Du kannst online Konverter benutzen, die sind plattformunabhängig. Der Pokerstrategy Converter ist so einer, weitere findest du in Verschiedene Handconverter.
Am Flop hast du eine Raise oder Fold Entscheidung. Die Outs reichen nicht, um weiterzuspielen. Es geht darum, ob du noch vorne bist oder nicht. Wenn ja, musst du deine Hand unbedingt schützen und raisen.
Es gibt eine Menge Draws auf dem Flop, so dass es gut möglich ist, dass UTG2 einen Draw donkt. Ein Raise kommt also sehr in Frage, wenn dem keine Reads gegenüberstehen (z. B., dass UTG2 keine Draws direkt in den Preflopaggressor donkt).
Allgemein fragst du dich immer, von welchen Händen die gegnerische Aggression kommt. Je mehr Draws oder Bluffs in dieser Range drin sind, desto eher bist du bereit, die Hand weiterzuspielen. Ob du das mit einem Raise oder einem Call machst, hängt davon ab, ob du Position hast und wieviele Gegner sonst noch im Pot sind. Wenn du deine Hand nicht schützen kannst (z. B. weil du die Action abschliesst, typischerweise in Position), dann wirst du nicht raisen, sondern erst einmal callen und auf dem Turn weitersehen. Da werden dann Draws oft nicht mehr gebettet (ausser zu zweit oder dritt am Turn).
Wenn du die Initiative hast und noch kein Gegner gebettet hast, dann ist es meistens richtig, einfach weiterzubetten. Du hast dann noch keine Information darüber, ob ein Gegner die Overcard getroffen hat. Da es nur drei Karten gibt, mit denen man sie treffen kann, ist das oft nicht der Fall. Speziell gegen wenige Gegner wirst du standardmässig betten, denn wenige Gegner halten zusammen wenige Karten, die die Overcard enthalten können.