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KK mit viel Flopaction

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Hallo,

Known players:
[tg]Position_Stack:hands/vp$ip/RaisePreflop/AF/WTS/ORL/BBvsSteal/W$SD;Hero$4,49:///////;MP3$2,95:59/56/15/3.9/24/13/-/50;BU$2,03:53/43/26/3.0/42/63/-/60;[/tg]
0,1/0,2 Fixed-Limit Hold'em (6 handed)
Hand recorder used for this poker hand: Elephant.Base 0.99 by www.pokerstrategy.com.

Preflop: Hero is SB with K♦, K♣
MP2 folds, MP3 calls, CO folds, BU raises, Hero 3-bets, BB folds, MP3 calls, BU calls.

Flop: (10,00 SB) Q♣, 5♦, 5♣ (3 players)
Hero bets, MP3 raises, BU folds, Hero 3-bets, MP3 caps, Hero calls.

Turn: (9,00 BB) 4♠ (2 players)
Hero checks, MP3 bets, Hero calls.

River: (11,00 BB) J♦ (2 players)
Hero checks, MP3 bets, Hero calls.

Final Pot: 13,00 BB

Meine Gedanken zum Spiel:

mp3 hat eine relativ kleine preflop raise range - Da habe ich ihm so TT+, AJ+, KQ+ gegeben. (Zur Not bitte korrigieren)

Bei der Flopaction habe ich dann die Range auf Qx oder JJ+ reduziert, da er ja immerhin einen AF von > 3 hat, also postflop sehr aggressiv auftritt.

Beat hat mich AA, QQ, schlagen tue ich selber JJ, Qx. Ok, KK wäre dann Split, aber da ich nur gegen ca die Hälfte der Blätter vorne liege, habe ich auf Calldown umgestellt.

Ich frage mich nun, ob eine aggressivere Line besser wäre.

Pro aggro Line:
* Ich kriege mehr Value, wenn ich vorne bin

Contra Aggressive Line
* Es wird teurer, wenn ich hinten bin
* MP3 wird bei dem Spielverlauf nicht zum folden zu kriegen sein, also habe ich nur Showdown Equity.

Was sagt Ihr dazu? Welche Line wäre hier die optimale?

Danke
Michael


Antwort
Zitat
2 Antworten
SharkyLuck
Beigetreten: 03.01.2008

Ich glaube Du hast die Hand falsch gelesen. Dein Postflop-Gegner hat preflop limp/call gespielt. Dem gebe ich nie ein großes Paar, außer ich habe schon beobachtet, daß er AA limpt. Das hier ist ungefähr seine Preflop-Range, wenn seine Stats (56/15) live sind. 59 Hände sind keine samplesize, aber eine Orientierung:

77-33,A6s-A2s,K8s-K2s,Q9s-Q2s,J9s-J3s,T4s+,95s+,85s+,75s+,65s,A9o-A2o,K9o-K4o,QTo-Q6o,J7o+,T7o+,97o+,87o

Villain wird aufgrund seiner Aggressivität wohl Made Hands und Draws raisen und bisweilen auch cappen:


Board: Q♣5♦5♣
       Equity     Win     Tie
MP3    27.76%  27.76%   0.00% { 77-55, Q9s-Q2s, J5s, T5s, 95s, 85s, 75s, 65s, A5o, K5o, QTo-Q6o, Jc9c, Tc9c, Kc8c, Jc8c, Tc8c, 9c8c, Kc7c, Jc7c, Tc7c, 9c7c, 8c7c, Ac6c, Kc6c, Jc6c, Tc6c, 9c6c, 8c6c, 7c6c, Ac5c, Kc5c, Ac4c, Kc4c, Jc4c, Tc4c, Ac3c, Kc3c, Jc3c, Ac2c, Kc2c }
SB     72.24%  72.24%   0.00% { KdKc }

Den Turn kann man hier gut checkraisen, weil Villain immer betten wird, Cap for Freecard sieht man auf den Micros eigentlich nicht. Deine Equity reicht hier aus, weil Dich nur eine 5 schlägt, die er zwar in seiner Range hat, aber eben entsprechend selten. Werden wir am Turn gecappt, schalten wir auf calldown um.

P.S::
Nochmal zu Deiner Range-Annahme, die in der Hand keine Rolle spielt: Wenn er ein TAG oder so etwas wäre, dann hätte er mit diesen Stats ca. 10% Range aus MP, was ungefähr 77+, A9s+, KTs+, QTs+, ATo+, KQo umfassen würde. Im Allgemeinen würde ich bei dem hier betrachteten Spielertyp auf einen Aggrofisch setzen, der eigentlich jede Hand die er spielt auch aus jeder Position spielt.


Antwort
Zitat

Sehe Premium-Pocketpairs auch eher nicht in der Range des Gegners. Die Frage ist, was der Cap in Position zu bedeuten hat. Wenn man ein Freecard-Play vermutet, kann Donk/Calldown Turn eine Option sein. Wenn man dem Gegner viele Qx in seine Range gibt, und er gleichzeitig auch Flushdraws nochmal barrelt, kann Check/Raise interessant werden.


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