diskussionen seitens vieler Omnis verursacht. Das gibt es auch. Ich erwähne es meist nicht und predige auch nicht rum, wenn ich mit Leuten essen gehe oder so, aber die bloße Anwesenheit provoziert viele scheinbar und sie meinen sich rechtfertigen zu müssen, was nicht selten auch unschön werden kann. Man kriegt die Diskussion halt oft ungewollt aufgedrückt. Aber damit kann und muss ich halt leben... Idioten gibts immer und überall, sei es nun bei den Veganern oder den Omnis ;)

Ich bin übrigens auch links, vegan und öko (;)) , wenn du so willst, aber muss nicht ständig Leute für ihre Lebesnweise kritisieren. Wenn man aber mit einer Diskussion zu solchen Themen anfängt, dann habe ich halt auch eine sehr dezidierte Meinung, die für viele nicht leicht zu schlucken ist. Aber so lange es sachlich und freundlich bleibt ist sowas ja auch wichtig und gut, aber eben auch nicht ständig und bei jeder Gelegenheit...


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

@draghkar
ich will nur klarstellen,dass ich schon bevor ich vegan gegessen hab,gegen den übermäßigen fleischkonsum war und theoretisch dafür wäre den fleischkonsum (notfalls per gesetz) einzuschränken.
klar wäre es optimal,wenn die menschen selber darauf kommen oder durch irgendwelche groß angelegte kampagnen darauf gelenkt werden.
was wenn das aber nicht passiert?
die einstellung hat übrigens ausschließlich mit der umweltverschmutzung zutun und nichts mit meinen essgewohnheiten.
der grund weswegen ich schreibe "notfalls per gesetz" ist,weil ich es nicht einsehe,dass die "zukunft der menschen" (ja,ich weiß,es kommen noch andere faktoren dazu) aufs spiel zu setzen weil die meisten leute zu kurzsichtig denken bzw viele garnicht.

außerdem klappt es bei zigaretten doch auch.
da kann man auch nicht mehr überall an öffentlichen orten rauchen,weil man seinen mitmenschen damit schadet

BTW: sowas wie der ganze plastikschrott (und damit meine ich den sinnlosen plastikschrott,der niemandem etwas bringt ,sofort kaputt geht und nur die meere/umwelt verschmutzt würde ich auch gerne verbieten wenn ich könnte.die meisten menschen wissen zufälligerweise auch nicht,wie stark die meere verschmutzt sind,sonst würden sie nämlich auch keinen fisch kaufen

P.S.:
Pfandfrage:nehmen wir mal an,wir können mit computern errechnen,dass die menschheit in 100 jahren (aufgrund ihrer lebenweise) ausstirbt,aufgrund ihrer derzeitigen lebensweise und dass diese vorhersage 100%ig sicher ist.
jetzt stellen sich 70% der menschen um und leben umweltbewußter.
30% ist es aber egal und leben genauso verschwenderisch.
wäre es dir bei den 30% auch egal wie sie leben wenn der rest der menschen und alle nachfolgenden menschen darunter leiden müssten?
das hier ist zwar rein fiktiv,aber garnicht soweit hergeholt.


Antwort
Zitat
Nafti
Beigetreten: 08.01.2007
Oldschool Grinder

Die Frage ist doch nicht ob die Menschheit irgendwann ausstirbt, sondern wann.


Antwort
Zitat
draghkar
Beigetreten: 16.08.2006
Oldschool Grinder

@mahlzahn:
_thumbsup: volle zustimmung. wobei es mir als veganer wohl nicht so leicht fallen würde, wenn meine bloße existenz am tisch so provoziert. aber ja, die idioten gibts wohl auf beiden seiten.

@hillbilly:
finde dein menschen- und weltbild äußerst bedenklich. auch bezweifle ich, dass da wirklich nur das wohl der menschheit im vordergrund steht. dann würdest du nämlich wirklich rein durch aufklärung diesen wandel herbeiführen wollen und nicht mit der harten hand des gesetzes.
wenn die menschen nicht selbst darauf kommen (wobei der veganismus kein heilsbringer ist, so wie du ihn hier darstellst. auch das gilt es zu beachten hinsichtlich schwarz/weiß-denken), dann werden die stärksten überleben. wie es schon immer der fall war..

bei zigaretten klappt es eben nicht, weil ich nur dort nicht rauchen darf wo jemand, einfach ausgerückt, sein hausrecht wahrnimmt. die analogie zum veganismus wäre ein komplettes rauchverbot. zusätzlich verbieten wir autos und außerdem jedwede elektronik, weil für strom ja auch energie bereitgestellt werden muss, und bei der energiegewinnung die umwelt auch verpestet wird. musste spontan gerade an den film "equilibrium" denken. in so einer welt wollte ich (und wohl 99,9% der menschheit) nicht leben wollen.

auf dein beispiel werde ich, deinem beispiel folgend, nicht eingehen.


Antwort
Zitat
HillBilly
Beigetreten: 31.03.2005
Oldschool Grinder

langsam denke ich echt du bist zurückgeblieben (musste jetzt mal sein)
ich hab nirgendwo veganismus als heilsbringer dargestellt,lediglich eine einschränkung des z.Z. übermäßigen fleischverzehrs der ziemlich fatale folgen für die gesundheit der menschen haben,die das fleisch essen,der tiere natürluich,der umwelt in der wir alle leben und der menschen in den entwicklungsländern.

was bitteschön findest du an meine weltanschauung bedenklich?
lol und wessen wohl sonst sollte ich wollen?
hab lediglich gesagt,dass ich es notfalls per gesetz durchführen würde,wenn es nicht anders geht,weil die zeit davonläuft.
und auch nicht per harte hand,sondern ich würde als erstes die subventionierungen streichen,damit schonmal ein großer teil des billigfleisches wegfällt und dafür biobauern subventionieren.desweiteren würde ich steuern für bestimmte produkte erhöhen ,aber gleichzeitig eine gemüse&früchtebetonte lebensweise (nicht vegan,für die langsamen unter uns) belohnen

zusätzlich verbieten wir autos und außerdem jedwede elektronik, weil für strom ja auch energie bereitgestellt werden muss, und bei der energiegewinnung die umwelt auch verpestet wird. musste spontan gerade an den film "equilibrium" denken.

da schießt du mal wieder etwas übers ziel hinaus.
klar sind kernkraft,transport usw probleme denen wir uns stellen müssen und ich bin auch dagegen,dass leute unnötigerweise ihrer PC anlassen,während sie 500m weiter zu lidl fahren um noch schnell eine tiefkühl pizza zu holen.
aber bevor jetzt deswegen die welt untergehen soll,würde ich sowas per gesetzt verbieten.
sollte eigentlich klar sein imo.

wieso gehst du nicht auf mein bsp ein?
gibt genug wissenschaftler die hochrechnungen errechnet haben,wann unsere ressourcen enden,wenn wir so weiter machen oder wann die umweltkatastrophen unumkehrbar sein werden etc.
ich denke mal jeder würde normale mensch würde sich pro welt entscheiden.und um es nochmal klarzustellen.ich rede nicht von einer veganen welt (wie du es anscheinend verstehtst).
ich rede zumindest davon,die ganzen massentierbetriebe zu schliessen und mehr natürliche bauernhöfe zu eröffnen die keine medikamente zu vorsorge bekommen,wo die tiere platz haben um sich umzudrehen,wo sie sowas wie ein leben haben bevor sie dann geschlachtet werden.


Antwort
Zitat
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