Hey, also ich habe mich jetzt schon ein wenig eingelesen und mich ein wenig mit dem Startkapital versucht. Es funktioniert leider nicht so gut. Was ich mich frage ist, ob man nur am Anfang die vorgegebenen Schritte macht wie in der MSS zum Beispiel und ob man später davon dann loskommt. Ich finde es zwar gut wenn man damit ein bisschen was verdienen kann, aber wenn ich nur in Tabellen schaue um zu sehen was ich machen soll, dann finde ich das Spiel nicht wirklich interessant, also es macht nicht wirklich viel Spaß auf Dauer. Ich habe mir das Buch "Die Poker Uni" geholt und letzendlich wird einem da generell vermittelt wie man spielen kann, also ein Gegensatz zu MSS z.B. Da man letztendlich auf die Gesamtsituation eingeht und nicht nur vorgefertigte Wahrscheinlichkeiten benutzt. Ich hoffe ihr versteht was ich meine...
strategie ist das grundgerüst.
deshalb solltest du dich am anfang auch daran halten bis du immer sicherer wirst und sie dir ins blut übergeht.
später wirst du nicht mehr nach tabellen spielen wenn du gut sein willst. dann spielst du jeden gegner individuell, hast statistiken und reads über ihn, berücksichtigst das gameflow am tisch etc...
der entscheidende punkt ist strategie, wahrscheinlichkeit und handranges sind die basis. erst wer das wirklich gut beherscht kann sich nach und nach auch außerhalb von tabellen bewegen.
es geht ja darum zu wissen was man tut und nicht einfach nur nach gefühl zu spielen.
Danke. Also sind diese vorgefertigten Charts wirklich nur Stützräder. Das wollte ich wissen. Denn sonst hätte ich einfach erstmal Die Poker Uni zu Ende gelesen und haupsächlich damit gearbeitet. Im Moment hab ich noch 41$ vom Startkapital, also sollte das noch klappen die bankroll dann mit MSS aufzubauen..Das Buch les ich dann einfahc nebenbei.
Prinzipiell ist es nie schlecht, sich auch von ausserhalb Theorie zukommen zu lassen. Wobei viele Bücher einfach stark veraltet sind. Dein Stützräder vergleich ist ziemlich gut. Die vorgegebenen Tabellen helfen dir ein Gefühl für das Spiel zu geben und dich in der richtigen Bahn zu halten, die Tour de France wirst du damit aber nicht gewinnen können. DAfür ist Poker einfach viel zu komplex.
Trotzdem solltest du dich die ersten 30.000 Hände mal daran halten und ein großes Augenmerk auf die Spielweise deiner Gegner haben. Nutze die vorhandenen Videos, Strategieartikel und das Handbewertungsforum, dort bekommst du immer wieder neue Denkanstöße, die dir helfen dich in schwierigen zurecht zu finden, und irgendwann wirst du von alleine merken, dass du die Tabellen nichtmehr benötigst, da du die Richtlinien verinnerlicht hast und du mit einem an den Tisch/ die Gegner angepassten Spiel wesentlich besser vorran kommst.
Letztendlich ist es deine Entscheidung, ob du lieber viel lernst, dich zum Einstieg an Tabellen hälst etc. oder ob dir der Spass im Vordergrund stehst und du lieber eine "eigene" Strategie spielst.
Mach einfach, was die wichtiger ist.
Original von akiale
Danke. Also sind diese vorgefertigten Charts wirklich nur Stützräder. Das wollte ich wissen. Denn sonst hätte ich einfach erstmal Die Poker Uni zu Ende gelesen und haupsächlich damit gearbeitet. Im Moment hab ich noch 41$ vom Startkapital, also sollte das noch klappen die bankroll dann mit MSS aufzubauen..Das Buch les ich dann einfahc nebenbei.
Ein gewaltiger Unterschied ist, dass die Charts gegen einen Großteil der Gegner auf den Microlimits sehr gut funktionieren. Da hat dir jemand sozusagen die Denkarbeit abgenommen.
Sicherlich kannst du später dein Spiel anpassen und wirst es auch müssen :-).
da ich die PokerUni nicht gelesen habe, bin ich mir ncht sicher, aber ich vermute mal, dass das Buch eine Strategie für 100bb zeigt. Bei der MSS sitzt du aber nur mit 40bb am Tisch, was nochmal ein gravierender Unterschied in der Strategie ist.
Vermutlich wirst du das auch schon ein wenig beim lesen gemerkt haben.
Daher solltest du vorsichtig sein, wenn du dir Infos von außerhalb holst.
Desweiteren rate ich dir, die Artikel auszudrucken und unterwegs statt dem Buch zu lesen. Nicht selten kommt es vor, dass sich Strategien gegenseitig "vernichten". Tipps, die für die eine Strategie nützlich sind, sind es für die andere noch lange nicht.
Später, wenn du verstehst, was und vor allem WARUM du so spielst, wie du spielst, kannst du ein paar Bücher zu rate holen und die Strategien vergleichen. Für den Anfang kann ich das aber nciht empfehlen
Ich kack mittlerweile auf irgendwelche charts
Auf NL6 war ich als ich noch nach chart gespielt hab 5bb winner. Seitdem ich eine Art smallball spiele und halt gegen fische so ziemlich any 2 spiele bin ich hoch auf 16bb
Original von derVuk
später wirst du nicht mehr nach tabellen spielen wenn du gut sein willst. dann spielst du jeden gegner individuell, hast statistiken und reads über ihn, berücksichtigst das gameflow am tisch etc...
wobei ich mich als neuling frage wie man wenn man bspw an 10 tischen gleichzeitig spielt sein spiel auf einzelne gegner abstimmen kann :$
Du wirst bei 10 Tischen maximal 3 haben wo gerade action ist und davon ist an 2 Standardspiel angebracht und an einem gibt es eine wichtige Hand wo du deinen Gegner beurteilen musst.
Original von remix3331
Original von derVuk
später wirst du nicht mehr nach tabellen spielen wenn du gut sein willst. dann spielst du jeden gegner individuell, hast statistiken und reads über ihn, berücksichtigst das gameflow am tisch etc...wobei ich mich als neuling frage wie man wenn man bspw an 10 tischen gleichzeitig spielt sein spiel auf einzelne gegner abstimmen kann :$
Du hast halt sooo viele Folds preflop.
Und viele Sachen sind einfach Standart. Wenn du KK bekommst raised du erstmal. Erst wenns zum Flop kommt oder wenn jemand reraised fängst du überhaupt an dir Gedanken zu machen.
Außerdem hast du auf viele Gegner Notes oder Stats die die Entscheidungsfindung vereinfachen.
Und das wichtigste überhaupt, später ist man erfahrener als zu Beginn. Eine an den Gegner angepasste Entscheidung braucht viiiiel weniger Zeit wenn man das schon zig tausend mal gemacht hat.
Am Anfang konnt ich mir das auch nicht vorstellen, mit der Zeit läuft das aber komplett von allein. Natürlich werden bei nur 4 Tischen die Entscheidungen meistens immernoch besser sein als bei 10 Tischen aufwärts aber man kann das als Anfänger noch gar nicht verstehen weil man einfach noch selbst viel viel länger braucht um eine gute Entscheidung zu treffen. Später hat man jeden Spot halt schon paar hundert oder tausend mal erlebt und kennt viele Gegner bereits sehr gut.