Guten Abend Community,
Ich kämpfe mich gerade durch grundlegende Verständnisfragen. Ich werfe diese einfach mal in den Raum.
1) AA vs KK. AA gewinnt in 84,5%. Bezieht sich das auch auf die folgenden Setzrunden? Ich mache alles richtig, wenn ich preflop AI gehe. Sollte dies nicht der Fall sein, ist ein Fold auf einem einfarbigen, für uns ungünstigen Flop nur Schadensbegrenzung, wenn Villian auf unsere CBet raised? Wäre er preflop AI gegangen, wäre das Geld sowieso schon in der Mitte.
2) Ebenso bei einem AI preflop, wenn wir KK halten. Beziehen sich hier die rund 82% (bei einem Gegenspieler) auf die Chance, die Hand in 82% der Fällen zu gewinnen?
3) Wenn ich mir einen Coinflip anschaue, haben wir eine 50/50 Chance. Wir setzen auf Kopf, es erscheint Kopf. Haben wir nun wieder eine 50% Chance Kopf zu treffen, oder nur noch 25%, da Kopf schon einmal erschienen ist?
4) Ich lese des häufigeren, dass man (zum Beispiel) NL2 mit einer gewissen Anzahl von Händen schlagen sollte. Mit einer Samplesize von 50.000 Händen benötige ich 12BB/100Hände, damit ich auf $120,00 komme. Knapp soviel, um auf NL5 auzusteigen. Wenige Leute möchten sich zu einer geringen Samplesize äußern, da diese nicht aussagekräftig ist. Viele sagen aber auch, dass NL2 Kindergarten ist und durchaus 40BB/100 zu erzielen sind. Woran orientiere ich mich während der NL2 Phase?
5) Kann man nicht schon bei 3000 Händen sagen, ob 74,8% CBET (50% Flop CBSucess), gut, naja, oder schlecht ist? Mit VPIP% 11 bin ich wohl realtiv tight (nach SHC, BSS), finde den Gedanken aber schwierig, dass die nächsten 10.000 Hände so spielbar sind, um diesen niedrigen VPIP% auf rund 20% auszugleichen. Lassen sich denn nicht hier schon falsche oder richtige Verhaltensmuster ableiten?
Gibt es denn da jemand, der sich das Ganze mal in der Summe bei niedriger Samplesize anschauen möchte, um ein paar Gedanken loszuwerden?
Viele Grüße
Mediton