@ nosekiller
Ich dachte, hier sollte bewiesen werden, ob die Dinger profitabel zu spielen sind oder nicht.
100 Buy ins für Step 6, dass wären also etwa 16.666 Buy-ins für Step 1.
Wenn man sich bei Step 6 einkauft, mag ein Bankrollmanagement, dass sich daran orientiert, vernünftig sein.
Ich hab keine oder zumindest nicht viel Ahnung von Mathematik, aber wenn das mathematische Ergebnis so weit von praktischen Erfahrungen von mir und auch anderen,(*) die in Foren über ihre Step-Erlebnisse berichten, abweicht, kann nur der Ansatz dieser Berechnung oder die dabei zugrunde gelegten Annahmen falsch sein. Oder die Profitabilität und das nötige Bankrollmanagement dazu sind zwei verschiedene Dinge.
Wie gesagt, ich habe allerhöchstens 50 buy-ins gebraucht um auf Step 6 zu kommen. Der Durchschnittliche gewinn auf Step 6 beträgt 470,- $, um die Sache einmal zu vereinfachen. Sobald ich also mehr als 470,- brauche, um im Durchschnitt Step 6 zu erreichen, spiele ich die Steps nicht mehr profitabel. Dies entspricht ungefähr 156 Buy-ins für Step 1. Warum muss meine Bankroll davon mehr als das 100 fache, oder auch nur das 50 fache betragen? Das macht keinen Sinn.
Den Buy-in von 500-,- $ zahl ich auch nur theoretisch, wenn ich unten anfange. Ich zahle praktisch nämlich immer nur 3,- $, und wenn ich eine Edge gegenüber den Gegnern habe, werden aus diesen 3$ theoretisch schließlich mehr, bis ich Sie nach einem Erfolg in Step 6 dann praktisch realisieren kann, oder auch nicht.
*
Party Poker Steps 1 bis 6 mit 200$ ###First Winnings!###
Was sich aus der Ursprünglichen Tabelle des Autors jedoch sehr schön ungefähr ableiten läßt, ist wieviel Rake am Ende Party verdient, und wievel Geld an die Spieler dazu im Verhältnis ausgeschüttet wird, bis eimal Step 6 Zustande kommt........
Mir ist übrigens gerade noch etwas eingefallen. Ein Beispiel:
Ich möchte 215 $ Majors spielen. Ein solides BRM von 100 Buy ins würde eine Bankroll von 21.500,- $ erfordern. Die hab ich nicht.
aber: Ich spiele Sattelites mit einem Roi von 100% (Das ist nur ein Beispiel).
So: jetzt brauche ich nur noch eine Bankroll von ca. 11.000,- $.
Sub-Qualifier spiel ich übrigens auch mit einem Roi von 100% (Wie gesagt, nur ein Beispiel, dürfte aber für sehr gute MTTler auf den 26$ Sattelites und entsprechenden Sub-Qualifiers sogar realistisch sein, wenn man es schafft, nur jedes 4. mal zu cashen)
So: jetzt reichen mir ca. 6.000,- $ um die Majors mit einem soliden BRM von Theoretisch 100 Buy-ins spielen zu können. Und der Witz dabei ist, um mir meine Bankroll zumindest zu erhalten reichen mir in den Majors weit geringere cashes aus, als bei dem, der sich nicht über Satellites qualifiziert. Ich brauche auf die 100 Majors einen Cash von 6.000, um meine Bankroll vollständig zu erhalten. Der gute MTT`ler cashed ca. jedes 5. mal. Ich brauch hier nur einen Cash von 300,- im Schnitt, easy doing also, denn das ist auf der untersten Auszahlungsstufe schon meist erreicht. Der andere braucht einen insgesamt von 21.500,- im Durschnitt also 1075,- - hier wirds schon schwieriger.
Dieses Beispiel müßte man auf die Steps übertragen können. Nun gibt es allerdings nicht nur 2, sondern 5 Qualifikationsstufen. Mit einem Roi von 100% hätte ich dann mit 1562,5 $ eine solide Bankroll. Nun wird man sagen können, ein Roi von 100% ist nicht zu schaffen auf den Steps. Ich brauche aber auch keinen Roi von 100%, da mir ein 50 Buy-in BRM ausreicht. Dadurch, dass man selbst wenn man nicht aufsteigt, meistens wenigstens nicht leer ausgeht, sondern das Step wiederholen darf oder eins tiefer weitermachen kann, halte ich für solide SNG`ler einen Roi von weit über 50% gerade auf Step 3, 4 und 5 durchaus für machbar.