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[Geschlossen] Cap als MP2-Raiser

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976 Ansichten
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Folgende Situation:

Wir openraisen aus MP2 und ein guter Regular, der Position auf uns hat, 3-bettet. Alle anderen folden.

Wenn wir hier dann nach Equity cappen würden, würde sich unsere Range auf TT+ und AK reduzieren und der Gegner hätte IP doch meistens fast keine Probleme, perfekt gegen unsere Range weiterzuspielen.

Macht es hier also Sinn, gar keine Hand zu cappen um die Range größer zu belassen.
Den Value, den wir Preflop liegen lassen, müssten wir doch Postflop wieder hereinbekommen, da wir mehr Action bekommen sollten.

Thoughts?


19 Antworten

Also ich cap da nix.


Umumba
Beigetreten: 22.04.2006
BlackMember

Du bist doch auch öfter mal im Platin-Coaching, oder? Da spiele ich seit einiger Zeit eigentlich immer so, dass ich OOP per default nichts mehr cappe (wie gesagt default, natürlich gibt es Gegner, gegen die cappen sehr sinnvoll ist, beispielsweise Leute, die dagegen zu weak werden, oder Maniacs, gegen die man immer versuchen sollte, 12 BB reinzukriegen). Das baut einfach auf der No-3bet-Strategie auf, wobei wir hier einen noch extremeren Fall haben: Unsere Range wäre mit Cap (gerade in MP2 natürlich) schon ziemlich klein und außerdem haben wir gegen einen 3bett0r selten das Problem, dass er auf die Contibet verzichtet (wie es im HU ein guter Gegner gegen die No-3bet-Strategie als Adaption machen würde). Okay, wenn sich das rumspricht, haben wir das Problem natürlich irgendwann bei ganz vielen ps.de-lern, aber das Balancing des Checkbehinds am Flop liegt dann erstmal beim Gegner.


Zinsch Themenstarter
Zinsch
Beigetreten: 01.02.2008
Elite Grinder

Ah ok, wenn das eh schon quasi Standard ist, dann kann ich das ja einfach mal guten Gewissens übernehmen.


aus welchem grund nur oop und nicht ip?


DrKaputnik
Beigetreten: 12.02.2006
Elite Grinder

oop ist das ganze viel gravierender, da unsrere range noch ne ganze ecke kleiner ist

außerdem ist das ja nur möglich wenn sb uns 3bettet


Original von elbarto132
aus welchem grund nur oop und nicht ip?

Weil man IP besser light cappen und damit seine Range ausbalancieren kann.


Umumba
Beigetreten: 22.04.2006
BlackMember

Und weil IP die Strategie, Preflop nur zu callen und viele Flops zu (check-)raisen nicht ganz so toll ist, weil wir dann immer Flopraises IP machen, was wir ja eigentlich auch nicht so gerne wollen und das Ganze dann sogar Korn zu kompliziert wird... ^^


kombi
Beigetreten: 20.08.2006
Elite Grinder

Ich mag die No-3Bet Strat da auch. Mein default gegen unknown bleibt aber der Cap und lustigerweise callen mich manchmal auch TAGs mit AQ down. Naja, Hauptsache sollte sein, dass du gegen thinking Gegner deine Range balanced und wenn du dich für Caps entscheidest auch mal KQs oder QJs oder 77 cappst.

Spielt ihr bei einer no-3Bet Strat den Flop dann c/r oder versucht ihr sogar c/c flop, c/r turn? Bei ersterem wäre eben das Problem, dass unsere c/c Flop Range immer noch schwach ist.


Meistens c/r flop um nen Turnraise zu induzieren. Wenn sich das Board eignet auch mal c/c c/r da die Gegner nach einer Preflop3bet fast immer nochmal den Turn betten.

Zum cap ip. Wenn wir dort looser sind als normal, wird dann unsere call-range gegen ne 3bet nicht zu weak, da sind ja dann nur so sachen wie A8o, A6s, K8s usw. drin. Was spricht gegen cf, rt in dem Spot? Viele Gegner betten da doch jeden Turn nochmal.


Mit sowas wie AQ auf Q9x würd ich schon cc cr spielen, einerseits wollen wir den Turn eh nicht b/3bet spielen nach cr flop und andererseits wird er sehr oft barreln mit AK, Pockets, und natürlich KQ und QJ.


Umumba
Beigetreten: 22.04.2006
BlackMember

Original von kombi
Spielt ihr bei einer no-3Bet Strat den Flop dann c/r oder versucht ihr sogar c/c flop, c/r turn? Bei ersterem wäre eben das Problem, dass unsere c/c Flop Range immer noch schwach ist.

Ist es nicht irgendwie eine der Ideen der Strategie, c/c Flop praktisch rauszunehmen?


kombi
Beigetreten: 20.08.2006
Elite Grinder

Original von Umumba

Original von kombi
Spielt ihr bei einer no-3Bet Strat den Flop dann c/r oder versucht ihr sogar c/c flop, c/r turn? Bei ersterem wäre eben das Problem, dass unsere c/c Flop Range immer noch schwach ist.

Ist es nicht irgendwie eine der Ideen der Strategie, c/c Flop praktisch rauszunehmen?

Wieso?

Du hast AQo und der Flop kommt J76.
Du hast KQo und der Flop kommt AT9.
Du hast QJs und der Flop kommt T54.

Damit check/callst du doch, oder?

In einem 8,5 SB Pot gibt es genug Hände, die ich nicht sofort aufgeben will, aber auch nicht raisen.


megabjoernie
Beigetreten: 04.08.2006
Oldschool Grinder

Ab welchem Limit ist es denn sinnvoll, AA OOP preflop nicht mehr zu cappen? Reden wir schon von 2/4 oder erst von 5/10 aufwärts?


Das Limit dürfte eher nicht sntscheidend sein sondern eher der Gegner der dich 3-bettet .

Wenn das n guter thinking TAG / LAG ist dann macht das wohl auch auf 2/4 schon sind .
Gegen schlechtere gegner kann mans ja ruhig noch cappen , oder auch gegen die Leute die einen dann nach nem MP22 cap trotzdem noch mit AQ ui runtercallen .


Was ist diese no-3Bet Strategie, hat einer nen Link oder kanns kurz erklären?

Stand nicht mal irgendwo, dass mit Initiative Playability eine geringere Rolle spielt als ohne? Dann würde oop = schlechte Playability eher für cappen sprechen, oder hab Ich da was falsch kombiniert?

Den Nachteil, dass wir extrem readable werden, seh Ich allerdings schon ein, Ich seh nur nicht was das mit der Position zu tun haben soll...

Deception vs. Value ist halt immer ein schwieriges Thema, und man kann es wohl nie vollständig analysieren, vor allem preflop nicht.


Original von SwissDave
Den Nachteil, dass wir extrem readable werden, seh Ich allerdings schon ein, Ich seh nur nicht was das mit der Position zu tun haben soll...

Ganz einfach, aus je späterer Position wir openraisen, desto looser werden wir ge3bettet und dementsprechend können wir viel mehr Hände for Value cappen, so daß die Einschränkung unserer Range ein kleineres Problem darstellt.


JollyRoger183
Beigetreten: 03.02.2007
Elite Grinder

Original von Umumba
Und weil IP die Strategie, Preflop nur zu callen und viele Flops zu (check-)raisen nicht ganz so toll ist, weil wir dann immer Flopraises IP machen, was wir ja eigentlich auch nicht so gerne wollen und das Ganze dann sogar Korn zu kompliziert wird... ^^

musste schmunzeln ^^
glaube ich sollte mir das platin-coaching mal wieder anschauen :)


JollyRoger183
Beigetreten: 03.02.2007
Elite Grinder

Original von Umumba

Original von kombi
Spielt ihr bei einer no-3Bet Strat den Flop dann c/r oder versucht ihr sogar c/c flop, c/r turn? Bei ersterem wäre eben das Problem, dass unsere c/c Flop Range immer noch schwach ist.

Ist es nicht irgendwie eine der Ideen der Strategie, c/c Flop praktisch rauszunehmen?

lass das bloß nicht onkelHotte hören - der hat doch extra 2 Artikel zum cc Flop mit SD-value geschrieben.


Umumba
Beigetreten: 22.04.2006
BlackMember

Original von JollyRoger183

Original von Umumba

Original von kombi
Spielt ihr bei einer no-3Bet Strat den Flop dann c/r oder versucht ihr sogar c/c flop, c/r turn? Bei ersterem wäre eben das Problem, dass unsere c/c Flop Range immer noch schwach ist.

Ist es nicht irgendwie eine der Ideen der Strategie, c/c Flop praktisch rauszunehmen?

lass das bloß nicht onkelHotte hören - der hat doch extra 2 Artikel zum cc Flop mit SD-value geschrieben.

Ja, ich muss zugeben, dass ich da nur einen Teil von Korns Artikel zum HU ohne 3bet, den es leider nur im Diamond-Forum gibt, im Kopf hatte, wo eine der möglichen Strategien ist, c/c Flop gänzlich wegzulassen, wobei er diese Variante "eher als Pseudo-Variante" einschätzt.
Es hat aber sicher auch seinen Grund, dass das im Diamond-Forum steht, es soll ja kein Gold-Member, der 0,5/1 spielt, mit für das Limit zu fortgeschrittenen Strategien verwirrt werden.

Das Platin-Coaching zu schauen, ist natürlich immer eine gute Sache!


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