Wann ist es Sinnvoll im Headsup am Turn noch ein Contibet abzugeben ohne etwas auf der Hand?
Die Frage ist zwar sehr allgemein aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine gute Antwort.
Wann ist es Sinnvoll im Headsup am Turn noch ein Contibet abzugeben ohne etwas auf der Hand?
Die Frage ist zwar sehr allgemein aber vielleicht hat ja trotzdem jemand eine gute Antwort.
Kommt auf das Board, den Gegner und deine Reads an.
Meistens ist es aber nochmal ne bet HU, vor allem wenn der FLop Draws zulässt und du OCs hältst.
Wenn der Flop aber z.B. sehr drawless ist und ein Ass enthält, du aber z.B. nur KQ hältst, würde ich am Turn meistens aufgeben (vor allem gegen TAGs). Wenn du aber den Read hast, daß dein Gegner, jeden Flop erstmal callt und oft erst am Turn foldet, wäre es noch ne Bet.
Gegen Callingstation mit hohem WTS macht es mit Craphänden am Turn nochmal zu betten auch meist keinen Sinn, da man keine bessere Hand (z.B BP, Ace High) zum folden bekommt.
Am besten ist es, wenn du zu solchen Situationen viele Beispielhände postest. Es ist, wie gesagt, sehr situationsabhängig.
Danke für die Antwort. HAt mir schon mal geholfen. Dann werd ich wohl mehr Beispielhände posten.
mach dir einfach immer ne playernote, wenn jemand auf nem dry board UI den turn foldet. das hat mir schon so manche brenzlige situation deutlich vereinfacht.
OK, wie spiele ich auf einem Draw Board. Er callt meine Turn Contibet.
Am River kommt wohl der Draw nicht an, wenn ich aber anchecke, bettet er. Call mit z.B. AK?
Gegner ist so eher loose passive.
kommt drauf an wie du ihn von der spielstärke einschätzt. aber wenn ein passiver spieler bettet, dann bedeutet das meistens, dass er eine made hand hat, die ace high schlägt.
auch die potgröße spielt eine rolle: wenn der pot sowieso klein ist, lohnt es sich nicht einen eventuellen bluff auffliegen zu lassen.
Geht das vielleicht ein bisschen konkreter?
Das ist ne Situation die relativ oft vorkommt und ich glaube das ich da noch viel falsch mache.
Gerade bei so Limits wie 0.5/1 SH würde ich fast jeden Turn contibetten, es sei denn Gegner ist reasonable (TAG), oder Gegner callt bis zum Nirvana (WTS 50 und solche Scherze) oder das Board ist total dry (K72 rainbow bspw.).
Die Deppen callen da meist fast jedes Mal mit hoffnungslosen Karten den Flop um noch einen Blick auf den Turn zu riskieren und nehmen erst dort die Bet ernst.
Original von mcmoe
kommt drauf an wie du ihn von der spielstärke einschätzt. aber wenn ein passiver spieler bettet, dann bedeutet das meistens, dass er eine made hand hat, die ace high schlägt.
auch die potgröße spielt eine rolle: wenn der pot sowieso klein ist, lohnt es sich nicht einen eventuellen bluff auffliegen zu lassen.
Viele passive Spieler haben nen hohen River AF und nicht selten sehe ich da Purebluffs wenn man selber Schwäche zeigt. Bin mir aber auch immer unsicher wann ich mit A high noch den SD sehen kann.
Ich denke mit A high zum SD zu gehen ist allgemein sehr readabhängig.
Eine Contibet am Turn mache ich allg. nur gegen Leute wo ich Reads drauf hab.
Gehen wir mal davon aus, dass wir PFA sind und HU gespielt wird am Flop.
D.h. am Flop ist der Pot 2 BB - 2,75BB groß jenachdem ob wir in den Blinds waren oder nicht.
Dann kommen Flop bet + Flop call dazu, wo wir bei 3BB - 3,75BB Pot am Turn wären.
D.h. sobald der Gegner im HU eine Turnbet in mehr als 33% der Fälle folded (reads wichtig mit möglichst großer Samplesize) dann wäre die Turnconti bet ja profitabel.
Da ich ja nur in 1 von 3 Fällen einen Fold des Gegners brauche um die Turnbet profitabel zu machen bzw. zumindest +-0 rauszukommen.
D.h. in der Regel sollte man gegen solche Gegner doch fast immer eine Contibet am Turn raushauen?
Oder habe ich mich da irgend wo verrechnet/vertan?