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[Geschlossen] kurze sessions oder lange spielen?

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habe anfang des Jahres über PS.de das pokern bei partypoker angefangen. Lief auch erst ganz gut, doch mit NL verlor ich trotz SSS langsam aber sicher fast meine ganze BR. Habe anfangs sehr viel gespielt (nach 4 Tagen waren die 5000rh zusammen) und bin trotz Bonus und mit einen kleinen Abstecher zu Blackjack (kann ich keinem empfehlen!!!) auf 4$ runter.

Dann beschloss ich auf FL umzusteigen und seit dem läufts echt klasse, bin inzwischen bei stetigem Gewinn wieder auf 20$ hoch, langsam aber sicher.

Daher auch meine Frage, ich habe seit ich FL spiele angefangen mir Grenzen für den Gewinn zu setzen und sobald ich diese erreicht habe, höre ich auf. Je nachdem korrigiere ich sie sogar nach unten wenns nich so gut läuft. Denke fahre damit besser, aber andererseits frage ich mich ob ich bei längeren Sessions nicht vllt. mehr Gewinn machen würde.

Wie macht ihr das, mehrere kurze Sessions bei ständiger Gewinnkontrolle oder einfach schön lange spielen und schauen was rauskommt?


22 Antworten
SkaveRat
Beigetreten: 02.01.2007
PokerStrategist

Ich spiele meistens etwa 2h - danach verliert man schnell die konzentration.
kurze sessions sind abzuraten, da man mit weniger händen auch weniger gute hände spielt


Ich spiele meistens ca. 500-1000 Hände und schaue da eigentlich nicht so wirklich auf den Gewinn (vor allem wenn ich selbst denke, dass es gut läuft, dann schau ich nicht nach).

Ich stehe allerdings von Tischen auf, wo es schlecht läuft und kappe die Session, wenn ich über 50 BB Verlust habe und spiele dann wann anders weiter.


Wenn ich ne Session beginne,kann diese durchaus mal 5-10h dauern.
Das Pokern macht mir einfach und Spaß und wenn ich die Zeit habe...
Wenns net zu sehr bergarb geht (bei ca.75BB - höre ich allgemein auf),spiele ich durch.
Ins + kann es eigentlich immer weiter gehen.
Wenn die Tendenz nach einem ordentlichen up aber wieder zu sehr nach unten geht (50BB + nehme ich dann mit und höre allgemein auf),dann mach ich auch mal Schluß mit dem restlichen Gewinn.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von SkaveRat
Ich spiele meistens etwa 2h - danach verliert man schnell die konzentration.
kurze sessions sind abzuraten, da man mit weniger händen auch weniger gute hände spielt

ich mache mir ja keine zeiten fest, es ist nur so das ich bspw. mit ner erwartung von 2$ gewinn an 4 tische gehe. Erreiche ich diese schon nach 15-30 min. dann spiele ich vllt. noch bissl länger. Wenn ich erstmal einiges verliere schraube ich die Erwartung zB. auf 1.50$ runter. Wenn ich den Gewinn dann erreiche, das kann nach 30min (ka vllt. 150 hände) oder auch 2Stunden (400-500 hände) sein, höre ich dann meist auf. Würdest du davon auch abraten?


Ich persönlich gehe nie mit einer Gewinnerwartung an einen Tisch.
Ich spiele und sehe mit der Zeit,wie es an dem Tisch und allgemein läuft.
Falls es zu schlecht an einem Tisch geht (ca. 50% vom BuyIn),wird nachgekauft oder der Tisch verlassen und einen neuen aufmachen.
Ich glaube,man sollte sich während dem Spiel gar keine Gedanken machen und nur grob die BR im Auge behalten,falls es jetzt zu sehr bergab geht.
Erste grobe Einschätzung treffe meist nach ungefähr 500 gespielten Händen.

Mag natürlich bei NL bissl anders sein.
Beziehe das eher auf mein FL Spiel.


SkaveRat
Beigetreten: 02.01.2007
PokerStrategist

Original von toxi1

Original von SkaveRat
Ich spiele meistens etwa 2h - danach verliert man schnell die konzentration.
kurze sessions sind abzuraten, da man mit weniger händen auch weniger gute hände spielt

ich mache mir ja keine zeiten fest, es ist nur so das ich bspw. mit ner erwartung von 2$ gewinn an 4 tische gehe. Erreiche ich diese schon nach 15-30 min. dann spiele ich vllt. noch bissl länger. Wenn ich erstmal einiges verliere schraube ich die Erwartung zB. auf 1.50$ runter. Wenn ich den Gewinn dann erreiche, das kann nach 30min (ka vllt. 150 hände) oder auch 2Stunden (400-500 hände) sein, höre ich dann meist auf. Würdest du davon auch abraten?

jeder sollte eig. so spielen wie er sich am wohlsten fühlt. Und wenn du damit plus machst, scheint die stretegie doch zu klappen
Kannst ja mal den gewinnlevel bei der nächsten session erhöhen, und schauen ob es damit besser läuft, wenn nicht beim nächsten mal wieder etwas tiefer.
Also bei plus: höher, bei minus: tiefer.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

eigentlich ne gute Sache, muss ich mir mal überlegen. Was haltet ihr für ne gute Verlustgrenze wann sollte man aufhören wenns mal richtig schlecht läuft? Und ab wann merkt ihr das die Konzentration/Lust nachlässt?


also ich persönlich habe die erfahrung gemacht mit einem hohen gewinn erstmal aufzuhören . wenn ich ca 50% gewinn gemacht habe und dann weiterspiele dann
geh ich meistens mit verlust am ende raus , weil ich irgendwie nach rund 2 stunden echt nicht mehr so fokused spiele.
ein weiteres problem sind ebenfalls diese maniacs auf den kleinen limits , haben zwar keine ahnung von nichts , aber gewinnen dann irgendwie doch. so verlier ich schonmal bei einem dicken pot meinen gewinn .


Also, ich hab gelesen, dass es da soetwas wie eine Komfort-Zone gibt. Es gibt ja nen gewissen Punkt, wo jemand sagt... "man, hab ich schon wieder nen minus..." Sobald der Gedanke dein spiel beeinflusst... solltest du aufhören! Und mann kann doch nicht immernur 100 Hands Session spielen... wenn du auf den höheren Limit grindest, dann brauchst halt schonmal 4-5 stunden konzentration am Stück, und das kommt mit der Zeit, also sollte man sich auf lange Sessions einrichten. Ich -persönlich- würde mal sagen, das ich 3-4 stunden spielen werde. Da ich an einer Hauptstraße wohne, werde ich mir zusätzlich noch Oropax reinhauen.

ps: wenn man aufs spiel konzentriert ist, vergisst man eh die zeit. so sollte es auch sein. unter druck was zu reissen bringt einen nur aus der fassung.

pps: blackjack ist der teufel, zumindest im inet

TSCHI... volkommenes Gleichgewicht ist die devise =)


rivobi
Beigetreten: 28.05.2005
Oldschool Grinder

also das mit "ich setze mir nen limit von 2$ und höre danach auf"...

geht vll ganz gut, wenn die IMMER gewinnst.

Was machst du, wenn du direkt am Anfang einer Session 2 $ verlierst? Das limit auf 1.50 setzen... hilft aber nicht, wenn du weiter verlierst...

Lies zu diesem mal den Artikel ueber das "Break-even-Problem" durch. Du solltest deine Sessions an der Zeit und nicht am Gewinn orientieren!


Ich spiele meist 1-3h Sessions. Dabei zieh ich mir Kopfhörer auf und lass gemütlich Musik nebenher laufen. So werde ich nicht so leicht von anderen Sachen abgelenkt und kann mich eigtl. fast zu 100% auf mein Spiel konzentrieren.


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

jo stimmt schon, ist nur dumm wenn man einen gewissen gewinn hat, dann weiter spielt und den ganzen gewinn wieder verspielt... man sollte doch schon ne obergrenze haben, oder nich? nur auf zeit suckt auch weil man dann darauf hinarbeitet und das evntl. das spiel beeinflusst...


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von rivobi
also das mit "ich setze mir nen limit von 2$ und höre danach auf"...

geht vll ganz gut, wenn die IMMER gewinnst.

Was machst du, wenn du direkt am Anfang einer Session 2 $ verlierst? Das limit auf 1.50 setzen... hilft aber nicht, wenn du weiter verlierst...

Lies zu diesem mal den Artikel ueber das "Break-even-Problem" durch. Du solltest deine Sessions an der Zeit und nicht am Gewinn orientieren!

hatte ich grade noch die situation meine BR lag bei 22.76, am anfang einiges schlecht gelaufen und ich dümpelte die ganze zeit zwischen 20 und 21$ rum, habe dann mein ziel auf 23$ gesetzt und nach ca. 500 händen hatte ich die dann auch. wäre ich unter 19$ gefallen hätte ich aber wohl aufgehört :) wo ist der artikel genau?

setzt ihr euch weder untere noch obere Grenzen?


Original von toxi1
jo stimmt schon, ist nur dumm wenn man einen gewissen gewinn hat, dann weiter spielt und den ganzen gewinn wieder verspielt... man sollte doch schon ne obergrenze haben, oder nich?

was ist das denn für ein quatsch? wenn du in den ersten beiden händen AA auf die hand bekommst, und mit ordentlichem gewinn durchbringst, hörst du auf, oder wie?

die statistischen wahrscheinlichkeiten interessiert es wohl kaum, ob du vorher paar hände gewonnen oder verloren hast...seh da nicht wirklich nen sinn dahinter, bei einem bestimmten gewinn/verlust aufzuhören...so lange man in der lage ist, sein A-Game zu spielen, und man lust hat, sollte man das auch tun, ganz einfach


Gehört zwar nicht zu diesen Thema aber hast du Toxi1 auch mal andere Games Online gemacht frag nur weil dein Name mir bekannt vorkommt.


Vangelis
Beigetreten: 27.11.2006
PokerStrategist

Also bei mir ist es so, das ich ca. 1 Stunde an 4 Tischen beginne. Dann nach dieser Stunde spiele ich auf zwei weiter, da ich das Gefühl habe nach 1 stunde bekomme ich immer so einen kurzen Konzentrationseinbruch. Meist ist es so das 2 tische sehr gut profitabel waren und die anderen beiden entweder relativ gering im minus oder im plus. Nach 2 stunden mache ich immer eine pause und spiele meist nicht mehr. (liegt allerdings auch daran das ich immer erst abends spielen kann und nach 2 stunden ist es dann auch schon meist 23 uhr)


thorstencho
Beigetreten: 10.12.2006
Oldschool Grinder

ich hab auch schon mal den "fehler" gemacht und nach einem heftigen temporären upswing aufgehört, frei nach dem motto "man soll aufhören, wenn es am schönsten ist".
was mir da an gewinn entgangen ist, will ich gar nicht wissen ;(

ich kontrolliere schon recht häufig, mit wieviel geld ich noch an den tischen sitze. zu häufig, denke ich mal.

@vangelis: danke für den tipp mit 4/2 tischen.
ich mach jetzt tische, die nicht gut laufen einfach zu und konzentrier mich dann auf die, wo ich das geld verdoppelt hab und nutz da mein table image um hemmungslos mit 72o stealen zu können

phil ivey meinte auch mal, daß der große fehler ist, gute sessions abzubrechen und schlechte zu lange zu spielen, eben genau das "break even"-problem.

ergo: "perfektes" poker spielen und alles als eine große session betrachten.

mfg
p.s.: ich behaupte nicht, die oben genannten ratschläge alle immer zu befolgen :rolleyes:


_Anonymous_ Themenstarter
_Anonymous_

Original von Sodbrenner
Gehört zwar nicht zu diesen Thema aber hast du Toxi1 auch mal andere Games Online gemacht frag nur weil dein Name mir bekannt vorkommt.

cs lange aktiv, und wc3
browsergames: space-pioneers und ogame

und @topic: habe nu auch einfach mal gezockt und habe grade nen MEGA-Upswing :) habe ein drittel meiner BR nochma oben drauf gepackt und das in bisher 1.5 Stunden eigentlich ne gute sache, jeder bluff kommt durch schon verloren geglaubte blätter gewinnen gegen bluffs und dicke draws bringen massig value ^^ bei Nl habe ich viel verloren in lange sessions, aber FL spiele ich scheinbar besser, mache eigentlich meist gewinn und wenn ich dann mal son glück habe wie heute, umso besser :P


Also ich halte weiterhin an der Methode fest einen mind. Zeitraum zu spielen.

Nach Gewinn/Verlust zu spielen halte ich nicht für ratsam, da man so ggf. bei einer gut laufenden Session Gewinn versäumt.

Bei einer bestimmten Verlustgrenze (Stichwort Komfortzone) sollte man dann doch sein Spiel zumindest für eine kurze Zeit unterbrechen. Nicht so sehr wegen dem Verlust ansich, aber ich denke so geht man der Gefahr tilt zu laufen aus dem Wege.

Wenn ich z.B. einen Verlust von >50BB in weniger als 30 Min habe mache ich meist erstmal 1-2 Stunden Pause. Oder ggf. auch einen ganzen Tag. Danach geh ich einfach wieder "unbelastet" ins Spiel und kann wieder mit meinem A-Game loslegen.


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