sry aber es macht mit nicht den eindruck als ob du wirklich ahnung von Varianz und Erwartungswerten hast.
Tja, als Pokerspieler solltest Du wissen, daß der Eindruck täuschen kann.
Aber Ernst beiseite: Die mittlerweile 4.500 Hände sind bei dem neuen Anbieter.
Bei den alten hatte ich mehr als 15.000 Hände gespielt. Das sicher schon mal eine Hausnummer, die Tendenzen erkennen läßt.
Dazu kommen noch die Hände des guten Freundes mit ähnlicher Erfahrung im alten Pokerraum. Bei ihm waren es so um die 30.000 Hände.
Die Samplesize deiner "Bad-Beats" ist so gering das man hier nicht von einer abstrakten Wahrscheinlichkeitsverteilung sprechen kann ... das wäre in etwa so wie wenn du eine Münze 4 mal wirfst , sie landet 3mal auf der einen Seite und du behauptest dann das sie gezinkt worden wäre...
Habe ich das wirklich behauptet?
Lies noch einmal genau nach.
Wenn ich mit einem Pokerraum - aus welchen Gründen auch immer nicht klarkomme, dann gehe ich eben zu einem anderen.
Das Wohlfühl-Argument ist beim Pokern nicht ganz unwichtig. Fühle ich mich unwohl, spiele ich schlechter.
Und in dem alten Pokerraum habe ich mich nicht mehr wohlgefühlt, eben weil ich das Gefühl hatte, daß bestimmte Ereignisse gehäuft auftraten, und für mich nicht mit normaler Varianz erklärbar waren.
Aber ich bin nichtn hier, um mich dafür zu rechtfertigen, daß ich den Pokerraum gewechselt habe, sondern weil ich dem Diskussionsstarter ein bischen Trost spenden wollte und ihm einen Rat geben wollte, der MIR geholfen hat. Aber jeder sollte selbstständig genug sein, um seine eigenen Entscheidungen zu treffen, wie er/sie mit anhaltenden Pechsträhnen umgeht.
Ich habe mir zur Regel gemacht: wenn mein Buy-In weg ist, ist Sense. Dann höre ich auf. Denn wenn an Limit-Tischen 50 BB nicht reichen, dann macht es eben keinen Sinn. Es gibt noch andere Tage.
Aber das passiert glücklicherweise immer seltener.