Wie einige Vorredner geht es mir auch so, dass ich Poker derzeit meist als Zeitverschwendung ansehe (mal abgesehen davon, dass mein Hauptpokergeld bei FTP eingefroren bzw. ggf. gar weg ist). Selbst geschenktes 2. Startkapital nutze ich derzeit nicht, weil mir der Aufwand, es sinnvoll später behalten zu können, zu groß erscheint. (Dann lieber ggf. mal später, wenn wieder mehr Interesse und Zeit dafür ist, ohne sich heute sinnlos darauf die Chance zu verbauen wegen der Einmaligkeit des Angebotes je Plattform.)
Schach wurde auch schon kurz erwähnt in dem Zusammenhang, dass man dafür auch viel Zeit braucht, um gut zu werden. Persönlich bin ich über 30 Jahre im Verein, weil also, wovon ich rede.
Interessant fand ich aber die Bemerkung unseres früheren Spitzenspielers, dass er inzwischen auch Schach als Zeitverschwendung ansieht. (Wir hatten kürzlich einen Spitzenkampf bei uns, bei dem auch 3 Leute aus der Schachnationalmannschaft hier waren.)
Er meinte ergänzend, dass die Leute so viel Sinnvolles stattdessen erreichen könnten durch Einsatz ihrer Intelligenz/Kreativität u.ä., ob nun beruflich, sonstwie persönlich oder gar für die Gesellschaft, so dass das Engagement in Schach etwas wie Verschwendung sei.
Klar, solange man Schach oder Poker einfach nur als Hobby ansieht, ist alles ok - eben solange, wie man nicht zu viel Zeit investiert, was immer das genau heißt.