Es geht um eine Hand aus tmys Coaching gestern.
Ich versuche sie mal korrekt zu rekonstruieren - wenn jemand Fehler findet, bitte sagen.
Er war MP, raised preflop mit A♠ J♥, hinter ihm coldcalled ein loose passive Spieler (EDIT: 60/10/1) und ebenfalls der BB.
Der Flop ist
2♥ 2♦ 4♥
Der BB checked, tmy überlegt ein bisschen, checked auch, der loose passive bettet.
Der BB called.
Jetzt sind 8,5 SB im Pot und tmy called aufgrund seiner Outs auf die Overcards, die Backdoorstraight und den Backdoorflush (wenn ich mich nicht irre).
Turn ist die 3
Es wird wieder zum loose passive gecheckt, welcher bettet, der BB foldet.
tmy foldet ebenfalls - obwohl er sich improved und den Gutshot trifft, da nur 5,25 BB im Pot sind aufgrund der schlechten Odds.
Und hier ist die Frage:
Warum zählt man die Backdoorstraight am Flop als Out, wenn man selbst bei einem Improvement am Turn doch foldet?
Ich meine, dass man die Backdoorstraight nicht als Out (ob nun 0,5 oder 1 Out) werten kann, wenn der Pot am Flop so klein ist und die Action ebenfalls so gering ist, dass man davon ausgehen kann, dass der Pot am Turn nicht gross genug ist, um die Odds für das Drawen auf die Straight zu bekommen (mit Overcards und allem sonst).
Das heisst: eine Backdoorstraight kann bei kleinen shorthanded Pötten am Flop (also allen unter 16SB) nicht genutzt werden, um seine Entscheidung in Richtung Call zu beeinflussen.
Meinungen zu dieser �?berlegung sind sehr erwünscht.