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Kneipendiskussion

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Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Lies nochmal:

Original von Schnicker
Und ja, die Bochumszene ist ein anderer Vorgang. Ich will auch die Szenen nicht vergleichen, sondern was sich daraus entwickelt hat.

Ansonsten muss sich einfach von Fall zu Fall angeschaut werden, ob der Kopftreffer jetzt schwer genug war bzw ob der Verdacht einer Kopfverletzung vorliegt, wenn der Schiedsrichter die Kopfverletzung übersieht und im Anschluss ein Tor erzielt wird. Da ich selbst Fußball gespielt habe und man ab und zu den Ball mal ins Gesicht/an den Kopf bekommt,ist mir schon klar, dass das ziemlich unangenehm sein kann, reicht aus meiner Sicht aber eben nicht, um von einer Kopfverletzung zu sprechen.

Wenn allerdings zwei Ochsen aufeinanderzustürmen und der eine dabei das Knie des anderen in die Fresse bekommt, sofort Abdruck etc. zu sehen sind, dann ist das halt schon ganz klar eine Kopfverletzung.

Das ist aber mühsig, kann jeder sehen wie er will. Man kann das gerne auch so handhaben, dass auch der Süle-Fall abgepfiffen werden muss, wenn es deiner BVB-Seele damit besser geht. Wobei man sich da mMn angreifbarer gegenüber Schauspielerei macht, da dann jeder Verteidiger bei Kopftreffer einfach nur zu Boden sinken müsste.

Was aber halt nicht geht ist die Schiedsrichter ins Spiel zu schicken mit der Vorgabe

1. Bei Verdacht auf Kopfverletzungen das Spiel sofort zu unterbrechen
2. Das Spiel im Zweifel erstmal weiterlaufen zu lassen

Und was wenn der Schiedsrichter jetzt den Verdacht hat, dass ein Kopftreffer vorliegt, gleichzeitig aber aus der Situation ein Tor entstehen könnte?

Bei dem Baumann-Zusammenprall wäre halt zweifelsfrei richtig gewesen das Spiel zu unterbrechen und während bei anderen Vorgängen, die der Schiedsrichter übersieht, der VAR im Nachgang einschreiten soll, um den Feldschiedsrichter zu korrigieren, soll er es bei Kopftreffern nicht machen. Da soll dann aus irgendwelchen Gründen dann halt doch die Tatsachenentscheidung zählen. Hä? Bitte was? Das ist einfach eine wenig durchdachte Stelle im Regelwerk und wird die Schiedsrichter immer wieder in blöde Situationen bringen.


Antwort
Zitat
Quentin73
Beigetreten: 23.09.2005

wie jetzt? noch kein englischer Trainer hat die Premier League jemals gewonnen? echt jetzt?


Antwort
Zitat
bowandarrow
Beigetreten: 17.07.2024

Original von Quentin73
wie jetzt? noch kein englischer Trainer hat die Premier League jemals gewonnen? echt jetzt?

Jep, ist tatsächlich so :coolface:

Also das bezieht sich obv auf die Gründung der Premier League, müsste so Anfang der 90er gewesen sein...


Antwort
Zitat
NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Welcher englische Trainer hätte es denn sein können? Einzig bei Blackburn 1995 war ich mir gerade unsicher, aber deren Meistertrainer war wie Ferguson auch ein Schotte :f_drink:


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

@Schnicker: deine Widersprüche hab ich dir aufgezeigt und du gehst ja auch nicht wirklich auf Gegenargumente ein sondern wiederholst nur stur deinen Standpunkt der eben flaws hat. Dann kommen noch absurdere Argumente dazu wie ein SOFORT sichtbarer Abdruck bei Baumann, klar, in den Sekunden bis zur Torerzielung muss der Schiedsrichter den Abdruck sehen und wegen Kopfverletzung abpfeifen OBWOHL Baumann steht und weitermacht. Das hat auch nichts mit meiner BVB-Seele zu tun, nicvt nur verennst du dich bei der Baumann-Szene, aber die nahezu identische Situation (gravierender sogar, weil der Spieler in meinem Fall sogar ausgeknockt liegen bleibt) ist für dich dann plötzlich strittig und KANN so entschieden werden. Ein Schelm wer bias vermutet.

Und den Ball bei einem Freistoss Vollspeed in die Fresse zu bekommen reicht sehr wohl für eine schwerwiegende Kopfverletzung, Konsistenz fordern aber da dem Schiedsrichter/VAR zugestehen Grade der Schwere willkürlich einschätzen zu sollen macht ja noch viel weniger Sinn.
Also entweder pfeifst du Kopftreffer wo der Spieler liegen bleibt kategorisch ab oder du gibst eine Karenzzeit in der halt ein Tor fallen kann und dann prüft der VAR ob vor dem Tor ein Regelverstoß vorlag oder nicht. Ja, dann wird aberkannt, nein dann zählt das Tor trotz vermeintlicher Kopfverletzung, denn wie du richtig sagst kann das natürlich zu Missbrauch führen. Dann on top zu sagen "Ja guck der hat ne Beule" und deswegen aberkennen, der andere wo aber erst 2 Stunden später ne Hirnerschütterung festgestellt wird zählt aber - naja, kann man sich so wünschen, ist dann halt Mist.


Antwort
Zitat
Malone32
Beigetreten: 04.10.2006

Original von IbeatGTO

Original von Schnicker
Naja, geht ja ums Regelwerk, das mir hier nicht passt. Der Eine wird von einem Feuerzweug gestreift, das wird per Videobeweis bestätigt, die Mannschaften einigen sich auf ein Nichtangriffspakt für die letzten 2 Minuten, spielen unentschieden und Bochum gewinnt das Ding dann irgendwie doch am grünen Tisch.

Bei Hoffenheim hingegen wird der Tormann tatsächlich ausgeknockt, aber nach Regelwerk halt Pech, weil der Schiri am Platz das nicht entsprechend wahrnimmt und der VAR nichts machen darf. Also ich mache dem Schiri da kein Vorwurf, aber dem Regelwerk.

Wenn man die zwei Vorgänge (Bochum-Union und Hoffenheim-BVB) gegenüberstellt, fühlt sich das nicht richtig an.

Wie soll man das Regelwerk denn aendern?

Gerade mit dem VAR laesst man die Szene weiterlaufen, weil man bei einem Foul im Nachhinein entsprechend korrigieren kann. Hier lag kein Foul vor und eine Kopfverletzung war fuer den Schiri nicht erkennbar.

Willst du immer sofort abpfeifen und unterbrechen, wenn jemand liegen bleibt? Damit oeffnest du die Tuer fuer noch mehr Schauspielerei!

Ich bin der Meinung, dass viel zu viel unterbrochen wird. Mir geht es auf den Sack, dass mittlerweile immer unterbrochen wird, nur weil ein Spieler am Boden liegt. Bei Kopfverletzungen bin ich dafuer, dass man sorfort das Spiel unterbricht, aber diese staendigen Unterbrechungen, weil jemand irgendein "Aua" am Bein oder einen Krampf hat. IMO unterstuetzen diese Unterbrechungen auch das Zeitspiel und sorgen dafuer, dass immer mehr Spieler immer haeufiger liegenbleiben, weil sie sich auf eine Unterbrechung "verlassen koennen".

IMO kann man auch die beiden von dir genannten Situationen nicht gegenueber stellen, weil sie so unterschiedlich sind.

Bei kleineren Vereinen scheint das sehr wohl zu gehen.

Paderborn - Köln, 90. Minute, Paderborn drückt Köln beim Stand von 1:2 hinten rein.
Im Strafraum berührern sich ein Paderborner und ein Kölner mit den Armen.
Der Kölner schmeisst sich hin, fasst sich an den Kopf und der Schiri unterbricht.
Danach 3 Minuten Verletzungspause. Der Kölner sprintet direkt wieder zur Mittellinie um reingewunken zu werden und Paderborn kann das Spiel wieder am eigenen 16er neu aufbauen.

Ich finde es eigentlich gut, daß bei potentiellen Kopfverletzungen das Spiel unterbrochen wird,
aber wie das einige Vereine zu ihrem Vorteil nutzen ist nur zum Kotzen.


Antwort
Zitat
Invidious
Beigetreten: 07.12.2009

Irgendwo höre ich Petr Cech schmunzeln. Die ganze Diskussion müsste in dieser Form nicht sein, wenn man Kopfverletzungen bei Torhütern wirklich präventiv verhüten möchte. Will man aber nicht.


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

Warum darf sich ein Rüdiger eigentlich alles erlauben? :f_ugly: Versteht hier jemand den Sonderbonus? Ich erinnere mal an Effenberg & Özil...


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Zitat
otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Woran willst du da erinnern? Der eine hat im Trikot der Nationalmannschaft , die eigenen Fans beleidigt und wurde gesperrt.
Der andere hat ein Foto gemacht und danach weiter gespielt bis er selber zurückgetreten ist. Sehe da nicht, was du sagen willst.


Antwort
Zitat
g0rd0nBleu
Beigetreten: 08.10.2010

Wer ist eurer Favorit auf die Champions League? Und welcher Mannschaft wünscht ihr den Sieg am meisten?

Ich sage Finale ist Barca - PSG und Paris gewinnt. Hoffe aber insgeheim auf Inter.


Antwort
Zitat
NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Favorit PSG. Hoffe auf Arsenal. :pcuser:


Antwort
Zitat
Play4forlife
Beigetreten: 11.12.2007

Paris for the memes - wie geil das wäre im ersten Jahr ohne Mbappe die CL zu gewinnen :coolface:
Meisten Sympathien für Arsenal, aber emotional bin ich persönlich mehr oder minder gleichgültig.


Antwort
Zitat
Malone32
Beigetreten: 04.10.2006

Original von otb11
Woran willst du da erinnern? Der eine hat im Trikot der Nationalmannschaft , die eigenen Fans beleidigt und wurde gesperrt.
Der andere hat ein Foto gemacht und danach weiter gespielt bis er selber zurückgetreten ist. Sehe da nicht, was du sagen willst.

Dann denk noch ein bisschen nach.
Vielleicht kommst du ja noch drauf!


Antwort
Zitat
Carty
Beigetreten: 17.05.2006

Original von Malone32

Original von otb11
Woran willst du da erinnern? Der eine hat im Trikot der Nationalmannschaft , die eigenen Fans beleidigt und wurde gesperrt.
Der andere hat ein Foto gemacht und danach weiter gespielt bis er selber zurückgetreten ist. Sehe da nicht, was du sagen willst.

Dann denk noch ein bisschen nach.
Vielleicht kommst du ja noch drauf!

Also kann man im Verein schalten und walten wie man will ohne nationale Konsequenzen? Finde ich nicht richtig. Er ist nunmal Vorbild. Darauf baut doch die deutsche Nationalmannschaft so sehr. Ich finde schon, dass man hier jemanden krass bevorzugt.


Antwort
Zitat
StoniMahoni77
Beigetreten: 17.03.2008

Original von Play4forlife
Meisten Sympathien für Arsenal, aber emotional bin ich persönlich mehr oder minder gleichgültig.

Dieses
Aber auch nur weil Henry da gespielt hat


Antwort
Zitat
otb11
Beigetreten: 05.08.2009

Original von Malone32

Original von otb11
Woran willst du da erinnern? Der eine hat im Trikot der Nationalmannschaft , die eigenen Fans beleidigt und wurde gesperrt.
Der andere hat ein Foto gemacht und danach weiter gespielt bis er selber zurückgetreten ist. Sehe da nicht, was du sagen willst.

Dann denk noch ein bisschen nach.
Vielleicht kommst du ja noch drauf!

Rüdiger hat sich im Verein komplett daneben benommen und wurde gerügt. Özil hat ein, in den Augen Einiger, unangebrachtes Foto gemacht und wurde gerügt bzw. nach der WM aufgefordert eine Stellungnahme abzugeben. Ich sehe keine ungleiche Behandlung. Weiss auch nicht warum, da so ne Antwort von dir kommt. Wenn es einen auffälligen Unterschied gibt, dann sehe ich ihn nicht.
Effenberg hat während eines Nationalmannschaftspiels die eigenen Fns mit dem Mittelfinger beleidigt, natürlich hat das für die Nationalmannschaft andere Konsequenzen, als ein Fehlverhalten ausserhalb des Nationalmannschaftskaders. Wo ist die Vergleichbarkeit? Ich sehe sie nicht.


Antwort
Zitat
Malone32
Beigetreten: 04.10.2006

Original von Carty

Original von Malone32

Original von otb11
Woran willst du da erinnern? Der eine hat im Trikot der Nationalmannschaft , die eigenen Fans beleidigt und wurde gesperrt.
Der andere hat ein Foto gemacht und danach weiter gespielt bis er selber zurückgetreten ist. Sehe da nicht, was du sagen willst.

Dann denk noch ein bisschen nach.
Vielleicht kommst du ja noch drauf!

Also kann man im Verein schalten und walten wie man will ohne nationale Konsequenzen? Finde ich nicht richtig. Er ist nunmal Vorbild. Darauf baut doch die deutsche Nationalmannschaft so sehr. Ich finde schon, dass man hier jemanden krass bevorzugt.

Nein, hab ich nicht gesagt. Bin da ganz auf deiner Seite.


Antwort
Zitat
Malone32
Beigetreten: 04.10.2006

Original von otb11

Original von Malone32

Original von otb11
Woran willst du da erinnern? Der eine hat im Trikot der Nationalmannschaft , die eigenen Fans beleidigt und wurde gesperrt.
Der andere hat ein Foto gemacht und danach weiter gespielt bis er selber zurückgetreten ist. Sehe da nicht, was du sagen willst.

Dann denk noch ein bisschen nach.
Vielleicht kommst du ja noch drauf!

Rüdiger hat sich im Verein komplett daneben benommen und wurde gerügt. Özil hat ein, in den Augen Einiger, unangebrachtes Foto gemacht und wurde gerügt bzw. nach der WM aufgefordert eine Stellungnahme abzugeben. Ich sehe keine ungleiche Behandlung. Weiss auch nicht warum, da so ne Antwort von dir kommt. Wenn es einen auffälligen Unterschied gibt, dann sehe ich ihn nicht.
Effenberg hat während eines Nationalmannschaftspiels die eigenen Fns mit dem Mittelfinger beleidigt, natürlich hat das für die Nationalmannschaft andere Konsequenzen, als ein Fehlverhalten ausserhalb des Nationalmannschaftskaders. Wo ist die Vergleichbarkeit? Ich sehe sie nicht.

Das Ding ist, daß sich Rüdiger wieder und wieder und wieder daneben benimmt und es keine Konsequenzen gibt.


Antwort
Zitat
NoG2k5
Beigetreten: 19.02.2005

Sammers Bandwurmsätze, wo man nach dem vierten Nebensatz bereits die gestellte Frage vergessen hat, gehen mir so dermaßen auf den Zeiger :rage:


Antwort
Zitat
Schnicker
Beigetreten: 03.03.2006

Original von Play4forlife

Spoiler

@Schnicker: deine Widersprüche hab ich dir aufgezeigt und du gehst ja auch nicht wirklich auf Gegenargumente ein sondern wiederholst nur stur deinen Standpunkt der eben flaws hat. Dann kommen noch absurdere Argumente dazu wie ein SOFORT sichtbarer Abdruck bei Baumann, klar, in den Sekunden bis zur Torerzielung muss der Schiedsrichter den Abdruck sehen und wegen Kopfverletzung abpfeifen OBWOHL Baumann steht und weitermacht. Das hat auch nichts mit meiner BVB-Seele zu tun, nicvt nur verennst du dich bei der Baumann-Szene, aber die nahezu identische Situation (gravierender sogar, weil der Spieler in meinem Fall sogar ausgeknockt liegen bleibt) ist für dich dann plötzlich strittig und KANN so entschieden werden. Ein Schelm wer bias vermutet.

Und den Ball bei einem Freistoss Vollspeed in die Fresse zu bekommen reicht sehr wohl für eine schwerwiegende Kopfverletzung, Konsistenz fordern aber da dem Schiedsrichter/VAR zugestehen Grade der Schwere willkürlich einschätzen zu sollen macht ja noch viel weniger Sinn.
Also entweder pfeifst du Kopftreffer wo der Spieler liegen bleibt kategorisch ab oder du gibst eine Karenzzeit in der halt ein Tor fallen kann und dann prüft der VAR ob vor dem Tor ein Regelverstoß vorlag oder nicht. Ja, dann wird aberkannt, nein dann zählt das Tor trotz vermeintlicher Kopfverletzung, denn wie du richtig sagst kann das natürlich zu Missbrauch führen. Dann on top zu sagen "Ja guck der hat ne Beule" und deswegen aberkennen, der andere wo aber erst 2 Stunden später ne Hirnerschütterung festgestellt wird zählt aber - naja, kann man sich so wünschen, ist dann halt Mist.

Jetzt wirds aber doch ganz schön wild :ayfkm:

Man wird ja wohl noch seine Meinung zu einem Thema haben dürfen ohne sich "Sturheit" vorwerfen lassen zu müssen, wenn man sie nicht ändert. Und worauf ich natürlich nicht eingehe oder eingehen muss sind irgendwelche Strohmänner.

Ich habe auch immer noch nicht den Eindruck, dass du meine Beiträge überhaupt verstanden hast. Also nochmal:

Die Schiedsrichter bekommen von DFL und co. Vorschriften, welche Situationen sie wie zu bewerten haben, bzw wann sie ein Spiel zu unterbrechen haben. Also mal drei Beispiel:

1. Foulspiel
2. Handspiel
3. Verdacht auf Kopfverletzungen

Des Weiteren haben wir seit ein paar Jahren den VAR, der den Feldschiedsrichter korrigiert, wenn dieser z.B. vor einer Torerzielung irgendwas übersieht.

Meine Meinung dazu ist nun eben, dass dieses Eingreifen des VAR nicht nur für eine selektierte Auswahl an Situationen, die der Feldschiedsrichter hätte abpfeifen müssen gelten sollte (also z.B. 1 und 2), sondern für alle Situationen und somit eben auch für Kopfverletzungen.

Das kannst du gerne anders sehen, aber selbstverständlich hat auch meine Sichtweise seine Daseinsberechtigung. Es ist albern mir das streitig machen zu wollen. Es müssen ja nicht immer alle alles genauso einschätzen wie du.

Dass du bisher nicht verstanden hast, was ich meine, sieht man auch z.B. wieder an diesem Beitrag

Original von Play4forlife
Dann kommen noch absurdere Argumente dazu wie ein SOFORT sichtbarer Abdruck bei Baumann, klar, in den Sekunden bis zur Torerzielung muss der Schiedsrichter den Abdruck sehen und wegen Kopfverletzung abpfeifen OBWOHL Baumann steht und weitermacht.

Ich habe mehrfach geschrieben, dass ich der Meinung bin der VAR sollte einschreiten dürfen und das u.a. damit begründet, weil der Feldschiedsrichter sonst vor dem Problem steht, dass er einerseits angehalten ist das Spiel wegen des Verdachts auf Kopftreffer zu unterbrechen, andererseits aber eben auch angehalten ist, das Spiel erstmal weiterlaufen zu lassen, wenn ein Tor erzielt werden könnte. Das ist ein unauflösbares Dilemma und es wird immer zu Fehlern kommen und den Schiedsrichter in der Schusslinie lassen. Entweder weil der Schiedsrichter abpfeift, obwohl dann doch keine Kopfverletzung vorliegt und er den möglichen Torerfolg so fälschlicherweise unterbindet oder er eben weiterlaufen lässt, der Spieler dann aber eben doch eine Kopfverletzung hat und er eigentlich hätte abpfeifen müssen.

Deshalb meine Meinung bzw. mein Vorschlag als Auflösung des Dilemmas: Der VAR darf in Zukunft eben nicht nur bei Foul- oder Handspiel vor Torerzielung einschreiten und das Tor aberkennen, sondern auch bei Kopfverletzungen. So kann der Feldschiedsrichter im Zweifel erstmal weiterlaufen lassen und steht nicht vor dem Konflikt innerhalb weniger Sekunde einzuschätzen, ob da jetzt eine Kopfverletzung vorliegt oder nicht, die er eben abpfeifen müsste.

Also im Prinzip will ich ziemlich genau das Gegenteil von dem was du mir da in den Mund legst. Ich will eben genau nicht, dass der Feldschiedsrichter

Original von Play4forlife
in den Sekunden bis zur Torerzielung *[...]* der Schiedsrichter den Abdruck sehen und wegen Kopfverletzung abpfeifen *muss*

So und dann eben zum zweiten Teil und zwar der Einordnung, ob eine Kopfverletzung vorliegt oder nicht. Du musst die Meinung nicht teilen, dass der VAR auch bei Kopfverletzungen eingreifen soll, aber es ist ja schließlich meine definitiv legitime Meinung und demnach darf ich natürlich auch auf dieser Grundlage argumentieren. So viel geistige Felxibilität muss man in einer Diskussion schon mitbringen.

Zum einen möchte ich dazu sagen, dass ich sowohl geschrieben habe, dass mir die Süle-Situation nicht geläufig ist/war und zum anderen habe ich doch dann ganz eindeutig geschrieben:

Original von Schnicker
Das ist aber mühsig, kann jeder sehen wie er will. Man kann das gerne auch so handhaben, dass auch der Süle-Fall abgepfiffen werden muss

Verstehe da jetzt jedenfalls dein Problem nicht. Schiedsrichter und VAR haben in anderen Fällen wie z.B. Foulspiel doch auch Ermessensspielraum "Ist das ein regelwidriges Foulspiel?", "Ist das noch gelb oder schon rot?" usw.

Und genau so sehe ich es auch bei Kopfverletzungen. Nicht jeder Kopftreffer muss abgepfiffen werden bzw. ein evtl. erzieltes Tor zurückgenommen werden, aber ab einem bestimmten Trefferbild. Also insbesondere wenn zwei Köpfe aufeinanderknallen oder wie eben bei Baumann zwei Spieler im Vollsprint aufeinanderzuochsen und der eine dann das Knie des anderen an den Schädel bekommt.

Auch hier musst du meine Meinung nicht teilen, aber selbstverständlich ist sie vertretbar. Weiß nicht was da das Gefasel von "flaws" soll. Und klar darfst auch du z.B. gerne die Meinung haben, dass der Sülekopftreffer gravierender war als der Baumannvorfall, das sehe ich aber in der Tat anders.

Original von Play4for Life
aber die nahezu identische Situation (gravierender sogar, weil der Spieler in meinem Fall sogar ausgeknockt liegen bleibt) ist für dich dann plötzlich strittig und KANN so entschieden werden.

Ja "KANN", wie in drölfzehn anderen Situationen im Fußball auch. Wo ist dein Problem?
Wir reden hier doch nicht über Schach, wo völlig klar ist, dass z.B. der Läufer nur schräg ziehen darf.

Studien zu diesem Kopfverletzungs-Thema beschrieben übrigens den

Verletzungsmechanismus einer Kopfverletzung rein durch den Ball mit nur 11,1% und somit als die fünfthäufigste Verletzungsursache [6], wobei bei Frauen Ball-zu-Kopf-Kontakte als Ursachen für Kopfverletzungen häufiger vorkommen als bei Männern.

Quelle

Wenn es bei Männern auch noch weniger ist, rührt wenn überhaupt jede ~10. Kopfverletzung von einem Treffer durch den Ball. Ich habe selbst jahrelang Fußball gespielt und hatte auch fast immer das Vergnügen mich als Teil der Mauer abballern zu lassen oder habe aus dem Spiel heraus ab und zu mal den Ball in die Fresse bekommen. Das ist schmerzhaft ja, aber in den allerseltensten Fällen eine Kopfverletzung. Genaugenommen kann ich mich an keine einzige Situation erinnern, bei der ein Kopftreffer mit dem Ball bei mir oder einem Mitspieler eine Kopfverletzung hervorgerufen hat und ich habe mit vier anfangen Fußball zu spielen. Ein Ball hat ja auch gewisse Verformungseigenschaften, die z.B. ein Knie nicht hat. Außerdem rechnet man in einer Mauer damit den Ball gleich in den Ranzen, die Fresse oder sonstwohin zu bekommen und der Körper ist dann auch auf Spannung.

Als Regelhüter würde ich deshalb sagen, dass ein Kopftreffer mit dem Ball per se erstmal nicht zurückzunehmen ist. Schmerzen ja, Kopfverletzung nein. Ergo kein Grund abzupfeifen, weil sonst vermutlich auch etliche Spieler, die einen Ball gegen den Kopf bekommen, sofort den sterbenden Schwan mimen würden.

Zur Klarheit dann jetzt aber nochmal: Wenn du die Süle-Aktion ebenfalls zurücknehmen würdest, fair enough. Ich sehe es anders und es steht nirgends geschrieben, dass am Ende einer Diskussion alle Meinungen immer im Einklang mit Play4forLifes Meinung sein müssen und wenn sie es nicht tun, vertreten sie "nur stur" ihren "Standpunkt". Lerne damit zu leben.


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