als ich noch FL gespielt habe (bis $10/$20), hatte ich meine größten gewinne gegen 3 und gegen 2 gegner, also 4- bzw. 3-handed. demnach würde ich sagen, ich habe (ultra) shorthanded profitabel gespielt.
spontan sollte man natürlich das übliche beachten:
1) das spiel in den blinds und gegen die blinds wird wichtiger, also muss man sich mehr mit blindbattle, stealen und defenden auseinandersetzen
2) vpip und pfr steigen logischerweise an, nach chart openraisen, aber auch gegnerische stats miteinbeziehen
3) man ist noch häufiger hu am flop, gegnerspezifische aktionen/reaktionen werden wichtiger
4) marginalere hände zum showdown bringen, wts wird höher
5) dünner valuebetten gegen calling stations und gegen gegner, die gerne bluffen (oder aus ihrer sicht valuebetten), aber auch folden können, check/call mit bluffinduce
6) bei allen obigen punkten ist die kenntnis von equity gegen bestimmte ranges wichtig (und natürlich als hierfür notwendiger schritt das handreading)
7) tableselection ist durch nichts zu ersetzen, ebenso ist die position auf fische entscheidend
8) lags werden schwieriger zu spielen, da ihr spielstil mit sinkender spielerzahl immer berechtigter wird
9) pötte werden kleiner, daher nützt draws chasen nichts, aggressiv semi-bluffen, marginale edges sind entscheidend, da man nicht auf einen großen pot warten kann
zusammenfassend: blindbattle, equity-analysen, gegeneranpassung sind essentiell