Vieles hängt natürlich von Deiner eigenen Range ab, mit der Du den Move spielst. Ein preflop looserer Spieler hat dementsprechend mehr Trash in seiner Range und kann/muss auch mehr folden. Auf Deine Frage, wie man das Problem angeht, wird es wie immer so sein, dass der GTO- dem exploitive-Ansatz gegenübersteht. Ein Nani wird sich wieder den konkreten Gegner anschauen in jedem einzelnen Spot und dann entscheiden, GTO-Vertreter werden es wohl am ehesten über die Frequenz machen. Das mit dem "gemeinen Reg" finde ich schwer zu verallgemeinern, da es eben solche und solche gibt. Kleiner Tipp: Nimm Dir doch einfach mal 10 Regs auf Deinen Limits her (am besten diejenigen, von denen Du die meisten Hände hast) und schau Dir deren Turn-C-Bets iP an, dann hast Du doch schon einen guten Anhaltspunkt, wie Du gegen sie exploitative spielen kannst (ob Du es dann auch wirklich tust, steht auf einem anderen Blatt Papier). Aus mathematischer Sicht wird dies allerdings bei weitem noch nicht ausreichen, denn die Werte, die Du angezeigt bekommst, sagen ja noch nichts darüber aus, auf welchen Boards die C-Bets erfolgen, d.h. Du musst noch mehr in die Tiefe gehen, Dir bestimmte Texturen rausfiltern (wet/dry, 2-suited usw. usf.) und dann schauen, ob Du in diesen bestimmte Verhaltensmuster der Gegner erkennen kannst. Laut Nanis Aussage scheinen einige Standardregs da ja kraterförmige Löcher zu haben. Wenn sie z.B. quasi zu 100% c-betten unabhängig von der Boardtextur, um mal ein Extrem zu nennen, wirst Du natürlich jedes Ahigh runtercallen, gegen häufige Behindchecker hingegen nicht. Deine Frage zielte, vermute ich, auf Erfahrungswerte ab, die Spieler, die auf Deinen Stakes spielen, gemacht haben, aber im Prinzip brauchst Du die gar nicht, denn Du kannst ja selber mit dem Trackingtool Deines Vertrauens binnen sehr kurzer Zeit zu statistisch fundierten Aussagen kommen. Ist eigentlich nur eine Frage des Fleißes ...